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NaNo, das Ende naht

Und es wird noch eine Herausforderung. Derzeit bin ich nämlich ca. 3000 Wörter hinterher – eine Differenz, die ich durch teilweises 4000, 5000-Wörter-Schreiben in den letzten Tagen schon von 9500 herunterminimiert habe. Zwischendurch war ich nämlich für fünf Tage bei Freunden und Familie, wo so gar keine Zeit zum Schreiben blieb. Dafür wird’s jetzt sehr eng, aber alles noch im Rahmen des Möglichen… Und ich will das Ding gewinnen. :D

Hinzu kommt, dass ich morgen das erste Mal überhaupt eine Pressekonferenz besuche, im Auftrag einer Zeitung. Und eigentlich müsste ich ja mal anfangen, auf eine Prüfung am Donnerstag nächster Woche zu lernen. Auuußerdem ist gerade die lange Vorarbeit der Story zu Ende gegangen, und jetzt beginnt erst so langsam der Actionteil/ -abschluss, von dem ich noch vagere Vorstellungen habe als zu dem bisherigen (wobei ich da auch nur grob bescheid wusste, dann aber beim Schreiben ‚mitbekommen‘ hab, in welche Richtung das weitergehen muss – das Gefühl hat sich bis jetzt noch nicht eingestellt, und ich muss wohl eingehender darüber nachdenken).

Wird schon. Und wenn’s wirklich geklappt hat, bestell‘ ich mir ein NaNo-T-Shirt.

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Verfasst von - 25. November 2013 in Alltag, Kaufen, Kreatives, Printmedien, Studium

 

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Von übergeordneten Buchempfehlungen

Derzeit bin ich an einer ‚Challenge‘ dran, die es mir zur Aufgabe macht, jeden Monat ein Buch von der BBC-Liste der beliebtesten Bücher der Briten zu lesen. 2013 davon gelesen habe ich Die Nachtwache/ Night Watch (Terry Pratchett), Der Große Gatsby (Scott Fitzgerald), Gevatter Tod (Terry Pratchett), Rebecca (Daphne du Maurier) und Anne auf Green Gables (Lucy Montgomery).

Allerdings sind die Briten nicht die Einzigen mit einer solchen Idee gewesen. Die französische Zeitung Le Monde hat eine Liste mit den 100 Büchern des Jahrhunderts per „Welches Buch ist Ihnen im Gedächtnis geblieben?“ erfragt – nach einer Vorauswahl von Journalisten und Buchhändlern. Und die deutsche ZEIT hat gleich mit einer eigenen Jury hundert bedeutende Werke der erzählenden Literatur zusammengestellt (mit diversen Vorgaben – nur ein Werk pro Autor, keine Dramen/Gedichte/Sachbücher, dafür weder nationale noch zeitliche Schranken).

Ein interkultureller Vergleich?

Ein interkultureller Vergleich?

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Verfasst von - 8. Mai 2013 in Andere Blogs, Kultur, Lesen, Printmedien

 

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Oho!

– von Überraschungen, mit denen man nicht mehr gerechnet hätte. (!)

Da findet das Pik eines Tages in seinem Kollegstufenschüler-Fach eine Zeitung. Sie trägt den Namen ‚Der Abiturient‚ und wird für nett befunden, obwohl der Titel irgendwie politisch anheimelt. Es gibt auch eine hübsche Doppelseite mit einem Sudoku-Rätsel, für dessen Lösungszahl – drei farbig unterlegte Kästchen im Feld – es mit einem Portiönchen Glück es ein Geschenk nach Wahl zu gewinnen gibt. Pik – in zwielichtigen Kreisen mittlerweile auch Piky genannt – knobelt, tüftelt und denkt herum, schmiert mal hier, mal dort etwas hin. Und stellt fest, dass das Rätsel gar nicht lösbar ist, weil zwei bereits eingedruckte Ziffern unmöglich miteinander an jenen Stellen in ein Sudoku gehören können. Da muss sie doch jemand drauf hinweisen!, denkt sich Piky und schaut auf die Website der Zeitung. Aber da waren wohl einige Leute schneller als sie selbst, der Fehler ist bereits gemeldet. Es kann allerdings trotzdem am Gewinnspiel teilgenommen werden.

