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Von übergeordneten Buchempfehlungen

Derzeit bin ich an einer ‚Challenge‘ dran, die es mir zur Aufgabe macht, jeden Monat ein Buch von der BBC-Liste der beliebtesten Bücher der Briten zu lesen. 2013 davon gelesen habe ich Die Nachtwache/ Night Watch (Terry Pratchett), Der Große Gatsby (Scott Fitzgerald), Gevatter Tod (Terry Pratchett), Rebecca (Daphne du Maurier) und Anne auf Green Gables (Lucy Montgomery).

Allerdings sind die Briten nicht die Einzigen mit einer solchen Idee gewesen. Die französische Zeitung Le Monde hat eine Liste mit den 100 Büchern des Jahrhunderts per „Welches Buch ist Ihnen im Gedächtnis geblieben?“ erfragt – nach einer Vorauswahl von Journalisten und Buchhändlern. Und die deutsche ZEIT hat gleich mit einer eigenen Jury hundert bedeutende Werke der erzählenden Literatur zusammengestellt (mit diversen Vorgaben – nur ein Werk pro Autor, keine Dramen/Gedichte/Sachbücher, dafür weder nationale noch zeitliche Schranken).

Ein interkultureller Vergleich?

Ein interkultureller Vergleich?

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6 Kommentare

Verfasst von - 8. Mai 2013 in Andere Blogs, Kultur, Lesen, Printmedien

 

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Déjà-lu

Meine kürzlich gelesenen Bücher (also, frühestens Jahresanfang) in Mini-Zusammenfassung. Reihenfolge zufällig.

  • Markus Zusak – Die Bücherdiebin (586 erschütternd schöne Seiten)

Wahnsinnig gut. Ich spiele mit dem Gedanken, einen separaten Eintrag darüber zu verfassen, weil der Roman bzw. Kommentare so vielschichtig ist/ sind. Nur so viel sei gesagt: Die Geschichte spielt im zweiten Weltkrieg und wird erzählt vom Tod höchstpersönlich. Form und Stil sind außergewöhnlich.

  • Ulrich Wickert – Vom Glück, Franzose zu sein (240 französische Seiten auf Deutsch)

Habe ich vor langer Zeit zu lesen begonnen und (sonst nicht meine Art) nun nahtlos daran angesetzt, weil das Buch ohnehin in inhaltlich nicht so viel miteinander gemeinsam habende Kapitel unterteilt ist. Die ersten waren, wie ich mich erinnere, noch sehr alltagsbezogen, bei den letzten ging es sehr in Politik und Wirtschaft hinein – für mich leider weniger spannend.

  • Glück muss man haben!

Schon wieder was mit Glück. Jah, okay, es ist ein Geschenkbuch. XD Aber sehr süß! Und das Design sagte mir zu. Außerdem gehen die Zitate/ Gedichte auf verschiedene Interpretationen vom Glücksbegriff ein, was ich interessant finde.

  • Susanne Rohner – Knigge. Erfolgreich durch gutes Benehmen (93 kleine, feine Seiten)

…hab ich eigentlich meinem Freund zum Geburtstag geschenkt. x) Aber man soll ja schenken, was man selbst gern hätte, nich…? Und er kann’s bestimmt mal gebrauchen. Wenn er’s je lesen sollte.

Brachte mir meine Mutter von einem ermäßigte-Exemplare-Stand mit, wofür ich ihr sehr dankbar bin. (: Über eine zersplitternde (jüdische) Familie in den USA. Die bisher unauffällige Tochter entdeckt beim (typisch amerikanischen) Buchstabierwettbewerb endlich ein herausragendes Talent, welchem der Vater – Kantor in der Synagoge und ständig vertieft in mystische Schriften – besonders große Beachtung schenkt. Dafür vernachlässigt er das bisherige Wunderkind, seinen älteren Sohn, der sich infolgedessen auf Erkundungstour bei anderen religiösen Gemeinschaften begibt. Die Mutter, Anwältin, findet dafür längst keine Erfüllung mehr in ihrer Beziehung und erweitert deshalb ihr geheimes kleptomanisches Hobby… Gerade zu Beginn klang die Geschichte sehr interessant, was mit Sicherheit auch an dem besonderen Humor und gewissen Kommentaren und Beschreibungen lag, die mich sehr an den Erzähler von ‚Die fabelhafte Welt der Amélie‘ erinnerten. Im Laufe des Romans verliert die Story jedoch leider, leider etwas an Fahrt. Meiner Meinung nach dennoch lesenswert.

