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Schlagwort-Archive: Österreich

Bücher, die man gelesen haben muss – ‚Oktober‘

Bücher die man gelesen haben mussVor wenigen Tagen erst fertiggelesen, wir sind fast beim aktuellen Stand mit George Orwells ‚Farm der Tiere‘. Wieder so ein Werk, zu dem schon so viel gesagt wurde und es vielleicht viele, die das hier lesen, kennen (abgesehen von mir bis vor ein paar Wochen – hatte das nicht als Schullektüre, weil ich für die Kollegstufe Englisch abgewählt hab, und auch sonst nicht viel zum Inhalt gewusst, außer dass die meisten auftretenden Charaktere Tiere sind.) Deswegen zum Schluss noch etwas österreichische Politik.

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Verfasst von - 20. Dezember 2013 in Alltag, Kultur, Lesen, Studium, Wien

 

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„Eine Reportage über F. Scott Fitzgerald -„

„- der einzige Grund für die Julie, eine österreichische Politikzeitschrift in die Hand zu nehmen…“

Auch, wenn ich insistierte – meine Mitbewohnerin kennt mich halt zu gut. (;

 
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Verfasst von - 14. Mai 2013 in Alltag, Kultur, Lesen, Printmedien, Wien

 

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A Glorious Contingency

Rekonstruktion in rundem GlaskastenIst dies ein Hologramm?

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Ich habe mich riesig gefreut, als ich erfuhr, dass eine neue anthropologische Ausstellung in zwei Sälen des Naturhistorischen Museums Ende Januar eröffnet wurde. Seit 1996 bzw. ’99 waren diese geschlossen, da die öffentliche Kritik an der bis dahin bestehenden Ausstellung wuchs – im sogenannten ‚Rassensaal‘ wurden zweifelhafte Inhalte über heutige menschliche ‚Rassen‘ dargestellt. (Dabei habe ich mich gefragt, ob es in dieser Zeitspanne (der Teil war seit 1978 geöffnet) in Deutschland überhaupt möglich gewesen wäre, eine solche Exhibition über einen so langen Zeitraum zu führen – Österreich wirkt in vielen Punkten weniger kritisch gegenüber der nationalsozialistischen Vergangenheit.) Heutzutage wird die Einteilung des modernen Menschen in Rassen zumindest in wissenschaftlichen Kreisen größtenteils als obsolet angesehen.

Im Vergleich dazu ist die jetzige Ausstellung, die den Titel ‚Mensch(en) werden‘ trägt, höchst modern, differenziert und erfrischend. (Und das in altehrwürdigen Sälen mit Stuck(-skulpturen) und Gemälden.) Kommt man aus den vorangehenden Sälen voller alter Holzvitrinen, in denen hunderte Relikte frühgeschichtlicher Gefäße und ähnliches aufbewahrt werden, wird man begrüßt von neumodischen, erleuchteten Schautafeln und Flachbildschirmen, einer Vielzahl von Rekonstruktionen (hauptsächlich von Schädelknochen) und einer künstlerischen Neandertaler-Nachbildung, die mit dem Speer auf einen zielt… (Derartige Nachbildungen sind übrigens mit Vorsicht zu genießen, da die relevantesten Merkmale, nach denen wir ein Gegenüber bewerten, besonders von Haut und Fettgewebe dargestellt/ gebildet werden (Stichpunkt Körperbehaarung!), welche sich kaum aus Knochenfunden rekonstruieren lassen.)