Hm, denkt es sich (das , nicht das Gewinnspiel oder gar das Sudoku), eigentlich finde ich Gewinnspiele ja seltsam. Aber nachdem ich mich ja jetzt schon so mit der Geschichte dieses Sudokus, der Unlösbarkeit und der Zeitung selbst auseinandergesetzt hab, könnte ich ja mal eine Mail hinschreiben… Eine klitzekleine, mit meiner Adresse und dem vielleichtigen Lieblingsgewinn… Denn den sollte man in der Anmeldungsmail ebenfalls notieren. Dafür hatte das Rätsel auch eine ganze Doppelseite – es wurde nebenbei ein Haufen Sachen vorgestellt, die ganz toll zum Kaufen sind und die man auch gewinnen kann. Am meisten angesprochen fühlt sich Piky – oh Wunder – von einem Dreierset Bücher. Und deshalb beschließt es, dieses mit in der E-Mail zu erwähnen. Nach einem seltsamen Dialog, in dessen Folge die Redakteure (oder wer auch immer da am anderen Ende saß) für den Deppen des Tages halten, vergeht die Zeit.

Und noch mehr Zeit.

Na, könnt ihr’s euch denken?

Richtig. Bei  klingelt es genau heute an der Tür. Es erhebt sich in seiner trägen Weise, begibt sich dann doch relativ geschwind zur Haustür und ist zunächst verwirrt von dem merkwürdigen Postmenschen, der einen (zum Glück leicht verständlichen) Akzent hat und auch etwas verwirrt erscheint. Immerhin ist es immer dasselbe Spiel, Päckchen entgegennehmen, Unterschrift auf dem Gerät setzen, einen schönen Tag wünschen. Oder zumindest „danke, gleichfalls“, denn mehr bleibt einer Person wie Pik meist kaum mehr übrig. Na, was wird denn die Frau Mama wieder bestellt ha-… Was, mein Name in der Adresse? Was hat die Gute also in meinem Namen beste-…

Und der Absender?!

Oh.

Hey, cool, das kann doch nur…!

Und das ist es auch. Nach einem idiotischen Versuch, das Päckchen lediglich mit den Fingern(ägeln) aufzubekommen, wird zur Schere gegriffen, und es purzeln die drei Bücher hervor, von denen bereits im natürlich längst weggeworfenen Zeitungsartikel die Rede war. Zusammen mit einem Knäuel Zeitungspapier, das aber keine besonders große Rolle spielt. (Argh, ich hätte ja auch mal nachschauen können, was für eine Zeitung das war… Wäre doch spannend, nich?)

Erst irgendwann später wird dann auch der zugehörige Brief gelesen, bei dem die sich nun ihrerseits dämlich anstellenden Verlagsmenschen im Namen vertan haben. Sehr seltsam, dieses „Hallo [Nachname],…“ Aber daran haben meine Familie und ich uns ja schon fast gewöhnt. :] (Die Zeitungsfrau mit der Mail hat’s allerdings begriffen… Mein Vorname ist ja doch nicht der Seltenste… Vielleicht war die auch besser bezahlt? Im gehobenen Dienst, sozusagen?) Nett sind dann noch die schönen Grüße aus Saarbrücken, woher ja noch mindestens eine andere tolle Person kommt.

Diese ganze Geschichte erinnert mich total an die von Adnava, die beim trnd-Buchprojekt wie ich nicht genommen wurde, dafür aber bei einer anderen Büchertestrunde. Jetzt sind wir beide wohl vorerst ruhig gestellt! (:

Aber jetzt mal zu den Büchern.

