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Eine kurze Notiz zu Autoren und zum Schreiben

Ich will hier ja eigentlich gerade nichts machen, weil ich zu lernen habe. Aber wie soll ich (zu meinen Eltern) nach Hause kommen, wo lauter neue Bücher herumliegen, und sie nicht etwas genauer betrachten? Ehrlich gesagt, ist mir das unmöglich, wenn sie auch nur ein wenig interessant aussehen. Und das tun sie meist, wenn meine Mutter sie mitgenommen hat.

Nun, ich habe in zwei, drei Bücher reingeschaut. Die von Sibylle Berg (gibt es noch mehr Menschen, die grundsätzlich Sybille statt Sibylle schreiben?), die eigentlich ansprechend klangen (‚Ende gut‘, ‚Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot‘), waren es für mich nach kurzem Reinlesen dann doch nicht, weil mir der Stil nicht zusagt. Und ähnliches glaubte ich auch von ‚Der Jesus vom Sexshop – Stories von unterwegs‘ von Helge Timmerberg, einem Kind der Siebziger (?) und Weltenbummler. Ich las ein Kapitel, das in Paris spielte, in dem es um Kampfkünstler und Hollywoodstar Steven Seagal (von dem ich bisher aber noch nichts hörte, auf dem Gebiet jedoch nicht verwunderlich) ging, und eines aus Wien, in dem von Drogenkonsum die Rede war, von Tischtennis und, wenn ich das richtig verstanden habe (bei gewissen Stilen fühle ich mich häufig hilf- und ahnungslos, was auch mit meinem im Vergleich mit den Schreibern geringen Alter und der geringen Lebenserfahrung zu tun haben mag), von einer einem anderen Pingpongspieler ausgespannte Freundin.

Das Ganze war immerhin halbwegs interessant, denn ich verstand einigermaßen, was abging, auch wenn ich mich nicht so recht damit identifizieren konnte. Und beim nächsten Kapitel kam etwas mehr Identifikation dazu, denn es ging um Fernbeziehung und Freiraum. Ich denke, diese Identifikationssache (und dafür lohnt es sich auch, das Wort ein drittes Mal zu erwähnen) ist höchst relevant, was die Beziehung zwischen Leser und Schreiber (oder zumindest dem lyrischen Ich) angeht; auf einmal war ich um Einiges angetaner. Wenn ich die Konklusion zitieren darf:

Mit dem Alleinsein und Zusammensein ist es wie mit dem Atmen: einatmen – ausatmen – einatmen – ausatmen. Wer nur das eine will, platzt irgendwann.

Noch beeindruckender war dann das letzte Kapitel, über die ‚Freiheit von der Freiheit‘ (gewiss philosophisch), aber das werde ich nun nicht im Ganzen abtippen, schon allein aus rechtlichen Gründen. Wenn ihr aber in der nächsten Buchhandlung über den ‚Jesus vom Sexshop‘ stolpert, lest zumindest dieses letzte Kapitel, es ist auch nicht sonderlich lang. Es hat mich in einen kurzzeitigen WasfüreintollerTyp,fastschonVorbild,obichihnirgendwannmaltreffenkann?-Rausch versetzt. Ich hab es nicht mal geschafft, meinen gerade wieder heimkommenden Bruder zu begrüßen, weil ich gefesselt war (und er hat mich in der Sofaecke vermutlich nicht gesehen, dachte sicher auch, ich schlafe noch).

