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Schlagwort-Archive: Oswald

Frohe Festtage und ein gutes neues Jahr.

SkeletonDas kommt nun zwar etwas verspätet, aber ich hoffe, ihr hattet zumindest ein paar schöne Weihnachtsfeiertage, ob nun besinnlich oder sogar besinnungslos und was auch immer ihr gefeiert habt. :]

Beste Grüße richtet auch mein Wiener Mitbewohner Oswald aus. Ich hab ihn die letzten Tage nicht gesehen, mal schauen, ob er bei meiner Rückkehr etwas angesetzt hat. x) Ich bisher noch nicht allzu viel, obwohl ich nicht gerade wenig gegessen habe von den ganzen köstlichen Speisen… Fleischbällchen, Kaviar, Truthahn, Paprika- und Krautwickel, Polenta, Ente, Kartoffeln, Rotkraut, Donauwelle und andere Kuchen und Torten… ❤

Meine Geschenke kommen teilweise wohl etwas verspätet an, aber ich hoffe, sie bereiten mindestens so viel Freude wie die, die ich bekommen habe und bei denen sich einmal mehr zeigte, wie leicht man mir eine Freude machen kann, wenn man weiß, auf was für Themen ich bei Büchern, Schmuck und sonstigem Kram stehe – auch, wenn ich für ungewöhnlichere Dinge meistens aufgeschlossen bin. :3

Ich habe mir bisher ja so gut wie noch nie etwas fürs neue Jahr vorgenommen, was sich schon mal durch eine zum Jahresanfang beginnende Challenge ändern wird (an die ich mich bisher unter anderem noch nicht wagte, weil ich im Januar/ Jänner verpeilte, interessante (Lese-)Herausforderungen auszukundschaften ^^“).

Bei Carolin bin ich auf diese ‚Bücher, die man gelesen haben muss‘-Challenge gestoßen, bei der es darum geht, jeden Monat ein Buch aus der manchen schon bekannten BBC-Lieblingsbuchliste zu verschlingen. Da ich von diesen ohnehin einige auf meiner will-ich-noch-lesen-Liste habe, bietet sich das besonders an. Und letztes Jahr hab ich zu meiner Schande wirklich nicht allzu viel gelesen… (Wobei die Dokumentation derer (wie der Filme) auf meiner zugehörigen Blogseite ziemlich haperte. Goodreads hilft mir allerdings dabei, sie zumindest seit ein paar Monaten beieinander zu halten.)

Hier einmal die Liste – durchgestrichen die bereits gelesenen, fett gedruckt diejenigen, die ich gern bald (2013?) lesen (und zu manchen dann auch Verfilmungen sehen) würde.