  • Da hätten wir einmal Föhnlage von Jörg Maurer, ein sogenannter Alpenkrimi (von den Allgäukrimis hab ich mittlerweile ja auch gehört, das scheint ein nicht aufzuhaltender Trend zu sein – und das in Zeiten der Globalisierung, tz!) von einem angeblich bekannten Münchner Musikkabarettisten. *leiseschulterzuck* Hab ihn erst über die Amazon-Seite gesehen… Seltsam, dass es da jetzt auch Videos gibt. Klingt jedenfalls witzig, das Buch, und die Kapitel- und Unterkapitelaufteilung macht es sicherlich leicht, es schnell und in kleinen Etappen zu verschlingen. (Das ‚Ach, noch ein Kapitelchen!‘-Prinzip.) Ich spiele mit dem Gedanken, ihn an eine bestimmte Person zu verschenken.
  • Eine mit einem hellgrüngelben Aufkleber mit der Aufschrift ‚Der Nummer-1-Bestseller aus England‘ (ja, so etwas braucht’s echt) behaftete Ausgabe von Der Anwalt des Königs von C. J. Sansom (ausgeschrieben: Christopher John – das würde Karina gefallen – Sansom, wobei ich zugeben muss, dass ich das Kürzel zum Aussprechen hässlich finde. Cee-Jay, das klingt nach Ghettokidgangstarappaaa, alta! Oder zumindest nach Basketball-Boy). Ein historischer Kriminalroman aus der Ära von Heinrich dem Achten. Ein Gehilfe namens Barak spielt auch ’ne Rolle, haha. Bestimmt auch nicht übel.
  • Und zuletzt noch etwas Fantasy, ebenfalls mit einem Pappteil beklebt (blau; ‚Der Kult-Bestseller aus England‘). Kalix – Werwölfin von London von Martin Millar (Alliteration, yay!). Die Meinungen scheinen da sehr auseinanderzugehen, wenn man sich die Amazon-Rezensionen mal so ansieht, und ich denke, ich werde mich dran wagen. Bisher bin ich immer noch eher die Vampirliebhaberin und Werwolfsuspektbisekelhaftfinderin, jetzt mag ich mich auch mal mit der ‚anderen Seite‘ beschäftigen. Es scheint jedenfalls ein ganzer Haufen Slytherin-Charas darin aufzukreuzen. *glucks* Und auch, wenn ich ein Fan von ‚Bis(s) zum Morgengrauen‘ etc. bin, mochte ich den Satz aus der Amazon-Redaktion: „Kalix ist das political inkorrekte Gegenstück zu Isabella Swan aus Stepanie Meyers-Biss-Reihe und sie kickt Meyers Kleine „Beiß mich (noch nicht)“ ordentlich in den *****.“

Hoffentlich finde ich irgendwann mal Zeit für den ganzen Kram.

Ach, und apropos Abiturient: Ich hab heute mit meinem Kurs die Bio-LK-Shirts bekommen. Auch, wenn sie von einem seltsamen Grün sind und ich Grün an sich nicht sonderlich mag, sind sie wunderbar! Jetzt wäre auch noch zu wünschen, dass jeder das in seiner Größe bekommt. X3

 
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Verfasst von - 13. Oktober 2009 in Kaufen, Printmedien, Spielereien, trnd

 

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Hamburg macht wild

…oder so. Hab auf jeden Fall süße Aufkleber mit diesem Spruch gefunden, die ich unbedingt haben musste! Mal sehen, wo die landen.