Also werde ich das Buch möglicherweise doch ausborgen und die vorangehenden Kapitel lesen…

Jedenfalls – es war nicht das erste Mal, dass mich ein Stil, eine Erzählart gefangen genommen hat, weil sie auf mich so intensiv inspirierend wirkte. Hatte was von Judith Hermann. Allerdings kann ich dem, obwohl es mich spontan so zum Schreiben von irgendetwas anregt, praktisch nicht so viel abgewinnen, weil ich in der Imitation dessen mies bin. Nicht, dass ich ihren Stil kopieren wollte – es geht mir nur um den Einfluss, dass der meinige bereichert wird, indem ich mich teils von der Art her an anderen orientiere. Es ergibt plötzlich alles kaum mehr Sinn. Vielleicht wieder so eine Lebenserfahrungssache, ich kann so einfach nicht schreiben (auch nichts Ausgedachtes), weil mir da irgendwie die Erfahrungen und Situationen dazu fehlen. Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll. Möglicherweise sollte ich mich ein paar Wochen lesend und meditierend mit ein paar grundlegenden Fragen des Lebens auseinandersetzen. Möglicherweise bringt das mit 20 aber auch nicht viel.

Das Lesen solcher Texte hinterlässt etwas wie sehnsüchtige, inspirierende Erkenntnis und gleichzeitige Verwirrung.

Vielleicht verändert sich dieses Gefühl irgendwann einmal dahingehend, dass mir die Dinge klarer werden und ich selbst danach besser Eigenes umsetzen kann.

Und nun regnet es plötzlich prasselnd. Uuuh, ein Zeichen!

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Verfasst von - 29. Juni 2011 in Alltag, Kaufen, Kreatives, Kultur, Lesen, Printmedien

 

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Nevermore

Nie mehr Schulunterricht in…

  • Sozialkunde (seit 11. 10. Klasse)
  • Englisch (seit 11. Klasse)
  • Musik (seit 11. Klasse)
  • Physik (seit 11. Klasse)
  • Erdkunde (seit 11. Klasse)

 

  • Kunst (seit 12. Klasse)

 

  • Sport (seit letzter Woche Donnerstag, rückwirkend)
  • Deutsch (seit vorgestern, rückwirkend)
  • Wirtschaft/ Recht (seit gestern)
  • Geschichte (seit gestern, rückwirkend)
  • Chemie (seit gestern)
  • Mathe (seit heute)

Ich hoffe, ich habe kein Fach vergessen. Es ist seltsam, darüber nachzudenken, denn für mich fühlt es sich bei vielen Fächern nicht an, als hätte ich sie nun endgültig hinter mir. Beispielsweise werden mich im Studium nochmal Chemie (und ich glaube auch Physik) sowie Mathe einholen. Halt – nicht Mathe, Stochastik (/ Statistik). Wie meine Freundin und Mathe-LKlerin (noch!) Isa mal bemerkte, ist das nämlich gar kein Mathe. XD Umso besser! Und damals in Stochastik hatte ich meine beste Kollegstufenklausur in dem Fach.

Ja, womit werde ich mich denn noch befassen? Englischkurse werde ich ebenfalls für’s Studium brauchen, und vielleicht arbeite ich später mal so international, dass ich auch meine anderen beiden Fremdsprachen, die ich bisher noch als Abiturfächer behalten hab, brauchen werde. Deutsch ist ohnehin unabdingbar, weil ich gern schreibe, lese und mich mit Literatur beschäftige – umso mehr, wenn’s mich in den Journalismus verschlägt. Vielleicht werde ich aber auch ein bisschen in die Recht-Abteilung der Wissenschaften abrutschen…? (Auch, wenn ich mich mir nicht als Patentanwältin vorstellen kann. *g*) Erdkunde ist teilweise mit meinem Studium/ der Biologie verwoben. Kunst ist von den Interessen her wie Deutsch zu behandeln.

Da bleibt nicht mehr viel übrig, womit ich kaum mehr etwas am Hut haben werde! Vor allem so Geschichts- und Sozizeug. Nicht gerade mein Lieblingsthemengebiet, ich halte mich für relativ unpolitisch. Ich hab da nur so ein bisschen Meinung und  vermutlich noch weniger Ahnung.

Bleiben noch Musik (das mich in der Theorie nicht so arg interessiert) und Sport (YEAH, es ist vorbei! Jetzt kann ich mal schauen, ob’s mir irgendwann ungezwungen Spaß macht).