1. The Lord of the Rings, JRR Tolkien (reizt mich irgendwie nicht so sehr, derzeit – außer mal die Verfilmung fertig gucken ._.)
2. Pride and Prejudice, Jane Austen
3. His Dark Materials, Philip Pullman (Der goldene Kompass, …)
4. The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy, Douglas Adams (weil Mogy meinte, es könnte mir gefallen)
5. Harry Potter and the Goblet of Fire, JK Rowling
6. To Kill a Mockingbird, Harper Lee (schon den Film gesehen – Südstaatenamis find ich nicht so toll zum Lesen)
7. Winnie the Pooh, AA Milne
8. Nineteen Eighty-Four, George Orwell
9. The Lion, the Witch and the Wardrobe, CS Lewis (Narnia – wäre auch mal nett)
10. Jane Eyre, Charlotte Brontë
11. Catch-22, Joseph Heller (da hat mich ein Prof schon gespoilt X__x)
12. Wuthering Heights, Emily Brontë (fand meine Ma toll/ besser als ‚Jane Eyre‘)
13. Birdsong, Sebastian Faulks (‚Gesang vom großen Feuer‘ im Deutschen, falls ich nun nicht falsch recherchiert habe)
14. Rebecca, Daphne du Maurier
15. The Catcher in the Rye, JD Salinger (nachdem das vorgestern schon als Lieblingsbuch eines Filmcharakters auftauchte x))
16. The Wind in the Willows, Kenneth Grahame (Kinderbuch. Hm! Vielleicht schnell zu lesen?)
17. Great Expectations, Charles Dickens
18. Little Women, Louisa May Alcott (‚Betty und ihre Schwestern‘)
19. Captain Corelli’s Mandolin, Louis de Bernieres (‚Corellis Mandoline‘)
20. War and Peace, Leo Tolstoy
21. Gone with the Wind, Margaret Mitchell (‚Vom Winde verweht‘)
22. Harry Potter And The Philosopher’s Stone, JK Rowling
23. Harry Potter And The Chamber Of Secrets, JK Rowling
24. Harry Potter And The Prisoner Of Azkaban, JK Rowling
25. The Hobbit, JRR Tolkien
26. Tess Of The D’Urbervilles, Thomas Hardy
27. Middlemarch, George Eliot
28. A Prayer For Owen Meany, John Irving (klänge auch vielversprechend)
29. The Grapes Of Wrath, John Steinbeck (‚Früchte des Zorns‘)
30. Alice’s Adventures In Wonderland, Lewis Carroll (hab ich (in Originalsprache) nur angefangen – kurz vor dem Abitur klugerweise…)
31. The Story Of Tracy Beaker, Jacqueline Wilson (nochmals ein Kinderbuch)
32. One Hundred Years Of Solitude, Gabriel García Márquez (auf Spanisch?)
33. The Pillars Of The Earth, Ken Follett
34. David Copperfield, Charles Dickens
35. Charlie And The Chocolate Factory, Roald Dahl
36. Treasure Island, Robert Louis Stevenson
37. A Town Like Alice, Nevil Shute (über Australien)
38. Persuasion, Jane Austen
39. Dune, Frank Herbert (‚Der Wüstenplanet‘ – „Es folgen fünf weitere Bände.“ Na, ich weiß nicht…)
40. Emma, Jane Austen
41. Anne Of Green Gables, LM Montgomery
42. Watership Down, Richard Adams
43. The Great Gatsby, F Scott Fitzgerald (habe ich vor einer Weile verschenkt, und nachdem ich die Verfilmung von Baz Luhrman unbedingt sehen will, sollte ich ihn auch bald mal lesen)
44. The Count Of Monte Cristo, Alexandre Dumas (hätte zumindest mein Freund zum Verleihen)
45. Brideshead Revisited, Evelyn Waugh (Evelyn ist offenbar ein Mann.)
46. Animal Farm, George Orwell (Noch eine Fabel?)
47. A Christmas Carol, Charles Dickens
48. Far From The Madding Crowd, Thomas Hardy (‚Am grünen Rand der Welt‘)
49. Goodnight Mister Tom, Michelle Magorian (‚Der Junge aus London‘, Jugendbuch)
50. The Shell Seekers, Rosamunde Pilcher

