Freitags-Füller

Mit einer sehr unkreativen Überschrift zeige ich auf eine sehr kreative Aktion. Zum Selbermitmachen. Jieäah!

Also, der Freitags-Füller ist offenbar eine Aktion von scrap-impulse. Die, wie der Name schon andeutet, als Hauptthema wohl das Scrapbooking hat. Auch eine sehr schöne Sache, von der ich mal erzählen könnte, aber da ich eigentlich grad einen Deutschaufsatz schreiben sollte (ach, was sind schon Ferien! *theatralisches kopfwegdrehen*), versuche ich mich, zu zügeln. Immerhin gibt’s ja tolle Suchmaschinen…

(Alternativen zu Google: Forestle und Znout! Damit kann man für Regenwaldrettung und CO²(ja, ich weiß, man schreibt sie unten… aber meine Tastatur bietet mir nur das als Schnelllösung an, und Bio ist eh toller als Chemie)-neutrale Websuchen sorgen, hübsche Aktion. Wer mehr dazu wissen mag: *klick* bzw. *klick*. Manko: Es kommen nicht dieselben Suchergebnisse wie bei der ‘Original-Googlesuche’… Aber die ändert sich ja selbst ständig.)

…, die über das Thema informieren, und nicht zuletzt die Seite selbst. Auf dieser steht aber nicht nur Scrapbook-Kram, sondern unter anderem auch die besagten Freitags-Füller. *klicken für ein Beispiel vom 30.10.2009*

Ein Miniausfülldings also, Textimpulse zum Weiterschreiben, Reflektieren und ein bisschen Kreativsein. Es ist zwar nicht Freitag, aber ich fand’s so eine süße Idee…

Und bin natürlich draufgekommen, weil ich mich mit meinem Aufsatz beschäftigt habe… nicht. Ich wollte nuuur kurz nach meinen Mails schauen, da war ein unglaublich verhängnisvoller DaWanda-Newsletter dabei. >__<’ (Über DaWanda muss ich dringend noch berichten, ganz kurz: Eine Plattform, auf der Hobby- und Profikünstler/ -bastler/ -näher/ -sonstwasmacher ihre schönen Dinge zum Verkauf ausstellen. Die göttlichsten Sachen findet man da, ich sag’s euch.) Und da war so eine geniale Idee dabei, ich kann gar nicht aufhören zu schmachten. Ein Adventskalender-Buttonset. *rumhüpf* Ich wurde dazu gezwungen, es zu kaufen! Ehrlich!

Auf jeden Fall kommt diese Wunderbarheit von Anne Svea, die auf ihrem Blog auch einen Freitags-Füller ausgefüllt hat. (Und der derzeit erste Artikel zeigt die Buttonsets! Aww!)

Und nachdem ich jetzt noch gaaaanz kurz (!) in meine Mails geschaut hab, ob denn vielleicht schon eine Antwort da ist (Einkauf bestätigt! Woaaah!), werde ich essen gehen und meinen vermaledeiten Aufsatz fertig machen. Ja, Innstetten, ich mach’ – dich – fertig! Ò.ó

Ähem. Liebe Grüße in die Runde! v^_^“

Oho!

- von Überraschungen, mit denen man nicht mehr gerechnet hätte. (!)

Da findet das Pik eines Tages in seinem Kollegstufenschüler-Fach eine Zeitung. Sie trägt den Namen ‘Der Abiturient‘ und wird für nett befunden, obwohl der Titel irgendwie politisch anheimelt. Es gibt auch eine hübsche Doppelseite mit einem Sudoku-Rätsel, für dessen Lösungszahl – drei farbig unterlegte Kästchen im Feld – es mit einem Portiönchen Glück es ein Geschenk nach Wahl zu gewinnen gibt. Pik – in zwielichtigen Kreisen mittlerweile auch Piky genannt – knobelt, tüftelt und denkt herum, schmiert mal hier, mal dort etwas hin. Und stellt fest, dass das Rätsel gar nicht lösbar ist, weil zwei bereits eingedruckte Ziffern unmöglich miteinander an jenen Stellen in ein Sudoku gehören können. Da muss sie doch jemand drauf hinweisen!, denkt sich Piky und schaut auf die Website der Zeitung. Aber da waren wohl einige Leute schneller als sie selbst, der Fehler ist bereits gemeldet. Es kann allerdings trotzdem am Gewinnspiel teilgenommen werden.

Hm, denkt es sich (das , nicht das Gewinnspiel oder gar das Sudoku), eigentlich finde ich Gewinnspiele ja seltsam. Aber nachdem ich mich ja jetzt schon so mit der Geschichte dieses Sudokus, der Unlösbarkeit und der Zeitung selbst auseinandergesetzt hab, könnte ich ja mal eine Mail hinschreiben… Eine klitzekleine, mit meiner Adresse und dem vielleichtigen Lieblingsgewinn… Denn den sollte man in der Anmeldungsmail ebenfalls notieren. Dafür hatte das Rätsel auch eine ganze Doppelseite – es wurde nebenbei ein Haufen Sachen vorgestellt, die ganz toll zum Kaufen sind und die man auch gewinnen kann. Am meisten angesprochen fühlt sich Piky – oh Wunder – von einem Dreierset Bücher. Und deshalb beschließt es, dieses mit in der E-Mail zu erwähnen. Nach einem seltsamen Dialog, in dessen Folge die Redakteure (oder wer auch immer da am anderen Ende saß) für den Deppen des Tages halten, vergeht die Zeit.

Und noch mehr Zeit.

Na, könnt ihr’s euch denken?

Richtig. Bei  klingelt es genau heute an der Tür. Es erhebt sich in seiner trägen Weise, begibt sich dann doch relativ geschwind zur Haustür und ist zunächst verwirrt von dem merkwürdigen Postmenschen, der einen (zum Glück leicht verständlichen) Akzent hat und auch etwas verwirrt erscheint. Immerhin ist es immer dasselbe Spiel, Päckchen entgegennehmen, Unterschrift auf dem Gerät setzen, einen schönen Tag wünschen. Oder zumindest „danke, gleichfalls“, denn mehr bleibt einer Person wie Pik meist kaum mehr übrig. Na, was wird denn die Frau Mama wieder bestellt ha-… Was, mein Name in der Adresse? Was hat die Gute also in meinem Namen beste-…

Und der Absender?!

Oh.

Hey, cool, das kann doch nur…!

Und das ist es auch. Nach einem idiotischen Versuch, das Päckchen lediglich mit den Fingern(ägeln) aufzubekommen, wird zur Schere gegriffen, und es purzeln die drei Bücher hervor, von denen bereits im natürlich längst weggeworfenen Zeitungsartikel die Rede war. Zusammen mit einem Knäuel Zeitungspapier, das aber keine besonders große Rolle spielt. (Argh, ich hätte ja auch mal nachschauen können, was für eine Zeitung das war… Wäre doch spannend, nich?)

