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Schlagwort-Archive: Wien

Öfter mal abstauben

…nicht nur in der neuen Wohnung, sondern auch wie gestern auf dem ersten Wiener Gothic-Floh-/Designmarkt, der im von mir erstmals besuchten Viper Room stattfand. :3

Rechts sieht man schon mal die Gesamtheit der erworbenen Gegenstände, nicht allzu gut fotografiert. Das ganz unten zählt mit, das ist ein handgemachter, etwas längerer Rock von hier mit asiatisch angehauchten Mustern, schwarzem Organzastoffdrüber, oben Satin – allein oder als Petticoat zu verwenden. Sähe mit meinem grünen Samtkorsett ganz gut aus, denke ich, und irgendwie wollte ich eine größere Anschaffung tätigen… Kostete auch verhältnismäßig schlappe vierzig Golddukaten. *_*

Von links schauen schwarz-weiß gestreifte (Bein-)Stulpen ins Bild (1 Euro), von rechts eine schöne Metalldose (5 Euro). Den Schmuck habe ich aufgrund der schlechten Erkennbarkeit nochmal fotografiert:

Eine kurze Samtkette mit gesticktem Rosenmotiv am Anhänger (2 Euro) und ein Armband mit wundertollen Anhängern (7 Euro), die ganz gut passen – entscheidend waren wohl Handspiegel, Teekanne, Füller und Uhr. Jetzt hab ich ein selbst angesammeltes Bettelarmband in silber und dieses fertige hier. ❤

Was mir ebenfalls sehr gut gefiel, dann aber in der Form zu teuer war, war Schmuck mit (Pik-)Karten aus einem Minikartenspiel (Haarklammern) bzw. aus Pistolenpatronenhülsen (Ohrhänger). Bei denen hab ich mir überlegt, die selbst zu basteln (Patronenhülsen hätte ich dank Sonja auch irgendwo herumfliegen), mal schauen, was aus diesem Projektchen wird. (:

~ ~ ~

Ebenfalls abstaubbar: Medaillen, viiiele Medaillen bei den olympischen Spielen in London. Interessiert das Spektakel jemanden von den LeserInnen hier? Die Sportarten, die ich von mir aus gern gucken würde (neben einem Teil der Eröffnungsfeier, die relativ episch und pathetisch war, von solchen Stimmungen lasse ich mich gern anstecken, und der Schlussfeier), sind:

  • Bogenschießen (hab ich selbst mal betrieben)
  • Fechten (dito; Unisportkurs!)
  • rhythmische Sportgymnastik (finde ich schön :D)
  • Synchronschwimmen und Wasserspringen

Google macht dazu wieder lustige Startseitenbilder aka Doodles – bei der Nummer eins zur Eröffnung war sogar eine linkshändige (Florett-?)Fechterin dabei. ❤

 
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Verfasst von - 29. Juli 2012 in Foto, Kaufen, Kreatives, Wien

 

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Willkommen in illustrer Runde!

Ich habe nach Kunstausstellungsbesuchen oft den Drang, mal wieder selbst etwas Zeichnerisches oder Malerisches zu Papier zu bringen. Das mag angesichts hochkarätigen Werken seltsam klingen, da man sich da möglicherweise eher niedergeschmettert vom eigenen Nichtvermögen fühlt, aber obwohl dieser Gedankengang auch durchaus zu mir passt, haben solche Besuche bei mir eher inspirierende Wirkung; vielleicht rufen sie mir auch einfach nur unterbewusst ins Gedächtnis, dass ich da ja auch ein paar Gelegenheiten ergreifen könnte.

Und so griff ich gestern Abend – nachdem ich Freitag mit einem netten Mitstudenten bei den nur noch eine Woche dort verweilenden Impressionisten in der Albertina vorbeigeschaut habe – wieder einmal zu Bleistift, Aquarellkasten und Pinseln. Mir war der Gedanke gekommen, meine bereits hier veröffentlichte Fanfiction zu illustrieren. Das nicht zufriedenstellende, aber um mal ein bisschen geübt zu haben annehmbare Ergebnis könnt ihr hier, auf der neu erstellten Seite (auch oben rechts auf der Seite auffindbar), betrachten. :]

 
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Verfasst von - 6. Mai 2012 in Foto, Kreatives, Kultur, Lesen, Wien

 

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Freitagsfüller 13. April 2012

Von hier. Fettgedruckt sind meine Ergänzungen.

1. Wenn man es mal überdenkt, schenken kreative Menschen dem Internet einen Haufen Kram… schon allein Rechte an Bildern. Erkenntnis des Tages.

