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Schlagwort-Archive: Wien

Nackenmuskelkater

– Headbangen in der ersten Reihe olé. Ich war auf dem Heidenfest, im Wiener Gasometer (ursprünglich einer von mehreren Gasbehältern, heute Konzert-/ Veranstaltungshalle). Aufgrund eigener Univeranstaltungen und denen einer Begleitung erst verspätet, sodass ich bandmäßig abgesehen von ein bisschen Varg eigentlich bloß Korpiklaani und Wintersun mitbekam, aber angeblich waren die vorangehenden ohnehin zu vernachlässigen. ^^“

Im Vorfeld habe ich hauptsächlich von Korpiklaani einige Lieder gekannt, eine Spezialistin in dem Genre bin ich nicht gerade (eigentlich in keiner Musikrichtung so richtig, was aber nicht heißt, dass ich dieses und jenes nicht gern höre; vielmehr dürfte ich dann gar nichts hören). Unglücklicherweise spielten die alten Finnen lieber ganz andere, trotz einschlägiger Zurufe aus dem Publikum, die aber auch als Forderung nach alkoholischen Getränken hätten verstanden werden können (Beer Beer, Vodka, Let’s drink wäre auch toll gewesen). Dafür immerhin einen anderen Song, den ich in diesem Video vor einigen Jahren von einer finnischen Acappellaband gehört habe. XD

Highlight war allerdings viel eher Wintersun… Musikalisch (sehr feine Gitarrensoli), stimmungsmäßig und in so gut wie allen anderen Belangen, die man noch anführen könnte. Ich habe mir vorgenommen, nicht den hübschen, dunkelhaarigen zweiten Gitarristen zu erwähnen. ^^“ (Nur einen Barfüßigen hatten sie nicht, soweit ich gesehen habe, aber ob das ein Vorteil ist?) Und mit so langen Haaren ordentlich, wenn auch eher kurz headbangen musste mal sein. Aber um nochmal auf die Musik zurückzukommen – draufklicken und bei Interesse durchklicken! :]

Zum Schluss noch eine kleine Pro-und-Contra-Liste von einer, die erst ein, zwei Male in der ersten Reihe stand:

Erste Reihe, Mitte – Nachteile: Hin- / Wegkommen/ Stellung halten; Crowdsurfer über dir, welche von Sicherheitspersonal vor dir runtergehoben werden, verbunden mit etwaigen Verletzungen; laut?

Erste Reihe, Mitte – Vorteile: Sicht! Stimmung! Blicke! ‚Platz‘ nach vorn! Dinge wie Plektrons fangen bzw. vom Sicherheitspersonal, das Mitleid mit dem kleinen Mädchen unter den doppelt so schweren Crowdsurfern hat, überreicht bekommen! (Nachdem man am Tag zuvor in medizinischer Terminologie auf die Bedeutung des Wortes ‚plektron‘ gekommen ist!)

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Verfasst von - 27. Oktober 2012 in Kultur, Musik, Wien

 

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Adieu, Sommer.

Da ich ja keinen möglicherweise gegen Ende des Sommers auftauchenden Song in meiner Reihe vergessen wollte, kommt sie erst jetzt. ^^“ Hier geht’s zur YouTube-Playlist.

  • Zaz – Le Long de la Route

Pfingsten, Provence. Wir sind viel durch die Gegend gefahren und haben uns noch mehr angeschaut – und zu dem Gefühl und der Optik passt dieses Lied einfach ungemein. (:

  • BOY – Little Numbers
  • Carly Rae Jepsen – Call me maybe

Das hab ich als erstes im Frankreichurlaub im Radio gehört (und fand es sehr süß), seitdem noch geschätzte 346743268 Male. Dazu kommen mindestens genausoviele Memes, die es zum Refrain gibt. Es musste einfach hier rein. XD

  • Etta James – I just wanna make Love to you

Chairdance-Choreo! Ich stehe auf alte Musik. Siehe auch …

  • Cole Porter – Let’s do it (let’s fall in Love)
  • Katzenjammer – Land of Confusion
  • Mindless Self Indulgence – Prescription

Mia Greenwood is the girl. x) (RPG.) Und MSI sehr passend für die mit ihr assoziierte Stimmung zu Anfang des Sommers, toll und stark und scharf zu sein. Naja. Abgesehen davon hab ich tatsächlich ein paar Prescriptions bekommen. *s*

  • Swedish House Mafia/ Knife Party – Antidote
  • Creature Feature – The greatest Show unearthed
  • Placebo – Where is my Mind

… mal eine Alternative zu den Pixies, deren Version ich aber auch sehr gern mag. Die Frage stellte sich dann auch desöfteren. Und davor: imaginierte Party.