Erst irgendwann später wird dann auch der zugehörige Brief gelesen, bei dem die sich nun ihrerseits dämlich anstellenden Verlagsmenschen im Namen vertan haben. Sehr seltsam, dieses „Hallo [Nachname],…“ Aber daran haben meine Familie und ich uns ja schon fast gewöhnt. :] (Die Zeitungsfrau mit der Mail hat’s allerdings begriffen… Mein Vorname ist ja doch nicht der Seltenste… Vielleicht war die auch besser bezahlt? Im gehobenen Dienst, sozusagen?) Nett sind dann noch die schönen Grüße aus Saarbrücken, woher ja noch mindestens eine andere tolle Person kommt.

Diese ganze Geschichte erinnert mich total an die von Adnava, die beim trnd-Buchprojekt wie ich nicht genommen wurde, dafür aber bei einer anderen Büchertestrunde. Jetzt sind wir beide wohl vorerst ruhig gestellt! (:

Aber jetzt mal zu den Büchern.

  • Da hätten wir einmal Föhnlage von Jörg Maurer, ein sogenannter Alpenkrimi (von den Allgäukrimis hab ich mittlerweile ja auch gehört, das scheint ein nicht aufzuhaltender Trend zu sein – und das in Zeiten der Globalisierung, tz!) von einem angeblich bekannten Münchner Musikkabarettisten. *leiseschulterzuck* Hab ihn erst über die Amazon-Seite gesehen… Seltsam, dass es da jetzt auch Videos gibt. Klingt jedenfalls witzig, das Buch, und die Kapitel- und Unterkapitelaufteilung macht es sicherlich leicht, es schnell und in kleinen Etappen zu verschlingen. (Das ‘Ach, noch ein Kapitelchen!’-Prinzip.) Ich spiele mit dem Gedanken, ihn an eine bestimmte Person zu verschenken.
  • Eine mit einem hellgrüngelben Aufkleber mit der Aufschrift ‘Der Nummer-1-Bestseller aus England’ (ja, so etwas braucht’s echt) behaftete Ausgabe von Der Anwalt des Königs von C. J. Sansom (ausgeschrieben: Christopher John – das würde Karina gefallen – Sansom, wobei ich zugeben muss, dass ich das Kürzel zum Aussprechen hässlich finde. Cee-Jay, das klingt nach Ghettokidgangstarappaaa, alta! Oder zumindest nach Basketball-Boy). Ein historischer Kriminalroman aus der Ära von Heinrich dem Achten. Ein Gehilfe namens Barak spielt auch ‘ne Rolle, haha. Bestimmt auch nicht übel.
  • Und zuletzt noch etwas Fantasy, ebenfalls mit einem Pappteil beklebt (blau; ‘Der Kult-Bestseller aus England’). Kalix – Werwölfin von London von Martin Millar (Alliteration, yay!). Die Meinungen scheinen da sehr auseinanderzugehen, wenn man sich die Amazon-Rezensionen mal so ansieht, und ich denke, ich werde mich dran wagen. Bisher bin ich immer noch eher die Vampirliebhaberin und Werwolfsuspektbisekelhaftfinderin, jetzt mag ich mich auch mal mit der ‘anderen Seite’ beschäftigen. Es scheint jedenfalls ein ganzer Haufen Slytherin-Charas darin aufzukreuzen. *glucks* Und auch, wenn ich ein Fan von ‘Bis(s) zum Morgengrauen’ etc. bin, mochte ich den Satz aus der Amazon-Redaktion: „Kalix ist das political inkorrekte Gegenstück zu Isabella Swan aus Stepanie Meyers-Biss-Reihe und sie kickt Meyers Kleine „Beiß mich (noch nicht)“ ordentlich in den *****.“

Hoffentlich finde ich irgendwann mal Zeit für den ganzen Kram.

Ach, und apropos Abiturient: Ich hab heute mit meinem Kurs die Bio-LK-Shirts bekommen. Auch, wenn sie von einem seltsamen Grün sind und ich Grün an sich nicht sonderlich mag, sind sie wunderbar! Jetzt wäre auch noch zu wünschen, dass jeder das in seiner Größe bekommt. X3

Hamburg macht wild

…oder so. Hab auf jeden Fall süße Aufkleber mit diesem Spruch gefunden, die ich unbedingt haben musste! Mal sehen, wo die landen.

Gestern sind wir in Hamburg angekommen und wohnen bei einer Bekannten in einer wundervollen Altbauwohnung (einziges Manko: Dritter Stock. Aber wir sind ja jung und fit… ähm… *räusper*) mit einem riesigen, ruhigen Kater, der mich an den Drachen aus der Verfilmung von ‘Die unendliche Geschichte’ erinnert und leicht gruselt – und einer plastiktütenverknallten, arroganten und aggressiven Katze als Gefährtin. Heute haben wir uns an eine Fototour von der Sternschanze runter zur Elbe an den Hafen gemacht und viele hübsche Dinge geknipst, die demnächst auch noch durchgeschaut werden, Karten gekauft, eine Hafenrundfahrt gemacht…

Und uns noch dreimal Gratis-’Zeit’ (die Zeitung, siehe zwei Artikel weiter unten) andrehen lassen. O.o Ich kann’s einfach nicht lassen, auch wenn sie immer viel zu viel zu lesen ist für eine Woche. Naja, wenn man schon mal in Hamburg ist, wo, glaube ich, der Redaktionssitz ist, darf man das. *grin* Ich freu’ mich auf jeden Fall wieder auf’s Lesen! Wenn ich eine Parallelwelt gefunden hab, in der ich das ohne Zeitverlust in der hiesigen machen kann.

Graphicguestbook

Liebe Leute,

wer es noch nicht wusste: Im Netz kann man sich grafische Gästebücher, neudeutsch Graphic Guestbooks einrichten. Da pixeln einem im Idealfall ein paar Freunde, denen man den Link des eigenen Gästebuchs hat zukommen lassen, hübsche Erinnerungen in ein quadratisches Feld. Ich finde das eine süße Idee, auch wenn mir normale, unvirtuelle und größere Gästebücher auch sehr lieb sind. (:

Meines findet man hier: http://www.graphicguestbook.com/kirschkatie

Ich würd’ mich über eine Kleinigkeit von dir, genau dir, freuen! *smile*

Zeit für die Zeit

Zeitunglesen ist nicht Jedermanns Sache, aber Jedermann sollte sich zumindest in verschiedenen Lebensphasen damit auseinandergesetzt haben. Und manchmal wird Jedermann dabei sogar von Lehrern unterstützt, denen man dies gar nicht zugetraut hätte.

Ein Projekt, das unter anderem unserem Deutschkurs vier Wochen lang (also vier Male) die ‘Zeit’ (hier online) bescherte, war es, das mir die hübschen und doch gleichzeitig lästigen Packen bescherte, die ich wochenlang mit mir herumtrug – in der Schule und beim Hin- und Herwandern von meinem Freund zu mir nach Hause und zurück beispielsweise. Ich wollte mit einer Ausgabe auch eine Fotoreihe, oder zumindest ein einzelnes Bild hinbekommen, aber dazu reichte die Mitreißkraft, wenn die Idee gerade präsent war, nicht aus. Und so fristeten drei der vier Nummern (27, 28 und 29) mindestens einen Monat lang ein trübseliges Dasein auf dem staubigen Boden neben meinem Bett, eingeklemmt zwischen einer wesentlich dünneren ‘Revista de la prensa’, die mir der Spanischkurs beschert hatte, und dem Campbell (dickes, in meinem Fall orangenes Biolehrbuch zum Nachschlagen, das mir meine Firmpatin glücklicher- und dankenswerterweise leiht, derzeit – mit einem hübschen Frosch vorne drauf, den ich auch auf Postkarte besitze).