Übrigens bedeutet das ‚rückwirkend‘, dass ich in der Stunde selbst nicht realisierte, dass es die letzte war/ ist. Zum Beispiel, weil ich heute früh verschlafen habe. @.@ Oder weil meine Freundinnen entschieden, heute doch nicht in Sport zu gehen, und ich da nicht allein hinwollte.

Wegen meiner neuen Brille, die ich besorgen wollte, hab ich mich allerdings auch nicht entschieden. *seufz* Hinzu kommt, dass ich mich jetzt auch noch für ein Abishirt-Motiv entscheiden soll. Aber da find ich alle drei zur Auswahl stehenden Varianten nicht übel, von daher ist das nicht ganz so dramatisch… Eher dann wieder, mich um mein Spezialgebiet und das ausgeschlossene Semester für meine mündliche Abiprüfung in Religion zu sorgen. Den Stoff muss ich auch noch durchgehen. Argh.

Was meine Mutter letztens von der Buchhandlung mitbrachte (übrigens: morgen ist Welttag des Buches! Les‘ mal wieder! (Das war jetzt sicher der falsche Imperativ >.<)), war auch cool. Ich stehe ja ohnehin auf Fragebögen, und es gibt nu auch ein ganzes Fragebuch. Es heißt: Fragebuch. (Amazon-Link.) Und es finden sich darin „565 provozierende, erheiternde, einleuchtende, entlarvende, unerhörte Fragen“. Es sind sehr viele dabei, über die man sich sonst wohl keine Gedanken gemacht hätte – und zumindest für mich ebenso einige, die ich (noch) gar nicht beantworten kann… Sollte sich jeder mal zu Gemüte führen! Sogar der Verlag (Kein & Aber) klingt gut. (: Manko: Der Preis. Knapp 16 Euro finde ich etwas happig.

 
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Verfasst von - 22. April 2010 in Blog, Musik, Printmedien

 

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Im Zeitalter des Plastiks

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Die Klausur in Französisch war ein voller Erfolg, Deutsch… joah. Naja. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man dafür hätte argumentieren sollen, dass in „Der Vorleser“ (Schlink) der Mercedesfahrer (S. 145 ff., glaube ich), welcher Michael in Richtung KZ mitnimmt, NICHT der Offizier auf dem Foto, das er beschreibt, ist. Deutschlehrer sind halt etwas abstrus (und ich nicht kritikfähig XD).

In Recht war ich die Einzige, die kein Abi in dem Fach macht und anstandeshalber sowie der Frauenquote zuliebe trotzdem im Unterricht war. Unten in der Aula hätte ich mich auch nicht konzentrieren können, und so konnte ich noch ein bisschen der angenehmen Stimme lauschen. ^_^

Nach der 6. ging’s dann ins Kino mit einer Handvoll Mitdreizehntklässler und der K12. ‚Plastic Planet‘. Wirklich, wirklich sehenswert, auch wenn ich bei diesen Dokus oft nah am Einschlafen bin… Er ist mir auf jeden Fall positiver in Erinnerung als ‚We feed the World‘, falls jemandem der hier bekannt ist. Möglicherweise, weil’s vorrangig um den Einfluss auf den Menschen geht, denkt die zukünftige Bio-Anthropologie-Studentin. X3 Möglicherweise war auch der Unterhaltungseffekt größer. Dabei stellt sich ein interessierter Mensch während und nach dem Film tatsächlich die Frage, ob man da nicht selbst ein bisschen was für sich machen kann, um die Lebensqualität zu verbessern. (Zum Beispiel nicht in die USA auswandern.) Andererseits gibt es schon so viele andere Qualitätminderer, und wer würde schon lieber Glas- als Plastikflaschen den ganzen Tag mit sich herum- oder in die Wohnung im fünften Stock schleppen wollen?

Solche Filme finde ich sehr wichtig – schon allein, um immer wieder daran erinnert zu werden, sich auch mal mehr Gedanken über das eine oder andere Thema zu machen, ohne nur den primären Nutzen/ Schaden zu realisieren.