  • Muse – Madness

London. Da hab ich den Song auch das erste Mal gehört …

  • Billy Talent – Viking Death March
  • Of Monsters and Men – Little Talks

Beides Wien. Und eines der schönsten Lieder des Jahres, Little Talks.

  • Nine Inch Nails – Something I can never have
  • Wir sind Helden – Keine Angst mehr
  • Dresden Dolls – Coin-operated Boy

Wäre manchmal praktisch, nicht? x)

  • Jamie T – Sticks ’n‘ Stones
  • Asaf Avidan – One Day
  • Camille – 1, 2, 3

Und zum Schluss noch einmal auf Französisch, Tristesse in Walzerform mit starkem Tango-Intermezzo. Ich liebe Camilles Musik, sie ist so faszinierend wirr-verrückt-unorthodox. Weist vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit zu Gedanken(gängen) auf.

 
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Verfasst von - 10. Oktober 2012 in Musik, Wien

 

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Wo ist mein Geld schon wieder hin?

Achso. Dahin.

 
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Verfasst von - 14. September 2012 in Alltag, Foto, Kaufen, Printmedien, Wien

 

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Öfter mal abstauben

…nicht nur in der neuen Wohnung, sondern auch wie gestern auf dem ersten Wiener Gothic-Floh-/Designmarkt, der im von mir erstmals besuchten Viper Room stattfand. :3

Rechts sieht man schon mal die Gesamtheit der erworbenen Gegenstände, nicht allzu gut fotografiert. Das ganz unten zählt mit, das ist ein handgemachter, etwas längerer Rock von hier mit asiatisch angehauchten Mustern, schwarzem Organzastoffdrüber, oben Satin – allein oder als Petticoat zu verwenden. Sähe mit meinem grünen Samtkorsett ganz gut aus, denke ich, und irgendwie wollte ich eine größere Anschaffung tätigen… Kostete auch verhältnismäßig schlappe vierzig Golddukaten. *_*

Von links schauen schwarz-weiß gestreifte (Bein-)Stulpen ins Bild (1 Euro), von rechts eine schöne Metalldose (5 Euro). Den Schmuck habe ich aufgrund der schlechten Erkennbarkeit nochmal fotografiert:

Eine kurze Samtkette mit gesticktem Rosenmotiv am Anhänger (2 Euro) und ein Armband mit wundertollen Anhängern (7 Euro), die ganz gut passen – entscheidend waren wohl Handspiegel, Teekanne, Füller und Uhr. Jetzt hab ich ein selbst angesammeltes Bettelarmband in silber und dieses fertige hier. ❤

Was mir ebenfalls sehr gut gefiel, dann aber in der Form zu teuer war, war Schmuck mit (Pik-)Karten aus einem Minikartenspiel (Haarklammern) bzw. aus Pistolenpatronenhülsen (Ohrhänger). Bei denen hab ich mir überlegt, die selbst zu basteln (Patronenhülsen hätte ich dank Sonja auch irgendwo herumfliegen), mal schauen, was aus diesem Projektchen wird. (:

~ ~ ~

Ebenfalls abstaubbar: Medaillen, viiiele Medaillen bei den olympischen Spielen in London. Interessiert das Spektakel jemanden von den LeserInnen hier? Die Sportarten, die ich von mir aus gern gucken würde (neben einem Teil der Eröffnungsfeier, die relativ episch und pathetisch war, von solchen Stimmungen lasse ich mich gern anstecken, und der Schlussfeier), sind:

  • Bogenschießen (hab ich selbst mal betrieben)
  • Fechten (dito; Unisportkurs!)
  • rhythmische Sportgymnastik (finde ich schön :D)
  • Synchronschwimmen und Wasserspringen

Google macht dazu wieder lustige Startseitenbilder aka Doodles – bei der Nummer eins zur Eröffnung war sogar eine linkshändige (Florett-?)Fechterin dabei. ❤

 
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Verfasst von - 29. Juli 2012 in Foto, Kaufen, Kreatives, Wien

 

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Willkommen in illustrer Runde!

