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Familie und Kino

Not easy to please.
Meist ist es generell schwierig, jemanden in seiner Familie zu finden, mit dem man filmische Interessen teilt. Als ich noch ein kleines Kind war, gingen wir öfter zu Viert ins Kino, um lustige Kinderfilme anzuschauen (während unser Vater einschlief). Mittlerweile gestaltet sich die Sache ein bisschen schwieriger.Mein Vater hat den Vorschlag gemacht, mit meinem drei Jahre jüngeren Bruder und mir ins Kino zu gehen. Eine seltsame Konstellation, wir machen nämlich selten was zusammen. Jedenfalls hieß es, eine gemeinsame Schnittmenge zu finden (wobei mein Bruder und ich das unter uns ausmachten).Ich guckte durchs Kinoprogramm und fand ein, zwei Filme, die ich mir generell gern anschauen würde und die vielleicht auch meinen Vater interessieren könnten. Midnight in Paris und Sommer in Orange. Für meinen Bruder wäre das allerdings nix.

Dann fand ich ein, zwei Filme, die ich mir mit meinem Bruder angucken könnte, einer davon war Final Destination 5. Aaaber sowas kann sich mein Vater ja nicht angucken. Der schaut schon bei Dokus weg, in denen irgendwem ne Spritze gegeben wird. Mit meinem Bruder kann ich Düsteres angucken, Splattriges, Vampirfilme… Aber das passt auch gar nicht zu dem, in was man den Dritten im Bunde reinzerren könnte. Bei diesen Filmen könnte er ja nicht mal einschlafen, wenn sie ihn nicht interessieren.Weil nun eigentlich weder mein Bruder noch ich Lust hatten, ins Kino zu fahren, durchwühlte ich unsere DVDs. Underworld – kann ich mit meinem Bruder angucken. Wen die Nachtigall stört – kann ich vielleicht mit meinem Vater angucken. Die beiden zusammen könnten vielleicht Fast-and-Furious-Filme gucken… doch DA! Die Rettung! Etwas, das wir möglicherweise alle angucken können! Troja!
Herzlichen Dank für Historienfilme mit Schlachten, liebe Filmemacher.
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Ein Kommentar

Verfasst von - 26. August 2011 in Alltag, Kultur

 

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Aus dem Leben eines Kunstobjekts

So, die Zeugnisverleihung hab ich überstanden, das einmonatige Praktikum in Würzburg ebenfalls. Jetzt geht’s langsam ans Eingemachte, namentlich Umzug, Studium, Papierkram… (nachdem ich nächste Woche eine Freundin besucht habe.) Wobei mir zu ‚Eingemachtes‘ dabei einfällt, dass ich mal selbst Papier herstellen wollte. Naja, ein anderes Mal.

Mir kommt es ohnehin so vor, als würde ich mich mit meinen Plänen etwas übernehmen. Ich will so vieles. Lesen, Ballett tanzen, Klavier spielen, fotografieren, zeichnen, Filme sehen, feiern… Wie soll ich das alles neben einem Vollzeitstudium bewerkstelligen? Mag mir nicht jemand einen Zeitumkehrer schenken? Wo ist Professor McGonagall, wenn man sie braucht, hm?

Mit meiner Leseleistung in den letzten Wochen bin ich übrigens ziemlich zufrieden. In etwa ein Buch pro Woche. Nach…

  • ‚Furchtbar lieb‘ (komplexer und doch locker zu lesender Splatterdramaliebesroman)
  • ‚Der kleine Erotiker‘ (hochamüsantes, schwarzhumoriges Lexikon der sexuellen Fetische)
  • ‚Mädchenmörder‘ (von der Literatur-im-Foyer-Moderatorin Thea Dorn, nach dem Innenklappentextlesen fühlte ich mich verfolgt, die neunzehnjährige Julia mit Einserabitur gleich mir allerdings in sehr wenigen Charakterzügen. Hochinteressante, psychologische Entführungsgeschichte. BITTE NICHT HINTEN ANFANGEN ZU LESEN WIE MEINE MUTTER)
  • ‚Ich denke, also bin ich verwirrt‘ (von quer-Moderator Christoph Süß, die mit Humor angereicherte Geschichte der Philosophie mit etlichen Verknüpfungen zu unserer Epoche der Postmoderne)
  • und ‚Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie‘ (von einem studierten Physiker, der mittlerweile auf Kabarett umgesattelt ist, kurze Kapitel!)

ist jetzt Judith Hermanns ‚Nichts als Gespenster‘ an der Reihe. Ich hab’s schon mal begonnen, aber ich stelle fest, dass ich etliche Bücher vor ein paar Jahren anders las als jetzt. Und, dass ich im Allgemeinen gerade positiver darauf reagiere als mit 15 (oder so), als ich mich oft frage, was mir nun gesagt sein und was dieser seltsame Stil eigentlich soll. Der Apfel meines Intellekts kriegt langsam rosa Wangen?

