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Bücher, die man gelesen haben muss – Dezember

Bücher die man gelesen haben mussDas vorerst letzte Buch der BBC-Liste der Werke, die die Briten am liebsten gelesen haben, ist für mich Aldous Huxleys ‚Brave New World‘, fertiggelesen am 25. Dezember und damit noch rechtzeitig vor Challenge-Ende, yay! Mal wieder eins auf Englisch, spontan gekauft in einer Buchhandlung in Rumänien (Cluj/ Klausenburg). Ich wusste vorher nicht einmal genau, worum es ging, war beinahe ein bisschen abgeneigt, weil es hieß, es sei wieder eine dieser Dystopien, die man gelesen haben soll. Nach meiner nicht ganz so positiven Erinnerung an das andere Must-Read, Orwells ‚1984‘, eher ein ’na gut, dann lesen wir das halt mal‘. Dafür fand ich die Geschichte dann aber doch sehr gut.
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Verfasst von - 3. Januar 2014 in Biologie, Kultur, Lesen

 

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A Glorious Contingency

Rekonstruktion in rundem GlaskastenIst dies ein Hologramm?

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Ich habe mich riesig gefreut, als ich erfuhr, dass eine neue anthropologische Ausstellung in zwei Sälen des Naturhistorischen Museums Ende Januar eröffnet wurde. Seit 1996 bzw. ’99 waren diese geschlossen, da die öffentliche Kritik an der bis dahin bestehenden Ausstellung wuchs – im sogenannten ‚Rassensaal‘ wurden zweifelhafte Inhalte über heutige menschliche ‚Rassen‘ dargestellt. (Dabei habe ich mich gefragt, ob es in dieser Zeitspanne (der Teil war seit 1978 geöffnet) in Deutschland überhaupt möglich gewesen wäre, eine solche Exhibition über einen so langen Zeitraum zu führen – Österreich wirkt in vielen Punkten weniger kritisch gegenüber der nationalsozialistischen Vergangenheit.) Heutzutage wird die Einteilung des modernen Menschen in Rassen zumindest in wissenschaftlichen Kreisen größtenteils als obsolet angesehen.

Im Vergleich dazu ist die jetzige Ausstellung, die den Titel ‚Mensch(en) werden‘ trägt, höchst modern, differenziert und erfrischend. (Und das in altehrwürdigen Sälen mit Stuck(-skulpturen) und Gemälden.) Kommt man aus den vorangehenden Sälen voller alter Holzvitrinen, in denen hunderte Relikte frühgeschichtlicher Gefäße und ähnliches aufbewahrt werden, wird man begrüßt von neumodischen, erleuchteten Schautafeln und Flachbildschirmen, einer Vielzahl von Rekonstruktionen (hauptsächlich von Schädelknochen) und einer künstlerischen Neandertaler-Nachbildung, die mit dem Speer auf einen zielt… (Derartige Nachbildungen sind übrigens mit Vorsicht zu genießen, da die relevantesten Merkmale, nach denen wir ein Gegenüber bewerten, besonders von Haut und Fettgewebe dargestellt/ gebildet werden (Stichpunkt Körperbehaarung!), welche sich kaum aus Knochenfunden rekonstruieren lassen.)

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Ein Kommentar

Verfasst von - 21. Februar 2013 in Biologie, Foto, Kultur, Studium, Wien

 

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Du liest / Er lernt

Einer immer begabter als du

Du liest

Er lernt

Du lernst

Er forscht

Du forschst

Er findet:

Einer immer noch begabter.

(von Robert Gernhardt)

Wie ich bereits in diesem Blog schrieb, wollte ich bei der April-Challenge für Script Frenzy mitmachen, habe aber ziemlich kläglich versagt/ aufgegeben. Müde sieben Seiten. Und wenn ich mir im Gegensatz dazu den Text meines (Schreib-)Kumpanen Adrian durchlas… Gut, er hatte zuvor bereits einen Plan ausgearbeitet, schon lange die Idee dazu. Dennoch, er kann einfach viel besser schaffen. Ich bin dazu vermutlich nicht so gut gemacht, weniger talentiert. Ich kann nur kritisieren. Eklig, oder? Zumindest, wenn man nur die negative Konnotation des Wortes bedenkt, das eigentlich auch Lob bedeuten soll. Aber auch sonst, was bringt es mir, kritisieren zu können? Andere, die einen Text schreiben, „haben“ ihn. Kritiker können nur über das Eigentum anderer urteilen.

Jedenfalls stieß ich später – genauer: heute – wieder einmal auf einen Bücherblog. Von Menschen (meist Mädchen, oder Frauen), die Unmengen an Büchern verschlingen und konsequent auch darüber bloggen. An Challenges teilnehmen, in denen es beispielsweise darum geht, in einem Jahr zehn Bücher aus zehn verschiedenen Genres zu lesen. Oder eine bestimmte Seitenzahl zu erreichen. Das ähnelt wie dem NaNoWriMo, nur eben in der passiven Form.

