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Schlagwort-Archive: Rumänien

Bücher, die man gelesen haben muss – Dezember

Bücher die man gelesen haben mussDas vorerst letzte Buch der BBC-Liste der Werke, die die Briten am liebsten gelesen haben, ist für mich Aldous Huxleys ‚Brave New World‘, fertiggelesen am 25. Dezember und damit noch rechtzeitig vor Challenge-Ende, yay! Mal wieder eins auf Englisch, spontan gekauft in einer Buchhandlung in Rumänien (Cluj/ Klausenburg). Ich wusste vorher nicht einmal genau, worum es ging, war beinahe ein bisschen abgeneigt, weil es hieß, es sei wieder eine dieser Dystopien, die man gelesen haben soll. Nach meiner nicht ganz so positiven Erinnerung an das andere Must-Read, Orwells ‚1984‘, eher ein ’na gut, dann lesen wir das halt mal‘. Dafür fand ich die Geschichte dann aber doch sehr gut.
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Verfasst von - 3. Januar 2014 in Biologie, Kultur, Lesen

 

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Ein Herzchen fürs Märzchen

Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag des Monats März etwas Tolles zu machen, das mir die 24 Stunden so richtig versüßt. Warum der März? – Weil das ein besonderer Monat ist, allein weil ich am Ende Geburtstag habe, und er dieses Jahr gern noch besonderer werden soll, wofür er gutes Potential hat. (Außerdem ist es der letzte Monat meines 365-Fotoprojekts.) Und, weil mir die Idee gestern, am Ersten, kam, der schon mal großartig verlief.

Der erste März eignet sich auch schön dafür wegen des ‚Märzchen‘-Brauchs, der aus Rumänien/ Moldawien/ Bulgarien stammt und an den meine Mama mich gestern mit einer lieben E-Mail erinnerte.

Das Märzchen ((…) rumänisch Mărțișor) ist ein typisches Geschenk zum 1. März. Es besteht aus einer rot-weißen Schnur, meistens mit einem kleinen Anhänger, und ist oft an einer Bluse oder einem anderen Kleidungsstück befestigt. Es wird von Frauen und Kindern vom 1. März an ein bis zwei Wochen lang getragen. Das Märzchen symbolisiert den Frühling und wird von Verwandten oder guten Freunden, oftmals zusammen mit einem Schneeglöckchen, verschenkt.

1. März: Besuch Anni, Schönbrunn & Gloriette & 1. Bezirk, Coppelius-Konzert.

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Verfasst von - 2. März 2013 in Alltag, Foto, Kaufen, Kultur, Musik, Studium, Wien

 

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Bécs (oder: Wie man seine Muttersprache vergisst)

Bécs ist der ungarische Name für ‚Wien‘. Er ähnelt damit ganz und gar nicht dem deutschen Namen oder romanischen Variationen wie ‚Viena‘, und dieses Merkmal zieht sich durch die gesamte Sprache. Sie gehört einfach in eine ganz andere Familie, nämlich in die finno-ugrische, wie auch Estnisch und Finnisch. Doch wenn wir schon einmal beim Stichwort ‚Familie‘ sind – der folgende Artikel dreht sich, vage formuliert, um die ungarische Sprache, mich und das Gefühl von Familie.

Einer der zahlreichen Vorteile, in Wien zu leben, ist für mich die Tatsache, öfter mal Ungarisch hören zu können. Immerhin ist die ungarische Grenze nicht weit entfernt; um von hier aus in die Hauptstadt Budapest (nicht Bukarest, Leute… das war Rumänien) zu kommen, dauert es mit dem Zug nur etwa drei Stunden. Menschen auf der Straße reden auf Ungarisch, die Beschreibungen auf Lebensmitteln und anderen Supermarktartikeln sind schon an zweiter Stelle in ungarischer Übersetzung aufgeführt. Ich lese sie mir – oder anderen, die sich dafür interessieren – gerne vor. (:

Leider war’s das dann auch beinahe schon mit meinen Kenntnissen. Immerhin, denke ich mir manchmal, die Aussprache ist etwas eigen, das kann auch nicht jeder. Und sonst fällt auch keinem auf, dass es im Namen der Wiener Esterházygasse eigentlich ‚Eszterházy‘ heißen sollte, sonst müssten die Busfahrer es korrekterweise ‚Eschterhaasigasse‘ aussprechen. Allerdings ist es traurig, dass ich nicht mehr Ungarisch kann, wenn man bedenkt, dass das eigentlich meine Muttersprache ist.

Meine Mama hat ein ungarisches Elternteil und wurde im Grenzgebiet Rumäniens zu Ungarn groß, sprach die Sprache von klein auf. Sogar ich redete in meinen ersten Lebensjahren eher selten Deutsch (was nicht daran liegt, dass ich generell noch nicht sprach!) – aber ab einem gewissen Zeitpunkt, als ich zu Hause immer weniger Ungarisch und immer mehr Deutsch hörte, begann ich, meine Muttersprache zu vergessen.

Dieser Vorgang verlief schleichend. Freunde können bezeugen, dass ich noch in der Grundschule Mitschülern gern auf Ungarisch zum Geburtstag gratulierte. Und auch wenn ich das heute auch noch hinbekäme, fiele es mir spontan nicht ein, jemanden mal in dieser Sprache zu beglückwünschen. Soll es etwas inhaltsvoller werden, habe ich größere (Formulierungs-)Probleme.