Geschrieben von einem jungen Komiker, der darin seine seltsame Wohngemeinschaft mit einem aufdringlichen kommunistischen Känguru in kurzen, unterwegs super zu lesenden Kapiteln beschreibt. Bekam ich von meiner Patin zum Geburtstag (oder zu Weihnachten). Amüsant, irgendwann aber auch wieder etwas ermüdend weil repetativ. Manche (extrem kurze) Kapitel hätte man sich sparen können.

Im Wien der vorletzten Jahrhundertwende sucht ein ehemaliger Soldat mit überdurchschnittlichem Geruchssinn etwas, das seinem Leben Bedeutung verleiht – in der Schokoladenfabrik seines Onkels, wo er außergewöhnliche Kreationen schafft, sowie in der Liebe der faszinierend außergewöhnlichen Elena Palffy. Doch das Glück erfährt seine Höhen und Tiefen – und ließ mich als Leserin am Schluss etwas ratlos und voller Fragen zurück. Authentisch und fesselnd geschrieben, vom Ex-Geschichtslehrer einer guten Freundin. ^^

Die meisten davon habe ich geschenkt bekommen, und meine Meinungen fallen etwas zwiespältig aus. Extrembeispiele: Kalix und Die Bücherdiebin. Okay, ersteres hab ich gewonnen und zweiteres ist von einem Autor geschrieben, der sich auch von meiner Amazon-Wunschliste (ugh, die sollte ich vielleicht mal auf den neuesten Stand bringen) pflücken lässt… Aber ich denke, ich kann mich prinzipiell mit sehr vielen verschiedenen Büchern/ Romanen/ Genres anfreunden.

Ich habe es immerhin geschafft, in den letzten Tagen und Wochen sehr viele Werke verschlungen zu haben, yay! Es wartet andererseits auch noch mindestens ein Bücherregal voll darauf, zum Zuge zu kommen. Ich glaube, sie sind verbreitungsgeil und spekulieren auf eine Erwähnung im Blog… Ô.o Naja, zuerst kommt vermutlich ‚Chemie für Biologen‘ von Latscha/ Kazmaier dran, ich hab mir vorgenommen, in einem Monat die Chemieprüfung abzulegen. Drückt mir die Daumen. :]

 

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Von Stockwerknachbarn und Assoziationen

Ich habe noch nicht alle gesehen/ kennen gelernt, die bei mir im Stockwerk wohnen, aber es sind einige sehr nette Zeitgenossen dabei. Und ein paar, zu denen ich seltsame Assoziationen habe.

Da wäre einmal der Kerl, der mich an Benno Fürmann im Film ‚Anatomie‘ erinnert. Beispielsweise wegen seines hin und wieder manischen Gesichtsausdrucks. Woran das wohl liegt?

Außerdem gibt’s da noch Supa Richie, der meist mit Basecap rumläuft und den ich gerade in der Küche traf. Wie sich herausstellte, kommt er aus Argentinien, und so palaverten wir auf Spanisch (und auch ein bisschen Deutsch) los. Nachdem er mich auf Englisch fragte, wo ich herkomme. Er ist Sportlehrer, studiert hier Deutsch und hat zuvor schon einige andere Sprachen gelernt. Was er später letztendlich machen will, habe ich dann aber auch nicht ganz verstanden…

Außerdem wohnen Piraten über mir und ein angehender Opernsänger unter mir. Wundervolle Kombination.

 
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Verfasst von - 29. September 2010 in Alltag, Wien

 

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Neue Heimat?

Ja, es ist alles gut gelaufen. Nein, ich habe mich nicht verlaufen. (Nein, ich werde jetzt nicht weiterreimen.) (:

Ich bin heil und munter angekommen, habe aber noch kein einziges Foto gemacht. Dafür bin ich nun eingeschriebene Bio-Studentin und fühle mich entsprechend gut. X3 Von der Stadt habe ich noch nicht so viel mitgekriegt, aber an den wunderwunderschönen Hausfassaden kann ich mich wahrscheinlich nie satt sehen. Insofern ist W tatsächlich die perfekte Stadt für mich (gut, wahrscheinlich gibt es noch ein paar ähnliche), denn im Gegensatz zu Simon stehe ich nicht auf modern-geschichtsträchtige Gebäudeansammlungen, sondern auf Pomp, Schnörkel, korinthische Säulen, klassizistische Statuen, gigantische Kuppeln, Schmiedeeisentore und -fenster, Stuck. Das ist Ästhetik. Und das ist Wien. Ich fühle mich so verstanden hier!

