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Schlagwort-Archive: Freundinnen

Geburtstagsbücher

In Sachen Neuerwerb von Literatur war mein Geburtstag – mittlerweile fast einen Monat her – ein kleiner Erfolg. Dazu brauche ich nicht einmal die beiden auf dem Foto sichtbaren Reinschreibbücher (das rechts ist mein neues Adressbuch) mitzuzählen. Was mir allerdings aufgefallen ist: Meine Sammlung an Sachbüchern ist ziemlich angestiegen, dabei lese ich diese Sorte weniger gern, wenn ich ohnehin schon viel zu tun habe und mich lieber nebenher mit schöner Literatur beschäftige.

Die Sammlung:

  • „Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat“, Pierre Bayard
  • „Bibbi Bokkens magische Bibliothek“, Jostein Gaarder und Klaus Hagerup
  • „Erotische Lyrik der galanten Zeit“, ausgewählt von Hansjürgen Blinn
  • „Die Fahrt der Beagle“, Charles Darwin
  • „Mordspuren. Neue spektakuläre Kriminalfälle, erzählt vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt“, Mark Benecke
  • „Aus der Dunkelkammer des Bösen. Neue Berichte vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt“, Mark Benecke

Das erste Buch befindet sich seit einer entsprechenden Empfehlung von Redakteuren der Süddeutschen Zeitung auf meiner will-ich-unbedingt-lesen-Liste, und es ist gerade dabei, meinen Blick auf das Lesen selbst und Bücher, die man angeblich gelesen haben muss, zu verändern, wie es der Titel schon erahnen lässt. :] ‚Bibbi Bokkens magische Bibliothek‘ habe ich vor Jahren gelesen, fand es wundervoll und habe es mir deshalb von einer Freundin schenken lassen. :3 Nach Bayards Kategorisierung fiel es für mich leider auch schon ein bisschen in die Kategorie ‚VB – vergessenes Buch‘, weswegen ich es erstens überhaupt mal gern haben und zweitens gleich nochmal lesen wollte. Die erotische Lyrik stammt ebenfalls von einer Freundin, und da lässt sich hübsch drin schmökern und ästhetisch formulierte Andeutungen ‚enträtseln‘. Und wie die dritte Freundin und Mitbewohnerin sich richtig dachte, gehört etwas aus der Feder von Charles Darwin zur Pflichtlektüre von jemandem, der mit Biologie zu tun hat.

Ebenfalls biologisch interessant sind die letzten beiden Bücher im Bunde. Ich kann zwar nicht verifizieren, dass Mark Benecke der bekannteste Kriminalbiologe der Welt ist, aber mit dem Untertitel scheint er gut Werbung machen zu können und ich bin mittlerweile ein Fan von ihm. :D Bei solchen Büchern neige ich zwar leider dazu, die Fälle und besonders relevante Basisinformationen bald wieder zu vergessen, aber ich mag die Art, wie er sie dem Lesepublikum näher bringt und die Schwerpunkte, die er setzt. Ich würde ihm selbst gern mal über die Schulter schauen… Was mich nun daran erinnert, dass ich auch Medizinstudenten bei ihrem Sezierkurs gern über die Schulter sehen würde, nachdem er in meinem Studiengang von einem Knochenpraktikum ersetzt wurde, ich aber gern die Art und Vorgehensweise in einem Sezierkurs kennen lernen würde. Mein Freund sieht darin eher die Neugierde, (tote) Menschen aufgeschnitten werden zu sehen, was er eher abstoßend findet und womit er allerdings nicht ganz falsch liegen mag – ich hoffe jedenfalls, dass mich Anblick und Geruch nicht dermaßen irritieren, dass ich an Ort und Stelle umkippe. Das wäre als Gast in der Übung mehr als peinlich.