2. Ich habe einen guten Freund, von dem ich weiß, seine Lieblingsfarbe ist grün.

3.  Geschwindigkeit der Verkehrsmittel ist bei Fernbeziehungen von Vorteil – entweder, man weiß rechtzeitig bescheid, wann man wohin will, oder man stellt sich bei ähnlich niedrigem Preis auf langes, langes Fahren ein.

4. Gerade bekam ich aus Wien eine SMS. (!)

5.  Ein Kurzurlaub bei meinem Freund für Mitte Mai wird just in diesem Moment geplant – danach kommt sowieso der lange Urlaub.

6. Knödel und Hühnchen hatte ich gestern zum Abendessen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die letzten Stunden mit meinem Freund, morgen habe ich eine achtstündige Zugfahrt – idealerweise mit dem Studium der Hominidenevolution – geplant und Sonntag möchte ich … öh … ein Tattoo sehen!

 
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Verfasst von - 13. April 2012 in Alltag, Kreatives, Studium, Wien

 

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Der Narrenturm und andere Anatomien

– endlich wieder Museen. :3 Und Filmkultur, aber zu der später.

Dienstag bin ich einigermaßen spontan (am Tag vorher entschieden und bescheidgegeben) zu einer von der Studienvertretung Biologie (eigentlich eher für Zweitsemestrige und so, war aber nicht die einzige ‚Ältere‘) organisierte Führung durch den sogenannten Narrenturm in Wien gegangen. Dabei handelt es sich um ein zwar rundes, aber relativ breites und flaches Gebäude, was ich ja nicht unbedingt mit einem Turm assoziiere, in der Nähe bzw. als Teil des Unicampus (wo ich mich nur selten aufhalte, das ist eher Gebiet einiger Sprach- und Kulturwissenschaftler, wir haben ja das Biozentrum in der Nähe von Geo und Pharmazie sowie der Wirtschaftsuniversität). Einst das erste Gebäude für eine psychiatrische Anstalt in Europa, wurde es auch als Depot der Unikliniken und Ärzte- wie Schwesternunterkunft genutzt – mittlerweile beinhaltet es das pathologisch-anatomische Bundesmuseum Österreichs, was auch nach der kleinen historischen Einleitung den Großteil der Führung einnahm. Dennoch spannend zu hören, wie sich im 18. Jahrhundert die ersten therapeutischen Institutionen bildeten – selbst, wenn diese Therapien wie Aderlässe und Kälteschocks aus heutiger Betrachtung wenig sinnvoll erscheinen, war es doch eine wichtige Entwicklung, „Geisteskranke“ nicht mehr aufgrund ihrer „Abnormalität“ in Gefängnisse zu werfen, sondern eben ihr abweichendes Verhalten als Krankheit zu verstehen und nicht durch (physische) Bestrafung zu verändern suchten.

Leider war das Fotografieren nicht gestattet, doch finden sich einzelne Bilder online, und ich erlaube mir mal, diese (hauptsächlich von diepresse.at) zu verlinken. Nach einem lateinischen Begrüßungsspruch (his locus est ubi mors gaudet succurrere vitae) über der Tür des Stockwerks, in dem sich die Exponate befinden, ging es zunächst in eine Kammer voller Feuchtpräparate, also in Formalin eingelegte Organe, die großteils so ähnlich aussahen, wobei hauptsächlich Lungen ausgestellt waren. Durch den schmalen Rundgang ging es dann einmal im Kreis, wobei sich zu beiden Seiten Vitrinen mit Ausstellungsstücken befanden, die früher für (angehende) Ärzte von Nutzen waren. Skelette neugeborener siamesischer Zwillinge (ein paar Janusköpfe) und anderer Anomalien, Bilder (wie von der Frau mit den zwei Vaginae und drei Beinen und dem Mann mit den drei Penissen und Beinen, die sich, als sie voneinander erfuhren, unbedingt treffen wollten), aber auch sehr viele Moulagen, also künstliche Präparate, bei denen ein Wachsabzug des kranken Körperteils gemacht und anschließend authentisch bemalt wurde, sodass man tatsächlich den Eindruck hat, echte Gliedmaßen vor sich zu haben, die von Tumoren und Hautabszessen, hervorgerufen durch diverse (Geschlechts-)Krankheiten, durchzogen sind.