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Verfasst von - 21. Februar 2013 in Biologie, Foto, Kultur, Studium, Wien

 

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First World Problems

Die Welt ist sooo linkshänderunfreundlich. Und Österreich vermutlich mehr als Deutschland, jedenfalls war’s daheim einfacher, einen oben oder sogar rechts (spiral-)gebundenen Schreibblock zu finden. (Mit Ringbindung links ist’s ätzend zu schreiben, und hätte ich einen Abreißblock, bei dem die Blätter oben ‚aneinandergeleimt‘ sind, wäre das sehr chaotisch.) In Wien war ich in Filialen der Billigschreibwarenbuchladenundzeugskette Libro, in einer nicht gerade winzigen Papeterie (Fachladen, jaja!) und im Thalia auf der Suche nach ebensolchen. Und am Ende hatten sie glücklicherweise in letztgenanntem Laden noch zwei oben gebundene Exemplare, die ich mir unter den Nagel riss – das letzte Mal waren die wohl ausverkauft. Hoffentlich haben sie für den nächsten Linkshänder noch welche im Lager. Wobei viele auch ‚angepasst‘ sind und einfach mit linksgebundenen Blöcken schreiben etc., aber dass die dann eine eher ungesunde Schreibhaltung haben, kann man sich ja denken.

Wenigstens haben sich (ich spreche für Deutschland) die Linkshänderscheren in Geschäften durchgesetzt, und in den meisten Kindergärten und Schulen hoffentlich ebenfalls. Als wir in den chemischen Übungen (Uni, Wien) allerdings Filterpapier zuschneiden mussten, habe ich andere darum gebeten, das für mich zu übernehmen, weil nur verrostete Rechtshänderscheren herumlagen. x)

 
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Verfasst von - 16. Februar 2013 in Alltag, Kaufen, Studium, Wien

 

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Der Narrenturm und andere Anatomien

– endlich wieder Museen. :3 Und Filmkultur, aber zu der später.

Dienstag bin ich einigermaßen spontan (am Tag vorher entschieden und bescheidgegeben) zu einer von der Studienvertretung Biologie (eigentlich eher für Zweitsemestrige und so, war aber nicht die einzige ‚Ältere‘) organisierte Führung durch den sogenannten Narrenturm in Wien gegangen. Dabei handelt es sich um ein zwar rundes, aber relativ breites und flaches Gebäude, was ich ja nicht unbedingt mit einem Turm assoziiere, in der Nähe bzw. als Teil des Unicampus (wo ich mich nur selten aufhalte, das ist eher Gebiet einiger Sprach- und Kulturwissenschaftler, wir haben ja das Biozentrum in der Nähe von Geo und Pharmazie sowie der Wirtschaftsuniversität). Einst das erste Gebäude für eine psychiatrische Anstalt in Europa, wurde es auch als Depot der Unikliniken und Ärzte- wie Schwesternunterkunft genutzt – mittlerweile beinhaltet es das pathologisch-anatomische Bundesmuseum Österreichs, was auch nach der kleinen historischen Einleitung den Großteil der Führung einnahm. Dennoch spannend zu hören, wie sich im 18. Jahrhundert die ersten therapeutischen Institutionen bildeten – selbst, wenn diese Therapien wie Aderlässe und Kälteschocks aus heutiger Betrachtung wenig sinnvoll erscheinen, war es doch eine wichtige Entwicklung, „Geisteskranke“ nicht mehr aufgrund ihrer „Abnormalität“ in Gefängnisse zu werfen, sondern eben ihr abweichendes Verhalten als Krankheit zu verstehen und nicht durch (physische) Bestrafung zu verändern suchten.