Für dieses Wochenende nahm ich mir vor, den Zeitungen genügend Zeit zu widmen. Zum Wegschmeißen sind sie immerhin viel zu schade, und die erste Ausgabe, die mir gegönnt wurde und ich immerhin schon gründlich inspiziert habe, hat mich zum Beinahe-Fan gemacht. Also hätte ich mich selbst auf den Scheiterhaufen gestellt, wenn ich sie bis zum Ende ihrer Existenz ignoriert und weggeschmissen oder bestenfalls noch zum Verpacken bunter Gläser für einen Umzug (ich will in so eine tolle WG, wie sie letztens bei Vox kam…) benutzt hätte. Außerdem noch wegen des intellektuellen Standards und der zahlreichen Möglichkeiten, aus denen ich hätte lernen können, so etwas wirft man einfach nicht weg! Ich wollte mich gründlich mit ihnen auseinandersetzen, nicht mit jedem einzelnen Artikel, doch so sehr, um mir ein Bild machen zu können und die spannendsten Seiten zu verinnerlichen. Ein flüchtiges Blättern und Überschriftenüberfliegen ist da für mich unzureichend.

Dabei muss ich kurz unterbrechen und einen Vergleich ziehen. Es gibt ja doch einige Leute, die wählen gehen, und eine aufgeklärte Person nimmt da natürlich nicht die Partei, zu der Vati und Mutti raten, sondern macht sich über verschiedene Quellen ein eigenes Bild. Eine Freundin meinte anlässlich der Europawahl(en) dieses Jahres, dass sie dahingehend ihrem inneren Drang, sich möglichst gut zu informieren, nicht gerecht werden konnte und deshalb gar nicht wählen gegangen ist (soweit ich das in korrekter Erinnerung habe). In diesem Aspekt muss ich dem eigenen Anspruch einen Strich durch die Rechnung machen und sagen: Man kann nicht die perfekte Wahl treffen. So kann ich auch aus dem fehlenden inneren Antrieb und dem Desinteresse in manchen Themenkreisen nicht jeden Artikel der ‘Zeit’ (oder einer anderen Zeitung… dieses dauerpräsente Zeit-Thema und der dazugehörige Klang! Spricht eigentlich noch jemand gedanklich seine eigenen, geschriebenen (oder auch gelesenen) Zeilen mit und liest sie sich selbst vor, wie ich?) lesen, obwohl mir mit Sicherheit etliche Texte, die für mich nur den Anschein hatten, nicht interessant genug zu sein, in ihrer Schönheit, Wahrheit und in ihrem Informationsgehalt entgangen sind… Aber was ich eigentlich damit sagen will: Man sollte seine Ansprüche zumindest teilweise an die Realität anpassen und adäquat wählen, auch wenn der eigene Perfektionismus damit nicht hundertprozentig befriedigt wird. Denn es wäre klüger, zumindest eine Stimme gegen die NPD abzugeben, auch wenn man im Nachhinein feststellt, dass es da einen Unterpunkt im Parteiprogramm gibt, der mit den eigenen Vorstellungen und Prioritäten nicht ganz konform geht. Wenn ich ganz, ganz dringend ein feines Kleid für die Hochzeit einer Freundin suche, würde ich, wenn ich Zeit und Muße hätte, natürlich sämtliche Läden in den nahegelegenen Städten absuchen, auch in den unkonventionellen, bei denen ich mir eigentlich sicher bin, dass ich nichts dem Anlass Entsprechendes finden werde, mich mit der zukünftigen Braut und anderen Freundinnen, ob an der Hochzeit anwesend oder nicht, absprechen. Auf Flohmärkten herumstreunern, Kataloge bestellen und dann wälzen, alle europäischen Internetseiten, die mit Mode zu tun haben, unter die Lupe nehmen und probeweise kaufen. (Natürlich nicht ganz ernst gemeint.) Aber dazu hat man eigentlich keine Zeit, nicht einmal für die Hälfte. Gehe ich deshalb lieber gar nicht auf die Hochzeit? Oder lege ich mir zumindest ein Kleid zu, das hübsch ist, mir ganz gut steht und nicht Unsummen kostet?

So läuft das im Übrigen auch mit Postings und Blogeinträgen, um nur zwei weitere Beispiele für Taten im Alltag zu nennen. Aber das war ja nicht das Thema. Ein Satz noch zu Wahlen: Ich muss mir wirklich nochmal überlegen, ob ich meine Stimme für die Bundestagswahl von diesem einen Artikel in der ‘Zeit’ abhängig mache…

Und mit dieser fabulösen Überleitung back to topic.

Einen Beitrag zur Verhinderung, dass ich eine immerwährende Lust verspürte, eine der Ausgaben aufzuschlagen, leistete und leistet die Zeitung per Definition. Eine Zeitung ist ausladend und instabil – da braucht man schon den richtigen Ort, um sich an sie heranzupirschen. Davor hatte ich Respekt – und vor der Zeitung an sich als Übermittler allgemeiner Bildung. Angekämpft habe ich dagegen mit dem Textmarker, um der Majestät ein wenig auf die Pelle zu rücken (und für die anstehenden Klausuren zu üben, zugegebenermaßen). Dass mir anschließend 90% des Textes neongelb oder -pink entgegenleuchteten, hielt mich nicht davon ab – eher die Tatsachen, dass nicht immer ein Marker zur Hand ist, die Farbe bei schnellen Bewegungen auch mal die eigene Hand verzieren kann und es eigentlich Verschwendung ist. Also doch nur den einen oder anderen Artikel bunt rangenommen.

Was ich auch nicht verschweigen darf, ist das Zeit-Magazin – wesentlich praktischer (per Definition, versteht sich), und das hatte ich auch etliche Zeit vor der Zeitung an sich durch, nicht nur aufgrund der Kürze, sondern wegen angedeuteter Handlichkeit, meist aufschlussreicheren Artikeln und schönen Fotografien, die auf dem Glanzpapier besser zur Geltung kamen. Besonders köstlich und das Highlight schlechthin: Martenstein. Seid so gut und werft einen Blick auf seine Internetpräsenz bei Zeit online, den Kolumnisten gibt es teils sogar als Videobotschafter. Ich bin verknallt in den alten Mann. XD Leider aber oft zu blöd für die Rätselecke. Die Sudokus (oder Sudoki? Auf jeden Fall der Sudoku-Plural) sind ja noch in Ordnung, auch noch die Logeleien à la ‘Wenn Rita gelbe Dreiecke für die Zukunft der Kunst hält und mit Nachnamen nicht Rübenstein heißt – welcher der drei Künstler ist für die Farbe Rot?’, die mir in ihrer Art aus dem Lettermag (von Letternet) bekannt sind. Aber die Rechenlogeleien! Und ‘Lebensgeschichte’! Und ‘Um die Ecke gedacht’! Total krank. Ich muss nicht noch erwähnen, dass ich auch von Schach keine Ahnung hab, oder?