 
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Verfasst von - 13. September 2010 in Alltag, Andere Blogs, Foto, Studium, Wien

 

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Fascination!

Jaha, es gibt eigentlich nicht viel Neues, aber ich wollte mal eben etwas Mediennutzung dokumentieren. :]

Heute Abend wollte ich natürlich eigentlich etwas ganz anderes als fernsehen (nein, nicht stundenlang im Internet rumhängen). Blieb dann allerdings, wie man sich nach diesem Intro sicher denken kann, vor genau jenem Gerät sitzen, zusammen mit meinen Eltern. Dabei kam noch nicht einmal ein Film, den ich gern gesehen hätte, oder so etwas wie ‚Ich trage einen großen Namen‘, ‚Karambolage‘ oder ein ähnlicher Beitrag, der so in mein verkulturalisiertes Fernsehprofil passt.

Es war ein bisschen Mainstreamfernsehen, noch dazu sogar der Privatsender RTL (omg!), doch immerhin hielt er sich sozusagen im zweiten konzentrischen Kreis um mein Lieblings-TV-Programm. Also, die Themen haben mich interessiert und die Teilnehmer waren mir nicht komplett unsympathisch. :3 Zunächst ‚Wer wird Millionär?‚ mit einem nach dem Familienvater (sieben Kinder) und Arzt etwas genervten Herrn Jauch. Hatte eine sich etwas ungeschickt anstellende Deutsch-und-Englisch-auf-Lehramt-Studentin vor sich, die am Liebsten in einer Grundschule arbeiten würde, weil sie lediglich 1,55 m groß ist. Daraufhin ging bei uns auf dem Sofa die Diskussion los, wie groß ich sei, mein Vater war der festen Überzeugung, ich wäre schon an die 1,70. X_x Gut, mal eben nachgemessen also. XD Und ich hab meine eigene Einschätzung zwar mit 1,625 m etwas übertroffen (und das am Abend, wo man eh kleiner ist), doch an die Einssiebzig komme ich sicher nicht ran. Find ich auch gar nicht so übel, da hat man mehr Männerauswahl. *thihi* Ich finde immer noch, dass es einfach seltsam aussieht, wenn die Frau größer ist als der Kerl, selbst wenn sie hohe Absätze trägt.

Was mich allerdings am Quizmaster störte, war seine Aussprache des spanischen Nachnamens der Guten. Kann er wohl nichts für, und ich würde mich vermutlich mit einem aserbaidschanischen/ holländischen/ südafrikanischen (keine Wertung in der Reihung) Nach- oder auch Vornamen ebenso ungeschickt anstellen. Aber es war doch ein Graus für das ordentliche Spanisch gewohnte Ohren, ‚Munoz‘ einfach – flatsch! – hingeklatscht zu bekommen. Dabei springt es einen doch schon an, dass da eine Tilde auf’s n gehört, was ein wesentlicher Unterschied in der Aussprache ist.

Apropos Tilde auf dem n: Verwunderlich war ebenfalls für mich, dass man beim im-Wörterbuch-Nachschlagen das ‚eñe‘ erst hinter dem Z und nicht zwischen N und M oder so findet.

So, und dann kam ‚Let’s Dance!‚. (: Und ich hab wieder so Lust auf Standardtanz, ich mag auch! *seufz* Schade, dass unser Abiball kein wirklicher Ball ist, weil eigentlich niemand tanzt. Zumindest tanzte letztes Jahr niemand auf der Tanzfläche (als ich da war), bis auf eine Abiturientin mit einer ca. achtjährigen Freundin. Und selbst wenn, stünde mir bestenfalls wohl mein Vater zur Verfügung.

Naja, immerhin wäre er, wie wir nachgemessen haben, größer als ich. XD

(Er ist aber nicht so klein, als dass man das schwerlich erkennen könnte.)

