RSS

Schlagwort-Archive: Tiere

Bücher, die man gelesen haben muss – ‚Oktober‘

Bücher die man gelesen haben mussVor wenigen Tagen erst fertiggelesen, wir sind fast beim aktuellen Stand mit George Orwells ‚Farm der Tiere‘. Wieder so ein Werk, zu dem schon so viel gesagt wurde und es vielleicht viele, die das hier lesen, kennen (abgesehen von mir bis vor ein paar Wochen – hatte das nicht als Schullektüre, weil ich für die Kollegstufe Englisch abgewählt hab, und auch sonst nicht viel zum Inhalt gewusst, außer dass die meisten auftretenden Charaktere Tiere sind.) Deswegen zum Schluss noch etwas österreichische Politik.

Hier weiterlesen …

Advertisements
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 20. Dezember 2013 in Alltag, Kultur, Lesen, Studium, Wien

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Lieblingseis und Sexwünsche – eine Korrektur

Kürzlich bin ich zufälligerweise auf einen Test bei gofeminin gestoßen, der durch die Lieblingseissorte einer (vornehmlich weiblichen) Person ihre Sexwünsche entlarven will. Mit dem Ergebnis, dass die acht möglichen Sorten sich auf zwei Möglichkeiten zusammenfassen lassen: Entweder man ist nüchtern und wenig experimentierfreudig oder leidenschaftlich und abenteuerlustig. Außerdem sollen die Konturen ein bisschen verwischt sein, damit man sich doch möglichst darin wiederfinden kann und zumindest irgendeinen Aspekt an sich wiedererkennt. Wie bei Sternzeichen.

Doch damit ist jetzt Schluss! Hier kommt ein einzigartiger, präziser Test, der euch direkt sagt, was eure Lieblingseissorte über eure geheimsten Sexwünsche offenbart! Oder auch nicht, haha!

WELCHE EISSORTE MAGST DU AM LIEBSTEN?Eis!
(Solltest du zum Typ ich-kann-mich-nicht-entscheiden gehören, musst du natürlich bei allen Sorten nachlesen, die dich ansprechen.)

Hier weiterlesen …

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 28. April 2013 in Kreatives, Spielereien

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Denkende Tiere

Heute hatte ich meine erste Vorlesung zu ‚Cognition‚ (Denken und Lernen). Der eigentliche Prof war leider noch im Ausland, deswegen vertrat uns ein Kollege von ihm. Und versorgte uns mit etlichen interessanten Beispielen. (: Zum Beispiel von dem Affen (ich bin mir nicht mehr sicher, ob es ein Orang-Utan war), der in seinem Zoo Steine auf die Zuschauer warf, was die Wärter dazu brachte, alle Steine aus dem Gehege zu entfernen. Alles andere als auf den Kopf gefallen, brach das Tier stattdessen Brocken aus dem Beton – und zwar Vormittags, bevor die Besucher auftauchten, damit er sich einen Vorrat ansammeln konnte, um später genügend Munition zu haben…

Amüsant waren die Spielchen der Raben, die ihre Artgenossen beim Futterverstecken heimlich beobachteten, um es ihnen später zu klauen – bemerkte der Versteckende sie, taten die Plünderer so, als spielten sie mit einem Zapfen oder wären anderweitig beschäftigt. Um die anderen Individuen in ihrem Verhalten einschätzen zu können, verstecken übrigens auch sehr junge Raben allerhand anderen, eher unnützen Kram wie Steine oder Überraschungseifiguren.

Besonders gewitzt fand ich auch die Putzerfische, die ja eigentlich viel schärfer auf die Hautschuppen als auf die Parasiten der anderen Meeresbewohner sind, weshalb sie sie hin und wieder zwicken und anknabbern. Natürlich nicht die Räuber, die wären zu gefährlich, und auch nicht, wenn bereits weitere Waschstraßen-Kundschaft ansteht. Einzeln daherkommende, harmlose Kunden hingegen haben eine solche Attacke zu befürchten, die sie öfter mal aggressiv macht. Durchaus verständlich. Um die Angefressenen wieder zu besänftigen (und ‚gefügig zu machen‘ *g*), schwimmt der Putzerfisch dann öfter mal an die Rückenseite des anderen, wo er diesen mit seinen Flossen massiert. Ich muss zugeben, dass das bei mir auch durchaus mal funktionieren würde. XD

Die Pflanzen-Vorlesung über Moose fand ich dann allerdings nicht mehr so spannend und zeichnete nebenher ein bisschen auf meinem Block herum, entwickelte unter anderem eine genauere Tattoo-Idee (unten rechts)…


Apropos – ist euch das auf den neuesten Verzierungsstand gebrachte Blogdesign aufgefallen? ^^

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Was Paare so tun

„Ein Paar. Ein Buch“, Süddeutsche Zeitung Edition; Eduard Augustin, Philipp von Keisenberg, Christian Zaschke mit Klaus Raab.