Was ebenfalls seinen Teil zur Unterhaltsamkeit des ‘Zeit’-Magazins beiträgt, sind die Kennenlern-Anzeigen. (: Wohingegen mir der Hintergrund der durchgestrichenen Fotos bei der Gesellschaftskritik immer noch sonderbar schleierhaft ist, denn das Naheliegendste macht für mich keinen Sinn.

Die richtige Zeit-Ausgabe Nummer 27 habe ich nun übrigens schon fast komplett durch. Interessant fand ich ‘Warten auf den Störfall’ (Nanotechnologie, die bisher noch kaum einer angezweifelt oder kritisiert hat – mit Erwähnung des Nanotrucks, der letztens auch bei uns an der Schule war und mir ein Dasein als Covergirl auf dem Lokalblatt beschert hat *kihihi*), ‘Das Duschklo’ (Name = Programm… Toiletten, bei denen man auf das Klopapier verzichten könnte, da sie eine eingebaute Arschdusche besitzen, was ja viel hygienischer ist als das Papier, aber noch nicht ganz gründlich – ein Renner in Japan), ‘Klüger werden’ (über den Bildungsstreik, wobei ich mittlerweile so viel darüber gelesen hab, dass mir schon der Kopf schwirrt, wenn ich nur an das Thema denke), ‘Das Kaufhaus muss bleiben!’ (über möglicherweise verschwindende Karstädte und Kaufhöfe), ‘60 Sekunden für… die Schönheit’ (kein Wunder als Ästhetikerin, noch dazu, wenn Julie Delpy erwähnt wird… ‘Die Gräfin’ will ich mir auch schon die ganze Zeit geben, wird aber wohl wieder eine DVD-Sache, weil der Film ja so gut wie ausgelaufen ist, was man sich jetzt besser nicht bildlich vorstellen sollte… zumal ein Auslaufen bei der Báthory ganz sicher blutrot ist), ‘Das Argument der Woche’ (Autobahnbau, Nazis), ‘Knietief’ (Michelle Obama im Salatgarten), ‘Ihnen ist egal, was wir denken’ (halb gemarkert, Zensur im Netz – ein Duell zwischen Franziska Heine und Ursula von der Leyen, aber ich fühlte mich dem Standard und/ oder Informationsstand des Artikels ziemlich unterlegen; vielleicht war ich auch einfach unkonzentriert) und die Leitartikel ‘Wenn’s reicht, geht’s’ (schwarzgrüne Koalition?) und ‘Hegel, hilf!’ (Studium schneller und effizienter? Bei dem Thema quillen mir auch langsam die Ohren über, und es erinnert mich an das ‘Gymnasium-Special’ der Ausgabe 26. Ich hab mich immer noch nicht entschlossen, ob ich elitär denken soll oder nicht). Das Feuilleton hat mir im Übrigen mal wieder vor Augen geführt, dass ich immer noch nicht für moderne Lyrik zu begeistern bin – die Hintergründe sind diesmal zwar greifbar, aber die Zeilen so ästhetikfrei, dass sich mir die Zehennägel hochrollen. Der ‘Wörterbericht’ ist im Übrigen auch immer toll… Aus dem Artikel darüber, von ‘Finis’, bin ich aber immer noch nicht schlau geworden. Es fehlt noch die Rubrik ‘Chancen’, aber einen Aspekt daraus hab ich ja in Bezug auf die vorhergehende ‘Zeit’-Ausgabe schon hier erwähnt. (:

Vielleicht sind die bearbeiteten Zeitungen auch ein Anreiz, endlich den kommunal erstellten ‘Tagespropheten’ im Hogwartsplay mal voranzutreiben… Denn erstellt ist da noch gar nichts. Ich müsste mal wieder ein Wort über die Rubriken verlieren und Themen sammeln, natürlich auch Artikelschreiber. Zumindest hat das (noch!) keinen festen Redaktionsschluss und könnte sich auch über ein paar Jahre hinwegziehen…

Ach, erst hatte ich so eine riesige Ideenwolke im Kopf, und nun ist es doch nicht so vielfältig geworden, wie ich wollte. Wie deprimierend. Aber bei so vielen Einfällen, die ich beim Lesen der Zeit bekomme, kann ich eigentlich gar nicht jeden einzelnen im Kopf behalten, nicht einmal, wenn ich Stift und Papier neben mir gehabt hätte. Urteil: Kreativitätsfördernd!

Und: Ich muss wieder mehr arte gucken.

Knuddeln mit Kroko

Hier kommt Teil 2 meiner kleinen Alternativkuscheltierreise. Dazu beamen wir uns mit unserer Zeitreisemaschine zunächst ins Jahr 2005, zumindest so ungefähr. Eine neue AG wurde an meiner Schule ins Leben gerufen – die AG Psychologie. Liebevoll auch ‘Psycho-AG’ genannt. Die AG-Leiterin und passenderweise gleichzeitige Schulpsychologin führte uns (mich zumindest etwa ein halbes Jahr lang ^^’) durch die Tiefen der menschlichen Psyche – oder ließ uns zumindest einen Blick auf interessante Facetten dieses wissenschaftlichen Bereiches werfen. Ich stellte fest, dass ich mir den Namen ‘Freud’ nicht besonders gut merken konnte, noch immer nervös war in einer Runde ziemlich unbekannter Menschen, die noch dazu vorwiegend in höheren Jahrgangsstufen angesiedelt waren, und schlug mich mit meiner Kreativität dennoch gut beim Kennenlernspiel. Und irgendwann, am Ende einer Stunde, erwähnte sie eine besonders tolle wie süße Website. Und wer jetzt gut kombinieren kann, der erkennt, welche es sein muss… Ja, richtig, es war…

Paraplüsch! Damals hatte ich zwar noch keinen häuslichen Zugang zum Netz, aber einige Zeit später, als dem dann so war (wir springen wieder in die Zukunft), erinnerte ich mich an diesen interessanten Hinweis – und siehe da, er entpuppte sich als Quell der Freude. ^^

An dieser Stelle empfiehlt es sich, eine Beschreibung der Website anzubringen. Paraplüsch ist, in einem Satz gesagt, eine virtuelle Praxis für misshandelte Kuscheltiere. Der Benutzer spielt dabei den behandelnden Arzt – nachdem er von der Startseite auf ‘Spiel’ geklickt, seine Sprache ausgewählt und durch das Intro von seinem Glück erfahren hat. Zuerst geht es daran, die Anstalt und anschließend den Aufenthaltsraum hinter der Schwester zu betreten, um sich einen Patienten auszusuchen. Da hat man die Wahl zwischen…

  • Dolly, dem Schaf mit der Identitätsstörung, da es sich zeitweise für einen Hund oder Wolf hält,
  • Sly, der Schlange mit den Halluzinationen, die ganz eingenommen von ihrem Schwanz ist (ein Schelm, wer dabei Böses denkt!),
  • Kroko, dem neurotisch-ängstlichen Krokodil, das sich nicht von seinem Kissen trennen möchte,
  • Lilo, dem Nilpferd, das nicht damit aufhören kann, ein hölzernes Puzzle zu lösen, und
  • Dub, der sportlichen Schildkröte, die jedoch in eine Depression abgestürzt ist.