Leider war das Fotografieren nicht gestattet, doch finden sich einzelne Bilder online, und ich erlaube mir mal, diese (hauptsächlich von diepresse.at) zu verlinken. Nach einem lateinischen Begrüßungsspruch (his locus est ubi mors gaudet succurrere vitae) über der Tür des Stockwerks, in dem sich die Exponate befinden, ging es zunächst in eine Kammer voller Feuchtpräparate, also in Formalin eingelegte Organe, die großteils so ähnlich aussahen, wobei hauptsächlich Lungen ausgestellt waren. Durch den schmalen Rundgang ging es dann einmal im Kreis, wobei sich zu beiden Seiten Vitrinen mit Ausstellungsstücken befanden, die früher für (angehende) Ärzte von Nutzen waren. Skelette neugeborener siamesischer Zwillinge (ein paar Janusköpfe) und anderer Anomalien, Bilder (wie von der Frau mit den zwei Vaginae und drei Beinen und dem Mann mit den drei Penissen und Beinen, die sich, als sie voneinander erfuhren, unbedingt treffen wollten), aber auch sehr viele Moulagen, also künstliche Präparate, bei denen ein Wachsabzug des kranken Körperteils gemacht und anschließend authentisch bemalt wurde, sodass man tatsächlich den Eindruck hat, echte Gliedmaßen vor sich zu haben, die von Tumoren und Hautabszessen, hervorgerufen durch diverse (Geschlechts-)Krankheiten, durchzogen sind.

Nichts für schwache Gemüter also. Wer mit so etwas aber umgehen kann, dem sei ein Besuch (auch außerhalb der Öffnungszeiten – wie bei uns – möglich, nur leider lief es wegen verspätetem Beginn ein wenig stressig und wir konnten danach auch nicht mehr im Museumsshop stöbern, wo sie auch meine geliebten Riesenmikroben und allerlei anderes, was Biologen- und Medizinerherzen höher schlagen lässt (Kugelschreiber in Spritzenoptik!), anbieten) für um die fünf Euro wärmstens ans Herz gelegt. Nachdem ich auch zugegebenermaßen zweifelhafte Ausstellungen wie Körperwelten unglaublich interessant finde, konnte ich dem nicht widerstehen und werde mir auch das Josephinum, das eher weniger Wert auf Krankheiten legt, nicht entgehen lassen. Wien bietet da wirklich ein paar schöne morbide Möglichkeiten, wofür die Stadt auch bekannt sein soll… Immerhin habe ich diesbezüglich bereits letzten Sommer das Bestattungsmuseum, die Kapuzinergruft sowie den Friedhof der Namenlosen besichtigt, findet man auch nicht überall.

Außerhalb von Wien freue ich mich schon auf den demnächst anstehenden, von meiner Mama organisierten Besuch im Sonneberger Museum eines Herstellers für Lehrmodelle (SOMSO), die auch besonders in der Anatomie Anwendung finden. Und ich ärgere mich noch ein bisschen, dass wir es in Basel nicht in die für Anthropologen eigentlich unauslassbare Ausstellung „Knochenarbeit – wenn Skelette erzählen“ geschafft haben. Die Plakate haben mir schon sooo Lust gemacht (möglicherweise auch, weil Bezeichnungen wie ‚Konzertpianistin‘ oder ‚Primaballerina‘ mich zur Identifikation und zum Schwärmen verleiten… schon allein aus ästhetischen Gründen), aber das naturhistorische Museum hatte dann schon zu.

Ansonsten war gester Abend kulturell noch sehr fein, Bäggi und ich haben nämlich eines der Programmkinos, das Mitveranstalter von „Eine Stadt, ein Film“ war, besucht. An einem Tag wurde in mehreren Kinos gratis „Die unabsichtliche Entführung der Elfriede Ott“ gezeigt, und obwohl ein solcher österreichischer Film nicht ganz in mein Beuteschema passt, wusste er sich doch mit seinem eigenen Charme und Humor gut zu verkaufen. So etwas ist oft einfach eine Frage der Herangehensweise, da hätte man sich auch elitär geben und keinerlei Spaß am Film haben können. Wäre in dem Fall auch nicht schade ums nicht ausgegebene Geld gewesen – aber wenn man schon in begeisterungsfähiger Begleitung und guter Stimmung aufkreuzt und sich auf Dialekt, Klischees und bisher fremde Kultur einlässt, wird das Ganze doch zu einem schöneren Erlebnis, nicht wahr? Selbiges gilt natürlich auch für französische und alle anderen Filme, die einem auf den ersten Blick vielleicht ein wenig merkwürdig vorkommen. Ein bisschen Offenheit und in diesem Fall Mut zur Profanität hat auch pseudointellektuellen Studentinnen wie mir noch nicht geschadet. (;

