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Bücher, die man gelesen haben muss – Dezember

Bücher die man gelesen haben mussDas vorerst letzte Buch der BBC-Liste der Werke, die die Briten am liebsten gelesen haben, ist für mich Aldous Huxleys ‚Brave New World‘, fertiggelesen am 25. Dezember und damit noch rechtzeitig vor Challenge-Ende, yay! Mal wieder eins auf Englisch, spontan gekauft in einer Buchhandlung in Rumänien (Cluj/ Klausenburg). Ich wusste vorher nicht einmal genau, worum es ging, war beinahe ein bisschen abgeneigt, weil es hieß, es sei wieder eine dieser Dystopien, die man gelesen haben soll. Nach meiner nicht ganz so positiven Erinnerung an das andere Must-Read, Orwells ‚1984‘, eher ein ’na gut, dann lesen wir das halt mal‘. Dafür fand ich die Geschichte dann aber doch sehr gut.
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Verfasst von - 3. Januar 2014 in Biologie, Kultur, Lesen

 

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Das Gute

– daran wird ja scheinbar weniger Zeit verschwendet als an das Schlechte, vielleicht Böse. Man nörgelt gern. Um ein bisschen mehr Optimismus in die Welt zu bringen, versuche ich nun, den Rat eines Freundes zu beherzigen. Er wollte wissen, ob ich nach meiner eher bitteren Rezension über den Roman ‚Kalix – Werwölfin von London‘ eine über die Geschichte schreiben wollte, die mich weniger als zwei Tage lang beim Lesen fesselte und noch darüber hinaus wirkt. Wie eine hartnäckige, süße Droge. Ich war mir erst unschlüssig, da ich bei ‚guten Dingen‘ oft in einen Strudel verwirrten Hin-und-weg-Seins gerate und nicht mehr ordentlich darüber berichten kann. Doch wie (beinahe) immer schlugen mich die anderen Argumente nieder wie verspätete Peitschenhiebe.

wieso schreibst du eine über ein schlechtes Buch und keine über ein gutes? (…) immerhin wissen deine Leser dann auch, dass es gut ist[.] ein solches buch ist werbungswert[.]

Und weil ich bei der letzten Aussage nur ‚Jajaja, du faule Säckin!‘ rufen konnte, versuche ich nun, etwas auf die Reihe zu bekommen. (Vielleicht widme ich mich dann später ausnahmsweise mal keinen seltsamen Artikeln, sondern lerne Physik oder Chemie.)

‚Der Schatten des Windes‘ vom spanischen Carlos Ruiz Zafón – manch einer hat vielleicht schon davon gehört. Es beginnt mit einem Geheimnis: Der zehnjährige Daniel wird von seinem Vater, Buchhändler von Beruf, zum Friedhof der vergessenen Bücher mitgenommen, um sich dort eines der Werke auszusuchen, die aus aufgegebenen Büchereien oder Antiquariaten gerettet wurden und vom Aussterben bedroht sind. Auf das Buch, das ihn am ehesten anspricht, soll Daniel sein Leben lang gut aufpassen und darauf achten, dass es nicht in Vergessenheit gerät. Der Junge wählt den Roman ‚Der Schatten des Windes‘ von einem ihm noch unbekannten Autor, Julián Carax. Da ihn die Geschichte in der folgenden Nacht so sehr in ihren Bann riss, beschließt er, herauszufinden, wer dieser Carax ist, von dem er kein anderes Buch in Barcelona auftreiben kann. Damit begibt er sich auf eine schwierige Suche, bei der er nicht nur merkwürdigen Persönlichkeiten begegnet, sondern bald auch in Lebensgefahr gerät…

Der Roman wurde mir – neben der Erwähnung, dass es das beste Buch sei, das besagter Freund gelesen habe, und dem interessanten ersten Kapitel, welches wir in einer Spanisch-Abitur-Übungsaufgabe besprachen – dadurch schmackhaft gemacht, dass für jeden etwas dabeisein solle: Krimi, Lovestory, Humor, Geschichte, Mord und Mysterien. Und tatsächlich fand ich mich beim Lesen in diesem Zusammenspiel verschiedener Genres und Facetten wieder. ‚Der Schatten des Windes‘ verspricht Abwechslung, auch wenn sich etwa Liebhaber des Krimi-Bestandteiles in den Liebesepisoden etwas langweilen können und sich den Strang der Lösung des Geheimnisses um Carax herbeiwünschen.