Über das Klemmbrett steuert man den Fortlauf der Behandlung. Möchte man den Patienten zunächst einer Traumanalyse unterziehen, oder soll’s doch lieber die Maltherapie sein? Die Reaktion des Kuscheltiers folgt auf dem Fuße, und ob sich die Maßnahme nun positiv oder negativ auf die Psyche ausgewirkt hat, kann man zusätzlich über die Anzeige unter dem Patientennamen ablesen. Alles noch im grünen Bereich, oder schon so schlimm, dass man den Elektroschocker unter dem Bett ausgraben sollte? Auf jeden Fall stellt die Supervision als psychologische Einschätzung eine Hilfestellung für die Unsicheren dar.

Entsprechend ihrer seelischen Verfassung stellen die verschiedenen Kuscheltiere auch verschiedene Schwierigkeitsgrade dar, aber es ist natürlich abhängig vom Arzt, mit welchem man am Besten klar kommt und welche Vorkommnisse man am schnellsten verstehen kann. (:

Wenn man dann richtig fasziniert ist von Spiel und Charakteren und/ oder ein hübsches Geschenk für einen Freund sucht, hat man die Möglichkeit, einen der Patienten für 29,90 € (oder gleich alle – 129,90 €) käuflich zu erwerben, wozu man logischerweise den ‘Shop’-Link auf der Hauptseite anwählt. (Dazu kommen übrigens 4,90 € Versandkosten innerhalb Deutschlands.) Nicht besonders günstig, aber manchmal muss man sich einfach mal was gönnen. Und
guten Freunden kann man zur Abwechslung auch nicht nur Küsschen geben, sondern ein süßes Kuscheltierchen mitbringen, das man seelisch wieder aufpäppeln darf. (:

Üüübrigens vergaß ich, die Preise zu den Riesenmikroben zu erwähnen. Die sind ein Stück billiger als die Paraplüsch-Familie, besitzen dafür aber auch nicht so hohen persönlichen Kultstatus wie Dolly & Co. (: Auf jeden Fall gibt’s sie ab 7,95 € (Versand über die riesenmikroben.de-Seite innerhalb Deutschlands als DHL-Warensendung: 2,98 €), wofür sie 5-7 Zoll groß sind. Zudem sind manche Arten auch als kleinere Versionen zu dritt in einer ‘Petrischale’ erhältlich, was 12,95 € kostet, oder sogar als Riesenriesenmikroben mit Ausmaßen von 15-20 Zoll (24,95 $ – die Version hab ich im Onlineverkauf nur auf der amerikanischen Seite gefunden).

Kuscheln mit Coli

Kuscheltiere kennt und liebt jeder. Zumindest liebte man mal – als Kind, vor langer, langer Zeit – den Kuschelteddy, ohne den das Einschlafen unmöglich war, das Pferdchen, in das schon der große Bruder gesabbert hat, und den Plüschtiger, der irgendwann beim Spielen im Sandkasten verschwunden ist. Oder aber später das Schießbudenkaninchen, das einem der erste Schwarm auf dem Volksfest geschenkt hat. Wer keine solche Vergangenheit aufzuweisen hat oder die Tradition fortsetzen will, dem seien ganz neue Formen der kuscheligen Begleiter vorgestellt. (:

In Teil 1, dem Beitrag, den ihr gerade lest, kommt die Biologin in mir durch – ich präsentiere mit einem dreifachen Tusch die Riesenmikroben! Stofftiere in Form von Kleinstlebewesen, die wir sonst nur vom Arzt oder aus dem Biounterricht kennen. Man mag gar nicht glauben, wie putzig einen da das Pfeiffersche Drüsenfieber anblinzeln kann! Aber lieber der Reihe nach.

Die Riesenmikroben stammen, wie so viel neumodisches Zeugs (haha, da spricht die innere Oma?), eigentlich aus den USA. Da ist auch ein größeres Sortiment der Viecher erhältlich (auch die Schweinegrippe), erreichbar über Giantmicrobes. Doch im Prinzip ist es natürlich dasselbe. Wir haben die Untergruppen…

  • Health (Gesundheit) – natürlich sind die meisten nicht gerade gesund, deswegen ein seltsamer Name, aber hier finden sich die Standardkränkeleien wie Erkältung, Husten und Magenschmerzen
  • Maladies (Krankheiten), z.B. Fußpilz, Mundgeruch, Akne
  • Exotics, z.B. Bierhefe, Penicillin
  • Calamities (Miseren), z.B. der Schwarze Tod
  • Critters (Kriechtiere), z.B. Bücherwurm, Kopflaus
  • Aquatics (Wasserlebewesen), z.B. Rotalgen
  • Venereals (Geschlechtskrankheiten), z.B. Herpes, Syphilis
  • Alimentaries (Nahrungsmittelbefallende), z.B. E. Coli, Salmonellen
  • Corporeals (körpereigene Wesen), z.B. Gehirnzellen, Fettzellen, rote und weiße Blutkörperchen, seit neuestem auch Eizelle und Spermium
  • Aerials (Luftviecher), z.B. Moskito
  • Menageries (frei übersetzt der Streichelzoo), z.B. Tollwut
  • Tropicals, z.B. Malaria
  • Ambulatories, z.B. Lyme-Borreliose
  • Infirmaries (Krankenhäuser? WTF? Vielleicht Erreger, wegen derer man ins Krankenhaus muss… aber das können doch wieder alle sein…), z.B. Windpocken, Lungenentzündung
  • Professional, z.B. HIV, Hepatitis
  • und zu guter letzt Medical, wo man den Riesenmikroben-Seifenspender in Form der lieben Erkältung findet.