Bild von amazon.de

Vielleicht seid ihr auch mal in einem meiner Lieblingsläden (Butler’s) über dieses Buch oder seine Kumpanen „Ein Mann. Ein Buch“ oder „Eine Frau. Ein Buch“ gestolpert. Habt ein bisschen durchgeblättert, den weichen Ledereinband betatscht, einen Blick auf den Preis geworfen und es wieder zurückgelegt. Wie ich. Naja, bis ich mir dachte: Zum Einjährigen könnte ich das doch mal mitnehmen, obwohl 20 Euro nicht wenig sind.

Zwar habe ich soeben bei Amazon gelesen, dass es im Gegensatz zu seinen Vorläufern nicht so toll sein soll, aber mich hat’s begeistert. Und nein, es ist nicht nur für Liebespärchen gedacht! Aber immer langsam mit den jungen Pferden…

„Ein Paar. Ein Buch“ ist unterteilt in 108 Kapitelchen, die je einer Tätigkeit zugeordnet sind (wie „Einen Zickenkrieg führen“ oder „Nicht wirklich witzig sein“). Diese gibt es grundsätzlich in zwei Formen – entweder, es handelt sich um eine Liste, oder um einen fast sachbuchartigen Artikel, nach folgenden Aspekten gegliedert:

  • Erstes Kennenlernen
  • [Tätigkeit (z.B. „Einander nach dem Sex verspeisen“)]
  • Gemeinsame Bekannte
  • Zahl des Paares
  • Sonst so
  • Was aus dem Paar wurde
  • Bleibende Werte (Anspruch, Gefühl, Action, Erotik und/ oder Glamour, bewertet nach dem maximal-5-Punkte-System)

…, untermalt von wirklich guten Bleistiftzeichnungen.

Dann gibt es noch die Überrubriken, die die einzelnen, eher kurzen Kapitelchen zusammenfassen: Ein Paar werden, Das Paar in der Natur, Das Paar in Gefahr, Das Paar in der Gesellschaft, Das Paar in Bewegung, Das seltsame Paar, Das Paar und die Kultur, Paar schlägt sich, Paar verträgt sich sowie Das alte Paar. Und es werden wirklich extrem verschiedene Arten von Paaren abgedeckt – Liebespaare wie Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir oder Cornelia Scheel und Hella von Sinnen, aber auch platonische/ ideelle Paare wie Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, Fernseh-/ Kinopaare wie die Biene Maja und Willi oder Terence Hill und Bud Spencer, Musikduos wie Jane Birkin und Serge Gainsbourg (ihr wisst schon, „Je t’aime *stöhn*… (moi non plus)“, literarische Paare wie Adam und Eva sowie Faust und Mephisto, aber auch verschiedene symbiontisch lebende Tiere… Außerdem werden hilfreiche Tipps gereicht zu Themen wie „Den Dirndlcode dechiffrieren“ (die Platzierung der Schürzenschleife deutet auf den Beziehungsstatus hin), „International verkehren“ (à la suisse = abwechselnder Vaginal- und Oralverkehr, Albanisch = Sex mit der Kniekehle des Partners) oder auch, wie man sich ein Tandem bastelt. Zu den Beispielen erläutern die Autoren meist auch allgemeine Aspekte der speziellen „Tätigkeit“, die noch informativer sind als die teils fast belletristischen Artikel – wusstet ihr etwa, wie das mit Paargräbern funktioniert, was für Möglichkeiten einem da offenstehen? (: Die Recherchearbeit finde ich jedenfalls bewundernswert.

Zugegebenermaßen waren manche Auflistungen eher weniger spannend, wie etwa die der berühmten Boxkämpfe. Aber es wird alles in nicht allzu üppigen Dosen verabreicht, und wenn ein Thema nun mal so gar nicht interessiert, darf man ja auch weiterblättern (wobei man da Gefahr laufen könnte, eine witzige Randnotiz zu übergehen). Ich war jedenfalls hellauf begeistert und kann das Buch nur weiterempfehlen – möglicherweise erscheint es ja in nächster Zeit auch als Taschenbuch, wie es bereits mit „Ein Mann. Ein Buch“ geschehen ist. Und ich werde mir die 25 Bücher, 25 Liebeslieder und 22 Liebesfilme, vielleicht sogar die 22 Buddy-Movies reinziehen. ^_^

Ach ja, eine kleine Vorwarnung: Ich werde in der nächsten Zeit etwas mit dem Blogdesign spielen. Nicht erschrecken!

Ich höre gerade: Fall Out Boy – Thnks Fr Th Mmrs

 
3 Kommentare

Verfasst von - 1. Mai 2011 in Blog, Kaufen, Kultur, Lesen, Musik, Printmedien

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,