Doch gerade dieses großwarenhandelartige Anbieten verschiedener Aspekte scheint bei einigen Rezensenten nicht gut angekommen zu sein (Quelle: perlentaucher.de). In der FAZ warf Felicitas von Lovenberg Zafón aus diesem Grund Unentschlossenheit vor, und scheinbar, um den Roman zu degradieren, sortiert sie ihn in die Jugendbuchsparte ein. Zeit-Schreiber Martin Lüdke schiebt den ‚Artenreichtum‘ auf des Schriftstellers Streben nach Erfolg und einer Großzahl verkaufter Exemplare, obwohl ‚Der Schatten des Windes‘ das Potential zum „wirklich großen Roman“ hätte. Wenn der geschichtliche Hintergrund mitsamt der Aufklärung über Zeitgeschehen und Politik stärker gewichtet worden wäre. Nicht nur er scheint der Ansicht zu sein, Literatur sei lediglich dann etwas wert, wenn sie in verpackter, aber gelehrter Weise über die Historie referiert. Und wofür gibt es in Zeitungen dann die Sparten ‚Politik‘ und Konsorten?

Negative Kritik wird auch am angeblich prätentiösen Einstreuen von lateinischen Phrasen und Autorennamen geübt. Andererseits findet sich gerade in der Figur des Gustavo Barceló eine Parodie darauf: Der wie ein Dandy des vorigen Jahrhunderts gekleidete Buchhändler prahlt gern mit seiner Verwandtschaft zu Lord Byron und gebraucht Fremdwörter en masse, was sicher nicht nur den jungen Daniel verwirrt. Sieht man aber über diese selbst zugelegte Bild eines arroganten Intellektuellen hinweg, erblickt man den hingebungsvollen Bibliophilen, erfahrener Kenner und Helfer in der Not. Das scheint auch Sebastian Handke in der Tageszeitung zu meinen, wenn er ausdrückt, einige zu bespöttelnde Seiten seien nach dem Eintauchen und Gefangennehmenlassen nur mehr irrelevant.

Die Übersetzung fällt in diesem Fall angenehm aus, das bemerkte unter anderem Albrecht Buschmann (Neue Züricher Zeitung). Er beschreibt ganz richtig eine „ornamentale Erzählweise, die nur im Spanischen nicht ungewöhnlich und ‚gut verdaulich‘ sei“, im Original. Dem Übersetzer gelang es allerdings, das Ganze behutsam anzupassen und trotzdem den Stil soweit möglich zu erhalten. Das möchte ich noch genauer nachprüfen, kann mich aber prinzipiell anschließen. Nach dem Stutzen auf den ersten Seiten („Sechs Jahre später war das Fehlen meiner Mutter für mich noch immer eine Sinnestäuschung, eine schreiende Stille, die ich noch nicht mit Worten zum Verstummen zu bringen gelernt hatte“ – ein markanter Satz, an dem man ablesen kann, dass er eigentlich ins Spanische gehört) freundete ich mich rasch mit der Übersetzung an und geriet kaum mehr ins stilistische Straucheln.

Ein weiterer Pluspunkt war für viele die düsterschöne Kulisse Barcelona – da waren sich die Rezensenten ausnahmsweise einmal einig. Und ich freue mich darauf, die einzelnen Orte des Geschehens in einer Tour durch die katalanische Hauptstadt abzuklappern, zu fotografieren und mir vorzustellen, wie der ehrliche Daniel oder der grandiose Fermín aus einem Hauseingang treten… Sollte der Roman einmal verfilmt werden, braucht es in erster Linie mit Unimog-Kippern voll Talent überschüttete Schauspieler, die die schönsten, herausschreibenswertesten Sätze authentisch überbringen können.

 
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Verfasst von - 1. Februar 2011 in Alltag, Foto, Kaufen, Kultur, Lesen, Printmedien

 

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Die Stunde Null

Dass es die historisch nicht gibt, weder in Bezug auf Nachkriegsdeutschland noch auf die Jahresrechnung nach Jesu Geburt, ist wohl wahr. Und auch ich hab hier keine Nullstunde, sondern einen Nulltag.