Drauf gekommen bin ich natürlich über eine Ex-Biostudentin, die in einem wissenschaftlichen Zentrum werkelt und schon eine ganze Riesenmikroben-Gang im Büro hat. Ich bin dabei, auch eine kleine Familie anzusammeln – und in der Welt zu verbreiten. (:

Ronnie
Das hier ist Ronnie, die Nervenzelle (oder auch Neuron, deshalb der Name; kennt jemand von euch zufällig noch den Ronnie oder Ronny Bennett aus dem Englischbuch der ersten Lernjahre? *glucks* Er hat mit den Pearsons in einer Straße in York gewohnt… hier kann man ein paar mehr Informationen einholen und in Erinnerungen schwelgen, allerdings sagen mir die Französischleute eher weniger was, ich kenne da nur Arthur le perroquet… et boum – c’est le choc!). Meine allererste, von besagter Biologin geschenkt bekommen. Ich finde, wenn man ihn so rum betrachtet, sieht er aus wie ein Elefantenkopf. ^^

E. coli

Dann mein jüngster Erwerb, E. Coli! Das Schildchen hängt sogar noch dran. Es hat so ein süßes Lächeln und einen treuen Blick… *g* Die Fäden hab ich sogar schon mal geflochten (die Anzahl ist, wie ich festgestellt hab, passenderweise durch drei teilbar, das war sicher mit einkalkuliert), ergab auch ‘ne hübsche Frisur. (:

Halsweh

Und dieses süße Schätzchen, das Halsschmerzerreger ist, geht irgendwann mal an eine Bekannte. (: Farblich gesehen mein Liebling!
HIV

Zuletzt zeige ich noch ein Weihnachtsgeschenk an meinen Freund. An der roten Schleife dürfte erkennbar sein, was es ist. *thihi* Es hat so einen niedlichen Hundeblick drauf… da will man sich gleich infizieren lassen. *hüstel* [realmodus]Nein, will man eigentlich nicht. AIDS will niemand haben. Leute, schützt euch davor und benutzt Kondome beim Sex![/realmodus]

Wer sie nicht über’s Internet bestellen will, sollte sich in den umliegenden Thalias (ich hab gehört, da gibt’s vereinzelt welche) und Comicläden umsehen. Für den Raum Nürnberg preise ich den Ultra Comix in der Vorderen Sterngasse an – der ist nicht nur an und für sich richtig toll, sondern hat in Bezug auf die Riesenmikroben auch eine große Auswahl! X3 (Auch, wenn ich das letzte Mal darum gebeten wurde, meine Brezel oder was auch immer ich grad gefuttert hab doch draußen fertig zu essen… sorry. >.< War aber auch irritierend, so eine Stimme von hinten beim Reingehen: ‘Na, wer isst denn da?’ Ich dachte erst, er wolle sagen: ‘Na, wer ist denn da?’ – und hab mich gefragt, woher der Kerl mich kennt. O.o’ Uuuh, Ausrutscher.)

Analyze

…und bevor hier gewisse Leute an ihre Exfreunde denken, eröffne ich gleich mal: Es geht um Website-Analyse über http://www.seittest.de! Mr Spanksen hat auf seinem Blog drauf aufmerksam gemacht, und auch wenn ich mir darüber im Klaren bin, dass der Meinige nicht gerade häufig frequentiert wird und ich noch nicht allzu viel geschrieben hab, wollte ich das mal machen.

Piks Observatorium ist also befriedigend, yay! *glucks* Klingt irgendwie nach Spanner.

Naja, ein paar interessante Facts zum Test kann ich auch gleich mit einstreuen. (:

Inhaltliche Prüfung (40%) gut Die Inhalte sind von guter Qualität.
SPAM-Prüfung (20%) gut Die Seite setzt nur wenig und gezielte Werbung ein.
Reputation (20%) ungenügend Die Seite wird von nur sehr wenigen vorbildlichen Webseiten empfohlen.
Usability (20%) ausreichend Geringe Usability.
Gesamturteil befriedigend (3.0)

Bei der Inhaltsanalyse schneidet sie sehr fein ab. Die analysierten Wörter kriegen 2 von 2, die Lesbarkeit (Wert: 88) 6 von 6, das Sprachniveau (‘gut’) 5 von 6 und die Rechtschreibfehler (0%) 3 von 3 Punkten. Das find ich schon mal toll. ^^

Dann haben wir noch keinen/ sehr wenig Spam, und beim nächsten Punkt fängt es an, bewertungstechnisch abwärts zu gehen. „Komplexe Navigation und zu viele Links. Es werden zu viele neue Fenster geöffnet. Textgröße für Fehlsichtige nicht vollständig änderbar.“ Dazu sage ich: Da mein Blog ein Internet-/ Medienblog ist, braucht es viele Links, damit interessierte Leute nicht noch ewig lang googeln müssen, um zu der Seite zu kommen, die ich vorstelle. Die Fenster lasse ich deswegen neu öffnen, weil es mich persönlich immer stört, wenn ich auf einen Link klicke und gleich die ganze Website, von der ich diesen habe, verschwindet und erst mal nur über den Zurück-Button erreichbar ist. Deswegen: Neue Fenster! Oder Tabs. Ob das am jeweiligen PC liegt, wie der das öffnet? Ja, und dann noch… „Textgröße für Fehlsichtige nicht vollständig änderbar“? Ich glaube, meine Oma will den Blog gar nicht lesen. x) Das soll jetzt im Übrigen nicht diskriminierend sein… Doch wer mit dem Lesen kleiner Schrift Probleme hat, kennt im Idealfall auch die Tastenkombination ‘Strg’ ‘+’.

Blogs leben zudem meist von ihrer ‘Reputation’, dem Ruf, der Frequentierung, den Empfehlungen. Da bin ich nun mal ein winzig kleines (wenn auch inhaltlich fast tadelloses) Fischlein.

Ich muss sagen, damit kann ich leben. (:

Und jetzt noch ein Cliffhanger – ich freu mich schon drauf, euch in meinem nächsten Artikel eine ganz besondere Sorte Stofftier vorstellen zu dürfen. *tihi*

Oral-B Professional Care 3000

Wie schon mal erwähnt, nehme ich öfter mal an trnd-Aktionen teil – Produkte testen, bewerten, weiterempfehlen. So geschehen bei der neuen elektrischen Zahnbürste von Oral-B, der Professional Care 3000!

Oral-B

So sieht sie also aus auf der Ladestation (elektrisch sicher, zum Glück ^^), mit dem ‘Behälter’ für vier verschiedene Aufsteckbürsten direkt nebendran. An Bürsten hab ich sechs Standardaufstecker bekommen mit dem aussagekräftigen Namen Precision Clean, drei ‘Sensitive’s, also für empfindliche Zähne/ empfindliches Zahnfleisch, und eine ‘Pro Bright’ mit Polierer. (:

Ach ja – und natürlich die Gutscheine zum weitergeben! Wer (ob durch diesen Bericht oder nicht) Interesse an der Professional Care 3000 hat, kann sich gern bei mir melden, und ich werde dem- oder derjenigen einen der 15 €-Gutscheine übermitteln, hab noch welche übrig. *smile* Im Übrigen kostet diese Zahnbürste neu 129,99 € (unverbindliche Preisempfehlung) – wobei Amazon sie beispielsweise schon für 99,95 € anbietet. Da kann man sich den Erwerb doch mal ernsthaft durch den Kopf gehen lassen!