 
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Verfasst von - 24. März 2012 in Foto, Kultur, Wien

 

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Musik zum Lesen

– „Die 10. Symphonie“ von Joseph Gelinek

Vor langer Zeit von Bäggi geschenkt bekommen, habe ich es nun geschafft, mich an dieses Buch zu machen. Es hatte nicht gerade die höchste Priorität, weil klassische Musik nicht mein Steckenpferd ist (höre sie zwar sehr gern, aber ich kenne mich da kaum aus, eher noch im Bereich Oper) und mich auch der Klappentext ’nur halt so ein bisschen‘ in seinen Bann gezogen hat, aber ich versprach mir davon dann doch ein interessantes, spannendes Lesevergnügen. Denn darum geht’s:

Der junge Musikwissenschaftler Daniel Paniagua, Lehrender an der Universität von Madrid und Spezialist in Sachen Beethoven, wird zu einem kleinen, aber sehr feinen Privatkonzert eingeladen, auf dem der bekannte Dirigent Ronald Thomas den ersten Satz der unauffindbaren zehnten Symphonie Beethovens aufführt. Angeblich vom Dirigent selbst aus wenigen Themen rekonstruiert, doch Daniel glaubt eher, der Musiker sei irgendwie an das Originalmanuskript gekommen und würde dieses nun für seine eigene Arbeit ausgeben. Doch Zeit, sich mit ihm darüber auszutauschen, hat er nicht, denn am nächsten Tag wird Ronald Thomas‘ Leiche – zunächst ohne Kopf, der glatt abguillotiniert wurde – gefunden. Und da der Mord offensichtlich mit Thomas‘ Musik und der möglicherweise entdeckten Zehnten zu tun hat, wird auch Daniel in die Ermittlungen einbezogen (und hat nebenher noch Stress mit seiner in Frankreich lebenden und etwas vernachlässigten Freundin). Niemand scheint so wirklich verdächtig zu sein, und was die diversen hinterlassenen Codes zu bedeuten haben, ergibt sich auch erst nach und nach…

Alle möglichen Verschwörungen finden sich hier wieder – man nehme eine Handvoll Freimaurer, eine ordentliche Prise Napoleon und andere Bonapartes und fülle noch ein bisschen mehr französische Geschichte dazu. Vornehmlich zur Entwicklung der Guillotine, wobei nicht an der horrorosen Beschreibung von erst nach drei Axthieben Geköpften und Guillotinierten mit Restwahrnehmung gespart werden sollte. Und alles schön vermengen mit dem Hauptbestandteil der Geschichte, Musikwissenschaft.

Der Autor selbst, der unter einem Pseudonym schreibt, ist auf diesen Gebiet mehr als bewandert, und das zeigt er auch. (Manchmal zu sehr, und ich mag weder arrogant Singende noch arrogant Schreibende.) Ich glaube, er hat sich die Story drumherum ohnehin nur vage ausgedacht, um mehr Leuten von seiner Leidenschaft erzählen zu können, was an sich nichts Schlechtes ist, aber stellenweise nimmt das meiner Meinung nach schon zu viel Inhalt ein. In diesem Bereich hängt es auch sehr vom Leser ab, wie zufrieden er damit ist. Zwar werden diverse Fachbegriffe und Phänomene gar nicht mal schlecht erklärt und unerwartete Vergleiche und Parallelen zu anderen Bereichen gezogen, doch häufig sind sie wenig sinnvoll in die Geschichte eingebunden.