Sophia, deren Nachname mir nicht mehr einfällt (irgendwas mit -alla hinten), die aber die Tochter der kürzlich getrennten -allas ist (die Mutter dürfte zumindest so heißen, die hat jetzt ’nen ziemlich jungen Liebhaber…? Oder schon wieder nicht mehr? Ach, die Klatschpresse fliegt so an mir vorbei, und das ist auch genug), die zusammen für Bier Werbung gemacht haben, war dabei. Und die Beste. Ihr wurde vom gestrengen, aber mir sympathischen Bewerter L(l)ambi das Schildchen mit der Nummer 10 geschenkt, beim Rumba. X3

Ebenso dabei: Silvie van der Vaart. Der eine Moderator (auch irgendwie nett und mit merkwürdigem Namen, den ich dennoch überhörte) ritt natürlich auf ihrem Kerl herum (im übertragenen Sinne), immerhin ist bald WM. Beim Training verletzte sich ihr Tanzpartner, der ihr so sehr ans Herz gewachsen ist, dass sie einige sehr bewegende Sätze an ihn wandte, darunter auch ein „Ich liebe dich!“ (ey, sie ist verheiratet – nun ja, es soll ja auch Leute geben, die das nicht nur zu ihren romantisch, zärtlich, körperlich Geliebten sagen), das mir die Tränen in die Augen trieb. ^^“ Immerhin ließ sich kurzfristig ein Ersatzpartner auftreiben, der eine sehr undankbare Rolle erhielt, die er aber zumindest vor der Kamera meiner Meinung nach bravourös meisterte. X3 Dafür war mir Silvie van der Vaarts Nichtdiplomatie etwas unsympathisch, aber ich kann mir auch vorstellen, dass sie während des Wettbewerbs einfach angespannt und gedanklich nicht gerade bei vorteilhaften und mehrere Bereiche abdeckenden Kommentaren war. Zum Beispiel ließ sie lediglich ihren eigenen (tollen) Ehrgeiz sich auf den einen oder anderen Zuschauer übertragen (soweit ich weiß, hat sie eine Krebstherapie hinter sich, muss generell ’ne echt starke Frau sein) – war dabei aber nie à la „Die anderen haben sich auch ordentlich ins Zeug gelegt“ drauf, sondern etwas egozentrisch. Kann ich ihr dann auch nicht so übel nehmen.

Joa, und dann noch die nette Nina (Hoss? Ich kenne sie auf jeden Fall aus längst vergangenen Zeiten aus GZSZ, bzw. ist sie jetzt bei ‚Alles was zählt‘ – ich scheine ja doch noch relativ informiert zu sein X.x). Die am Ende dieser Sendung leider ausschied. Aber irgendwer muss ja gewinnen, wa? Sie war’s jedenfalls nicht.

So, das waren meine hochqualifizierten Kommentare dazu. Ich höre noch weiter ‚Fascination‚ von Alphabeat, worauf mich auch die Sendung sowie Anni vor langer Zeit brachten. Yeah! X3

Möget ihr noch einen schönen Tag/ eine geruhsame Nacht haben!

 
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Verfasst von - 22. Mai 2010 in Blog, Musik

 

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Nevermore

Nie mehr Schulunterricht in…

  • Sozialkunde (seit 11. 10. Klasse)
  • Englisch (seit 11. Klasse)
  • Musik (seit 11. Klasse)
  • Physik (seit 11. Klasse)
  • Erdkunde (seit 11. Klasse)

 

  • Kunst (seit 12. Klasse)

 

  • Sport (seit letzter Woche Donnerstag, rückwirkend)
  • Deutsch (seit vorgestern, rückwirkend)
  • Wirtschaft/ Recht (seit gestern)
  • Geschichte (seit gestern, rückwirkend)
  • Chemie (seit gestern)
  • Mathe (seit heute)

Ich hoffe, ich habe kein Fach vergessen. Es ist seltsam, darüber nachzudenken, denn für mich fühlt es sich bei vielen Fächern nicht an, als hätte ich sie nun endgültig hinter mir. Beispielsweise werden mich im Studium nochmal Chemie (und ich glaube auch Physik) sowie Mathe einholen. Halt – nicht Mathe, Stochastik (/ Statistik). Wie meine Freundin und Mathe-LKlerin (noch!) Isa mal bemerkte, ist das nämlich gar kein Mathe. XD Umso besser! Und damals in Stochastik hatte ich meine beste Kollegstufenklausur in dem Fach.