Nachdem ich also freudig mein Paket aufgerissen (jaja, die ungestüme Jugend >.<) und den Inhalt analysiert hab, hieß es erst einmal: aufladen. Die Zahnbürste braucht nämlich 14 Stunden Aufladezeit, um voll zu sein. Nach dem Erstaufladen habe ich sie ständig auf der Ladestation gelagert, die bei eingeschaltetem Badlicht Strom erhält, und das reicht bei uns auch zur Benutzung aus, ohne dass wir sie nochmal extra laden tun müssen. Ich finde das auf jeden Fall weitaus praktischer als batteriebetriebene elektrische Zahnbürsten. Wir hatten da mal zwei No-Name-Teile (ohne austauschbare Bürstenköpfe, und eben mit Batteriebetrieb), die haben nach einer gewissen Zeit nicht mal mehr mit vollen Akkus ihr Werk verrichten können. O.o Da hab ich hier doch ein wesentlich ansprechenderes Exemplar! (;

Ich hab mir zwar im Vornherein die Gebrauchsanleitung durchgelesen, aber man hätte auch ohne schnell hinbekommen, was man will, sie ist also durchaus leicht zu bedienen und deshalb meiner Meinung nach auch für jüngere, bzw. ältere Leute geeignet.

Nachdem die Zahnbürste geladen war und mein Freund und ich, später auch mein Vater unsere farblichen Markierungen der Aufsteckbürsten abgeklärt hatten (extrem praktisch sowas… sonst hätten wir wohl die Stellplätze an der Ladestation durchnummeriert *g*), konnte ich sie dann auch das erste Mal testen, mit der Standard-Bürste Precision Clean, dem Allroundtalent. Es gibt auch drei verschiedene Reinigungsstufen, die mit einem Drücken auf den Einschalteknopf jeweils aktiviert werden – beim Einschalten gelangt man automatisch zur ‘Reinigen’-Stufe, einmal drücken führt zum ‘Sensitiv’-Modus, ein weiteres zu ‘Polieren’, und ein dritter Druck (bzw. ein langes Drücken im Reinigen- oder Sensitiv-Modus) schaltet die Bürste aus. Die Modi haben wir immer auf die Aufsteckbürste abgestimmt, mit der Precision Clean wurde also auf ‘Reinigen’ geputzt. Naja, nicht mit eingerechnet, dass ich auch mit Polierbürste manchmal vergessen hab, den Poliermodus auch einzustellen… *hüstel* Aber funktionieren tut natürlich alles. (:

Oral-B Verpackung

Also, beim ersten Putzen gab’s dann gleich mal das in der Beschreibung prophezeite Zahnfleischbluten. Beziehungsweise wurde darauf hingewiesen, dass dieses bei den ersten Putzgängen auftauchen kann. Kein Wunder, wenn man sonst nur Handzahnbürsten gewohnt ist, dachte ich mir, und nach ein paar Malen war’s dann glücklicherweise auch verschwunden. Im Vergleich fiel mir sofort auf, dass die elektrische Oral-B zig mal gründlicher putzen muss als ich mit meinen langsamen Bewegungen der ‘normalen’ Zahnbürste… naja, das erfüllte natürlich die Erwartungen, immerhin wurde auch gesagt, dass mit elektrischen Zahnbürsten zweimal mehr Plaque entfernt wird als mit einer normalen Handzahnbürste, aber es ist toll, das an den eigenen Zähnen zu erfahren. (: Demzufolge bin ich mir sicher, dass mein Mundraum nun wesentlich besser geputzt, also sauberer ist, und die Zähne auch weißer, selbst wenn ich keine Beweisfotos gemacht habe (leider, leider… aber da muss man ja auch auf so viele Dinge achten – gleiche Beleuchtung, gleicher Fotografierwinkel… *seufz*). Zusätzlich zu den Zähnen fahre ich mit der Bürste auch immer nach der Zahnreinigung über die Zunge. (Dafür soll’s ja auch spezielle Reiniger geben, aber bisher hat das auch immer ganz gut funktioniert.)

Nun zu einigen Besonderheiten der Professional Care 3000. Da wäre einmal die visuelle Andruckkontrolle, die sich hinten am oberen Rand der Zahnbürste befindet und aufleuchtet, wenn man mit zu viel Druck putzt. Bei mir war es fast prinzipiell so, dass sie geleuchtet hat, wenn ich meine Backenzähne geputzt hab, woraufhin ich mich bemüht habe, nicht so fest zu drücken, obwohl ich mir dieses Drucks gar nicht bewusst war. Irgendwie. Aber ist ja gut, wenn einem das mal gesagt wird, nech? ^^ Ein Zahnarzt kommt da wohl nicht unbedingt drauf, der schaut einem ja seltenst beim Zähneputzen zu…

Was ich aber richtig, richtig praktisch finde, ist der Timer. Nach dreißig Sekunden verändert sich die Vibration der Bürste kurz (ein ‘Stottern’, wie es beschrieben wird, der Begriff ist sehr passend), und das ist das Signal dafür, den Kieferquadranten (oben links, oben rechts, unten links oder unten rechts) zu wechseln. So kommt jeder für eine halbe Minute dran, und die optimale bzw. Mindestputzzeit von zwei Minuten ist erreicht. (: Anfangs war ich mit dem Kieferquadranten noch gar nicht fertig, als das Stottern ertönte, weil ich natürlich besonders gründlich sein wollte, und ich dachte erst, ich würde sonst also auch länger zum Zähneputzen brauchen. Nach einer gewissen Zeit allerdings hab ich bemerkt, dass ich unbemerkt schon zum nächsten übergegangen bin, obwohl ich das Signal noch nicht bemerkt hatte, und fühlte mich ertappt, als es dann kam, weil ich’s vergessen hatte. XD Man gewöhnt sich aber wirklich daran, wenn man nicht gerade schlaftrunken ist, frühmorgens und spätabends… Es ist auf jeden Fall eine große Hilfe dabei, die Zeit einzuhalten, und das trägt bestimmt dazu bei, dass bei einigen Schnellputzern die Zähne besser gereinigt werden. (:

Was mir an Oral-B auch gefällt, ist, dass die blauen Bürstenborsten (tolles Wort) eine Indikatorfunktion haben und anzeigen, wann sie abgenutzt sind und mal ausgewechselt werden sollten, indem die Farbe verblasst. Coole Idee… ich gehe sonst immer nach der Borstenschiefe.

Trotz Rotationsbewegung der Bürste und Vibration des Geräts lässt sich die Zahnbürste sehr gut führen, und ich bin auch immer gut an die hintersten Stellen gekommen – dadurch, dass der Kopf kleiner ist als bei einer Handzahnbürste, bestimmt auch besser als eine solche. Die Größe des Kopfes hat aber wohl auch eine Rolle beim Frischegefühl gespielt – auf den kleineren Kopf der elektrischen passt weniger Zahnpasta, wohingegen ich den großen der manuellen auch ausnutze und viel Zeugs draufschmiere. Ich denke, daran lag es, dass ich mich direkt nach dem Putzen nicht ganz so erfrischt gefühlt hab wie bei der Handzahnbürste. Dafür waren meine Zähne aber spürbar glatter, was wiederum für sich spricht und genügend über die Gründlichkeit aussagt. (: Und längerfristig war das Frischegefühl dann eigentlich gleich.