[0]

Ich habe Französischabi geschrieben. ^_^ 1 von 4 (bzw. 3 schriftlichen) geschafft! Und das verschiedenseitige Daumendrücken und Erfolgwünschen hat geholfen, es scheint zumindest ganz gut gelaufen zu sein. Ich habe mich entgegen meiner Gewohnheit für den Sach- und gegen den literarischen Text entschieden. Dabei habe ich letzteren noch nicht einmal fertiggelesen. Erst so in etwa bei beiden das Thema überflogen, Fragen zum Text und ‚Commentaire personnel/ Redaction‘-Themen durchgelesen und dann die Übersetzung. Die war beim Sachtext meiner Meinung nach wesentlich angenehmer… Und dann kam mir der Text auch sehr schön und übersichtlich vor. Außerdem konnte ich im Commentaire dann schön ‚graffitis – art ou vandalisme?‘ abhandeln. Mit Verweisen auf Banksy und Miss Tic. X3

Die Atmosphäre war eigentlich ganz nett, besonders am Anfang schön konzentriert. Vom Pausenlärm habe ich trotz Lauschens eigentlich gar nichts mitbekommen, teilweise war’s etwas trubulös, wenn Leute aufs Klo gingen und wiederzurückkamen. Und, als sich der Schwung verzog, der nur drei Stunden schrieb. Ich war mit bei den Dreieinhalblern (wie Lisa, die auch bei den LK-Abiklausuren sowie beim Colloquium gleichzeitig wie ich fertig wird (: ), ganz zum Schluss kamen noch die vier-Stunden-Deutschabi-Schreiber. Ach, und unsere Französisch-GK-Leiterin ist die Beste, verteilte noch Süßigkeiten-und-Glück-Tütchen an ihre (Ex-)GK-Schülerinnen, ich könnte sie knutschen! Den Schornsteinfeger werd‘ ich mir aufheben.

So ein Scheiß, nie wieder ’ne Französischprüfung. Echt mal, wie doof ist das denn bitte?

*sourit*

Übrigens fuhr ich dann doch nicht mit dem Fahrrad bei dem doofen Wetter. Der Bus fuhr rechtzeitig. Und die Wahl fiel gestern auf ‚L’Auberge Espagnole‘ mit Untertiteln, den ich mal wieder einfach weiterempfehlen kann. X3 Ich liebe die Stelle, wo… argh, nein, das kann ich nicht vorwegnehmen! *kicher* Und ich wusste teilweise gar nicht mehr, ob die nu im letzten Teil Französisch oder Spanisch miteinander redeten… Jetzt weiß ich leider allerdings auch nicht, ob ich noch einen Film auf Spanisch anschauen kann, weil ich mich bei der Sprachauswahl täuschte und wir keinen in dieser Variante haben. *seufz* Mal schauen, ob’s noch kurzfristig in die Bibliothek/ Videothek geht…

Morgen hab ich also noch Spanisch vor mir. Ich werde mich im LK-T-Shirt hinwagen – und ja, falls das ein Spickzettel sein sollte, nehme ich mir ’nen Ersatz mit. Wäre ja etwas unbequem, da dann in BH oder dicker Jacke schreiben zu müssen. XD Und heute ist in der Hinsicht noch der entspannendste Tag, als dass ich noch nicht Bio lernen muss. *g* Ab morgen geht’s dann los… oder vielleicht auch übermorgen. *hüstel* Gibt auf jeden Fall genug zu tun – und ich muss noch Züge buchen sowie mir mal was für ’ne Studentenbude überlegen. Einzel- oder Doppelzimmer? *verzweifel*

Allerdings ist mal wieder für allerlei anderen Kram Zeit. (: Zum Beispiel für einen relativ ausführlichen ‚Sprechender Hut‘-Test (auf Englisch).

The sorting hat says that I belong in Ravenclaw!

Said Ravenclaw, „We’ll teach those whose intelligence is surest.“

Ravenclaw students tend to be clever, witty, intelligent, and knowledgeable.
Notable residents include Cho Chang and Padma Patil (objects of Harry and Ron’s affections), and Luna Lovegood (daughter of The Quibbler magazine’s editor).

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Verfasst von - 6. Mai 2010 in Blog, Spielereien

 

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