51. The Secret Garden, Frances Hodgson Burnett (Kinder-/ Jugendbuch)
52. Of Mice And Men, John Steinbeck
53. The Stand, Stephen King (‚Das letzte Gefecht‘)
54. Anna Karenina, Leo Tolstoy (Film, Film! *säusel*)
55. A Suitable Boy, Vikram Seth (‚Eine gute Partie‘, in Indien)
56. The BFG, Roald Dahl (‚Sophiechen und der Riese‘)
57. Swallows And Amazons, Arthur Ransome (wurde irgendwie nicht ins Deutsche übersetzt O.o)
58. Black Beauty, Anna Sewell
59. Artemis Fowl, Eoin Colfer
60. Crime And Punishment, Fyodor Dostoyevsky (hätte meine Mitbewohnerin wohl)
61. Noughts And Crosses, Malorie Blackman (‚Himmel und Hölle‘, unterdrückte Weiße)
62. Memoirs Of A Geisha, Arthur Golden
63. A Tale Of Two Cities, Charles Dickens
64. The Thorn Birds, Colleen McCollough (‚Dornenvögel‘, wieder Australien)
65. Mort, Terry Pratchett (‚Gevatter Tod‘, ausleihbar ❤)
66. The Magic Faraway Tree, Enid Blyton (‚Der Wunderweltenbaum‘)
67. The Magus, John Fowles (psychologisches Experiment in Griechenland, klingt auch nicht übel)
68. Good Omens, Terry Pratchett and Neil Gaiman
69. Guards! Guards!, Terry Pratchett
70. Lord Of The Flies, William Golding (fand ich in der Schule grässlich und hab’s nicht fertig gelesen)
71. Perfume, Patrick Süskind
72. The Ragged Trousered Philanthropists, Robert Tressell (‚Die Menschenfreunde in zerlumpten Hosen‘)
73. Night Watch, Terry Pratchett (auch ausleihbar, allerdings auf Englisch)
74. Matilda, Roald Dahl
75. Bridget Jones’s Diary, Helen Fielding
76. The Secret History, Donna Tartt (klingt auch vielversprechend, Collegegeschichte)
77. The Woman In White, Wilkie Collins
78. Ulysses, James Joyce
79. Bleak House, Charles Dickens
80. Double Act, Jacqueline Wilson (‚Die fabelhaften Barker Girls‘, zum anderen Kinderbuch von ihr)
81. The Twits, Roald Dahl (‚Die Zwicks stehen Kopf‘)
82. I Capture The Castle, Dodie Smith (‚Mein Sommerschloss‘)
83. Holes, Louis Sachar (‚Löcher: Die Geheimnisse von Green Lake‘, Jugendbuch)
84. Gormenghast, Mervyn Peake (könnte ich mir vermutlich auch ausleihen :3)
85. The God Of Small Things, Arundhati Roy (wieder Indien)
86. Vicky Angel, Jacqueline Wilson (uuund schon wieder ein Kinderbuch von der Frau)
87. Brave New World, Aldous Huxley (würde aber auch mal Zeit werden)
88. Cold Comfort Farm, Stella Gibbons
89. Magician, Raymond E Feist (evtl. ‚Der Lehrling des Magiers‘, Beginn der Midkemia-Saga)
90. On The Road, Jack Kerouac (‚Unterwegs‘)
91. The Godfather, Mario Puzo
92. The Clan Of The Cave Bear, Jean M Auel (‚Ayla und der Clan des Bären‘)
93. The Colour Of Magic, Terry Pratchett
94. The Alchemist, Paulo Coelho
95. Katherine, Anya Seton (‚Lady Katarina‘, mittelalterlich)
96. Kane And Abel, Jeffrey Archer
97. Love In The Time Of Cholera, Gabriel García Márquez
98. Girls In Love, Jacqueline Wilson (uuund wieder dieselbe Kinderbuchautorin)
99. The Princess Diaries, Meg Cabot
100. Midnight’s Children, Salman Rushdie („Das indische Pendant zu Gabriel García Márquez’ Hundert Jahre Einsamkeit“)

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Verfasst von - 27. Dezember 2012 in Andere Blogs, Blog, Kultur, Lesen, Wien

 

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Heute kein Bild für dich

Nein, dieser Beitrag soll sich nicht Germany’s oder Austria’s next Topmodel widmen. Der Titel zeigt schlicht und ergreifend an, dass es hier kein Foto geben soll, in direkter Verbindung zum eigentlichen Thema: Keine Weitergabe von Bildmaterial, das ich in Univeranstaltungen gesammelt habe.

Nicht, dass die Uni generell was dagegen hat – aber in meinem Anthropologie-Studiengang gibt es, wie auch bei den Medizinern, ein paar Sonderregeln, an die man sich halten muss, genauer: Respekt gegenüber toten Menschen.

In meinen derzeitigen/ bisher absolvierten Übungen (Merkmalsvariationen am Skelett und Skelettmorphologie) wurde jedes Mal darauf aufmerksam gemacht, dass man zwar gern für den persönlichen ‚Gebrauch‘ (sich das Ganze nochmal zu Hause anschauen oder Bilder in eine im Praktikum gehaltenen Präsentation einbauen beispielsweise) fotografieren dürfe, die Bilder allerdings nicht öffentlich gezeigt oder online gestellt werden dürften. Auch bezüglich möglicher Teilnahme an (bei uns leider aus dem Studienplan gestrichenen) Sezierkursen oder der Inanspruchnahme des ‚Studierkammerls‘ zum Lernen auf der Anatomie vergaßen die Professorinnen nicht, zu erwähnen, dass dies verboten sei – kein Wunder, wenn man sich Beispiele aus der Vergangenheit ansieht.