Das mag auch daran liegen, dass sich Melodien eben schlecht über das Medium Buch zeigen lassen (eine beigelegte CD wäre cool gewesen, aber das ist vermutlich etwas viel verlangt). Teilweise werden auch Noten abgedruckt, die aber nur Musikbewanderten helfen. Eine Einbindung in die Geschichte, die häufiger vorkommt, ist, dass der Protagonist Daniel den unwissenden Gesprächspartnern einen Vortrag hält und bekannte musikalische Themen vorsummt. Und daraufhin machen alle ‚Aaah!‘ und nicken erkennend. Seltsam nur, dass ich von den erwähnten Melodien noch nie was gehört habe (ich hab mir die verdammten Noten sogar auf Gitarre vorgespielt, wo ich immerhin noch einigermaßen wusste, an welchem Bund welche Note sitzt, und mir das anschließend nochmal auf YouTube angehört… nix hab ich erkannt). Vielleicht sind die Spanier da ja besser bewandert, aber irgendwie ist es schon seltsam, dass einem Hotdogverkäufer (nix gegen Hotdogverkäufer!) das bekannt vorkommt und mir nicht. Vielleicht ist der Autor auch jahrelang nicht mehr unter Menschen gekommen, die nicht so viel von seinem Métier verstehen.

Desweiteren kam ich teilweise mit den verschiedenen Codes durcheinander, das könnte allerdings auch daran liegen, dass ich das Buch in zwei durch ein paar Wochen getrennte Etappen gelesen und dabei ein paar Details vergessen habe.

Und auch dieses Buch kommt mir ein wenig vor, als gehörte es eigentlich in einen Film. Ausführlich wird beschrieben, was wie aussieht und auf welche Weise vonstatten geht, als würde man mit einer Kamera draufhalten – da kam ich mir oft tatsächlich vor, als würde ich aufgeschriebene Filmkommentare für Sehgeschädigte lesen. (Das hab ich kürzlich erst bei ‚Krabat‘ ausprobiert, ist ganz spaßig.) Dafür wirken die Charaktere eher platt, und selbst bei den interessanten sind deren Motive dann platt ausgedrückt. Das, was sichtbar ist, kommt ausführlich rüber, Gefühle leider kaum (wäre dann ja auch Aufgabe der Schauspieler, nicht des Regisseurs oder Drehbuchautors). Wahrscheinlich mag ich diese sachliche Erzählerart auch einfach nicht.

Hach ja, alle wollen sie Filme machen, aber weil das dann doch viel (finanzieller) Aufwand ist, setzen sie’s als Buch um. O.o Ohne viel Ahnung davon zu haben.

Es handelt sich hier also zusammenfassend um eher mau in einen Krimi verpackte Musikgeschichte mit (fantasie-)biografischem Anteil. Durchaus nicht langweilig bei etwas Interesse in die Richtung (auch für Codierungsmethoden u.ä.), aber nichts, was man gelesen haben müsste. Auch nicht den etwas absurden Schluss.

 
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Verfasst von - 12. Juli 2011 in Blog, Lesen, Printmedien

 

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In der Wohnheimküche.

Ich gehe in die Küche, um Reis aufzusetzen. Dort sitzen drei junge Frauen und ein quasi ebenso junger Herr an einem der beiden Tische. Eine der Damen kommt aus den USA, entnehme ich dem Gespräch, das auf Englisch geführt wird. Jeder ist mal dran mit Plaudern, und als ich den Reis auf niedrige Stufe eingestellt habe, entschwinde ich für die nächsten zehn Minuten.

Als ich mit meinem Freund und zwei Päckchen Polardorsch zurückkehre, ist der Kerl bereits verschwunden, und es dauert nur noch wenige Minuten, bis die Amerikanerin von einer Kumpanin abgeholt wird und sich verabschiedet. Daraufhin beginnen die beiden übrig gebliebenen Mädchen, die mit auf dem Stockwerk wohnen, sich in österreichischem Dialekt zu unterhalten. Zumindest vermute ich dies, denn ich verstehe kein Wort.

Hätten sie mal weiterhin Englisch gesprochen.

 
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Verfasst von - 17. Januar 2011 in Alltag, Kultur, Wien

 

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