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Bücher, die man gelesen haben muss – März

25 Apr

Bücher die man gelesen haben mussIch weiß, ich bin spät dran – aber dafür kann ich versprechen, dass ich mein Märzbuch auch tatsächlich rechtzeitig fertiggelesen habe! Sogar mit dem April bin ich durch, aber dazu ein anderes Mal mehr.

Letzten Monat ging es um ein Buch, auf das ich schon ziemlich neugierig war und das ich mir in einer altmodischen Version gebraucht über Amazon bestellt habe: Daphne du Mauriers ‚Rebecca‘. Der Titel suggeriert, dass die Hauptprotagonistin diesen Namen trägt, doch ist Rebecca viel mehr eine mysteriöse Eminenz, die gar nicht handelnd auftritt – schließlich ist sie während der ganzen Geschehnisse bereits tot.

Stattdessen wird alles aus der Perspektive einer namenlosen Ich-Erzählerin dargestellt, die die Geschichte in einer Rückblende wiedergibt, wie zu Beginn deutlich wird. Damals – Anfang des 20. Jahrhunderts – war sie noch jung (etwa 20) und die Gesellschafterin einer eher unangenehmen Dame. Ihr Charakter lässt sich vielleicht als ‚mädchenhaft unsicher‘ beschreiben – etwas, das manchen Lesern offenbar auf die Nerven geht. Doch lassen wir sie selbst sprechen:

Ich unterscheide mich sehr von jenem Ich, das zum erstenmal nach Manderley fuhr, eifrig und hoffnungsfroh, gehemmt durch mein verzweifelt linkisches Wesen und von dem glühenden Wunsch erfüllt, zu gefallen.
(…)
Ich war zu zart besaitet, zu unreif; so viele Worte empfand ich als Dornen und Nadelstiche, die in Wirklichkeit nur leichthin geäußert worden waren.

Darin hab ich mich zugegebenermaßen ein bisschen wiedergefunden, also machte mir das nichts aus. x) Hier ist auch gleich von Manderley die Rede – dem englischen herrschaftlichen Wohnsitz eines bedeutenden Mannes, dem Witwer von Rebecca. Und ohne zu viel von der Handlung verraten zu wollen, ist es Hauptschauplatz des Romans und eine gleichwohl edel-entzückende wie düstere Kulisse.

Stellenweise anstrengend zu lesen, hat mich die Geschichte doch in ihren Bann gezogen, je mehr sie sich entsponnen hat, und beinhaltete so manche überraschende Wendung – kurzum, es hat mir gefallen. (:

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Verfasst von - 25. April 2013 in Andere Blogs, Kultur, Lesen

 

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