Nichts für schwache Gemüter also. Wer mit so etwas aber umgehen kann, dem sei ein Besuch (auch außerhalb der Öffnungszeiten – wie bei uns – möglich, nur leider lief es wegen verspätetem Beginn ein wenig stressig und wir konnten danach auch nicht mehr im Museumsshop stöbern, wo sie auch meine geliebten Riesenmikroben und allerlei anderes, was Biologen- und Medizinerherzen höher schlagen lässt (Kugelschreiber in Spritzenoptik!), anbieten) für um die fünf Euro wärmstens ans Herz gelegt. Nachdem ich auch zugegebenermaßen zweifelhafte Ausstellungen wie Körperwelten unglaublich interessant finde, konnte ich dem nicht widerstehen und werde mir auch das Josephinum, das eher weniger Wert auf Krankheiten legt, nicht entgehen lassen. Wien bietet da wirklich ein paar schöne morbide Möglichkeiten, wofür die Stadt auch bekannt sein soll… Immerhin habe ich diesbezüglich bereits letzten Sommer das Bestattungsmuseum, die Kapuzinergruft sowie den Friedhof der Namenlosen besichtigt, findet man auch nicht überall.

Außerhalb von Wien freue ich mich schon auf den demnächst anstehenden, von meiner Mama organisierten Besuch im Sonneberger Museum eines Herstellers für Lehrmodelle (SOMSO), die auch besonders in der Anatomie Anwendung finden. Und ich ärgere mich noch ein bisschen, dass wir es in Basel nicht in die für Anthropologen eigentlich unauslassbare Ausstellung „Knochenarbeit – wenn Skelette erzählen“ geschafft haben. Die Plakate haben mir schon sooo Lust gemacht (möglicherweise auch, weil Bezeichnungen wie ‚Konzertpianistin‘ oder ‚Primaballerina‘ mich zur Identifikation und zum Schwärmen verleiten… schon allein aus ästhetischen Gründen), aber das naturhistorische Museum hatte dann schon zu.

Ansonsten war gester Abend kulturell noch sehr fein, Bäggi und ich haben nämlich eines der Programmkinos, das Mitveranstalter von „Eine Stadt, ein Film“ war, besucht. An einem Tag wurde in mehreren Kinos gratis „Die unabsichtliche Entführung der Elfriede Ott“ gezeigt, und obwohl ein solcher österreichischer Film nicht ganz in mein Beuteschema passt, wusste er sich doch mit seinem eigenen Charme und Humor gut zu verkaufen. So etwas ist oft einfach eine Frage der Herangehensweise, da hätte man sich auch elitär geben und keinerlei Spaß am Film haben können. Wäre in dem Fall auch nicht schade ums nicht ausgegebene Geld gewesen – aber wenn man schon in begeisterungsfähiger Begleitung und guter Stimmung aufkreuzt und sich auf Dialekt, Klischees und bisher fremde Kultur einlässt, wird das Ganze doch zu einem schöneren Erlebnis, nicht wahr? Selbiges gilt natürlich auch für französische und alle anderen Filme, die einem auf den ersten Blick vielleicht ein wenig merkwürdig vorkommen. Ein bisschen Offenheit und in diesem Fall Mut zur Profanität hat auch pseudointellektuellen Studentinnen wie mir noch nicht geschadet. (;

 
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Verfasst von - 24. März 2012 in Foto, Kultur, Wien

 

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Stromkilometer 1.918,3 – Friedhof der Namenlosen

Wenn man für längere Zeit in Wien ist und den Film ‚Before Sunrise‘ mit Ethan Hawke und Julie Delpy gesehen hat, gibt es ein paar Orte, die man gern besuchen würde. Zu diesen gehörte für mich der Friedhof der Namenlosen – den ich beim letzten Besuch meiner Eltern hier sehen wollte. Praktischerweise, denn die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht ganz unkompliziert, und so nahmen wir dann doch das Auto.

Unbekannt

Es gibt ein paar amüsante Ortsnamen in und um Wien, unter anderem auch: Alberner Hafen (Teil des Bezirks Simmering). In diesem industriegebietigem Gebiet findet man nach einigem Suchen und Passieren von Zulieferstraßen auch ein Schild, das auf den Friedhof der Namenlosen hinweist. Hinauf und hinunter die Stufen um den Rundbau der Kapelle, dann steht man vor dem Eingangstor. Doch worum handelt es sich bei diesem mysteriösen Friedhof genau?

Namenlos

Nun, die Lage nahe des Hafens ist nicht zufällig. Bis vor einigen Jahrzehnten befand sich bei dieser Stelle in der Donau – Stromkilometer 1.918,3 – ein Wasserwirbel, der Treibgut an Land spülte, darunter Wasserleichen. Wer sie waren, woher sie kamen, wie sie starben, war in den meisten Fällen nicht auszumachen. Man beschloss, sie zu begraben. Zwar ließ man sie dafür nicht zum nächstgelegenen Friedhof bringen, doch angeblich wurden sie auch nicht einfach verscharrt, sondern in Holzsärgen bestattet. So entstand der Friedhof der Namenlosen.