An diesem Beispiel hat mir die Art der Präsentation gefallen – es war nicht monoton und nur in Form von fachbegriffstrotzenden Gesprächen mit Firmenchefs dargebracht. Gewisse Analogien (wie z.B. das Erzählen über den Abbau eines Plastikballs mit Erdball-Aufdruck, während Landschaftsbilder gezeigt werden) haben ebenso zur Interessantheit beigetragen wie die paar Worte Französisch am Anfang in der Wüste, die Haushalte, die ihre Plastikgegenstände vor das Gebäude verfrachteten und staunten und die persönlichen Erzählungen und Aktionen des Dokumentators.

Was allerdings am meisten Aussage hatte, waren die Tatsachen. Die konkretisierten Zusammenhänge in schlichteren Fakten. Beispiele gefällig?

  • Unfruchtbare Paare weisen einen größeren Anteil an Kunststoffen/ Weichmachern im Blut auf als der Durchschnitt. In den letzten Jahrzehnten ist die Anzahl der produzierten Samenzellen beim Menschen um etwa die Hälfte gesunken. Mögliche Ursache: Die Kunststoffe bzw. Kunststoffzusätze, die sich ähnlich wie das Hormon Östrogen auf den Körper auswirken.
  • Diese hormonartige Wirkung hat auch Einfluss auf die Entwicklung des Embryos bzw. Kindes, besonders in Bezug auf das Gehirn.

Kunststoffbestandteile sind außerdem häufig…

  • kanzerogen (krebserregend)
  • Grund für Übergewicht
  • verantwortlich für die Ausprägung von Asthma und Allergien.

Bei jedem Gebrauch von Plastikgegenständen schabt sich natürlicherweise etwas von dem Material ab und gelangt in unseren Körper. Ihr habt sicher Plastikflaschen oder Tupperware rumstehen, an denen Schlieren und Trübungen zu erkennen sind – das sind typische Anzeichen.

Die entsprechenden Konzerne halten es nicht für ihre Aufgabe, über die Gefahren zu informieren. Darum muss sich wie immer die Gesellschaft kümmern. Großkonzerne üben so viel Macht und Druck auf Prüfungskommissionen und ganze Staaten aus, dass nicht allzu viel geforscht und verboten werden kann – womit wiederum der Boden für den Beweis von Giftigkeiten etc. entzogen wird.

Soviel mal zu dem Thema. (: Mehr Infos (wirklich interessant!): http://www.plastic-planet.at

Morgen muss ich mit dem Rad zur Schule, weil ich nicht nach Sport, sprich nach der 10., abgeholt werden kann bzw. kein Bus fährt. Seeeufz. Ich bin doch viel zu unsportlich dafür. Und falle sicher vom Fahrrad. Und rege zig Autofahrer auf. Und was, wenn die halb verrostete Kette raus-/zerfällt? >.<

Dafür freu‘ ich mich schon wahnsinnig auf Freitag und den zugehörigen Besuch. X3 Hoch lebe der Islandvulkanstaub! Solang er am Wochenende nicht auch noch negativen Einfluss auf’s Grillwetter nimmt.

 
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Verfasst von - 21. April 2010 in Blog

 

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Schlechtestes Fach.

Extemporale.

Volle Punktzahl.

Fünzehn NPs.

Die ersten fünfzehn Punkte in einer schriftlichen Arbeit.

Mehr gibt’s für heute nicht zu sagen. Außer HEY YA!, und dass ich zu allem Überfluss auch noch ein sexy Pik um den Hals hängen habe. (8

 
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Verfasst von - 19. April 2010 in Blog

 

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Tag 22

…und gleich entschwinde ich schon zum Französischlernen, weil ich dafür (Klausur morgen) noch nichts tat. O.O Außer vielleicht ’ne Seite in Alice lesen, aber ich stellte schon zu meinem Leidwesen fest, dass das Englische wesentlich verständlicher ist.