Ja, womit werde ich mich denn noch befassen? Englischkurse werde ich ebenfalls für’s Studium brauchen, und vielleicht arbeite ich später mal so international, dass ich auch meine anderen beiden Fremdsprachen, die ich bisher noch als Abiturfächer behalten hab, brauchen werde. Deutsch ist ohnehin unabdingbar, weil ich gern schreibe, lese und mich mit Literatur beschäftige – umso mehr, wenn’s mich in den Journalismus verschlägt. Vielleicht werde ich aber auch ein bisschen in die Recht-Abteilung der Wissenschaften abrutschen…? (Auch, wenn ich mich mir nicht als Patentanwältin vorstellen kann. *g*) Erdkunde ist teilweise mit meinem Studium/ der Biologie verwoben. Kunst ist von den Interessen her wie Deutsch zu behandeln.

Da bleibt nicht mehr viel übrig, womit ich kaum mehr etwas am Hut haben werde! Vor allem so Geschichts- und Sozizeug. Nicht gerade mein Lieblingsthemengebiet, ich halte mich für relativ unpolitisch. Ich hab da nur so ein bisschen Meinung und  vermutlich noch weniger Ahnung.

Bleiben noch Musik (das mich in der Theorie nicht so arg interessiert) und Sport (YEAH, es ist vorbei! Jetzt kann ich mal schauen, ob’s mir irgendwann ungezwungen Spaß macht).

Übrigens bedeutet das ‚rückwirkend‘, dass ich in der Stunde selbst nicht realisierte, dass es die letzte war/ ist. Zum Beispiel, weil ich heute früh verschlafen habe. @.@ Oder weil meine Freundinnen entschieden, heute doch nicht in Sport zu gehen, und ich da nicht allein hinwollte.

Wegen meiner neuen Brille, die ich besorgen wollte, hab ich mich allerdings auch nicht entschieden. *seufz* Hinzu kommt, dass ich mich jetzt auch noch für ein Abishirt-Motiv entscheiden soll. Aber da find ich alle drei zur Auswahl stehenden Varianten nicht übel, von daher ist das nicht ganz so dramatisch… Eher dann wieder, mich um mein Spezialgebiet und das ausgeschlossene Semester für meine mündliche Abiprüfung in Religion zu sorgen. Den Stoff muss ich auch noch durchgehen. Argh.

Was meine Mutter letztens von der Buchhandlung mitbrachte (übrigens: morgen ist Welttag des Buches! Les‘ mal wieder! (Das war jetzt sicher der falsche Imperativ >.<)), war auch cool. Ich stehe ja ohnehin auf Fragebögen, und es gibt nu auch ein ganzes Fragebuch. Es heißt: Fragebuch. (Amazon-Link.) Und es finden sich darin „565 provozierende, erheiternde, einleuchtende, entlarvende, unerhörte Fragen“. Es sind sehr viele dabei, über die man sich sonst wohl keine Gedanken gemacht hätte – und zumindest für mich ebenso einige, die ich (noch) gar nicht beantworten kann… Sollte sich jeder mal zu Gemüte führen! Sogar der Verlag (Kein & Aber) klingt gut. (: Manko: Der Preis. Knapp 16 Euro finde ich etwas happig.

 
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Verfasst von - 22. April 2010 in Blog, Musik, Printmedien

 

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Im Zeitalter des Plastiks

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Die Klausur in Französisch war ein voller Erfolg, Deutsch… joah. Naja. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man dafür hätte argumentieren sollen, dass in „Der Vorleser“ (Schlink) der Mercedesfahrer (S. 145 ff., glaube ich), welcher Michael in Richtung KZ mitnimmt, NICHT der Offizier auf dem Foto, das er beschreibt, ist. Deutschlehrer sind halt etwas abstrus (und ich nicht kritikfähig XD).