Unvergeßlich

Als wir ihn im August besuchten, waren die Gräber von allerlei Gräsern und Farnen überwuchert. Trocken, heiß und stickig das Wetter. Irgendwie passte es nicht zum Ort, aber die geheimnisvollen Kreuze und Schilder für die anonymen und identifizierten Toten ergänzten die Stimmung um das fehlende Traurige, Mystische. Inspirierend bei den Gedanken an die vielen unerzählten Geschichten, von denen sich zumindest Abrisse auf den Schildern derer zeigen, über die etwas in Erfahrung gebracht werden konnte.

Julius Behnken aus Hamburg – 11.12.1860 – 15.3.1923

Manchen Gräbern sieht man sogar an, dass sie für Kinder geschaufelt wurden. Spielzeug, buntes Brimborium. Ein schlammgrünes, von der Witterung mitgenommenes Stoffkrokodil tarnt sich im Gras an „Sepperls“ Grabstätte. Auf einem anderen steht:

Hier ruht Wilhelm Töhn, ertrunken durch fremde Hand am 1. Juni 1904 im 11. Lebensjahr

Selbstmörder sollen natürlich auch viele darunter gewesen sein. Joseph Fuchs, der vor einigen Jahren verstorben ist und sich seit Ewigkeiten – früher ehrenamtlich – um den Friedhof der Namenlosen kümmerte, konnte davon vermutlich ein Lied singen, zumal der im Jahr 1906 Geborene noch die aktive Phase miterlebte. Seit etwa 1940 werden hier keine Wasserleichen mehr bestattet, darum kümmert sich nun der Zentralfriedhof. Mal abgesehen davon, dass der Wasserwirbel beim Hafenumbau beseitigt wurde und nun längst nicht mehr so viel angespült wird wie einst.

Rosa Majewsky ~     1912-1930

Abgesehen von gelegentlichen Besuchern finden sich hier vor allem am Sonntag nach Allerseelen etliche Menschen ein. Dieser Brauch mit Kranzlegung hat sich eingebürgert. Der Fischerverein lässt ein Floß aus Blumen und Kerzen zu Wasser, versehen mit einem dreisprachigen „Den Opfern der Donau“ (deutsch, tschechisch, ungarisch) und der Bitte, das Floß bei Bedarf weiterzustoßen. Vielleicht finde ich ja mal Zeit dafür, ich würde es gern mit ansehen.

Im Bereich zwischen Dammkapelle und Hafeneinfahrt befand sich einst der alte Friedhof der Namenlosen, der im Jahre 1900 aufgelassen wurde. 478 Opfer des Stromes liegen heute noch dort bestattet.

Dieses Schild findet sich an der Rückseite der Kapelle, und nach einem Abstecher an das, was wohl die Hafeneinfahrt oder etwas ähnliches ist, hat meine scharfäugige Mutter auch den alten Friedhof entdeckt, nachdem wir zuvor erfolglos Ausschau gehalten haben, obwohl wir direkt daran vorbeiliefen. Er befindet sich auf der anderen Seite einer verrosteten, im Nichts endenden Schiene, von den Bäumen sicher schon teilweise überwachsen. Der alte Teil wurde früher noch teilweise überflutet, was ein Grund dafür sein könnte, dass sie hundert Meter weiter siedelten.

Und es liegt eine gewisse Ironie in der Tatsache, dass sogar die beiden Friedhofsteile nun seit mehr als einem halben Jahrhundert Schilder tragen, wie sie die Gräber zieren:

[Alter] Friedhof der Namenlosen   1840-1900

[Neuer] Friedhof der Namenlosen   1900-1935

 

 

 

 

 

 

 

 
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Verfasst von - 21. September 2011 in Alltag, Foto, Kultur, Wien

 

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Höhepunkt des Prokrastinierens

Eigentlich sollte ich Chemie lernen. Exzessiv.

Stattdessen bin ich heute um zwölf Uhr mittags aufgestanden und war nun am anderen Ende der Stadt in der Volksoper, um Ballettkarten zu kaufen (Marie Antoinette, à 21 €). Vielleicht hätte ich auch noch ein Abo mitgenommen, wenn ich das nicht im ersten Bezirk hätte erwerben müssen.

Der Oper gegenüber befand (und befindet sich wohl noch) eine Second-Hand-Buch- und Musikhandlung, die ich ebenfalls geentert habe.

Einen Großteil der Titel kann man nicht lesen, was daran liegt, dass ich sie möglicherweise noch verschenke. (; Aber sind ein paar interessante Sachen dabei, die ich dann auch von meiner langen Liste streichen kann…

Und wenigstens sah ich heute einigermaßen gut aus, wegen dem Lippenstift. Da geht man gleich lieber auf die Straße.