Die erste Stunde brachte gleich die beste Nachricht des Tages – 14 frickin‘ points in der Chemie-Ex! Meine beste Note zum glorreichen Schluss. Was aus der heute geschriebenen Recht-Ex wird, kann ich allerdings noch nicht sagen. Zumindest nicht allzu schlecht, vielleicht kann ich ja sogar meine mündlichen 11 Punkte halten?! Und dann gab’s noch die Geschichte-Klausur raus, auf die ich nicht wirklich lernte, da das Semester nicht einzubringen ist. Entsprechend: Schulterzuckende 7 Punkte.

Meine Schulfreundin war heute leider mal wieder krank und es wirkte alles etwas trübe, weil ich keine guten Alternativen hatte. Sonst macht so ein Tag ja auch oft noch Spaß… Immerhin kam ich nach der Schule auf dem zu-Fuß-Heimweg endlich an der Packstation, wo ich mir ein weiteres verspätetes Geburtstagsgeschenk angelte. Und es passt sogar zum Blog, ist nämlich ein Pik-Anhänger. X3 Zudem erhielt ich gestern ein original Pariser Armbändchen mit drei kleinen Eiffeltürmen daran – nachdem ich kürzlich auch einen Eiffelturm-Anhänger für mein Bettelarmband sowie eine Halskette mit Turm, Herz-Medaillon (*schwärmschwärmschwärm*) und einer kleinen Schwalbe geschenkt bekam, bin ich in dieser Hinsicht wohl gut versorgt!

Fragt sich nur, ob ich dieses Jahr überhaupt in meine Lieblingsstadt komme oder nicht doch lieber in die entgegengesetzte Richtung schweifen sollte, immerhin hab ich derzeit auch vor, in Wien zu studieren, und da sollte ich mein Reisegeld eher dafür aufsparen. Oder? Vorhin sah ich mich noch etwas mehr auf der Uniwebsite um. Klar ist jetzt immerhin, dass ich vermutlich keine Studiengebühren (nur einen kleinen ÖH-Beitrag, der was anderes ist, aber dazu bald vielleicht mehr) zahlen muss. +. Allerdings auch, dass die Miete in den Wohnheimen nicht die Allerniedrigste ist. Außerdem wurden kaum echte Einzelzimmer angeboten (zumindest stand kein Preisangebot dabei); es wirkt, als wären die Varianten ‚Platz im Doppelzimmer‘ und ‚Einzelzimmer in Wohngemeinschaft‘ (also das Teilen eines Bades mit 3, 4 Mitbewohnern innerhalb des Wohnheimes) verbreiteter. Bei der vermutlich günstigsten – dem Platz im Doppelzimmer (ob das auch funktioniert, wenn man sich allein ohne Vorhandensein eines ‚Raumpartners‘ anmeldet? Und wenn ja, wäre das was für mich?) – kommt man monatlich auch nur selten unter 200 €. .

Montag bekam ich auch einen guten Studentenführer, zu dem ich demnächst noch kommen werde, und einen kleinen Topf Nelken nachträglich zum 19ten. Und wenn die Nelken es über’s Abi bei mir überleben, wird’s auch was mit dem Studium, orakele ich! Also: Go, Lernnelke!

 
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Verfasst von - 14. April 2010 in Blog

 

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Liebes Abitagebuch?

Nun ziehe ich Gründe für einen Reallife-Eintrag und vielleicht sogar eine Serie an den Haaren herbei, nämlich, indem ich sie mit einem anderen Blog in Verbindung bringe. Ganz schön ausgefuchst. Ô.o

Simon deklarierte, er wolle jeden Tag bis zu seinen Prüfungen über sein Präabiturientendasein bloggen. Nun, bei ihm ist das nicht mehr ganz so ‚lang‘ hin wie bei mir, weil er in NRW und ich in Bayern. Dafür hab ich noch mehr Zeit zum Lernen, die ich hoffentlich auch so nutze. Insofern ist es sogar Ziel der Abitagebuch-Serie, NICHT jeden Tag etwas zu schreiben, weil das zeigt, dass ich dann mehr lerne. Insofern wäre es auch ratsam, jeden Tag einen Blogeintrag zu machen, an dem ich im Internet bin, um da eine Art Beweisführung zu haben.