In Recht war ich die Einzige, die kein Abi in dem Fach macht und anstandeshalber sowie der Frauenquote zuliebe trotzdem im Unterricht war. Unten in der Aula hätte ich mich auch nicht konzentrieren können, und so konnte ich noch ein bisschen der angenehmen Stimme lauschen. ^_^

Nach der 6. ging’s dann ins Kino mit einer Handvoll Mitdreizehntklässler und der K12. ‚Plastic Planet‘. Wirklich, wirklich sehenswert, auch wenn ich bei diesen Dokus oft nah am Einschlafen bin… Er ist mir auf jeden Fall positiver in Erinnerung als ‚We feed the World‘, falls jemandem der hier bekannt ist. Möglicherweise, weil’s vorrangig um den Einfluss auf den Menschen geht, denkt die zukünftige Bio-Anthropologie-Studentin. X3 Möglicherweise war auch der Unterhaltungseffekt größer. Dabei stellt sich ein interessierter Mensch während und nach dem Film tatsächlich die Frage, ob man da nicht selbst ein bisschen was für sich machen kann, um die Lebensqualität zu verbessern. (Zum Beispiel nicht in die USA auswandern.) Andererseits gibt es schon so viele andere Qualitätminderer, und wer würde schon lieber Glas- als Plastikflaschen den ganzen Tag mit sich herum- oder in die Wohnung im fünften Stock schleppen wollen?

Solche Filme finde ich sehr wichtig – schon allein, um immer wieder daran erinnert zu werden, sich auch mal mehr Gedanken über das eine oder andere Thema zu machen, ohne nur den primären Nutzen/ Schaden zu realisieren.

An diesem Beispiel hat mir die Art der Präsentation gefallen – es war nicht monoton und nur in Form von fachbegriffstrotzenden Gesprächen mit Firmenchefs dargebracht. Gewisse Analogien (wie z.B. das Erzählen über den Abbau eines Plastikballs mit Erdball-Aufdruck, während Landschaftsbilder gezeigt werden) haben ebenso zur Interessantheit beigetragen wie die paar Worte Französisch am Anfang in der Wüste, die Haushalte, die ihre Plastikgegenstände vor das Gebäude verfrachteten und staunten und die persönlichen Erzählungen und Aktionen des Dokumentators.

Was allerdings am meisten Aussage hatte, waren die Tatsachen. Die konkretisierten Zusammenhänge in schlichteren Fakten. Beispiele gefällig?

  • Unfruchtbare Paare weisen einen größeren Anteil an Kunststoffen/ Weichmachern im Blut auf als der Durchschnitt. In den letzten Jahrzehnten ist die Anzahl der produzierten Samenzellen beim Menschen um etwa die Hälfte gesunken. Mögliche Ursache: Die Kunststoffe bzw. Kunststoffzusätze, die sich ähnlich wie das Hormon Östrogen auf den Körper auswirken.
  • Diese hormonartige Wirkung hat auch Einfluss auf die Entwicklung des Embryos bzw. Kindes, besonders in Bezug auf das Gehirn.

Kunststoffbestandteile sind außerdem häufig…

  • kanzerogen (krebserregend)
  • Grund für Übergewicht
  • verantwortlich für die Ausprägung von Asthma und Allergien.

Bei jedem Gebrauch von Plastikgegenständen schabt sich natürlicherweise etwas von dem Material ab und gelangt in unseren Körper. Ihr habt sicher Plastikflaschen oder Tupperware rumstehen, an denen Schlieren und Trübungen zu erkennen sind – das sind typische Anzeichen.

Die entsprechenden Konzerne halten es nicht für ihre Aufgabe, über die Gefahren zu informieren. Darum muss sich wie immer die Gesellschaft kümmern. Großkonzerne üben so viel Macht und Druck auf Prüfungskommissionen und ganze Staaten aus, dass nicht allzu viel geforscht und verboten werden kann – womit wiederum der Boden für den Beweis von Giftigkeiten etc. entzogen wird.

Soviel mal zu dem Thema. (: Mehr Infos (wirklich interessant!): http://www.plastic-planet.at

Morgen muss ich mit dem Rad zur Schule, weil ich nicht nach Sport, sprich nach der 10., abgeholt werden kann bzw. kein Bus fährt. Seeeufz. Ich bin doch viel zu unsportlich dafür. Und falle sicher vom Fahrrad. Und rege zig Autofahrer auf. Und was, wenn die halb verrostete Kette raus-/zerfällt? >.<

Dafür freu‘ ich mich schon wahnsinnig auf Freitag und den zugehörigen Besuch. X3 Hoch lebe der Islandvulkanstaub! Solang er am Wochenende nicht auch noch negativen Einfluss auf’s Grillwetter nimmt.

 
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Verfasst von - 21. April 2010 in Blog

 

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