 
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Verfasst von - 9. September 2011 in Alltag, Biologie, Foto, Kaufen, Kultur, Lesen, Printmedien, Wien

 

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Musik zum Lesen

– „Die 10. Symphonie“ von Joseph Gelinek

Vor langer Zeit von Bäggi geschenkt bekommen, habe ich es nun geschafft, mich an dieses Buch zu machen. Es hatte nicht gerade die höchste Priorität, weil klassische Musik nicht mein Steckenpferd ist (höre sie zwar sehr gern, aber ich kenne mich da kaum aus, eher noch im Bereich Oper) und mich auch der Klappentext ’nur halt so ein bisschen‘ in seinen Bann gezogen hat, aber ich versprach mir davon dann doch ein interessantes, spannendes Lesevergnügen. Denn darum geht’s:

Der junge Musikwissenschaftler Daniel Paniagua, Lehrender an der Universität von Madrid und Spezialist in Sachen Beethoven, wird zu einem kleinen, aber sehr feinen Privatkonzert eingeladen, auf dem der bekannte Dirigent Ronald Thomas den ersten Satz der unauffindbaren zehnten Symphonie Beethovens aufführt. Angeblich vom Dirigent selbst aus wenigen Themen rekonstruiert, doch Daniel glaubt eher, der Musiker sei irgendwie an das Originalmanuskript gekommen und würde dieses nun für seine eigene Arbeit ausgeben. Doch Zeit, sich mit ihm darüber auszutauschen, hat er nicht, denn am nächsten Tag wird Ronald Thomas‘ Leiche – zunächst ohne Kopf, der glatt abguillotiniert wurde – gefunden. Und da der Mord offensichtlich mit Thomas‘ Musik und der möglicherweise entdeckten Zehnten zu tun hat, wird auch Daniel in die Ermittlungen einbezogen (und hat nebenher noch Stress mit seiner in Frankreich lebenden und etwas vernachlässigten Freundin). Niemand scheint so wirklich verdächtig zu sein, und was die diversen hinterlassenen Codes zu bedeuten haben, ergibt sich auch erst nach und nach…

Alle möglichen Verschwörungen finden sich hier wieder – man nehme eine Handvoll Freimaurer, eine ordentliche Prise Napoleon und andere Bonapartes und fülle noch ein bisschen mehr französische Geschichte dazu. Vornehmlich zur Entwicklung der Guillotine, wobei nicht an der horrorosen Beschreibung von erst nach drei Axthieben Geköpften und Guillotinierten mit Restwahrnehmung gespart werden sollte. Und alles schön vermengen mit dem Hauptbestandteil der Geschichte, Musikwissenschaft.

Der Autor selbst, der unter einem Pseudonym schreibt, ist auf diesen Gebiet mehr als bewandert, und das zeigt er auch. (Manchmal zu sehr, und ich mag weder arrogant Singende noch arrogant Schreibende.) Ich glaube, er hat sich die Story drumherum ohnehin nur vage ausgedacht, um mehr Leuten von seiner Leidenschaft erzählen zu können, was an sich nichts Schlechtes ist, aber stellenweise nimmt das meiner Meinung nach schon zu viel Inhalt ein. In diesem Bereich hängt es auch sehr vom Leser ab, wie zufrieden er damit ist. Zwar werden diverse Fachbegriffe und Phänomene gar nicht mal schlecht erklärt und unerwartete Vergleiche und Parallelen zu anderen Bereichen gezogen, doch häufig sind sie wenig sinnvoll in die Geschichte eingebunden.

Das mag auch daran liegen, dass sich Melodien eben schlecht über das Medium Buch zeigen lassen (eine beigelegte CD wäre cool gewesen, aber das ist vermutlich etwas viel verlangt). Teilweise werden auch Noten abgedruckt, die aber nur Musikbewanderten helfen. Eine Einbindung in die Geschichte, die häufiger vorkommt, ist, dass der Protagonist Daniel den unwissenden Gesprächspartnern einen Vortrag hält und bekannte musikalische Themen vorsummt. Und daraufhin machen alle ‚Aaah!‘ und nicken erkennend. Seltsam nur, dass ich von den erwähnten Melodien noch nie was gehört habe (ich hab mir die verdammten Noten sogar auf Gitarre vorgespielt, wo ich immerhin noch einigermaßen wusste, an welchem Bund welche Note sitzt, und mir das anschließend nochmal auf YouTube angehört… nix hab ich erkannt). Vielleicht sind die Spanier da ja besser bewandert, aber irgendwie ist es schon seltsam, dass einem Hotdogverkäufer (nix gegen Hotdogverkäufer!) das bekannt vorkommt und mir nicht. Vielleicht ist der Autor auch jahrelang nicht mehr unter Menschen gekommen, die nicht so viel von seinem Métier verstehen.

