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You’ve arrived at Panic Station!

Das neue Muse-Album „The 2nd Law“ ist draußen. ^_______^

Manche kapieren jetzt auch endlich den zweiten thermodynamischen Hauptsatz (den ich schon mit dem Album in Zusammenhang stellte, als lediglich der Titel feststand, jaha, Adrian! Naturwissenschaftler halt), der, wie auch in den beiden letzten Songs des Albums verdeutlicht wird, in etwa aussagt: Bei Energieübertragung in isolierten Systemen steigt die Entropie, das Chaos. Es gibt keine Perpetuum mobile(s). Im Video zu ‚Unsustainable‘ entsprechend angedeutete Gesellschafts-/ Wirtschaftskritik, vermutlich. Ich liebe es ja generell, wie haufenweise naturwissenschaftliche und vor allem biologische wie anthropologische Bilder bei dieser Band eingearbeitet werden, wenn man sich nun Clips, Songtexte oder Präsentationen während der Bühnenshow ansieht. Möglicherweise gebe ich sie unter anderem deshalb gern als Lieblingsband an. ❤

Nun aber zum Album, genauer, zur Songliste:

  1. Supremacy
  2. Madness
  3. Panic Station
  4. Prelude
  5. Survival
  6. Follow Me
  7. Animals
  8. Explorers
  9. Big Freeze
  10. Save Me
  11. Liquid State
  12. The 2nd Law: Unsustainable
  13. The 2nd Law: Isolated System

Dies ist keine möglichst ausgefeilt-objektiv-musikwissenschaftliche Kritik. Ich will keine der ‚Möh, die alten Alben waren besser‘-Personen sein (das möge niemand persönlich nehmen – ich find’s aber eher spannend, wie sich eine Band entwickelt, die einem ans Herz gewachsen ist mit ihren genialen Liedern, aber auch mit den Charakteren dahinter und dem ganzen Drumherum, das Menschen zu Fans macht). Und ich freue mich schon sehr, sehr auf das Konzert im November. So viel sei gesagt.

Es zeichnet sich eine gewisse Präferenz der Lieder zu Anfang des Albums ab, sowohl bei anderen Hörern als auch bei mir. ‚Supremacy‘ sollte laut Vorabbemerkungen noch am ehesten an die muse’sche Stiltradition, wenn es eine solche wirklich gibt, anknüpfen. Und ich liiiebe Matts „Suuupremacy~!“ und die folgende jamesbondhafte Bassline plus Melodie. Einer der Albenfavoriten, neben ‚Madness‘, das bereits vorher zu hören war, das irgendwie tiefer und ruhiger wirkt.

Mein derzeitiger Favorit ist allerdings ‚Panic Station‘, genau, Lied 3. (Haha, 3, Lieblingszahl.) Ich hab mich total verliebt – es klingt irgendwie sexy (wen’s interessiert, der möge sich über die Lyrics informieren), hat einen einigermaßen harten Rhythmus, der mir besonders ganz zu Beginn gefällt, klingt teils ein bisschen nach Queen… es groovt. :] Schon allein dafür will ich das Album nicht missen.

Dann haben wir noch das ebenfalls im Vornherein bekannte ‚Survival‘, genau, der meinungsspaltende Olympia-Song. Mir gefällt das orchestrale Prelude und, mal wieder, der Hauptteil (etwas schwierig festlegbar), in dem es ordentlich abgeht. Teilweise zeigen sich allerdings – wie auch in den folgenden Tracks – gewisse Längen. Vielleicht klingen sie unter anderem durch dieses Abweichen vom üblichen Alternative-Rock-Liedschema anders als ‚früher‘. ‚Follow Me‘ ist dann beispielsweise etwas electropopmäßig unterlegt.

‚Explorers‘ sticht für mich ein bisschen raus aus der ‚langweiligen‘ Mitte bis Ende des Albums. Ich finde, es erinnert manchmal so ein bisschen an Radioheads ‚No Surprises‘, hat zunächst gar etwas von einem Schlaflied. :3 ‚Big Freeze‘ finde ich auch noch fein. Und dann kommen die beiden Überraschungslieder von Chris Wolstenholme, eigentlich eher Bassist. Also nochmals etwas sehr Ungewöhnliches für ein Muse-Album. Seine Stimme ist weniger ungewöhnlich, aber er hatte ziemlich was zu verarbeiten, Stichwort Alkoholabhängigkeit… Interessant, da reinzuhören. Von den beiden mag ich ‚Liquid State‘ lieber. Und etwas mehr aggressive Beteiligung von Dom am Schlagzeug wäre generell auch schön gewesen, fällt mir ein.

Finalement haben wir noch die beiden thermodynamischen Lieder (eher gesanglos), ersteres (‚Unsustainable‘, siehe ganz oben) berüchtigt für den – huh – Dubstep. Oder so ähnlich. Ich hab nichts gegen den Einfluss aus der Richtung, nur ist die Roboterstimme nicht so das Wahre. Muse nimmt sich und andere gern mal aufs Korn, und der Track hier klingt etwas danach. Dafür mag ich ‚Isolated System‘ wiederum, dieses Schwebende, fast Wabernde…

Auch, wenn das nun besonders gegen Ende nicht superpositiv klingt – tolles Album. Tolle Band. Q.e.d.

