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Du liest / Er lernt

Einer immer begabter als du

Du liest

Er lernt

Du lernst

Er forscht

Du forschst

Er findet:

Einer immer noch begabter.

(von Robert Gernhardt)

Wie ich bereits in diesem Blog schrieb, wollte ich bei der April-Challenge für Script Frenzy mitmachen, habe aber ziemlich kläglich versagt/ aufgegeben. Müde sieben Seiten. Und wenn ich mir im Gegensatz dazu den Text meines (Schreib-)Kumpanen Adrian durchlas… Gut, er hatte zuvor bereits einen Plan ausgearbeitet, schon lange die Idee dazu. Dennoch, er kann einfach viel besser schaffen. Ich bin dazu vermutlich nicht so gut gemacht, weniger talentiert. Ich kann nur kritisieren. Eklig, oder? Zumindest, wenn man nur die negative Konnotation des Wortes bedenkt, das eigentlich auch Lob bedeuten soll. Aber auch sonst, was bringt es mir, kritisieren zu können? Andere, die einen Text schreiben, „haben“ ihn. Kritiker können nur über das Eigentum anderer urteilen.

Jedenfalls stieß ich später – genauer: heute – wieder einmal auf einen Bücherblog. Von Menschen (meist Mädchen, oder Frauen), die Unmengen an Büchern verschlingen und konsequent auch darüber bloggen. An Challenges teilnehmen, in denen es beispielsweise darum geht, in einem Jahr zehn Bücher aus zehn verschiedenen Genres zu lesen. Oder eine bestimmte Seitenzahl zu erreichen. Das ähnelt wie dem NaNoWriMo, nur eben in der passiven Form.

Nun habe ich also quasi festgestellt, dass ich besser wieder zum Lesen zurückgehe (auf die Lesestufe, die nicht mehr viel Schöpferisches an sich hat – gewissermaßen ein Rückschritt, ähnlich dem Gedicht/ Zitat, in dem man auch dem Begabteren nachsteht). Zumindest, was das Schreiben außerhalb von Rollenspiel-Postings angeht. Ein bisschen nach den Mottos „Das kann ich wenigstens (seit 16 Jahren; back to the Vorschule roots)“, „Dafür brauche ich kein positives Feedback, um den Elan zu haben, weiterzumachen“ und „Das bringt mir mehr“.

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Im Zeitalter des Plastiks

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Die Klausur in Französisch war ein voller Erfolg, Deutsch… joah. Naja. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man dafür hätte argumentieren sollen, dass in „Der Vorleser“ (Schlink) der Mercedesfahrer (S. 145 ff., glaube ich), welcher Michael in Richtung KZ mitnimmt, NICHT der Offizier auf dem Foto, das er beschreibt, ist. Deutschlehrer sind halt etwas abstrus (und ich nicht kritikfähig XD).

In Recht war ich die Einzige, die kein Abi in dem Fach macht und anstandeshalber sowie der Frauenquote zuliebe trotzdem im Unterricht war. Unten in der Aula hätte ich mich auch nicht konzentrieren können, und so konnte ich noch ein bisschen der angenehmen Stimme lauschen. ^_^

Nach der 6. ging’s dann ins Kino mit einer Handvoll Mitdreizehntklässler und der K12. ‚Plastic Planet‘. Wirklich, wirklich sehenswert, auch wenn ich bei diesen Dokus oft nah am Einschlafen bin… Er ist mir auf jeden Fall positiver in Erinnerung als ‚We feed the World‘, falls jemandem der hier bekannt ist. Möglicherweise, weil’s vorrangig um den Einfluss auf den Menschen geht, denkt die zukünftige Bio-Anthropologie-Studentin. X3 Möglicherweise war auch der Unterhaltungseffekt größer. Dabei stellt sich ein interessierter Mensch während und nach dem Film tatsächlich die Frage, ob man da nicht selbst ein bisschen was für sich machen kann, um die Lebensqualität zu verbessern. (Zum Beispiel nicht in die USA auswandern.) Andererseits gibt es schon so viele andere Qualitätminderer, und wer würde schon lieber Glas- als Plastikflaschen den ganzen Tag mit sich herum- oder in die Wohnung im fünften Stock schleppen wollen?

Solche Filme finde ich sehr wichtig – schon allein, um immer wieder daran erinnert zu werden, sich auch mal mehr Gedanken über das eine oder andere Thema zu machen, ohne nur den primären Nutzen/ Schaden zu realisieren.

An diesem Beispiel hat mir die Art der Präsentation gefallen – es war nicht monoton und nur in Form von fachbegriffstrotzenden Gesprächen mit Firmenchefs dargebracht. Gewisse Analogien (wie z.B. das Erzählen über den Abbau eines Plastikballs mit Erdball-Aufdruck, während Landschaftsbilder gezeigt werden) haben ebenso zur Interessantheit beigetragen wie die paar Worte Französisch am Anfang in der Wüste, die Haushalte, die ihre Plastikgegenstände vor das Gebäude verfrachteten und staunten und die persönlichen Erzählungen und Aktionen des Dokumentators.

Was allerdings am meisten Aussage hatte, waren die Tatsachen. Die konkretisierten Zusammenhänge in schlichteren Fakten. Beispiele gefällig?

  • Unfruchtbare Paare weisen einen größeren Anteil an Kunststoffen/ Weichmachern im Blut auf als der Durchschnitt. In den letzten Jahrzehnten ist die Anzahl der produzierten Samenzellen beim Menschen um etwa die Hälfte gesunken. Mögliche Ursache: Die Kunststoffe bzw. Kunststoffzusätze, die sich ähnlich wie das Hormon Östrogen auf den Körper auswirken.
  • Diese hormonartige Wirkung hat auch Einfluss auf die Entwicklung des Embryos bzw. Kindes, besonders in Bezug auf das Gehirn.

Kunststoffbestandteile sind außerdem häufig…

  • kanzerogen (krebserregend)
  • Grund für Übergewicht
  • verantwortlich für die Ausprägung von Asthma und Allergien.

Bei jedem Gebrauch von Plastikgegenständen schabt sich natürlicherweise etwas von dem Material ab und gelangt in unseren Körper. Ihr habt sicher Plastikflaschen oder Tupperware rumstehen, an denen Schlieren und Trübungen zu erkennen sind – das sind typische Anzeichen.

Die entsprechenden Konzerne halten es nicht für ihre Aufgabe, über die Gefahren zu informieren. Darum muss sich wie immer die Gesellschaft kümmern. Großkonzerne üben so viel Macht und Druck auf Prüfungskommissionen und ganze Staaten aus, dass nicht allzu viel geforscht und verboten werden kann – womit wiederum der Boden für den Beweis von Giftigkeiten etc. entzogen wird.

Soviel mal zu dem Thema. (: Mehr Infos (wirklich interessant!): http://www.plastic-planet.at

Morgen muss ich mit dem Rad zur Schule, weil ich nicht nach Sport, sprich nach der 10., abgeholt werden kann bzw. kein Bus fährt. Seeeufz. Ich bin doch viel zu unsportlich dafür. Und falle sicher vom Fahrrad. Und rege zig Autofahrer auf. Und was, wenn die halb verrostete Kette raus-/zerfällt? >.<

Dafür freu‘ ich mich schon wahnsinnig auf Freitag und den zugehörigen Besuch. X3 Hoch lebe der Islandvulkanstaub! Solang er am Wochenende nicht auch noch negativen Einfluss auf’s Grillwetter nimmt.

 
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Verfasst von - 21. April 2010 in Blog

 

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