Desweiteren kam ich teilweise mit den verschiedenen Codes durcheinander, das könnte allerdings auch daran liegen, dass ich das Buch in zwei durch ein paar Wochen getrennte Etappen gelesen und dabei ein paar Details vergessen habe.

Und auch dieses Buch kommt mir ein wenig vor, als gehörte es eigentlich in einen Film. Ausführlich wird beschrieben, was wie aussieht und auf welche Weise vonstatten geht, als würde man mit einer Kamera draufhalten – da kam ich mir oft tatsächlich vor, als würde ich aufgeschriebene Filmkommentare für Sehgeschädigte lesen. (Das hab ich kürzlich erst bei ‚Krabat‘ ausprobiert, ist ganz spaßig.) Dafür wirken die Charaktere eher platt, und selbst bei den interessanten sind deren Motive dann platt ausgedrückt. Das, was sichtbar ist, kommt ausführlich rüber, Gefühle leider kaum (wäre dann ja auch Aufgabe der Schauspieler, nicht des Regisseurs oder Drehbuchautors). Wahrscheinlich mag ich diese sachliche Erzählerart auch einfach nicht.

Hach ja, alle wollen sie Filme machen, aber weil das dann doch viel (finanzieller) Aufwand ist, setzen sie’s als Buch um. O.o Ohne viel Ahnung davon zu haben.

Es handelt sich hier also zusammenfassend um eher mau in einen Krimi verpackte Musikgeschichte mit (fantasie-)biografischem Anteil. Durchaus nicht langweilig bei etwas Interesse in die Richtung (auch für Codierungsmethoden u.ä.), aber nichts, was man gelesen haben müsste. Auch nicht den etwas absurden Schluss.

 
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Verfasst von - 12. Juli 2011 in Blog, Lesen, Printmedien

 

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Eine kurze Notiz zu Autoren und zum Schreiben

Ich will hier ja eigentlich gerade nichts machen, weil ich zu lernen habe. Aber wie soll ich (zu meinen Eltern) nach Hause kommen, wo lauter neue Bücher herumliegen, und sie nicht etwas genauer betrachten? Ehrlich gesagt, ist mir das unmöglich, wenn sie auch nur ein wenig interessant aussehen. Und das tun sie meist, wenn meine Mutter sie mitgenommen hat.

Nun, ich habe in zwei, drei Bücher reingeschaut. Die von Sibylle Berg (gibt es noch mehr Menschen, die grundsätzlich Sybille statt Sibylle schreiben?), die eigentlich ansprechend klangen (‚Ende gut‘, ‚Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot‘), waren es für mich nach kurzem Reinlesen dann doch nicht, weil mir der Stil nicht zusagt. Und ähnliches glaubte ich auch von ‚Der Jesus vom Sexshop – Stories von unterwegs‘ von Helge Timmerberg, einem Kind der Siebziger (?) und Weltenbummler. Ich las ein Kapitel, das in Paris spielte, in dem es um Kampfkünstler und Hollywoodstar Steven Seagal (von dem ich bisher aber noch nichts hörte, auf dem Gebiet jedoch nicht verwunderlich) ging, und eines aus Wien, in dem von Drogenkonsum die Rede war, von Tischtennis und, wenn ich das richtig verstanden habe (bei gewissen Stilen fühle ich mich häufig hilf- und ahnungslos, was auch mit meinem im Vergleich mit den Schreibern geringen Alter und der geringen Lebenserfahrung zu tun haben mag), von einer einem anderen Pingpongspieler ausgespannte Freundin.

Das Ganze war immerhin halbwegs interessant, denn ich verstand einigermaßen, was abging, auch wenn ich mich nicht so recht damit identifizieren konnte. Und beim nächsten Kapitel kam etwas mehr Identifikation dazu, denn es ging um Fernbeziehung und Freiraum. Ich denke, diese Identifikationssache (und dafür lohnt es sich auch, das Wort ein drittes Mal zu erwähnen) ist höchst relevant, was die Beziehung zwischen Leser und Schreiber (oder zumindest dem lyrischen Ich) angeht; auf einmal war ich um Einiges angetaner. Wenn ich die Konklusion zitieren darf:

Mit dem Alleinsein und Zusammensein ist es wie mit dem Atmen: einatmen – ausatmen – einatmen – ausatmen. Wer nur das eine will, platzt irgendwann.

