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Schlagwort-Archive: zusammen ist man weniger allein

5 spezielle Bücher für die einsame Insel

Ich ziehe mal mit meinen beiden Bloggerkolleginnen mit, die sich vor kurzem öffentlich zu einsame-Insel-Büchern mit folgenden Kriterien bekannten:

  1. Ein Buch, das du schon gelesen hast und noch einmal lesen möchtest
  2. Ein Buch, das du noch nicht gelesen hast, aber immer schon mal lesen wolltest
  3. Dein Lieblingsbuch aus deiner Kindheit
  4. Eine Buchreihe
  5. Joker

An sich kann ich mich bei solchen Fragestellungen ziemlich schlecht entscheiden, aber dieser Herausforderung wollte ich mich dann doch mal stellen, als mir zumindest zwei Antworten mit der Zeit einfielen. (: Und zum Ausgleich stehen überall noch ein paar Alternativen dabei. XD

 

1. Ein Buch, das du schon gelesen hast und noch einmal lesen möchtest: Anna Gavalda – Zusammen ist man weniger allein

Ein nicht allzu anspruchsvolles Buch mit (Charakter-)Tiefe, Freundschaft, Liebe und in Frankreich spielend, das muss wohl mit. Es ist so toll! <3 Beim Lesen habe ich zwar bereits gemerkt, dass sich vieles für ‚deutsche Augen‘ merkwürdig liest, im Französischen aber absolut normal (wenn auch teils umgangssprachlich) wäre. Deswegen würde ich ein bisschen tricksen und das Buch auf Französisch mitnehmen, immerhin habe ich’s ja schon auf Deutsch gelesen. Sonst so in der engeren Auswahl: Walter Moers – Die Stadt der träumenden Bücher, Nick Hornby – Juliet, naked und Chris D’Lacey/ Linda Newbery – Von mir @n dich.

 

 

2. Ein Buch, das du noch nicht gelesen hast, aber immer schon mal lesen wolltest: Franz Kafka – Sämtliche Erzählungen

Die Idee mit der Bibel fand ich nicht schlecht, wäre aber trotz des umfangreichen Lesestoffs nicht meine erste Wahl. Die fiel mir allerdings sehr schwer. Nun ist es Kafka geworden, den ich aufgrund seines einzigartigen Stils verehre und von dem ich bisher nur einzelne Erzählungen las, aber längst nicht ’sämtliche‘ (oder viele), obwohl ich sogar eine neue und eine alte, auf dem Flohmarkt ergatterte Sammlung besitze. Es gibt aber sooo viele, die ich immer schon mal lesen wollte – Victor Hugos „Misérables“, etwas von Jules Verne, oder, seit es herauskam und ich es mir krallte, auch Rüdiger Safranskis „Romantik – eine deutsche Affäre“ (Literaturgeschichte)…

 

3. Dein Lieblingsbuch aus deiner Kindheit: Lucy Maud Montgomery – Anne auf Green Gables

Ich hab als Kind diverse schöne Sachen gelesen, nicht gerade deutsche Kinderbuchklassiker wie Pippi Langstrumpf (obwohl ich zu der ’ne Videokassette hab), Hanni und Nanni (obwohl ich da mal reinlas) oder Momo (obwohl ich das, wenn ich mich recht entsinne, später nachholte), aber was mir zufällig über den Weg lief. Keine Ahnung, wie ich überhaupt zu diesem Buch kam, vielleicht habe ich’s geschenkt bekommen – jedenfalls mochte ich’s gern und war noch nicht im Gymnasium, als ich’s las, also kann es getrost als Kinderbuch gewertet werden. (: Wer den Roman nicht kennt: Er wurde schon 1908 veröffentlicht und spielt in der ostkanadischen Provinz Prince Edward Island, einer beschaulichen, ländlichen Gegend mit Gehöften. Das verträumt-quirlige Waisenkind Anne kommt auf eines davon, zum älteren Geschwisterpaar Cuthbert, die eigentlich jedoch einen Jungen wollten, damit der ihnen bei der Arbeit unter die Arme greifen kann… In meiner Ausgabe befinden sich die Romane ‚Anne auf Green Gables‘ und ‚Anne in Avonlea‘, die später folgenden müsste ich auch mal lesen. :]

 

4. Eine Buchreihe: Joanne K. Rowling – Harry Potter

…what else? :3 Schon allein, weil’s einen bemerkenswerten Einfluss auf mein Leben genommen und mir unter anderem deshalb ans Herz gewachsen ist. Ich könnt’s immer wieder lesen, und wie Carry auch gern in einer Fremdsprache. Auf Englisch und Französisch besitze ich schon einige Bände. Aber es ist nicht so, dass es nicht noch viele andere schöne Reihen gäbe, ich hätte auch gern die Tintenherz-Trilogie dabei oder etwa alle Pratchetts. XD

 