Doch auch, wenn ich nicht so viel verstehe und noch weniger selbst über die Lippen bekomme: Wenn Ungarn sprechen, vermittelt mir die Sprache ein Gefühl von Geborgenheit, Gemütlichkeit, Familie. Ob das mit der Lebensphase zusammenhängt, in der ich am Meisten von dieser Sprache mitbekam? Als Kleinkind, das von einem Verwandten in die Arme des nächsten gelegt wurde und sich über den Besuch von ungarischen Freunden der Eltern freute?

Auf jeden Fall kann ich sagen, dass es mir jetzt, im Alter von 19 Jahren, meine neue Stadt noch sympathischer und heimeliger macht, als sie ohnehin schon für mich ist.

 
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Verfasst von - 22. November 2010 in Alltag, Kultur, Lesen, Wien

 

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Die Briefe, Teil 2

Alles geordnet. 152 Briefe seit 2001, von 16 Freunden. Von manchen habe ich nur einen bekommen, von anderen 38. Durchschnittlich sind’s 9,5 pro Person. Mit 6 davon halte ich noch immer Briefkontakt. An ausländischen Kontakten habe ich ebenfalls 6 zu verzeichnen, davon 2 aus Österreich, 1 aus Rumänien, 1 aus Weißrussland und 2 aus Sri Lanka.

Soviel zum statistischen Teil. Es gab einige sehr amüsante Briefe/ Passagen/ Fotos, besonders aus jungen Jahren. (Ich möchte gar nicht wissen, was ich damals geschrieben hab. Aus diesem Gefühl heraus wurde der Kicheranfall durch einen kalten Schauder über den Rücken gebremst…) Die eine, die sich darüber aufregte, ihre Mutter würde sie für eine Schlampe halten (machte generell keinen sonderlich angenehmen Eindruck auf mich, muss ich zugeben). Oder der Weißrusse, der seinen Text offenbar einmal durch den Google Translator gejagt hat. Ich kann jedem nur empfehlen, sein Glück als jemandes Brieffreund zu versuchen! :D Vielleicht findet sich ja auch die eine oder andere Seelenfreundschaft? [Wem es an gelegentlicher, vielleicht internationaler Post von nicht allzu nahen Personen mangelt, der kann sich gern mal auf postcrossing.com umsehen. Postkarten aus aller Welt bekommen und in alle Welt schreiben, je nach Zeit und Muße. Ja, gut, man muss seine Adresse angeben… Aber es soll Menschen geben, die das mit dem Datenschutz ernst nehmen. (: ]

Besonders schade ist’s mir um meine Brieffreundin M., mit der ich die höchste Anzahl an Briefen austauschte (38). Wir haben angefangen, uns zu schreiben, als wir süße 10 waren. ^_^ Ihre Adresse hab ich aus einer Zeitschrift einer damaligen Freundin (alles fließt! – nein, so heißt nicht die Zeitschrift, das war der Kommentar zu ‚damaliger Freundin‘, davon hab ich einige), und wir haben uns manche Male besucht. Nach einem Besuch hörte das Schreiben allerdings recht abrupt auf. Ein dummes Ereignis, von dem ich noch nicht einmal weiß, ob wir es beide als Grund zum Aufhören ansahen. Es war eine seltsame Situation, ich habe mich nie getraut, nachzufragen oder ihr wieder zu schreiben.

Denken musste ich bei der Aktion auch an all die unbeantworteten Briefe, die ich schrieb. An die eine oder andere bekannte Persönlichkeit, aber auch an… andere. Ich frage mich dabei immer, ob irgendein obskures Ereignis dafür gesorgt hat, dass die Person nicht an den Brief kam, ob sie ihn irgendwann vergessen hat oder ob sie ihn gleich wegwarf. Das sind nur drei Gründe/ Möglichkeiten, was fällt euch noch so ein? (:

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10 Things I hate about you Soundtrack – Your Winter. Melancholie +2, Motivation +1

Third Eye blind – Semi-charmed Life. Schwung +1, Optimismus +2, Coolness +2

Art Tatum – Battery Bounce (Fallout 2 Soundtrack). Schwung +1, Coolness +1, Roaring-Twenties-Feeling +20

Lumidee FT Fabulous – Never leave you (oh oh). Verwirrung +1, Ach-damals-Feeling +4

Jason Mraz – I’m yours. Liebeliebeliebe +5, Optimismus +1, Urlaubsfeeling +2

Irie Révoltés – Oh Soleil. (Tu m’as tellement manqué, wie A. schon sagte einer der schönsten Sätze überhaupt, inhaltlich und sprachlich.) Optimismus +3, Urlaubsfeeling +4

Funny van Dannen – Tauben. Coolness +1, Spaß +2, Melancholie +1 (Maisverdruss)

und zu guter letzt: t.A.T.u. – All the Things she said. Motivation +2, Coolness +1, Pessimismus +1, Ach-damals-Feeling +2

 
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Verfasst von - 19. August 2010 in Blog, Foto, Musik

 

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