Noch beeindruckender war dann das letzte Kapitel, über die ‚Freiheit von der Freiheit‘ (gewiss philosophisch), aber das werde ich nun nicht im Ganzen abtippen, schon allein aus rechtlichen Gründen. Wenn ihr aber in der nächsten Buchhandlung über den ‚Jesus vom Sexshop‘ stolpert, lest zumindest dieses letzte Kapitel, es ist auch nicht sonderlich lang. Es hat mich in einen kurzzeitigen WasfüreintollerTyp,fastschonVorbild,obichihnirgendwannmaltreffenkann?-Rausch versetzt. Ich hab es nicht mal geschafft, meinen gerade wieder heimkommenden Bruder zu begrüßen, weil ich gefesselt war (und er hat mich in der Sofaecke vermutlich nicht gesehen, dachte sicher auch, ich schlafe noch).

Also werde ich das Buch möglicherweise doch ausborgen und die vorangehenden Kapitel lesen…

Jedenfalls – es war nicht das erste Mal, dass mich ein Stil, eine Erzählart gefangen genommen hat, weil sie auf mich so intensiv inspirierend wirkte. Hatte was von Judith Hermann. Allerdings kann ich dem, obwohl es mich spontan so zum Schreiben von irgendetwas anregt, praktisch nicht so viel abgewinnen, weil ich in der Imitation dessen mies bin. Nicht, dass ich ihren Stil kopieren wollte – es geht mir nur um den Einfluss, dass der meinige bereichert wird, indem ich mich teils von der Art her an anderen orientiere. Es ergibt plötzlich alles kaum mehr Sinn. Vielleicht wieder so eine Lebenserfahrungssache, ich kann so einfach nicht schreiben (auch nichts Ausgedachtes), weil mir da irgendwie die Erfahrungen und Situationen dazu fehlen. Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll. Möglicherweise sollte ich mich ein paar Wochen lesend und meditierend mit ein paar grundlegenden Fragen des Lebens auseinandersetzen. Möglicherweise bringt das mit 20 aber auch nicht viel.

Das Lesen solcher Texte hinterlässt etwas wie sehnsüchtige, inspirierende Erkenntnis und gleichzeitige Verwirrung.

Vielleicht verändert sich dieses Gefühl irgendwann einmal dahingehend, dass mir die Dinge klarer werden und ich selbst danach besser Eigenes umsetzen kann.

Und nun regnet es plötzlich prasselnd. Uuuh, ein Zeichen!

 
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Verfasst von - 29. Juni 2011 in Alltag, Kaufen, Kreatives, Kultur, Lesen, Printmedien

 

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Déjà-lu

Meine kürzlich gelesenen Bücher (also, frühestens Jahresanfang) in Mini-Zusammenfassung. Reihenfolge zufällig.

  • Markus Zusak – Die Bücherdiebin (586 erschütternd schöne Seiten)

Wahnsinnig gut. Ich spiele mit dem Gedanken, einen separaten Eintrag darüber zu verfassen, weil der Roman bzw. Kommentare so vielschichtig ist/ sind. Nur so viel sei gesagt: Die Geschichte spielt im zweiten Weltkrieg und wird erzählt vom Tod höchstpersönlich. Form und Stil sind außergewöhnlich.

  • Ulrich Wickert – Vom Glück, Franzose zu sein (240 französische Seiten auf Deutsch)

Habe ich vor langer Zeit zu lesen begonnen und (sonst nicht meine Art) nun nahtlos daran angesetzt, weil das Buch ohnehin in inhaltlich nicht so viel miteinander gemeinsam habende Kapitel unterteilt ist. Die ersten waren, wie ich mich erinnere, noch sehr alltagsbezogen, bei den letzten ging es sehr in Politik und Wirtschaft hinein – für mich leider weniger spannend.

  • Glück muss man haben!

Schon wieder was mit Glück. Jah, okay, es ist ein Geschenkbuch. XD Aber sehr süß! Und das Design sagte mir zu. Außerdem gehen die Zitate/ Gedichte auf verschiedene Interpretationen vom Glücksbegriff ein, was ich interessant finde.

  • Susanne Rohner – Knigge. Erfolgreich durch gutes Benehmen (93 kleine, feine Seiten)

…hab ich eigentlich meinem Freund zum Geburtstag geschenkt. x) Aber man soll ja schenken, was man selbst gern hätte, nich…? Und er kann’s bestimmt mal gebrauchen. Wenn er’s je lesen sollte.

