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Bücher, die man gelesen haben muss – ‚September‘

Bücher die man gelesen haben mussUnd zur Abwechslung mal ein Buch im englischen Original: ‚Alice’s Adventures in Wonderland‘ von Lewis Carroll.

Zum Lesen dieser Geschichte für die Challenge bin ich zufällig gekommen – ich habe mir die Android-App Moon+Reader runtergeladen, mit der drei literarische Werke, die auch über das Projekt Gutenberg gratis erhältlich sind (auch deutsche Bücher), kamen: ‚In the Year 2889‘ (Jules Verne ❤), ‚The Man who would be King‘ (Rudyard Kipling) und eben Alice.
Hier weiterlesen …

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Verfasst von - 20. Dezember 2013 in Blog, Kreatives, Kultur, Lesen, Musik, Spielereien, Studium

 

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5 spezielle Bücher für die einsame Insel

Ich ziehe mal mit meinen beiden Bloggerkolleginnen mit, die sich vor kurzem öffentlich zu einsame-Insel-Büchern mit folgenden Kriterien bekannten:

  1. Ein Buch, das du schon gelesen hast und noch einmal lesen möchtest
  2. Ein Buch, das du noch nicht gelesen hast, aber immer schon mal lesen wolltest
  3. Dein Lieblingsbuch aus deiner Kindheit
  4. Eine Buchreihe
  5. Joker

An sich kann ich mich bei solchen Fragestellungen ziemlich schlecht entscheiden, aber dieser Herausforderung wollte ich mich dann doch mal stellen, als mir zumindest zwei Antworten mit der Zeit einfielen. (: Und zum Ausgleich stehen überall noch ein paar Alternativen dabei. XD

 

1. Ein Buch, das du schon gelesen hast und noch einmal lesen möchtest: Anna Gavalda – Zusammen ist man weniger allein

Ein nicht allzu anspruchsvolles Buch mit (Charakter-)Tiefe, Freundschaft, Liebe und in Frankreich spielend, das muss wohl mit. Es ist so toll! <3 Beim Lesen habe ich zwar bereits gemerkt, dass sich vieles für ‚deutsche Augen‘ merkwürdig liest, im Französischen aber absolut normal (wenn auch teils umgangssprachlich) wäre. Deswegen würde ich ein bisschen tricksen und das Buch auf Französisch mitnehmen, immerhin habe ich’s ja schon auf Deutsch gelesen. Sonst so in der engeren Auswahl: Walter Moers – Die Stadt der träumenden Bücher, Nick Hornby – Juliet, naked und Chris D’Lacey/ Linda Newbery – Von mir @n dich.

 

 

2. Ein Buch, das du noch nicht gelesen hast, aber immer schon mal lesen wolltest: Franz Kafka – Sämtliche Erzählungen

Die Idee mit der Bibel fand ich nicht schlecht, wäre aber trotz des umfangreichen Lesestoffs nicht meine erste Wahl. Die fiel mir allerdings sehr schwer. Nun ist es Kafka geworden, den ich aufgrund seines einzigartigen Stils verehre und von dem ich bisher nur einzelne Erzählungen las, aber längst nicht ’sämtliche‘ (oder viele), obwohl ich sogar eine neue und eine alte, auf dem Flohmarkt ergatterte Sammlung besitze. Es gibt aber sooo viele, die ich immer schon mal lesen wollte – Victor Hugos „Misérables“, etwas von Jules Verne, oder, seit es herauskam und ich es mir krallte, auch Rüdiger Safranskis „Romantik – eine deutsche Affäre“ (Literaturgeschichte)…

 