Ich habe nach Kunstausstellungsbesuchen oft den Drang, mal wieder selbst etwas Zeichnerisches oder Malerisches zu Papier zu bringen. Das mag angesichts hochkarätigen Werken seltsam klingen, da man sich da möglicherweise eher niedergeschmettert vom eigenen Nichtvermögen fühlt, aber obwohl dieser Gedankengang auch durchaus zu mir passt, haben solche Besuche bei mir eher inspirierende Wirkung; vielleicht rufen sie mir auch einfach nur unterbewusst ins Gedächtnis, dass ich da ja auch ein paar Gelegenheiten ergreifen könnte.

Und so griff ich gestern Abend – nachdem ich Freitag mit einem netten Mitstudenten bei den nur noch eine Woche dort verweilenden Impressionisten in der Albertina vorbeigeschaut habe – wieder einmal zu Bleistift, Aquarellkasten und Pinseln. Mir war der Gedanke gekommen, meine bereits hier veröffentlichte Fanfiction zu illustrieren. Das nicht zufriedenstellende, aber um mal ein bisschen geübt zu haben annehmbare Ergebnis könnt ihr hier, auf der neu erstellten Seite (auch oben rechts auf der Seite auffindbar), betrachten. :]

 
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Verfasst von - 6. Mai 2012 in Foto, Kreatives, Kultur, Lesen, Wien

 

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Freitagsfüller 13. April 2012

Von hier. Fettgedruckt sind meine Ergänzungen.

1. Wenn man es mal überdenkt, schenken kreative Menschen dem Internet einen Haufen Kram… schon allein Rechte an Bildern. Erkenntnis des Tages.

2. Ich habe einen guten Freund, von dem ich weiß, seine Lieblingsfarbe ist grün.

3.  Geschwindigkeit der Verkehrsmittel ist bei Fernbeziehungen von Vorteil – entweder, man weiß rechtzeitig bescheid, wann man wohin will, oder man stellt sich bei ähnlich niedrigem Preis auf langes, langes Fahren ein.

4. Gerade bekam ich aus Wien eine SMS. (!)

5.  Ein Kurzurlaub bei meinem Freund für Mitte Mai wird just in diesem Moment geplant – danach kommt sowieso der lange Urlaub.

6. Knödel und Hühnchen hatte ich gestern zum Abendessen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die letzten Stunden mit meinem Freund, morgen habe ich eine achtstündige Zugfahrt – idealerweise mit dem Studium der Hominidenevolution – geplant und Sonntag möchte ich … öh … ein Tattoo sehen!

 
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Verfasst von - 13. April 2012 in Alltag, Kreatives, Studium, Wien

 

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Der Narrenturm und andere Anatomien

– endlich wieder Museen. :3 Und Filmkultur, aber zu der später.

Dienstag bin ich einigermaßen spontan (am Tag vorher entschieden und bescheidgegeben) zu einer von der Studienvertretung Biologie (eigentlich eher für Zweitsemestrige und so, war aber nicht die einzige ‚Ältere‘) organisierte Führung durch den sogenannten Narrenturm in Wien gegangen. Dabei handelt es sich um ein zwar rundes, aber relativ breites und flaches Gebäude, was ich ja nicht unbedingt mit einem Turm assoziiere, in der Nähe bzw. als Teil des Unicampus (wo ich mich nur selten aufhalte, das ist eher Gebiet einiger Sprach- und Kulturwissenschaftler, wir haben ja das Biozentrum in der Nähe von Geo und Pharmazie sowie der Wirtschaftsuniversität). Einst das erste Gebäude für eine psychiatrische Anstalt in Europa, wurde es auch als Depot der Unikliniken und Ärzte- wie Schwesternunterkunft genutzt – mittlerweile beinhaltet es das pathologisch-anatomische Bundesmuseum Österreichs, was auch nach der kleinen historischen Einleitung den Großteil der Führung einnahm. Dennoch spannend zu hören, wie sich im 18. Jahrhundert die ersten therapeutischen Institutionen bildeten – selbst, wenn diese Therapien wie Aderlässe und Kälteschocks aus heutiger Betrachtung wenig sinnvoll erscheinen, war es doch eine wichtige Entwicklung, „Geisteskranke“ nicht mehr aufgrund ihrer „Abnormalität“ in Gefängnisse zu werfen, sondern eben ihr abweichendes Verhalten als Krankheit zu verstehen und nicht durch (physische) Bestrafung zu verändern suchten.