Brachte mir meine Mutter von einem ermäßigte-Exemplare-Stand mit, wofür ich ihr sehr dankbar bin. (: Über eine zersplitternde (jüdische) Familie in den USA. Die bisher unauffällige Tochter entdeckt beim (typisch amerikanischen) Buchstabierwettbewerb endlich ein herausragendes Talent, welchem der Vater – Kantor in der Synagoge und ständig vertieft in mystische Schriften – besonders große Beachtung schenkt. Dafür vernachlässigt er das bisherige Wunderkind, seinen älteren Sohn, der sich infolgedessen auf Erkundungstour bei anderen religiösen Gemeinschaften begibt. Die Mutter, Anwältin, findet dafür längst keine Erfüllung mehr in ihrer Beziehung und erweitert deshalb ihr geheimes kleptomanisches Hobby… Gerade zu Beginn klang die Geschichte sehr interessant, was mit Sicherheit auch an dem besonderen Humor und gewissen Kommentaren und Beschreibungen lag, die mich sehr an den Erzähler von ‚Die fabelhafte Welt der Amélie‘ erinnerten. Im Laufe des Romans verliert die Story jedoch leider, leider etwas an Fahrt. Meiner Meinung nach dennoch lesenswert.

Geschrieben von einem jungen Komiker, der darin seine seltsame Wohngemeinschaft mit einem aufdringlichen kommunistischen Känguru in kurzen, unterwegs super zu lesenden Kapiteln beschreibt. Bekam ich von meiner Patin zum Geburtstag (oder zu Weihnachten). Amüsant, irgendwann aber auch wieder etwas ermüdend weil repetativ. Manche (extrem kurze) Kapitel hätte man sich sparen können.

Im Wien der vorletzten Jahrhundertwende sucht ein ehemaliger Soldat mit überdurchschnittlichem Geruchssinn etwas, das seinem Leben Bedeutung verleiht – in der Schokoladenfabrik seines Onkels, wo er außergewöhnliche Kreationen schafft, sowie in der Liebe der faszinierend außergewöhnlichen Elena Palffy. Doch das Glück erfährt seine Höhen und Tiefen – und ließ mich als Leserin am Schluss etwas ratlos und voller Fragen zurück. Authentisch und fesselnd geschrieben, vom Ex-Geschichtslehrer einer guten Freundin. ^^

Die meisten davon habe ich geschenkt bekommen, und meine Meinungen fallen etwas zwiespältig aus. Extrembeispiele: Kalix und Die Bücherdiebin. Okay, ersteres hab ich gewonnen und zweiteres ist von einem Autor geschrieben, der sich auch von meiner Amazon-Wunschliste (ugh, die sollte ich vielleicht mal auf den neuesten Stand bringen) pflücken lässt… Aber ich denke, ich kann mich prinzipiell mit sehr vielen verschiedenen Büchern/ Romanen/ Genres anfreunden.

Ich habe es immerhin geschafft, in den letzten Tagen und Wochen sehr viele Werke verschlungen zu haben, yay! Es wartet andererseits auch noch mindestens ein Bücherregal voll darauf, zum Zuge zu kommen. Ich glaube, sie sind verbreitungsgeil und spekulieren auf eine Erwähnung im Blog… Ô.o Naja, zuerst kommt vermutlich ‚Chemie für Biologen‘ von Latscha/ Kazmaier dran, ich hab mir vorgenommen, in einem Monat die Chemieprüfung abzulegen. Drückt mir die Daumen. :]

 

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Eines Tages

Eines Tages werde ich früher zur Uni fahren, oder auch zur selben Zeit wie immer und dann die Vorlesung sausen lassen. Es wäre gut, wenn ich dann eine Kamera dabeihätte, denn ich werde weiter als sonst mit der S-Bahn fahren und irgendwo aussteigen, wo ich noch nicht war, um mich dort umzusehen. Rauszukommen, mich zu etwas inspirieren zu lassen vielleicht.

Es müsste noch nicht einmal dieser Ort sein, an dem ich noch nicht war. Ich könnte auch bei ‚Praterstern‘ aussteigen oder zwischen ‚Landstraße‘, ‚Schwedenplatz‘ und ‚Schottenring‘. Es reizt mich, Fotos am Kanal zu machen, am Besten im dunstigen Morgen. Oder in der Parkgegend um das alte Prater-Riesenrad. Heute auf der Fahrt habe ich mich gefragt, wie alt die Kabinen schon sind. Gerade recherchierte ich ein bisschen – das Rad wurde 1897 errichtet, die alten Kabinen 1957 ersetzt. Übrigens wurde deren Zahlvon ursprünglichen 30 auf 15 herabgesetzt, aufgrund von Brandschäden während des Zweiten Weltkriegs, die das Riesenrad instabil gemacht haben sollen, und später aufgrund der zu geringen Frequentierung.

Ich möchte eigentlich noch so viel mehr von Wien sehen, habe aber selten den Eindruck, das mal eben machen zu können, und wenn ich doch mal daran denke, verspüre ich keine große Lust dazu. Jemand sollte mich mal einfach mitzerren, oder mir zumindest in den Arsch treten.

 
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Verfasst von - 8. März 2011 in Alltag, Foto, Wien

 

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