Vor ein paar Jahren ist es vorgekommen, dass Studierende dieses Verbot, das damals vielleicht noch nicht so nachdrücklich erläutert wurde, missachtet und Fotos hochgeladen haben, ob nun auf einer privaten Website oder auf einer Plattform wie Facebook, weiß ich nicht mehr genau, es ist auch eher irrelevant. Irgendjemand stieß darauf, versuchte, die entsprechenden Personen zu kontaktieren und aufzufordern, die Bilder zu entfernen, doch es folgte keine Reaktion. Stattdessen wurde ein Rechtsverfahren eingeleitet, mit der Folge, dass die Missetäter exmatrikuliert wurden – kein schöner Ausgang, und mit Sicherheit abschreckend genug für die meisten Studenten, die sich doch überlegt haben, ‚Leichenmaterial‘ im Internet oder sonst wie zu verbreiten. Und möglicherweise noch – besonders stilvoll – grinsend neben dem einen oder anderen zu posieren.

Natürlich fände ich es schön, das eine oder andere Bild auch mit Leuten zu teilen, die keinen besonderen (ausbildungsmäßigen/ beruflichen) Zugang zur Anthropologie haben. Gewissermaßen als Lehrmittel, ohne dass diejenigen, die davon erfahren und es ansehen und darüber lesen können, Medizin, Biologie oder etwas ähnliches studieren müssen. Andererseits kann ich das gegensprechende Argument des Respekts gegenüber Verstorbenen, die sich teilweise willentlich für die Benutzung ihrer toten Körper zum Lehren und Lernen entscheiden, sehr gut nachvollziehen. In den Unterlagen zu einem meiner Praktika steht bei den Lernzielen vermerkt: „Verantwortungsvoller und pietätvoller Umgang mit menschlichen Knochen.“

Und wer sich für das Thema interessiert, der hat heutzutage einige Möglichkeiten, sich damit zu beschäftigen – sei es mittels

  • oft kriminalistisch angehauchter Serien (ich sollte mir tatsächlich dringend mal ‚Bones‘ reinziehen), auch wenn diese nicht ganz professionell die entsprechenden Berufe zeigen,
  • Dokumentationen, von denen ich besonders ‚Rest in Peace‘ (hier der Trailer auf der zugehörigen Seite) empfehlen möchte, bei dem es um verschiedene Gesichtspunkte des Todes und was danach mit den menschlichen Überresten geschieht, geht (derzeit nach meiner Information nur hier käuflich zu erwerben, aber ganz toll – unter anderem mit dem wunderbaren Dr. Mark Benecke, der sich hauptsächlich mit Insekten auf Leichen beschäftigt, einer mexikanischen Sängerin auf dem Día de los Muertos, einem Bestatter und Leichenherrichter und einem Mitarbeiter bei einem Einfrierungs-und-vielleicht-mal-Wiederbelebungs-Unternehmen),
  • medizinischer oder naturwissenschaftlicher Museen und Ausstellungen, beispielsweise ‚Körperwelten‘ (diskutabel, ob pietätlos und tatsächlich im Willen der Verstorbenen oder nicht) oder gerade hier in Wien den Narrenturm am Unicampus oder das Josephinum (in dessen Gebäude auch mein medizinethisches Seminar stattfindet, sofern es nicht gerade ausfällt wie die letzten beiden Donnerstage X_x),
  • oder schlicht und ergreifend einem Haufen Bücher, welche es fachlich oder innerhalb einer Story anschneiden.

Und zum Posieren habe ich immer noch Oswald, mein lebensgroßes Plastikskelett. (:

Zum Abschluss noch kurz zu dem, was ich aktuell in einer Übung mache: In ‚epigenetische/ nichtmetrische Merkmalsvariationen am Skelett‘ geht es um besagte Variationen – hier ein Höckerchen und da ein Loch zu viel oder zu wenig – und Krankheiten, die man am Skelett feststellen kann. Dafür untersuchen wir teils allein, teils in Gruppen Schädel und ein (mehr oder minder) komplettes Awarenskelett, also von einem Mitglied eines aus Asien stammenden Reitervolkes, dass im ersten nachchristlichen Jahrtausend auch hier in der Gegend zugange war, wie Wikipedia sagt. Ziemlich alte Knochen also. Entsprechend sind die meisten Porösitäten auch keine Pathologien, sondern liegen an der jahrhundertelangen Lagerung im Boden.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 10. November 2012 in Biologie, Blog, Studium, Wien

 

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