Vielleicht kommt’s hier dann auch mal zu kürzeren Beiträgen. X3

Wie viele Tage sind’s bei mir denn noch bis zu meiner ersten Abiprüfung? 23. Das ist ja fast wie im Advent. XD (Eigentlich begann ich den Artikel bereits gestern, da passte der Spruch besser. *seufz* Soviel schon mal zum Thema ‚eigene Regeln einhalten‘.) In Bayern wird ja bekanntlich Zentralabitur geschrieben, das heißt, mit mir schreiben am 6. Mai noch tausende andere Leute ihr Abi. Yay! Alle in ihrem 3. Abiturfach, also dem schriftlichen Grundkurs. Aber nicht alle in Französisch. Zum Glück, vermute ich. ^^

Let’s go?

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TAG 23

In den zwei Wochen Osterferien hab ich’s lediglich geschafft, mir den Stoff der 12. Klasse Bio (ich hab den entsprechenden Leistungskurs) im Stark-Abitrainer (Amazon-Link) durchzulesen, Fachbegriffe rauszuschreiben und die Abitraineraufgaben zu machen. [Bio-Abi: 17.5.] Das ist aber immerhin besser als gar nichts. Die Frage ist, ob das für’n 1,9-Abi reicht, aber das wird vermutlich noch gründlich genug ausdiskutiert.

Mein zweiter LK ist Spanisch, wofür ich mal gar nichts getan hab. In den nächsten Tagen wollte ich aber zumindest die Abiaufgabe lösen, die unsere Lehrerin uns für über die Ferien mit Lösung gab. Die Variante mit dem literarischen Text, die mir persönlich meist lieber ist. Mal sehen, wofür ich mich dann in meiner „Abiklausur“ – wie unsere Spanischlehrerin ES nennt, was dem Ganzen einen milderen Anstrich verleiht und sie sympathischer macht – entscheiden werde. Es steht ja immer ein Aufgabenblock mit einem literarischen und einen mit Sachtext im Zentrum zur Verfügung. Zu dem Text müssen erst einmal Verständnis- und Interpretationsfragen beantwortet werden. Angelehnt an diesen Text (beispielsweise in Bezug auf den Inhalt) gibt es in jedem Block noch eine Auswahl an Aufsatzthemen, von denen man sich wiederum eines aussuchen kann (meist ein paar opinión-Themen (Stellungnahme) sowie Karikaturen/ Dialogthemen/ Tagebucheintragthemen), und eine Übersetzung. Vom Spanischen ins Deutsche. [Spanisch-Abi: 7.5. – einen Tag nach Französisch und am Geburtstag meines Vaters. O.o]

Ja, und da wäre noch das Französisch-GK-Abi. Von der Art her wie Spanisch, da es allerdings ein Grundkurs ist, steht weniger Zeit zur Verfügung. (Als ob es dann weniger schwer wäre!) In Französisch hab ich auch noch die Klausur diesen Donnerstag (15.4.) zu bestehen, für die ich eventuell auch mal primär was tun sollte… *räusper* Ich hab immerhin noch ein paar Erzählungen in meinem kleinen Sammelband, ‚Six contes‘ von Guy de Maupassant. Vom Klett-Verlag gibt’s diese hübsche Zusammenstellung (Amazon-Link auf eine Ausgabe mit anderem Einband und gebraucht. Meine ist schöner!) mit Erklärungen zu schwierigeren Vokabeln unten auf jeder Seite und einem Anhang zur Literaturtheorie. *_* Heute bekam ich ein Abitur (von 2005?), das ich zur Übung bearbeitete, korrigiert von meiner Lehrerin zurück, nicht so gut gelaufen. *möp* Danach hab ich mir aus der Schulbibliothek „Alice au Pays des Merveilles“ ausgeliehen, nachdem ich schon den Alice-im-Wunderland-Film an meinem Geburtstag in 3D bestaunen durfte.