3. Dein Lieblingsbuch aus deiner Kindheit: Lucy Maud Montgomery – Anne auf Green Gables

Ich hab als Kind diverse schöne Sachen gelesen, nicht gerade deutsche Kinderbuchklassiker wie Pippi Langstrumpf (obwohl ich zu der ’ne Videokassette hab), Hanni und Nanni (obwohl ich da mal reinlas) oder Momo (obwohl ich das, wenn ich mich recht entsinne, später nachholte), aber was mir zufällig über den Weg lief. Keine Ahnung, wie ich überhaupt zu diesem Buch kam, vielleicht habe ich’s geschenkt bekommen – jedenfalls mochte ich’s gern und war noch nicht im Gymnasium, als ich’s las, also kann es getrost als Kinderbuch gewertet werden. (: Wer den Roman nicht kennt: Er wurde schon 1908 veröffentlicht und spielt in der ostkanadischen Provinz Prince Edward Island, einer beschaulichen, ländlichen Gegend mit Gehöften. Das verträumt-quirlige Waisenkind Anne kommt auf eines davon, zum älteren Geschwisterpaar Cuthbert, die eigentlich jedoch einen Jungen wollten, damit der ihnen bei der Arbeit unter die Arme greifen kann… In meiner Ausgabe befinden sich die Romane ‚Anne auf Green Gables‘ und ‚Anne in Avonlea‘, die später folgenden müsste ich auch mal lesen. :]

 

4. Eine Buchreihe: Joanne K. Rowling – Harry Potter

…what else? :3 Schon allein, weil’s einen bemerkenswerten Einfluss auf mein Leben genommen und mir unter anderem deshalb ans Herz gewachsen ist. Ich könnt’s immer wieder lesen, und wie Carry auch gern in einer Fremdsprache. Auf Englisch und Französisch besitze ich schon einige Bände. Aber es ist nicht so, dass es nicht noch viele andere schöne Reihen gäbe, ich hätte auch gern die Tintenherz-Trilogie dabei oder etwa alle Pratchetts. XD

 

5. Joker: Mark Z. Danielewski – Das Haus – House of Leaves

Meine erste spontane Idee war – nicht sonderlich weit hergeholt – Markus Zusaks „Der Joker“. (x Sooo dringend war mir das aber doch nicht, obwohl ich es definitiv gern lesen würde nach der „Bücherdiebin“. Mir kam auch Dante Alighieris „Göttliche Komödie“ in den Sinn, da ich das weder ’schon gelesen und dies nochmal tun‘, noch ‚immer schon mal lesen‘ wollte. Seit ein paar Jahren stecke ich irgendwo in der Mitte fest. Und es wäre nett, das mal durchzubekommen, ganz einfach zu lesen ist es ja nicht. Ich hab’s mir dennoch vorgenommen, wegen der beunruhigenden Menge an Dantes in meiner Umgebung. *glucks* Gut wäre auch der schöne Philosoph Richard David Precht mit „Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?“ oder einem anderen Werk. Stattdessen aber, um mal zum Punkt und damit zum Abschluss zu kommen, ein mir von Bäggi empfohlenes, mysteriöses, dichtes Werk, das ich nun auch demnächst endlich mal anfangen werde. Neben den anderen 10+ angefangenen.

 

 

 

 

 

 

 

edit: Außerdem: Wie wäre es mit ähnlichen Fragen zu Filmen? Die sind zwar schneller gesehen, aber wieso soll man sich da auch nicht mal auf ein paar für die einsame Insel beschränken? (x

edit 2: Juhu, Bilder!

 
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Verfasst von - 17. September 2012 in Andere Blogs, Lesen, Printmedien, Teilzeitkreativ

 

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Listen

Ich hab eine neue Unterseite (wie die About-Seite, allesamt zu finden oben rechts) zu diesem Blog hinzugefügt. Hauptsächlich dient sie wahrscheinlich mir selbst zur Übersicht über Bücher und Filme, die ich noch lesen/ sehen muss, aber wer sich dafür interessiert, kann ja mal einen Blick drauf werfen, die Werke kommentieren oder eigene Vorschläge darbringen. (:

Somit hab ich mich als Listenmögerin geoutet. Manchmal braucht man einfach mal seine Übersicht. Und es gibt so viele verschiedene Dinge, über die man Listen führen kann… Kürzlich erst kam ich auf die merkwürdige Idee, eine zu erstellen mit den Namen der Leute, von denen ich denke, dass sie zu mir masturbiert haben könnten. Ô.o Werde ich hier allerdings nicht veröffentlichen (jaja, die interessanten Sachen bleiben verborgen… aber wahrscheinlich können die meisten mit dem Großteil der Namen eh nichts anfangen). Je nachdem, ob ich von einer einigermaßen hohen Wahrscheinlichkeit oder nur von der vagen Vermutung ausging, dass es irgendwann mal dazu hätte kommen können (wer weiß, ob diese Personen überhaupt masturbieren!), kam ich auf 4-10. Und jetzt werde ich die Liste verbrennen, damit kein zufälliger Finder auf die Idee kommt sich zu fragen, was diese Leute gemeinsam haben… (; (Der Anfangsbuchstabe ist es nicht. Beziehungsweise haben drei Personen denselben, aber sonst keiner, hab ich festgestellt!)

Aber weil ich einen Beitrag über Listen nicht listenlos lassen kann, kommt hier wenigstens eine andere mehr oder weniger interessante. Nämlich mit ein paar Dingen, die ich bis zu meinem 18. Geburtstag gemacht haben wollte (nicht mit aller Durchsetzungskraft, aber schon ganz gern). Erstellte ich vermutlich irgendwann zwischen meinem sechzehnten und meinem siebzehnten Geburtstag und trug sie (auf hauchdünnes Papier geschrieben und kleingefaltet (entsprechend sieht sie jetzt auch aus)) vorzugsweise im Push-up-Täschchen meiner BHs. So steht es geschrieben:

  1. Einen Fremden auf den Mund küssen.
  2. Ein Urlaub mit Lisa + Rebekka.
  3. Sex haben (egal wo).
  4. Etwas im Wert von über 5 € willentlich klauen.
  5. Mehr als 50 kg wiegen.
  6. Einem Straßenmusiker Geld geben.
  7. Jemandem ‚Bom Chicka Wah Wah‘ sagen.
  8. Auf Bahngleise springen.
  9. Etwas sehr Peinliches tun und dabei grinsen.
  10. Volle Rolltreppe gegen Fahrtrichtung runterlaufen.
  11. Von der Schule einen Hinweis bekommen.

Sie wurde laufend erweitert, und ich glaube, die Punkte 3, 5 und 11 habe ich ziemlich sicher auch (rechtzeitig) absolviert. (Damit wäre ich wenigstens über die Hälfte gekommen, juhu!) Bei 10 war die Rolltreppe eher leer. XD 9 stand möglicherweise in Verbindung mit 7, welches ich meinem Lieblingssänger der damaligen Lieblingsband entgegenbrachte (es ihm ins Ohr flüsterte, daraufhin gleich den Zettel aus dem BH zog und den Punkt mit seinem geliehenen Autogrammstift durchstrich, wobei ulkigerweise meine Mutter danebenstand und kurz darauf auch seine Freundin).

 
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Verfasst von - 5. Juli 2011 in Alltag, Blog, Kreatives, Lesen

 

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Paarlisten

Für mehr Informationen: Den vorherigen Blogeintrag lesen. (:

25 Bücher für das Paar

  • Das Einhorn im Garten (James Thurber)
  • Elegie für Iris (John Bayley)
  • Gedichte (Reiner Maria Rilke)
  • Gefahr und Begierde (Eileen Chang)
  • Geschichten mit Ernie & Bert – Vom Teilen, Streiten und Versöhnen (Ulrich Heiß, Vera Juchelkova)
  • Das Hohelied (Altes Testament)
  • Jane Eyre (Charlotte Brontë)
  • Die kleine Meerjungfrau (Hans Christian Andersen)
  • Krambambuli (Marie von Ebner-Eschenbach)
  • Die Liebe in den Zeiten der Cholera (Gabriel Garcia Marquez)
  • Liebesleben (Zeruya Shalev)
  • Männer sind anders, Frauen auch (John Gray)
  • Eine Biographie (Virginia Woolf)
  • Reigen (Arthur Schnitzler)
  • Romeo und Julia (William Shakespeare)
  • Schöne Neue Welt (Aldous Huxley)
  • Sonny Boys (Neil Simon)
  • Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha (Miguel de Cervantes) (was für ’ne schräge Übersetzung!)
  • Symposion (Platon)
  • Tagebuch einer Verführung (Zoë Heller)
  • Tarzan (Edgar Rice Burroughs)
  • Tausendschön (Gabrielle-Suzanna Barbot de Villeneuve)
  • Die Wahlverwandtschaften (Johann Wolfgang Goethe)
  • Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (Edward Albee)
  • Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat (Pierre Bayard) (ganz oben auf meiner Liste XD)

25 Liebeslieder

  • Bill Withers – Ain’t no Sunshine (’71)
  • The Temptations – Ain’t too proud to beg (’66)
  • Prefab Sprout – All the World loves Lovers (’92)
  • Take That – Back for good (’95)
  • Alexandra – Das Glück kam zu mir wie ein Traum (’69)
  • The Contours – Do you love me (now that I can dance)? (’62)
  • Elvis Presley – Fever (’60)
  • Lady Saw & Beenie Man – Healing (’96)
  • Chicago – If you leave me now (’76)
  • The Walker Brothers – Make it easy on yourself (’65)
  • Odyssey – Native New Yorker (’77)
  • The New Folk Explosion – Pearl (2003)
  • Lightning Seeds – Pure (’96)
  • The Delfonics – Ready or not here I come (can’t hide from Love) (’68)
  • Frank & Nancy Sinatra – Something stupid (’67)
  • Charles Aznavour – Sur ma Vie (’55)
  • Gloria Jones – Tainted Love (’64)
  • The Smiths – There is a Light that never goes out (’92)
  • Blumfeld – Viel zu früh und immer wieder, Liebeslieder (’92)
  • Shrimp Boat – What do you think of Love? (’92)
  • Oasis – Wonderwall (’95)
  • Beach Boys – Wouldn’t it be nice (’66)
  • Horace Andy – You are my Angel (’73)
  • Linda Clifford – You are, you are (’78)
  • Dusty Springfield – You don’t have to say you love me (’67)

22 Liebesfilme (+ eine Zugabe)

  • Sunrise (’27)
  • The Graduate/ Die Reifeprüfung (’67) (Dustin Hoffman)
  • Before Sunset (2004)
  • Nelly & Monsieur Arnaud (’95) (Emmanuelle Béart)
  • Love in the Afternoon/ Ariane – Liebe am Nachmittag (’55) (Audrey Hepburn, Gary Cooper)
  • An Affair to remember/ Die große Liebe meines Lebens (’57) (Cary Grant)
  • Serendipity/ Weil es dich gibt (2001)
  • Breaking the Waves (’96)
  • Hable con ella/ Sprich mit ihr (2002) (von Pedro Almodóvar)
  • L’ultimo Tango a Parigi/ Der letzte Tango in Paris (’72) (Marlon Brando)
  • Vertigo (’58) (von Hitchcock)
  • La Femme d’à côté/ Die Frau nebenan (’81)
  • Green Card (’90) (Gérard Depardieu, Andie Mac Dowell)
  • Im Juli (2000) (Fatih Akin, mit Moritz Bleibtreu)
  • Bound/ Gefesselt (’96)
  • Happy Together (’97) (aus Hongkong)
  • Lawrence of Arabia/ Lawrence von Arabien (’62)
  • The Bridges of Madison County/ Die Brücken am Fluss (’95) (Clint Eastwood, Meryl Streep)
  • Out of Africa/ Jenseits von Afrika (’85) (Meryl Streep, Robert Redford)
  • King Kong (’32)
  • Senso/ Sehnsucht (’54)
  • When Harry met Sally …/ Harry und Sally (’89)
  • True (2004) (Kurzfilm (?) von Tom Tykwer, mit Natalie Portman)
 