Das Geräusch, bzw. die Lautstärke empfand ich nicht als störend, auch nicht, wenn ich mitten in der Nacht Zähne geputzt hab – ich hatte jedenfalls nicht den Eindruck, bereits schlafende Familienmitglieder damit geweckt zu haben. *lol*

Ja, die Meinung meiner Mittester werde ich auch nochmal explizit ausführen, kann aber schon andeuten, dass sie positiv ausgefallen ist. (; Kein Wunder bei diesem tollen Ding… Was ich happig finde, ist der Preis, auch wenn er gerechtfertigt ist, und einmal was Gescheites anschaffen und nur noch hin und wieder Köpfe austauschen müssen rentiert sich bestimmt auch, wenn man Wert auch richtige Mundhygiene und Gründlichkeit legt. Die knappen hundert Euro über Amazon (beispielsweise) sind da schon eine Erleichterung, und so als Weihnachtsgeschenk kann man sich so etwas auf jeden Fall mal leisten. Ich persönlich wäre da allerdings vorsichtig, zumal andere Leute das gut als Beleidigung/ Hinweis auf Unreinlichkeit auffassen könnten… Und auch guten Freunden schenke ich eigentlich keine so teuren Gegenstände, man möge mir verzeihen. Ich denke, als Geschenk fungiert die elektrische Zahnbürste wirklich vor allem im familiären Rahmen. Und weil man eine Zahnbürste mit mehreren Aufsteckern für die Familienmitglieder benutzen kann, sind die hundertdreißig/ hundert Euro heruntergerechnet auf mehrere Personen wirklich nicht mehr so viel. (:

Verrückte Sachen

…präsentiert ein gewisser David Horvitz (zumindest heißt seine Seite http://davidhorvitz.tumblr.com) auf seinem Blog. Ich find’ die ja sooo toll. X3 Hab zwar noch kaum einen seiner Vorschläge in die Tat umgesetzt (Schande über mich), aber ich mag seine Art von Ideen. Am Liebsten würde ich jeden Tag eine von ihm lesen, aber so oft bloggt er dann auch nicht, und manche ‘Aufgaben’ brauchen auch ihre Wirkzeit, bzw. sollte ihnen ja gegönnt werden, dass man ein paar Tage über sie nachdenkt und nicht gleich von einer neuen abgelenkt wird, sozusagen.

Der Name lässt es zwar nicht unbedingt vermuten, aber er stammt wohl aus den USA und stellt seine Aufgaben auch auf Englisch. (Man könnte jetzt an dieser Stelle diskutieren, ob die Amerikaner wirklich Englisch sprechen… aber diesem Konfliktherd gehen wir dieses Mal (noch, ha!) galant aus dem Weg und ignorieren’s. Was diese Bemerkung auch nicht besser macht. O.o) Erhöhter Schwierigkeitsgrad, aber die Texte sind dennoch recht verständlich, und wenn etwas unklar ist, gibt’s ja immer noch Freunde/ Familienmitglieder/ Wörterbücher/ leo.org… oder aber, ihr fragt mich. *kihi* Es wär’ mir eine Ehre.

‘Ein paar’ Aufgaben, die mir besonders gut gefallen haben:

  • Schreibe einen Brief an die folgende Adresse: jemand auf der J. W. Westcott II, Detroit, Michigan 48222. 48222 ist eine US-amerikanische Postleitzahl, die speziell für dieses Schiff (die J. W. Westcott II) geschaffen wurde. Dies es Schiffes liefert Post an die Schiffe aus, die auf dem Detroit-Fluss fahren. Da das Schiff also nie Adressat ist, sondern nur Zwischenstopp, wäre es nett, dem Schiff selbst einen Brief zu schicken. Schreibe über irgendetwas. - Okay, bei solchen Aufgaben wären Englischkenntnisse dann doch vorteilhaft…
  • Kaufe eine teure Flasche Wasser. Schütte sie an den Wurzeln eines nahe gelegenen Baumes aus. Halte diese Aktion mit einem Foto fest.
  • Ich habe eine Ausstellung in Chicago, die dieses Wochenende eröffnet wird. Du kannst teilnehmen. Suche einen kleinen Stein in der Nähe deines Hauses und schicke ihn an Believe Inn 2043 N Winchester Chicago IL 60614. Der Stein wird irgendwo außerhalb der Gallerie platziert, der Briefumschlag irgendwo in der Gallerie. Dies wird den ganzen nächsten Monat so sein.
  • Gestern war Sommersonnenwende. Ab heute wird es jeden Tag weniger Licht geben. Entzünde heute, gleich nachdem die Sonne hinter dem Horizont untergegangen ist, ein Streichholz und halte es so hoch, wie du nur kannst. Das Licht der Flamme wird das Sonnenlicht, das nicht mehr hier ist, kompensieren.
  • Schlafe.
  • Suche eine hübsche Glasflasche. Mache mit ihr eine Flaschenpost. Schreibe dazu in Schönschrift einen Brief auf ein schönes Papier. Der Grund dafür, dass alles so schön sein soll, ist, dass dies auch einfach für Müll gehalten werden kann. Schreibe einen Brief an irgendjemanden, über irgendetwas. Nimm jetzt deine Flaschenpost und werfe sie in einen öffentlichen Springbrunnen.
  • Suche über Google nach einem Bild, mit den Schlagworten „point barrow arctic ocean“. Finde die für dich schönste Ansicht des Ozeans von Point Barrow aus. Point Barrow, Alaska ist der nördlichste Punkt der USA mit einer Aussicht auf den arktischen Ozean. Eine schöne Aussicht. Finde dein Lieblingsbild und schau es an.
  • Nimm einen tiefen Atemzug.
  • Schneide einen Dollarschein in der Mitte durch. Sei sehr genau dabei. Nähe die beiden Hälften akribisch genau wieder zusammen, mit Nadel und Faden. Versuche, so geschickt und präzise wie möglich zu sein. Bringe den Schein wieder in Umlauf.
  • Mache ein langzeitbelichtetes Fotos in den letzten Sekunden der Minute kurz vor Mitternacht. Gehe sicher, dass die Belichtung lang genug ist, sodass es nach 12 Uhr sein wird, wenn der Verschluss schließt. Das Bild, das du geschossen hast, wird im Übergang von einem Tag auf den nächsten gemacht worden sein. Es ist egal, was du fotografierst.
  • Fotografiere den Himmel. Drucke das Bild in Standardgröße aus. Schreibe auf die Rückseite, wo du es aufgenommen hast. Schicke das Foto mit einem an dich adressierten, frankierten (naja, wohl eher nicht, wenn man nicht in den USA wohnt… siehe unten) Umschlag an: David Horvitz, MFA bard college, PO box
    5000, Annandale-on-Hudson, NY 12504, USA. Ich werde deinen Himmel in den Umschlag von jemand anderem stecken und ihn ihm schicken. Ich werde den Himmel eines anderen in deinen Umschlag stecken und ihn dir schicken. Wenn du außerhalb der USA lebst und keine Briefmarken beilegen kannst, nimm stattdessen ein Stück Schokolade, das den Wert einer internationalen Briefmarke hat, und ich werde deine Briefmarke bezahlen. Ich werde dies bis Ende Juli tun.

…uuund noch ganz viele andere, tolle Sachen. Ich hoffe, es gibt viele Leute, die seinen Blog lesen und seine tollen Aktionen in die Tat umsetzen, die sonst kaum jemand machen würde.

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