Ebenfalls lieh ich „Alice’s Adventures in Wonderland“ aus. XD Eigentlich wollte ich erst das englische Original lesen, aber nachdem Donnerstag Französischklausur ist, wird’s wohl bestenfalls anders herum kommen. Dann kann ich mal schauen, welche Sprache ich besser verstehe, nachdem ich seit zwei Jahren offiziell kein Englisch mehr hatte. (: Und für’s Gewissen auch noch was für die andere wichtigere Sprache: „Cuentos españoles contemporáneos (1975-1992)“, also zeitgenössische spanische Erzählungen.

Erwartungen:

Bio: 11 Punkte sollen bitte drin sein. 13 wären toll.

Spanisch: Da sollte ich ebenfalls 11 hinkriegen, allzu viel mehr wird’s allerdings vermutlich auch nicht.

Französisch: 12 will ich, über die 11 im soeben bekommenen Probeabi war ich schon etwas enttäuscht. Meine Lehrerin meint, ich kann auch 14 schaffen.

In Recht – meinem vielleicht schlechtesten Fach, nachdem ich 13/1 gerade so 5 Punkte eingebracht hab – wurde ich gestern abgefragt. Großteils über eine Hausaufgabe, die über die Ferien zu machen war. Die war ziemlich perfekt. X3 Bei den allgemeinen Fragen brillierte ich dann nicht gerade, aber es reichte für 11 Punkte. Damit komme ich vermutlich auf 9 Punkte (3+) im Zeugnis – wenn ich bei einer eventuellen Ex morgen oder die Woche drauf nicht viel schlechter bin. ^^“ Ich sollte mich ranhalten! War aber eindeutig eine Fehlwahl…

Die Deutschklausur (Thema: Literarische Erörterung (?), Bernhard Schlink – Der Vorleser) muss nächste Woche auch noch rausgegeben werden, ich bin schon sehr gespannt. Ebenso auf das Pendant in Religion, da ich in diesem Fach Colloquium (mündliche Prüfung) machen will. Hört, hört!

Steht sonst noch was aus? Der Sporttest, joa. Wie meist nicht so viel gelernt, „schau’n wa mal“. Wenigstens muss ich DAS nicht einbringen. Beim Tanz hab ich zwar sogar 11 Punkte auf meinen als sehr eigen titulierten Tanzstil gekriegt, aber ich fürchte, durchschlagend wird das nicht, nachdem ich mit meinen Freundinnen keinen zweiten Tanz selbst zusammenkriege. XD

Und eine weitere neue Erkenntnis: Vermutlich gehe ich zum Studieren nach Wien. X3 (Wer Tipps für Wien oder sogar Studieren an der Uni Vienna hat – immer her damit!) Nachdem ich mich ewig damit herumgeplagt habe, in Deutschland einen ansprechenden anthropologischen Studiengang zu finden und dabei kläglich scheiterte, hatte ich mich eigentlich mit einem schlichten Biostudium in Erlangen-Nürnberg abgefunden. Bis ich eher aus Jux vor ein paar Tagen über Bio in Wien las… Dort kann man sich doch tatsächlich auf Anthropologie spezialisieren! Und das in einer Weise, die sozusagen meinem Traumstudium gleichkommt. Sogar mit ein bisschen Geisteswissenschaften, Bioethik und so. WOAH! Eine Freundin hätte ich ja in der Stadt… sowie eventuell meinen Freund, der sich allerdings eher für Japanologie interessiert.

Soll ich, oder soll ich nicht? Von Kommentaren, egal wie wahllos und begründet, lasse ich mich extrem gern inspirieren. JA ODER NEIN (wie Madsen so schön sagt)?

 
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Verfasst von - 13. April 2010 in Andere Blogs, Blog, Kaufen, Musik

 

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