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Verfasst von - 1. Mai 2011 in Kaufen, Kultur, Lesen, Musik, Printmedien

 

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Was Paare so tun

„Ein Paar. Ein Buch“, Süddeutsche Zeitung Edition; Eduard Augustin, Philipp von Keisenberg, Christian Zaschke mit Klaus Raab.

Bild von amazon.de

Vielleicht seid ihr auch mal in einem meiner Lieblingsläden (Butler’s) über dieses Buch oder seine Kumpanen „Ein Mann. Ein Buch“ oder „Eine Frau. Ein Buch“ gestolpert. Habt ein bisschen durchgeblättert, den weichen Ledereinband betatscht, einen Blick auf den Preis geworfen und es wieder zurückgelegt. Wie ich. Naja, bis ich mir dachte: Zum Einjährigen könnte ich das doch mal mitnehmen, obwohl 20 Euro nicht wenig sind.

Zwar habe ich soeben bei Amazon gelesen, dass es im Gegensatz zu seinen Vorläufern nicht so toll sein soll, aber mich hat’s begeistert. Und nein, es ist nicht nur für Liebespärchen gedacht! Aber immer langsam mit den jungen Pferden…

„Ein Paar. Ein Buch“ ist unterteilt in 108 Kapitelchen, die je einer Tätigkeit zugeordnet sind (wie „Einen Zickenkrieg führen“ oder „Nicht wirklich witzig sein“). Diese gibt es grundsätzlich in zwei Formen – entweder, es handelt sich um eine Liste, oder um einen fast sachbuchartigen Artikel, nach folgenden Aspekten gegliedert:

  • Erstes Kennenlernen
  • [Tätigkeit (z.B. „Einander nach dem Sex verspeisen“)]
  • Gemeinsame Bekannte
  • Zahl des Paares
  • Sonst so
  • Was aus dem Paar wurde
  • Bleibende Werte (Anspruch, Gefühl, Action, Erotik und/ oder Glamour, bewertet nach dem maximal-5-Punkte-System)

…, untermalt von wirklich guten Bleistiftzeichnungen.

Dann gibt es noch die Überrubriken, die die einzelnen, eher kurzen Kapitelchen zusammenfassen: Ein Paar werden, Das Paar in der Natur, Das Paar in Gefahr, Das Paar in der Gesellschaft, Das Paar in Bewegung, Das seltsame Paar, Das Paar und die Kultur, Paar schlägt sich, Paar verträgt sich sowie Das alte Paar. Und es werden wirklich extrem verschiedene Arten von Paaren abgedeckt – Liebespaare wie Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir oder Cornelia Scheel und Hella von Sinnen, aber auch platonische/ ideelle Paare wie Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, Fernseh-/ Kinopaare wie die Biene Maja und Willi oder Terence Hill und Bud Spencer, Musikduos wie Jane Birkin und Serge Gainsbourg (ihr wisst schon, „Je t’aime *stöhn*… (moi non plus)“, literarische Paare wie Adam und Eva sowie Faust und Mephisto, aber auch verschiedene symbiontisch lebende Tiere… Außerdem werden hilfreiche Tipps gereicht zu Themen wie „Den Dirndlcode dechiffrieren“ (die Platzierung der Schürzenschleife deutet auf den Beziehungsstatus hin), „International verkehren“ (à la suisse = abwechselnder Vaginal- und Oralverkehr, Albanisch = Sex mit der Kniekehle des Partners) oder auch, wie man sich ein Tandem bastelt. Zu den Beispielen erläutern die Autoren meist auch allgemeine Aspekte der speziellen „Tätigkeit“, die noch informativer sind als die teils fast belletristischen Artikel – wusstet ihr etwa, wie das mit Paargräbern funktioniert, was für Möglichkeiten einem da offenstehen? (: Die Recherchearbeit finde ich jedenfalls bewundernswert.