Gestern sind wir in Hamburg angekommen und wohnen bei einer Bekannten in einer wundervollen Altbauwohnung (einziges Manko: Dritter Stock. Aber wir sind ja jung und fit… ähm… *räusper*) mit einem riesigen, ruhigen Kater, der mich an den Drachen aus der Verfilmung von ‚Die unendliche Geschichte‘ erinnert und leicht gruselt – und einer plastiktütenverknallten, arroganten und aggressiven Katze als Gefährtin. Heute haben wir uns an eine Fototour von der Sternschanze runter zur Elbe an den Hafen gemacht und viele hübsche Dinge geknipst, die demnächst auch noch durchgeschaut werden, Karten gekauft, eine Hafenrundfahrt gemacht…

Und uns noch dreimal Gratis-‚Zeit‘ (die Zeitung, siehe zwei Artikel weiter unten) andrehen lassen. O.o Ich kann’s einfach nicht lassen, auch wenn sie immer viel zu viel zu lesen ist für eine Woche. Naja, wenn man schon mal in Hamburg ist, wo, glaube ich, der Redaktionssitz ist, darf man das. *grin* Ich freu‘ mich auf jeden Fall wieder auf’s Lesen! Wenn ich eine Parallelwelt gefunden hab, in der ich das ohne Zeitverlust in der hiesigen machen kann.

 
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Verfasst von - 27. August 2009 in Foto, Kaufen, Printmedien

 

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Zeit für die Zeit

Zeitunglesen ist nicht Jedermanns Sache, aber Jedermann sollte sich zumindest in verschiedenen Lebensphasen damit auseinandergesetzt haben. Und manchmal wird Jedermann dabei sogar von Lehrern unterstützt, denen man dies gar nicht zugetraut hätte.

Ein Projekt, das unter anderem unserem Deutschkurs vier Wochen lang (also vier Male) die ‚Zeit‘ (hier online) bescherte, war es, das mir die hübschen und doch gleichzeitig lästigen Packen bescherte, die ich wochenlang mit mir herumtrug – in der Schule und beim Hin- und Herwandern von meinem Freund zu mir nach Hause und zurück beispielsweise. Ich wollte mit einer Ausgabe auch eine Fotoreihe, oder zumindest ein einzelnes Bild hinbekommen, aber dazu reichte die Mitreißkraft, wenn die Idee gerade präsent war, nicht aus. Und so fristeten drei der vier Nummern (27, 28 und 29) mindestens einen Monat lang ein trübseliges Dasein auf dem staubigen Boden neben meinem Bett, eingeklemmt zwischen einer wesentlich dünneren ‚Revista de la prensa‘, die mir der Spanischkurs beschert hatte, und dem Campbell (dickes, in meinem Fall orangenes Biolehrbuch zum Nachschlagen, das mir meine Firmpatin glücklicher- und dankenswerterweise leiht, derzeit – mit einem hübschen Frosch vorne drauf, den ich auch auf Postkarte besitze).

Für dieses Wochenende nahm ich mir vor, den Zeitungen genügend Zeit zu widmen. Zum Wegschmeißen sind sie immerhin viel zu schade, und die erste Ausgabe, die mir gegönnt wurde und ich immerhin schon gründlich inspiziert habe, hat mich zum Beinahe-Fan gemacht. Also hätte ich mich selbst auf den Scheiterhaufen gestellt, wenn ich sie bis zum Ende ihrer Existenz ignoriert und weggeschmissen oder bestenfalls noch zum Verpacken bunter Gläser für einen Umzug (ich will in so eine tolle WG, wie sie letztens bei Vox kam…) benutzt hätte. Außerdem noch wegen des intellektuellen Standards und der zahlreichen Möglichkeiten, aus denen ich hätte lernen können, so etwas wirft man einfach nicht weg! Ich wollte mich gründlich mit ihnen auseinandersetzen, nicht mit jedem einzelnen Artikel, doch so sehr, um mir ein Bild machen zu können und die spannendsten Seiten zu verinnerlichen. Ein flüchtiges Blättern und Überschriftenüberfliegen ist da für mich unzureichend.