Vorhin habe ich ein paar Fotos auf meinen flickr-Stream geladen, die meisten stammen von meinem Paris-Kurztrip. Und ich habe einige neue Ideen im Kopf, ich weiß nicht, wann ich sie alle umsetzen soll. Vor allem bräuchte ich für einige einen Kooperationspartner, oder zumindest ein Stativ. Ich dachte auch schon an eine Morgens-vor-der-Uni-Autoportraitserie. Für die bräuchte ich vermutlich weder das eine, noch das andere – zumindest will ich doch hoffen, dass meine Studentenbude über einen Tisch verfügt…

Und soeben sah ich mir mit meiner Maman ‚Anatomie‘ und ‚Anatomie 2‘ an. X3 Den ersteren nicht zum ersten Mal, Lieblingsfilm! Leider war der Ton irgendwie mies eingestellt, ich weiß nicht, ob’s am Fernseher, am DVD-Player oder an den DVDs selbst lag. Jedenfalls waren die Gespräche nur sehr leise, Musik und Hintergrundgeräusche dafür umso lauter. Manch einer machte sich schon Sorgen, dass sich die Nachbarn beschweren könnten.

Abgesehen davon war ich die letzten Wochen auch zweimal im Kino, und besonders ‚Inception‘ hat es mir da sehr angetan. Genau, der mit Leonardo diCaprio. Absolut sehenswert, egal, welches Genre man bevorzugt! Ansonsten dringe ich inhaltlich mal nicht so sehr in die Tiefe, ich habe den Eindruck, man hört an allen Ecken und Enden davon. Wirklich großartig.

Ich gähne schon. Und morgen werde ich auch noch relativ früh aufstehen, brunchen. Könnte glatt zu einem weiteren Hobby werden! Und dann muss ich ja auch noch packen und eventuell meine was-nehme-ich-mit-nach-Wien-Liste erweitern.

Macht’s gut,
eure Kunstfetischistin

Derzeitiger Lieblingssong: Kante – Zombi

 
5 Kommentare

Verfasst von - 8. August 2010 in Blog, Foto, Musik, Printmedien

 

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Strike

– und zwar nicht alle Neune, sondern alle Fünfe. In Bezug auf Shakespeares Romeo und Julia. Als Namensvetterin und Romantikerin so gut wie prädestiniert für eines meiner Lieblingsstücke, wenn nicht gar die Nummer 1. Und nun las bzw. sah ich…

  • das Buch
  • ein Theaterstück (etwas modern, aber sehr genial, und man nahm mir nicht ab, die Rezension, die ich dazu schrieb, selbst geschrieben zu haben *hüstel*)
  • ein Musical (auf Französisch und DVD)
  • eine Oper (mit Anna Netrebko, live über die riesige IMAX-Leinwand)
  • und einen Film.

Hm, ein Ballett könnte ich mir noch geben!

Der Film kam gestern (DVD mit Ina und Vincenz), und zwar die leicht skurrile 90er-Verfilmung von Baz Luhrmann (der mir zuvor lediglich vom Song ‚Everybody’s free (to wear sunscreen)‘ bekannt war und von dem auch ‚Moulin Rouge‘ stammt). Ich war schon extrem vorfreudig – ein Freund hatte mich mit dem Posten eines Youtube-Videos drauf gebracht. Radioheads ‚Talk Show Host‘ (ich bin so verknallt in den Sex (omg, Freudscher XD) Song!) zu Filmszenen. Nachdem ich das Video etliche Male gesehen und mich auch noch in die Aquariumszene verliebt habe, fing ich das Recherchieren im Internet an. Und stieß beispielsweise auch auf eine Twitter-Aktion zu ‚Romeo und Julia‘, die ich knapp verpasst habe… Naja, fand ich eh etwas chaotisch.

Der Film ist toll. Religiös-kitschig, wenn man die Requisiten ansieht, aber dramatisch und größtenteils authentisch gespielt. Die Besetzung sagt mir sehr zu, auch wenn ich bei Romeo weniger an diCaprio denn an einen Dunkelhaarigen denke. Mag an persönlichen Vorlieben liegen. (; Auch die altertümliche Sprechweise fand ich cool… Die beiden Mitgucker meinten, es wäre auf jeden Fall wesentlich besser als die Hamlet-Verfilmung, wenn wir schon mal bei Shakespeare sind. Ich muss ihn mir unbedingt nochmal ansehen, vielleicht auf Spanisch?

Zudem machte Vincenz dann noch ein paar Frühlingsmädchenbilder (Hogwartsplay-Contest) von mir. ^_^ Sind fotografisch gut geworden, das Model hat(te) so seine Schwächen… *räusper* Ansonsten mach‘ ich das gern. Auch mit nasser Wiese!

Und jetzt bin ich mal weiter Bilder aussortieren.

~

DIESEN BLOGEINTRAG SCHRIEB ICH AM 27.5., SCHÖN, DASS HIER ALLES IN DIE ENTWÜRFE GELEGT WIRD, STATT ES ZU PUBLIZIEREN! ARGH!

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 3. Juni 2010 in Andere Blogs, Blog, Foto, Hogwartsplay, Musik

 

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