Von ihm (meinem Freund) habe ich neben einem der Benecke-Bücher übrigens auch ein kleines Hessisch-Wörterbuch bekommen. So etwas taugt zwar kaum zum Durchlesen, aber vielleicht erweist es sich dennoch als hilfreich, wenn ich ihn mal wieder besuche. :D

Den Fortschritt bei denjenigen Büchern, die nicht schon zu alt sind, dokumentiere ich seit kurzem auf Goodreads. Solltet ihr euch auf dieser Plattform auch mal herumtreiben und gelesene sowie noch zu lesende Literatur dokumentieren, fügt mich doch als Freundin hinzu.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 27. April 2012 in Alltag, Biologie, Foto, Kaufen, Kultur, Lesen, Spielereien, Studium

 

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Listen

Ich hab eine neue Unterseite (wie die About-Seite, allesamt zu finden oben rechts) zu diesem Blog hinzugefügt. Hauptsächlich dient sie wahrscheinlich mir selbst zur Übersicht über Bücher und Filme, die ich noch lesen/ sehen muss, aber wer sich dafür interessiert, kann ja mal einen Blick drauf werfen, die Werke kommentieren oder eigene Vorschläge darbringen. (:

Somit hab ich mich als Listenmögerin geoutet. Manchmal braucht man einfach mal seine Übersicht. Und es gibt so viele verschiedene Dinge, über die man Listen führen kann… Kürzlich erst kam ich auf die merkwürdige Idee, eine zu erstellen mit den Namen der Leute, von denen ich denke, dass sie zu mir masturbiert haben könnten. Ô.o Werde ich hier allerdings nicht veröffentlichen (jaja, die interessanten Sachen bleiben verborgen… aber wahrscheinlich können die meisten mit dem Großteil der Namen eh nichts anfangen). Je nachdem, ob ich von einer einigermaßen hohen Wahrscheinlichkeit oder nur von der vagen Vermutung ausging, dass es irgendwann mal dazu hätte kommen können (wer weiß, ob diese Personen überhaupt masturbieren!), kam ich auf 4-10. Und jetzt werde ich die Liste verbrennen, damit kein zufälliger Finder auf die Idee kommt sich zu fragen, was diese Leute gemeinsam haben… (; (Der Anfangsbuchstabe ist es nicht. Beziehungsweise haben drei Personen denselben, aber sonst keiner, hab ich festgestellt!)

Aber weil ich einen Beitrag über Listen nicht listenlos lassen kann, kommt hier wenigstens eine andere mehr oder weniger interessante. Nämlich mit ein paar Dingen, die ich bis zu meinem 18. Geburtstag gemacht haben wollte (nicht mit aller Durchsetzungskraft, aber schon ganz gern). Erstellte ich vermutlich irgendwann zwischen meinem sechzehnten und meinem siebzehnten Geburtstag und trug sie (auf hauchdünnes Papier geschrieben und kleingefaltet (entsprechend sieht sie jetzt auch aus)) vorzugsweise im Push-up-Täschchen meiner BHs. So steht es geschrieben:

  1. Einen Fremden auf den Mund küssen.
  2. Ein Urlaub mit Lisa + Rebekka.
  3. Sex haben (egal wo).
  4. Etwas im Wert von über 5 € willentlich klauen.
  5. Mehr als 50 kg wiegen.
  6. Einem Straßenmusiker Geld geben.
  7. Jemandem ‚Bom Chicka Wah Wah‘ sagen.
  8. Auf Bahngleise springen.
  9. Etwas sehr Peinliches tun und dabei grinsen.
  10. Volle Rolltreppe gegen Fahrtrichtung runterlaufen.
  11. Von der Schule einen Hinweis bekommen.

Sie wurde laufend erweitert, und ich glaube, die Punkte 3, 5 und 11 habe ich ziemlich sicher auch (rechtzeitig) absolviert. (Damit wäre ich wenigstens über die Hälfte gekommen, juhu!) Bei 10 war die Rolltreppe eher leer. XD 9 stand möglicherweise in Verbindung mit 7, welches ich meinem Lieblingssänger der damaligen Lieblingsband entgegenbrachte (es ihm ins Ohr flüsterte, daraufhin gleich den Zettel aus dem BH zog und den Punkt mit seinem geliehenen Autogrammstift durchstrich, wobei ulkigerweise meine Mutter danebenstand und kurz darauf auch seine Freundin).

 
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Verfasst von - 5. Juli 2011 in Alltag, Blog, Kreatives, Lesen

 

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