Dabei muss ich kurz unterbrechen und einen Vergleich ziehen. Es gibt ja doch einige Leute, die wählen gehen, und eine aufgeklärte Person nimmt da natürlich nicht die Partei, zu der Vati und Mutti raten, sondern macht sich über verschiedene Quellen ein eigenes Bild. Eine Freundin meinte anlässlich der Europawahl(en) dieses Jahres, dass sie dahingehend ihrem inneren Drang, sich möglichst gut zu informieren, nicht gerecht werden konnte und deshalb gar nicht wählen gegangen ist (soweit ich das in korrekter Erinnerung habe). In diesem Aspekt muss ich dem eigenen Anspruch einen Strich durch die Rechnung machen und sagen: Man kann nicht die perfekte Wahl treffen. So kann ich auch aus dem fehlenden inneren Antrieb und dem Desinteresse in manchen Themenkreisen nicht jeden Artikel der ‚Zeit‘ (oder einer anderen Zeitung… dieses dauerpräsente Zeit-Thema und der dazugehörige Klang! Spricht eigentlich noch jemand gedanklich seine eigenen, geschriebenen (oder auch gelesenen) Zeilen mit und liest sie sich selbst vor, wie ich?) lesen, obwohl mir mit Sicherheit etliche Texte, die für mich nur den Anschein hatten, nicht interessant genug zu sein, in ihrer Schönheit, Wahrheit und in ihrem Informationsgehalt entgangen sind… Aber was ich eigentlich damit sagen will: Man sollte seine Ansprüche zumindest teilweise an die Realität anpassen und adäquat wählen, auch wenn der eigene Perfektionismus damit nicht hundertprozentig befriedigt wird. Denn es wäre klüger, zumindest eine Stimme gegen die NPD abzugeben, auch wenn man im Nachhinein feststellt, dass es da einen Unterpunkt im Parteiprogramm gibt, der mit den eigenen Vorstellungen und Prioritäten nicht ganz konform geht. Wenn ich ganz, ganz dringend ein feines Kleid für die Hochzeit einer Freundin suche, würde ich, wenn ich Zeit und Muße hätte, natürlich sämtliche Läden in den nahegelegenen Städten absuchen, auch in den unkonventionellen, bei denen ich mir eigentlich sicher bin, dass ich nichts dem Anlass Entsprechendes finden werde, mich mit der zukünftigen Braut und anderen Freundinnen, ob an der Hochzeit anwesend oder nicht, absprechen. Auf Flohmärkten herumstreunern, Kataloge bestellen und dann wälzen, alle europäischen Internetseiten, die mit Mode zu tun haben, unter die Lupe nehmen und probeweise kaufen. (Natürlich nicht ganz ernst gemeint.) Aber dazu hat man eigentlich keine Zeit, nicht einmal für die Hälfte. Gehe ich deshalb lieber gar nicht auf die Hochzeit? Oder lege ich mir zumindest ein Kleid zu, das hübsch ist, mir ganz gut steht und nicht Unsummen kostet?

So läuft das im Übrigen auch mit Postings und Blogeinträgen, um nur zwei weitere Beispiele für Taten im Alltag zu nennen. Aber das war ja nicht das Thema. Ein Satz noch zu Wahlen: Ich muss mir wirklich nochmal überlegen, ob ich meine Stimme für die Bundestagswahl von diesem einen Artikel in der ‚Zeit‘ abhängig mache…

Und mit dieser fabulösen Überleitung back to topic.

Einen Beitrag zur Verhinderung, dass ich eine immerwährende Lust verspürte, eine der Ausgaben aufzuschlagen, leistete und leistet die Zeitung per Definition. Eine Zeitung ist ausladend und instabil – da braucht man schon den richtigen Ort, um sich an sie heranzupirschen. Davor hatte ich Respekt – und vor der Zeitung an sich als Übermittler allgemeiner Bildung. Angekämpft habe ich dagegen mit dem Textmarker, um der Majestät ein wenig auf die Pelle zu rücken (und für die anstehenden Klausuren zu üben, zugegebenermaßen). Dass mir anschließend 90% des Textes neongelb oder -pink entgegenleuchteten, hielt mich nicht davon ab – eher die Tatsachen, dass nicht immer ein Marker zur Hand ist, die Farbe bei schnellen Bewegungen auch mal die eigene Hand verzieren kann und es eigentlich Verschwendung ist. Also doch nur den einen oder anderen Artikel bunt rangenommen.

