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Neue Heimat?

Ja, es ist alles gut gelaufen. Nein, ich habe mich nicht verlaufen. (Nein, ich werde jetzt nicht weiterreimen.) (:

Ich bin heil und munter angekommen, habe aber noch kein einziges Foto gemacht. Dafür bin ich nun eingeschriebene Bio-Studentin und fühle mich entsprechend gut. X3 Von der Stadt habe ich noch nicht so viel mitgekriegt, aber an den wunderwunderschönen Hausfassaden kann ich mich wahrscheinlich nie satt sehen. Insofern ist W tatsächlich die perfekte Stadt für mich (gut, wahrscheinlich gibt es noch ein paar ähnliche), denn im Gegensatz zu Simon stehe ich nicht auf modern-geschichtsträchtige Gebäudeansammlungen, sondern auf Pomp, Schnörkel, korinthische Säulen, klassizistische Statuen, gigantische Kuppeln, Schmiedeeisentore und -fenster, Stuck. Das ist Ästhetik. Und das ist Wien. Ich fühle mich so verstanden hier!

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Verfasst von - 13. September 2010 in Alltag, Andere Blogs, Foto, Studium, Wien

 

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Kängurupfoten

…enthielt der ‚Strauß‘, den ich zu meiner letzten Abiprüfung in Biologie bekam. Schön grün, und wir hatten auch etliche Evolution-Aufgaben, die Australien thematisierten (Beuteltier-Säugetier-Konkurrenz, bliblablubb). Übrigens heißen die Pflanzen wirklich so, außer vielleicht, wenn man den lateinischen Namen meint, der lautet nämlich Anigozanthos. Und es gibt sie tatsächlich nur im Südwesten Australiens.

Möge die Macht mit einer Freundin von mir sein, die dieses Jahr noch nach Australien (ein Jahr work & travel) fliegt. X3

 
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Verfasst von - 22. Mai 2010 in Blog, Kaufen

 

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Sevenevenevenevenvenven…

In einer Woche habe ich meine erste Abiturprüfung hinter mir.

Heute gab’s ’ne Einweisungsstunde, à la „Man darf bei den Abiprüfungen nicht auf dem Klo rauchen“ und „Acht Uhr dreißig Anwesenheitspflicht!!!“ – und offenbar darf man in jedem Prüfungsfach den Duden benutzen. O.o Heißt, ich kann da für meine Spanischübersetzung ein paar Synonyme nachschlagen? Das wäre nett.

Ansonsten habe ich heute nicht viel gemacht. Fotos – *hüstel* -, wobei ich für den Hogwartsplay-Frühlingsmädchenwettbewerb schon ein paar Bildchen machen wollte, aber ich glaube, dafür steht die Sonne grad schon etwas tief. Und ich habe Angst, mir bei dem Versuch das Bein zu brechen und mein Abi nicht schreiben zu können. @.@

Außerdem stieß ich noch auf diverse coole Blogs, und zwar über die CO2-Neutralisierungs-Teilnehmerliste. Nachdem ich die Bestätigung bekam, dass für meine Seite jetzt auch ein Bäumchen gepflanzt wird! Ich werde mir in Gedenken daran noch einen Namen überlegen. X3 Vielleicht mache ich’s ja vom Bio-Abi abhängig. (: Aber nun mal zu den Blogs:

  • Lady Butterfly’s Bücherblog ist der erste. Wie der Name schon sagt, geht’s darin hauptsächlich um Bücher. *g* Und zwar hauptsächlich die, die eine junge Studentin (allerdings älter als ich! Nicht, dass ich nicht vor allem ältere Freunde hätte) sich zu Gemüte führt. Habt ihr schon mal von Bücher-Challenges gehört? Vorsätze wie „Jetzt lese ich dieses Jahr aus jedem Genre eins, um meinen Horizont zu erweitern!“ oder „Endlich mal die echten Literaturklassiker abklappern!“? Sowas gibt’s da auch. [Und mittlerweile selbst im Hogwartsplay – zu 50 Büchern, die man mal gelesen haben sollte. Ich schnitt da nicht sonderlich gut ab, bin aber immerhin am Alice-im-Wunderland-international-Lesen!]
  • Dann hätten wir da noch Brummelliese. Die muss allein schon wegen ein paar hübscher Spielereien rein – zum Beispiel „Wie neurotisch bist du?“ oder „Wie viele Kamele bist du/ ist deine Freundin wert?“. Ich darf mit Stolz verkünden, dass man für mich schon 63 Kamele auftreiben muss, und:

^_^

  • Finalement gäb’s da noch Bella’s Wonderworld, über das ich ebenfalls zu einem moviepilot-Test kam. Aber an sich geht’s in dem Blog wie beim Erstgenannten um viele Bücher. (: Spontan hat mich besonders die Rezension zu ‚Böses Mädchen‘ von Amélie Nothomb angesprochen (bis auf den accent grave statt accent aigu). Aber dann mal zum nächsten Testergebnis:
Wer bist du im Wunderland? Mach den Test bei der Film-Community moviepilot

ALICE IM WUNDERLAND – Mehr Infos zum Film von Tim Burton auf moviepilot

^______^

Außerdem habe ich mal wieder den SeitTest gemacht, wie schon vor einigen Monaten. Damals war ich lediglich befriedigend, jetzt habe ich mich um 0.8 Punkte verbessert und bin sogar gut. (: Dabei hat sich an der Grobverteilung der Plus- und Minuspunkte nicht viel geändert – guter Text (so rechtschreibtechnisch und so, nehme ich an), keine große Beliebtheit, Lesbarkeit und Übersicht eingeschränkt, Spam (?!). Die bessere Bewertung mag an den gehäufter auftretenden Kommentaren liegen. X3 Freut mich sehr! Aber trotzdem wäre ich in meinem Abi gern besser. XD

Jaha, für so etwas hat man eine Woche vor dem Abitur Zeit. x)

 

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Im Zeitalter des Plastiks

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Die Klausur in Französisch war ein voller Erfolg, Deutsch… joah. Naja. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man dafür hätte argumentieren sollen, dass in „Der Vorleser“ (Schlink) der Mercedesfahrer (S. 145 ff., glaube ich), welcher Michael in Richtung KZ mitnimmt, NICHT der Offizier auf dem Foto, das er beschreibt, ist. Deutschlehrer sind halt etwas abstrus (und ich nicht kritikfähig XD).