Nun habe ich also quasi festgestellt, dass ich besser wieder zum Lesen zurückgehe (auf die Lesestufe, die nicht mehr viel Schöpferisches an sich hat – gewissermaßen ein Rückschritt, ähnlich dem Gedicht/ Zitat, in dem man auch dem Begabteren nachsteht). Zumindest, was das Schreiben außerhalb von Rollenspiel-Postings angeht. Ein bisschen nach den Mottos „Das kann ich wenigstens (seit 16 Jahren; back to the Vorschule roots)“, „Dafür brauche ich kein positives Feedback, um den Elan zu haben, weiterzumachen“ und „Das bringt mir mehr“.

 
 

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Schließungen

„…denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht.“

Mit diesem Zitat verabschiedet sich meine so gut wie beste Freundin Tanja von ihrer beinahe zehn Jahre alt gewordenen Homepage Isadora at home. Dort hat sie Verschiedenstes aus ihrem Leben ausgestellt – Informationen zu ihrer Person, Zielen, Merkmalen, aber auch zu ein paar Freunden. Und nicht zuletzt einige Kunstwerke aus ihrer Feder, bzw. Kreide (oder sonstigen Malerhilfsmitteln). Gern erinnere ich mich auch an die German Bash-Verlinkungen zu den Gesprächen, die sie auf diese Plattform gebracht hat (es lebe die zermatschte Taube – die mein Freund kannte, bevor er mich kennen gelernt hat. Ô.o).

Zwar ist sie immer noch unter MySpace und im Katzenkörbchen (uuund in etlichen Foren…) zu finden, doch ich finde es trotzdem schade, dass ihre hübsche, wenn auch etwas verschachtelte Seite nun ihr Ende findet. Damals, als wir anfingen, ein wenig Kontakt zueinander zu haben, bzw. noch davor, hab ich ihr ins Gästebuch auf dieser Seite geschrieben. >.< Und was war ich glücklich, als ich plötzlich bei ihren Freunden auftauchte!

Verrückt.

Naja, jedenfalls wünsch‘ ich ihr, dass sie mit der Entscheidung zufrieden ist – ich werd’s noch lange in Erinnerung behalten. R.I.P.!

Eine weitere Seite, die ich hier in meiner Linkliste zur Linken (wo sonst?) hab, ist derzeit ebenfalls nicht mehr erreichbar, jedenfalls nicht so, wie es sich gehört. Das Rollenspiel Galvia wurde aufgrund von Inaktivität geschlossen. Es ist mein erstes (gewesen *seufz*), das nichts mit Harry-Potter-Welt-Zauberei zu tun hat – alle anderen nicht-zaubrischen Plays
hab ich bei Worldtalk durchgeführt (bei dem ich allerdings rate, es nicht mit Firefox zu öffnen, zumindest funktioniert’s da bei mir nicht gescheit… aber vielleicht gibt’s ja auch mal ’nen WT-Artikel hier). Kreiert wurde es von Bäggi, die ich – oh Wunder – beim Hogwartsplay kennen gelernt hab, und einem Freund von ihr (Staubmensch), und ich fand die Idee sehr hübsch. Allerdings war es wohl nicht ganz das Wahre, mit einer Handvoll Spielern zu beginnen, bzw. steht ja auch bei der ‚Gesperrt‘-Mitteilung, dass einige Spam-Bots aufgetaucht sind (wofür sich die echten Schreiberlinge allerdings rar gemacht haben). Ich gebe zu, dass ich mich auch reger hätte beteiligen können – ändert aber nichts daran, dass es mir um das Forum leid tut und ich hoffe, dass es irgendwann zu neuer Größe aufsteigen wird. *pathos wieder einpack*

Doch um nicht alles so negativ hier stehen zu lassen, habe ich zum Schluss noch eine frohe Kunde in meiner Linkliste, mit Namen Eve. Und nein, das soll nicht das englische ‚Eva‘ sein, sondern ‚Abend‘. Genauer gesagt, Autumn Eve, also ein Herbstabend. Nicht gerade passend zur Jahreszeit, ich weiß, aber trotzdem eine sehr sympathische Person, die ich vor kurzem mehr oder weniger kennen gelernt habe, mit einem feinen, kreativen Blog namens ‚Orbis Alia‘. Es lohnt sich auf alle Fälle, vorbeizuschauen, und sich ein lauschiges Plätzchen zwischen Gedichten, Zeichnungen und Kolumnentexten zu suchen. (:

 
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Verfasst von - 19. Juli 2009 in Andere Blogs

 

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