5. Joker: Mark Z. Danielewski – Das Haus – House of Leaves

Meine erste spontane Idee war – nicht sonderlich weit hergeholt – Markus Zusaks „Der Joker“. (x Sooo dringend war mir das aber doch nicht, obwohl ich es definitiv gern lesen würde nach der „Bücherdiebin“. Mir kam auch Dante Alighieris „Göttliche Komödie“ in den Sinn, da ich das weder ’schon gelesen und dies nochmal tun‘, noch ‚immer schon mal lesen‘ wollte. Seit ein paar Jahren stecke ich irgendwo in der Mitte fest. Und es wäre nett, das mal durchzubekommen, ganz einfach zu lesen ist es ja nicht. Ich hab’s mir dennoch vorgenommen, wegen der beunruhigenden Menge an Dantes in meiner Umgebung. *glucks* Gut wäre auch der schöne Philosoph Richard David Precht mit „Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?“ oder einem anderen Werk. Stattdessen aber, um mal zum Punkt und damit zum Abschluss zu kommen, ein mir von Bäggi empfohlenes, mysteriöses, dichtes Werk, das ich nun auch demnächst endlich mal anfangen werde. Neben den anderen 10+ angefangenen.

 

 

 

 

 

 

 

edit: Außerdem: Wie wäre es mit ähnlichen Fragen zu Filmen? Die sind zwar schneller gesehen, aber wieso soll man sich da auch nicht mal auf ein paar für die einsame Insel beschränken? (x

edit 2: Juhu, Bilder!

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4 Kommentare

Verfasst von - 17. September 2012 in Andere Blogs, Lesen, Printmedien, Teilzeitkreativ

 

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Prokrastination

Ich hasse Albträume. Und ich bin nicht nur vor etwa eineinviertel Stunden aus einem kurzen erwacht, mir ist auch noch schlecht. Ein wunderbarer Start in den diesjährigen Fronleichnam (der übrigens nicht viel mit einem Leichnam zu tun hat).

Mein Bruder ist nach Nbg gefahren, um sich den tieffliegenden neuen Airbus (A 380?), diesen Riesenkranich, anzuschauen.

Nur noch 4 Tage bis zum Colloquium. ICH HABE NOCH KAUM ETWAS GEMACHT.

Ein gewisses selbstgemachtes Hörbuch und ein paar Filme waren mir irgendwie dringender? Oh Mann. Dafür bin ich jetzt mit Anna Gavaldas „Ein geschenkter Tag“ und „Zusammen ist man weniger allein“ (ein zweites Mal) durch. Super Sache, und das nur halb ironisch: Bescheuerte Tat, tolle Bücher – die Frau ist wirklich etwas Besonderes. Feinfühlig, gesellschaftskritisch, intellektuell. Allerdings finde ich Literaturübersetzungen aus dem Französischen echt schwierig, bzw. holprig. Sie haben einfach eine ganz andere Art der Sprache, verwenden Ausdrücke, auf die Deutsche gar nicht kämen, die teilweise für fremde Ohren altertümlich klingen. Schräg. Außerdem hat sich die Sprecherin des Hörbuchs (denn ich hab mir ‚Ein geschenkter Tag‘ zusätzlich als Hörbuch angetan, es lebe die Prokrastination!) echt die Arschkarte gezogen… Nicht nur, dass sie anscheinend nicht viel Ahnung vom Französischen hatte und Besancon (c cédille) gekonnt „Besankonn“ aussprach, es gab im Buch auch ein paar gesungene Passagen. Peinlich…

Zudem sah ich ‚Stolz und Vorurteil‘ (einfach wundervoll, ich liebe Mr Darcy!) und ‚Beim Leben meiner Schwester‘, ebenfalls Literaturverfilmung. Letztere allerdings absolut verfremdet mit anderem Ende (da wurde ich immerhin schon vorgewarnt) und auf Hollywood getrimmt (schon allein mit Cameron Diaz, die ich dennoch mehr mag als erwartet, so generell). WAH. Teils wirkte das auch noch wie Kinder-Pr0n, da mir die Schauspielerin etwas jung vorkam. Zumindest keine 14-15, was sie wohl spielen sollte. Und mit einem Typen, den ich auf Anfang 20 schätzte, rumgemacht hat. Vielleicht nahmen aber auch die leukämischen Kahlköpfe Einfluss auf diese Wirkung; der Kerl kam mir immerhin für sich relativ hübsch vor dafür, dass er eine Glatze hatte. Und das Mädchen – Kate in der Rolle – sah in der Anfangsszene im Hippie-Style auch gut aus.

Apropos Hippie-Style: Heute Abend läuft ‚Das wilde Leben‘ – die Verfilmung des Lebens der Uschi Obermaier – im TV. (Anscheinend jede Menge Kram zum Ende der 60er Jahre.) Ich vermute, ich werde wieder das Lernen verdrängen und mir das anschauen… Ein Teil aus einer Kritik der Frankfurter Rundschau: „Auch die attraktivsten Menschen verlieren schlagartig an Reiz, wenn sie so aussehen wollen wie jemand anderes.“ Ich bin gespannt. Kenne bisher bloß ‚Summer Wine‘ von Ville Valo und Natalia Avelon. X3

Für’s mündliche Abi in Religion hab ich mir die Zeit der vergangenen Woche besorgt. Vielleicht hilft’s ja was. Auf jeden Fall steht interessanter Kram über Freud und Reich-Ranicki drin!

Mein Laptop-Akku ist bald leer, ich bin dann mal weg.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 3. Juni 2010 in Blog, Musik, Printmedien

 

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