In Recht war ich die Einzige, die kein Abi in dem Fach macht und anstandeshalber sowie der Frauenquote zuliebe trotzdem im Unterricht war. Unten in der Aula hätte ich mich auch nicht konzentrieren können, und so konnte ich noch ein bisschen der angenehmen Stimme lauschen. ^_^

Nach der 6. ging’s dann ins Kino mit einer Handvoll Mitdreizehntklässler und der K12. ‚Plastic Planet‘. Wirklich, wirklich sehenswert, auch wenn ich bei diesen Dokus oft nah am Einschlafen bin… Er ist mir auf jeden Fall positiver in Erinnerung als ‚We feed the World‘, falls jemandem der hier bekannt ist. Möglicherweise, weil’s vorrangig um den Einfluss auf den Menschen geht, denkt die zukünftige Bio-Anthropologie-Studentin. X3 Möglicherweise war auch der Unterhaltungseffekt größer. Dabei stellt sich ein interessierter Mensch während und nach dem Film tatsächlich die Frage, ob man da nicht selbst ein bisschen was für sich machen kann, um die Lebensqualität zu verbessern. (Zum Beispiel nicht in die USA auswandern.) Andererseits gibt es schon so viele andere Qualitätminderer, und wer würde schon lieber Glas- als Plastikflaschen den ganzen Tag mit sich herum- oder in die Wohnung im fünften Stock schleppen wollen?

Solche Filme finde ich sehr wichtig – schon allein, um immer wieder daran erinnert zu werden, sich auch mal mehr Gedanken über das eine oder andere Thema zu machen, ohne nur den primären Nutzen/ Schaden zu realisieren.

An diesem Beispiel hat mir die Art der Präsentation gefallen – es war nicht monoton und nur in Form von fachbegriffstrotzenden Gesprächen mit Firmenchefs dargebracht. Gewisse Analogien (wie z.B. das Erzählen über den Abbau eines Plastikballs mit Erdball-Aufdruck, während Landschaftsbilder gezeigt werden) haben ebenso zur Interessantheit beigetragen wie die paar Worte Französisch am Anfang in der Wüste, die Haushalte, die ihre Plastikgegenstände vor das Gebäude verfrachteten und staunten und die persönlichen Erzählungen und Aktionen des Dokumentators.

Was allerdings am meisten Aussage hatte, waren die Tatsachen. Die konkretisierten Zusammenhänge in schlichteren Fakten. Beispiele gefällig?

  • Unfruchtbare Paare weisen einen größeren Anteil an Kunststoffen/ Weichmachern im Blut auf als der Durchschnitt. In den letzten Jahrzehnten ist die Anzahl der produzierten Samenzellen beim Menschen um etwa die Hälfte gesunken. Mögliche Ursache: Die Kunststoffe bzw. Kunststoffzusätze, die sich ähnlich wie das Hormon Östrogen auf den Körper auswirken.
  • Diese hormonartige Wirkung hat auch Einfluss auf die Entwicklung des Embryos bzw. Kindes, besonders in Bezug auf das Gehirn.

Kunststoffbestandteile sind außerdem häufig…

  • kanzerogen (krebserregend)
  • Grund für Übergewicht
  • verantwortlich für die Ausprägung von Asthma und Allergien.

Bei jedem Gebrauch von Plastikgegenständen schabt sich natürlicherweise etwas von dem Material ab und gelangt in unseren Körper. Ihr habt sicher Plastikflaschen oder Tupperware rumstehen, an denen Schlieren und Trübungen zu erkennen sind – das sind typische Anzeichen.

Die entsprechenden Konzerne halten es nicht für ihre Aufgabe, über die Gefahren zu informieren. Darum muss sich wie immer die Gesellschaft kümmern. Großkonzerne üben so viel Macht und Druck auf Prüfungskommissionen und ganze Staaten aus, dass nicht allzu viel geforscht und verboten werden kann – womit wiederum der Boden für den Beweis von Giftigkeiten etc. entzogen wird.

Soviel mal zu dem Thema. (: Mehr Infos (wirklich interessant!): http://www.plastic-planet.at

Morgen muss ich mit dem Rad zur Schule, weil ich nicht nach Sport, sprich nach der 10., abgeholt werden kann bzw. kein Bus fährt. Seeeufz. Ich bin doch viel zu unsportlich dafür. Und falle sicher vom Fahrrad. Und rege zig Autofahrer auf. Und was, wenn die halb verrostete Kette raus-/zerfällt? >.<

Dafür freu‘ ich mich schon wahnsinnig auf Freitag und den zugehörigen Besuch. X3 Hoch lebe der Islandvulkanstaub! Solang er am Wochenende nicht auch noch negativen Einfluss auf’s Grillwetter nimmt.

 
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Verfasst von - 21. April 2010 in Blog

 

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