Zugegebenermaßen waren manche Auflistungen eher weniger spannend, wie etwa die der berühmten Boxkämpfe. Aber es wird alles in nicht allzu üppigen Dosen verabreicht, und wenn ein Thema nun mal so gar nicht interessiert, darf man ja auch weiterblättern (wobei man da Gefahr laufen könnte, eine witzige Randnotiz zu übergehen). Ich war jedenfalls hellauf begeistert und kann das Buch nur weiterempfehlen – möglicherweise erscheint es ja in nächster Zeit auch als Taschenbuch, wie es bereits mit „Ein Mann. Ein Buch“ geschehen ist. Und ich werde mir die 25 Bücher, 25 Liebeslieder und 22 Liebesfilme, vielleicht sogar die 22 Buddy-Movies reinziehen. ^_^

Ach ja, eine kleine Vorwarnung: Ich werde in der nächsten Zeit etwas mit dem Blogdesign spielen. Nicht erschrecken!

Ich höre gerade: Fall Out Boy – Thnks Fr Th Mmrs

 
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Verfasst von - 1. Mai 2011 in Blog, Kaufen, Kultur, Lesen, Musik, Printmedien

 

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Aus dem Leben eines Kunstobjekts

So, die Zeugnisverleihung hab ich überstanden, das einmonatige Praktikum in Würzburg ebenfalls. Jetzt geht’s langsam ans Eingemachte, namentlich Umzug, Studium, Papierkram… (nachdem ich nächste Woche eine Freundin besucht habe.) Wobei mir zu ‚Eingemachtes‘ dabei einfällt, dass ich mal selbst Papier herstellen wollte. Naja, ein anderes Mal.

Mir kommt es ohnehin so vor, als würde ich mich mit meinen Plänen etwas übernehmen. Ich will so vieles. Lesen, Ballett tanzen, Klavier spielen, fotografieren, zeichnen, Filme sehen, feiern… Wie soll ich das alles neben einem Vollzeitstudium bewerkstelligen? Mag mir nicht jemand einen Zeitumkehrer schenken? Wo ist Professor McGonagall, wenn man sie braucht, hm?

Mit meiner Leseleistung in den letzten Wochen bin ich übrigens ziemlich zufrieden. In etwa ein Buch pro Woche. Nach…

  • ‚Furchtbar lieb‘ (komplexer und doch locker zu lesender Splatterdramaliebesroman)
  • ‚Der kleine Erotiker‘ (hochamüsantes, schwarzhumoriges Lexikon der sexuellen Fetische)
  • ‚Mädchenmörder‘ (von der Literatur-im-Foyer-Moderatorin Thea Dorn, nach dem Innenklappentextlesen fühlte ich mich verfolgt, die neunzehnjährige Julia mit Einserabitur gleich mir allerdings in sehr wenigen Charakterzügen. Hochinteressante, psychologische Entführungsgeschichte. BITTE NICHT HINTEN ANFANGEN ZU LESEN WIE MEINE MUTTER)
  • ‚Ich denke, also bin ich verwirrt‘ (von quer-Moderator Christoph Süß, die mit Humor angereicherte Geschichte der Philosophie mit etlichen Verknüpfungen zu unserer Epoche der Postmoderne)
  • und ‚Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie‘ (von einem studierten Physiker, der mittlerweile auf Kabarett umgesattelt ist, kurze Kapitel!)

ist jetzt Judith Hermanns ‚Nichts als Gespenster‘ an der Reihe. Ich hab’s schon mal begonnen, aber ich stelle fest, dass ich etliche Bücher vor ein paar Jahren anders las als jetzt. Und, dass ich im Allgemeinen gerade positiver darauf reagiere als mit 15 (oder so), als ich mich oft frage, was mir nun gesagt sein und was dieser seltsame Stil eigentlich soll. Der Apfel meines Intellekts kriegt langsam rosa Wangen?