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Verfasst von - 5. Oktober 2012 in Blog, Kaufen, Kultur, Musik

 

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Legalegalización

…oder etwas Derartiges. An Tag 3. So langsam werde ich ja schon etwas nervös… Aber das hindert mich jetzt auch nicht daran, meine Frühlingsmädchen-Story noch zu tippseln. ^^ Ich soll aus der Sicht eines anderen Rollenspiel-Charakters schreiben, und wenn wir schon mal Frühling haben, soll’s sich da auch um Frühlingsgefühle drehen. Nur bekam ich da eine seltsame Person zugeteilt, in die der Charakter, den ich schreiben soll, verliebt ist.

Wie der Titel schon entfernt andeutet, lade ich nebenher spanische Musik runter, um mich für die nächsten Tage zu wappnen. Einfach nebenher mal die Sprache hören, in der es am Freitag zu schreiben gilt. Von Manu Chao besitze ich ja schon ein Album, ebenso Orishas, und nun lud ich ein paar andere Songs runter, beispielsweise von Bebe. Die Gute macht hübsche Mädchenmusik (zumindest hören das gewiss mehr Mädels als Kerle, die interessieren Themen wie körperliche Gewalt gegen Frauen auch nicht so sehr) auf Spanisch, und der Gesang ist einigermaßen verstehbar. Verbesserungsvorschlag: Obwohl ihre Verwegenheit und Individualität vermutlich darunter leidet, fände ich etwas weniger ausgeflippte Frisuren toll. Zwar geht das wieder genau gegen den Feminismus, den sie teilweise propagiert, aber seien wir mal ehrlich: Damit kann sie ihre breiten Schultern vielleicht etwas verstecken und sieht noch sexyer aus mit diesen Kajalaugen aus dem Video zum Song ‚Malo‘. X3

Wobei es sicher Leute gibt, die auf ihre Schultern stehen. (:

Weniger verständlich sind die Texte von Ska-P, einer Empfehlung meines Freundes. Schnell gesprochenes Spanisch hat aber auch so seine Stärken, es klingt zum Beispiel gut. Und hiermit darf ich auch die Herkunft des Titels erklären, der ist nämlich ein Ausschnitt aus ‚Cannabis‘. Und in diesem Wortzusammenhang kommt man auch schnell drauf, worum’s in den Lyrics geht. *g* Ich fand die Vorstellung so genial, den Song die nächsten Tage vor mich hinzusummen und dann wirklich auf Texte zu stoßen, die irgendwas mit Drogen zu tun haben. Schon allein aus dieser Hoffnung heraus werd‘ ich’s mir noch öfter anhören.

Im Französischen (Donnerstag, whew…) hab ich ja schon ein paar Liedchen, Carla Bruni, Louise Attaque (hach ja, damals, als ich mir die CD von meiner ersten Französischlehrerin auslieh…), und die ‚fabelhafte Welt der Amélie‘-Soundtrackmusik ist da auch ganz passend. :] Zusätzlich hab ich seit heute auch noch ‚Oh Soleil‘ von Irie Révoltés, was mir eine Freundin mal empfohlen hat. Obwohl ich kein Sonnenfanatiker bin, gefällt’s mir ausgesprochen gut. Und vielleicht liegt’s wirklich an den Stilmitteln im Text. (;

Wer sonst Tipps hat, immer her damit. (: Es gehen auch anderssprachige, wie The Boss Hoss, die ich als Stimmungsmacher wärmstens empfehlen kann und mit denen ich mich heute auch beschäftigte. Wenn sogar ich dringendes Tanzbedürfnis empfinde, machen die irgendwas richtig.

Und was ich gerade höre, ist wieder was ganz anderes, aber vielleicht gefällt’s auch jemandem. Portishead. (: Ich glaube, es hat was mit Synthie zu tun. Eine tolle Frauenstimme jedenfalls. Manch einer wundert sich vielleicht, da grad solche Melodien häufiger irgendwo mal im Hintergrund liefen, beispielsweise in einer Werbung, und man sie wiedererkennt, ohne sie bewusst gehört zu haben. Vielleicht ist’s ja ‚Glory Box‘ (jetzt muss ich dran denken, wie ich heute ein halbes Glory Hole in der Schulbibliothekswand fand O_o), oder ‚Numb‘, was mir persönlich grad sehr gefällt. (Oder vielleicht haben sie die Lieder auch im Nachhinein geklaut? X.x Ich bin uninformiert.) Ich bin übrigens über eine nächtliche Doku auf Arte – etliche Monate her – auf die Band gekommen. XD

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 3. Mai 2010 in Blog, Hogwartsplay, Musik

 

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