Was ich auch nicht verschweigen darf, ist das Zeit-Magazin – wesentlich praktischer (per Definition, versteht sich), und das hatte ich auch etliche Zeit vor der Zeitung an sich durch, nicht nur aufgrund der Kürze, sondern wegen angedeuteter Handlichkeit, meist aufschlussreicheren Artikeln und schönen Fotografien, die auf dem Glanzpapier besser zur Geltung kamen. Besonders köstlich und das Highlight schlechthin: Martenstein. Seid so gut und werft einen Blick auf seine Internetpräsenz bei Zeit online, den Kolumnisten gibt es teils sogar als Videobotschafter. Ich bin verknallt in den alten Mann. XD Leider aber oft zu blöd für die Rätselecke. Die Sudokus (oder Sudoki? Auf jeden Fall der Sudoku-Plural) sind ja noch in Ordnung, auch noch die Logeleien à la ‚Wenn Rita gelbe Dreiecke für die Zukunft der Kunst hält und mit Nachnamen nicht Rübenstein heißt – welcher der drei Künstler ist für die Farbe Rot?‘, die mir in ihrer Art aus dem Lettermag (von Letternet) bekannt sind. Aber die Rechenlogeleien! Und ‚Lebensgeschichte‘! Und ‚Um die Ecke gedacht‘! Total krank. Ich muss nicht noch erwähnen, dass ich auch von Schach keine Ahnung hab, oder?

Was ebenfalls seinen Teil zur Unterhaltsamkeit des ‚Zeit‘-Magazins beiträgt, sind die Kennenlern-Anzeigen. (: Wohingegen mir der Hintergrund der durchgestrichenen Fotos bei der Gesellschaftskritik immer noch sonderbar schleierhaft ist, denn das Naheliegendste macht für mich keinen Sinn.

Die richtige Zeit-Ausgabe Nummer 27 habe ich nun übrigens schon fast komplett durch. Interessant fand ich ‚Warten auf den Störfall‘ (Nanotechnologie, die bisher noch kaum einer angezweifelt oder kritisiert hat – mit Erwähnung des Nanotrucks, der letztens auch bei uns an der Schule war und mir ein Dasein als Covergirl auf dem Lokalblatt beschert hat *kihihi*), ‚Das Duschklo‘ (Name = Programm… Toiletten, bei denen man auf das Klopapier verzichten könnte, da sie eine eingebaute Arschdusche besitzen, was ja viel hygienischer ist als das Papier, aber noch nicht ganz gründlich – ein Renner in Japan), ‚Klüger werden‘ (über den Bildungsstreik, wobei ich mittlerweile so viel darüber gelesen hab, dass mir schon der Kopf schwirrt, wenn ich nur an das Thema denke), ‚Das Kaufhaus muss bleiben!‘ (über möglicherweise verschwindende Karstädte und Kaufhöfe), ’60 Sekunden für… die Schönheit‘ (kein Wunder als Ästhetikerin, noch dazu, wenn Julie Delpy erwähnt wird… ‚Die Gräfin‘ will ich mir auch schon die ganze Zeit geben, wird aber wohl wieder eine DVD-Sache, weil der Film ja so gut wie ausgelaufen ist, was man sich jetzt besser nicht bildlich vorstellen sollte… zumal ein Auslaufen bei der Báthory ganz sicher blutrot ist), ‚Das Argument der Woche‘ (Autobahnbau, Nazis), ‚Knietief‘ (Michelle Obama im Salatgarten), ‚Ihnen ist egal, was wir denken‘ (halb gemarkert, Zensur im Netz – ein Duell zwischen Franziska Heine und Ursula von der Leyen, aber ich fühlte mich dem Standard und/ oder Informationsstand des Artikels ziemlich unterlegen; vielleicht war ich auch einfach unkonzentriert) und die Leitartikel ‚Wenn’s reicht, geht’s‘ (schwarzgrüne Koalition?) und ‚Hegel, hilf!‘ (Studium schneller und effizienter? Bei dem Thema quillen mir auch langsam die Ohren über, und es erinnert mich an das ‚Gymnasium-Special‘ der Ausgabe 26. Ich hab mich immer noch nicht entschlossen, ob ich elitär denken soll oder nicht). Das Feuilleton hat mir im Übrigen mal wieder vor Augen geführt, dass ich immer noch nicht für moderne Lyrik zu begeistern bin – die Hintergründe sind diesmal zwar greifbar, aber die Zeilen so ästhetikfrei, dass sich mir die Zehennägel hochrollen. Der ‚Wörterbericht‘ ist im Übrigen auch immer toll… Aus dem Artikel darüber, von ‚Finis‘, bin ich aber immer noch nicht schlau geworden. Es fehlt noch die Rubrik ‚Chancen‘, aber einen Aspekt daraus hab ich ja in Bezug auf die vorhergehende ‚Zeit‘-Ausgabe schon hier erwähnt. (:

Vielleicht sind die bearbeiteten Zeitungen auch ein Anreiz, endlich den kommunal erstellten ‚Tagespropheten‘ im Hogwartsplay mal voranzutreiben… Denn erstellt ist da noch gar nichts. Ich müsste mal wieder ein Wort über die Rubriken verlieren und Themen sammeln, natürlich auch Artikelschreiber. Zumindest hat das (noch!) keinen festen Redaktionsschluss und könnte sich auch über ein paar Jahre hinwegziehen…

Ach, erst hatte ich so eine riesige Ideenwolke im Kopf, und nun ist es doch nicht so vielfältig geworden, wie ich wollte. Wie deprimierend. Aber bei so vielen Einfällen, die ich beim Lesen der Zeit bekomme, kann ich eigentlich gar nicht jeden einzelnen im Kopf behalten, nicht einmal, wenn ich Stift und Papier neben mir gehabt hätte. Urteil: Kreativitätsfördernd!

Und: Ich muss wieder mehr arte gucken.

 
 

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Medienblog?

Ich hab mich nun dazu entschlossen, aus dem Netzblog einen Medien-Blog zu machen. Ich hab nämlich auch Lust, über verschiedene andere Dinge, wie vielleicht Bücher, Filme, Musik, (Zeitungs-)Artikel und so weiter zu schreiben. Gut, ich gebe zu (ich war am Anfang entzückt, aber euer Leben zwickt und drückt nur dann nicht, wenn man sich bückt… oh, verdammt, falscher Text ^^‘ (das war übrigens aus ‚Guten Tag‘ von Wir sind Helden, über die es sich auch mal zu bloggen lohnen würde *denk*)), ich habe noch nicht so viel geschrieben und kann mich oft auch nicht dazu aufraffen, etwas zu schreiben, obwohl ich genügend Input hätte – aber vielleicht ändert sich das ja mit der Inhaltserweiterung.

Herrje, wahrscheinlich wird’s in einem Jahr ein Blog über alles sein. Das wollte ich eigentlich auch nicht machen, dafür war doch die ‚Ausrutscher‘-Sache (siehe 1. Artikel… oh, ich mag es, dass er die Zahlen ein bisschen kleiner schreibt, das ist süß (: Ich sollte mehr Zahlen einbinden! Das ist ja nur in der Vorschau so… >.<). Na, vielleicht beschränkt es sich nun wirklich auf die Medien, das würde meinem Konsequenzdrang nachkommen.

 
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Verfasst von - 28. Juli 2009 in Blog

 

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