Leider war das Fotografieren nicht gestattet, doch finden sich einzelne Bilder online, und ich erlaube mir mal, diese (hauptsächlich von diepresse.at) zu verlinken. Nach einem lateinischen Begrüßungsspruch (his locus est ubi mors gaudet succurrere vitae) über der Tür des Stockwerks, in dem sich die Exponate befinden, ging es zunächst in eine Kammer voller Feuchtpräparate, also in Formalin eingelegte Organe, die großteils so ähnlich aussahen, wobei hauptsächlich Lungen ausgestellt waren. Durch den schmalen Rundgang ging es dann einmal im Kreis, wobei sich zu beiden Seiten Vitrinen mit Ausstellungsstücken befanden, die früher für (angehende) Ärzte von Nutzen waren. Skelette neugeborener siamesischer Zwillinge (ein paar Janusköpfe) und anderer Anomalien, Bilder (wie von der Frau mit den zwei Vaginae und drei Beinen und dem Mann mit den drei Penissen und Beinen, die sich, als sie voneinander erfuhren, unbedingt treffen wollten), aber auch sehr viele Moulagen, also künstliche Präparate, bei denen ein Wachsabzug des kranken Körperteils gemacht und anschließend authentisch bemalt wurde, sodass man tatsächlich den Eindruck hat, echte Gliedmaßen vor sich zu haben, die von Tumoren und Hautabszessen, hervorgerufen durch diverse (Geschlechts-)Krankheiten, durchzogen sind.

Nichts für schwache Gemüter also. Wer mit so etwas aber umgehen kann, dem sei ein Besuch (auch außerhalb der Öffnungszeiten – wie bei uns – möglich, nur leider lief es wegen verspätetem Beginn ein wenig stressig und wir konnten danach auch nicht mehr im Museumsshop stöbern, wo sie auch meine geliebten Riesenmikroben und allerlei anderes, was Biologen- und Medizinerherzen höher schlagen lässt (Kugelschreiber in Spritzenoptik!), anbieten) für um die fünf Euro wärmstens ans Herz gelegt. Nachdem ich auch zugegebenermaßen zweifelhafte Ausstellungen wie Körperwelten unglaublich interessant finde, konnte ich dem nicht widerstehen und werde mir auch das Josephinum, das eher weniger Wert auf Krankheiten legt, nicht entgehen lassen. Wien bietet da wirklich ein paar schöne morbide Möglichkeiten, wofür die Stadt auch bekannt sein soll… Immerhin habe ich diesbezüglich bereits letzten Sommer das Bestattungsmuseum, die Kapuzinergruft sowie den Friedhof der Namenlosen besichtigt, findet man auch nicht überall.

Außerhalb von Wien freue ich mich schon auf den demnächst anstehenden, von meiner Mama organisierten Besuch im Sonneberger Museum eines Herstellers für Lehrmodelle (SOMSO), die auch besonders in der Anatomie Anwendung finden. Und ich ärgere mich noch ein bisschen, dass wir es in Basel nicht in die für Anthropologen eigentlich unauslassbare Ausstellung „Knochenarbeit – wenn Skelette erzählen“ geschafft haben. Die Plakate haben mir schon sooo Lust gemacht (möglicherweise auch, weil Bezeichnungen wie ‚Konzertpianistin‘ oder ‚Primaballerina‘ mich zur Identifikation und zum Schwärmen verleiten… schon allein aus ästhetischen Gründen), aber das naturhistorische Museum hatte dann schon zu.

Ansonsten war gester Abend kulturell noch sehr fein, Bäggi und ich haben nämlich eines der Programmkinos, das Mitveranstalter von „Eine Stadt, ein Film“ war, besucht. An einem Tag wurde in mehreren Kinos gratis „Die unabsichtliche Entführung der Elfriede Ott“ gezeigt, und obwohl ein solcher österreichischer Film nicht ganz in mein Beuteschema passt, wusste er sich doch mit seinem eigenen Charme und Humor gut zu verkaufen. So etwas ist oft einfach eine Frage der Herangehensweise, da hätte man sich auch elitär geben und keinerlei Spaß am Film haben können. Wäre in dem Fall auch nicht schade ums nicht ausgegebene Geld gewesen – aber wenn man schon in begeisterungsfähiger Begleitung und guter Stimmung aufkreuzt und sich auf Dialekt, Klischees und bisher fremde Kultur einlässt, wird das Ganze doch zu einem schöneren Erlebnis, nicht wahr? Selbiges gilt natürlich auch für französische und alle anderen Filme, die einem auf den ersten Blick vielleicht ein wenig merkwürdig vorkommen. Ein bisschen Offenheit und in diesem Fall Mut zur Profanität hat auch pseudointellektuellen Studentinnen wie mir noch nicht geschadet. (;

 
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Verfasst von - 24. März 2012 in Foto, Kultur, Wien

 

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