Vorhin habe ich ein paar Fotos auf meinen flickr-Stream geladen, die meisten stammen von meinem Paris-Kurztrip. Und ich habe einige neue Ideen im Kopf, ich weiß nicht, wann ich sie alle umsetzen soll. Vor allem bräuchte ich für einige einen Kooperationspartner, oder zumindest ein Stativ. Ich dachte auch schon an eine Morgens-vor-der-Uni-Autoportraitserie. Für die bräuchte ich vermutlich weder das eine, noch das andere – zumindest will ich doch hoffen, dass meine Studentenbude über einen Tisch verfügt…

Und soeben sah ich mir mit meiner Maman ‚Anatomie‘ und ‚Anatomie 2‘ an. X3 Den ersteren nicht zum ersten Mal, Lieblingsfilm! Leider war der Ton irgendwie mies eingestellt, ich weiß nicht, ob’s am Fernseher, am DVD-Player oder an den DVDs selbst lag. Jedenfalls waren die Gespräche nur sehr leise, Musik und Hintergrundgeräusche dafür umso lauter. Manch einer machte sich schon Sorgen, dass sich die Nachbarn beschweren könnten.

Abgesehen davon war ich die letzten Wochen auch zweimal im Kino, und besonders ‚Inception‘ hat es mir da sehr angetan. Genau, der mit Leonardo diCaprio. Absolut sehenswert, egal, welches Genre man bevorzugt! Ansonsten dringe ich inhaltlich mal nicht so sehr in die Tiefe, ich habe den Eindruck, man hört an allen Ecken und Enden davon. Wirklich großartig.

Ich gähne schon. Und morgen werde ich auch noch relativ früh aufstehen, brunchen. Könnte glatt zu einem weiteren Hobby werden! Und dann muss ich ja auch noch packen und eventuell meine was-nehme-ich-mit-nach-Wien-Liste erweitern.

Macht’s gut,
eure Kunstfetischistin

Derzeitiger Lieblingssong: Kante – Zombi

 
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Verfasst von - 8. August 2010 in Blog, Foto, Musik, Printmedien

 

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Medienblog?

Ich hab mich nun dazu entschlossen, aus dem Netzblog einen Medien-Blog zu machen. Ich hab nämlich auch Lust, über verschiedene andere Dinge, wie vielleicht Bücher, Filme, Musik, (Zeitungs-)Artikel und so weiter zu schreiben. Gut, ich gebe zu (ich war am Anfang entzückt, aber euer Leben zwickt und drückt nur dann nicht, wenn man sich bückt… oh, verdammt, falscher Text ^^‘ (das war übrigens aus ‚Guten Tag‘ von Wir sind Helden, über die es sich auch mal zu bloggen lohnen würde *denk*)), ich habe noch nicht so viel geschrieben und kann mich oft auch nicht dazu aufraffen, etwas zu schreiben, obwohl ich genügend Input hätte – aber vielleicht ändert sich das ja mit der Inhaltserweiterung.

Herrje, wahrscheinlich wird’s in einem Jahr ein Blog über alles sein. Das wollte ich eigentlich auch nicht machen, dafür war doch die ‚Ausrutscher‘-Sache (siehe 1. Artikel… oh, ich mag es, dass er die Zahlen ein bisschen kleiner schreibt, das ist süß (: Ich sollte mehr Zahlen einbinden! Das ist ja nur in der Vorschau so… >.<). Na, vielleicht beschränkt es sich nun wirklich auf die Medien, das würde meinem Konsequenzdrang nachkommen.

 
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Verfasst von - 28. Juli 2009 in Blog

 

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