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Ein Herzchen fürs Märzchen

02 Mrz

Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag des Monats März etwas Tolles zu machen, das mir die 24 Stunden so richtig versüßt. Warum der März? – Weil das ein besonderer Monat ist, allein weil ich am Ende Geburtstag habe, und er dieses Jahr gern noch besonderer werden soll, wofür er gutes Potential hat. (Außerdem ist es der letzte Monat meines 365-Fotoprojekts.) Und, weil mir die Idee gestern, am Ersten, kam, der schon mal großartig verlief.

Der erste März eignet sich auch schön dafür wegen des ‚Märzchen‘-Brauchs, der aus Rumänien/ Moldawien/ Bulgarien stammt und an den meine Mama mich gestern mit einer lieben E-Mail erinnerte.

Das Märzchen ((…) rumänisch Mărțișor) ist ein typisches Geschenk zum 1. März. Es besteht aus einer rot-weißen Schnur, meistens mit einem kleinen Anhänger, und ist oft an einer Bluse oder einem anderen Kleidungsstück befestigt. Es wird von Frauen und Kindern vom 1. März an ein bis zwei Wochen lang getragen. Das Märzchen symbolisiert den Frühling und wird von Verwandten oder guten Freunden, oftmals zusammen mit einem Schneeglöckchen, verschenkt.

1. März: Besuch Anni, Schönbrunn & Gloriette & 1. Bezirk, Coppelius-Konzert.

Es war so wunderschön. Nach den beiden ersten Vorlesungen des Sommersemesters, für die ich sogar fast pünktlich um 8 auf der Uni war, habe ich mich mit einer (Brief-)Freundin (aus Groupiezeiten XD) getroffen, die auf Studienfahrt in Wien war und die ich aufgrund einer Prüfung am vorangehenden Tag erst nun sehen konnte. Zusammen mit ein paar Freunden von ihr haben wir uns zum Schloss Schönbrunn begeben, bis hinauf zur Gloriette, von der aus man einen hübschen Ausblick hat (im späteren Frühling/ Sommer sicher sogar einen schönen) und wo ich das erste Mal überhaupt war. Nach dem Besuch des Cafés dort oben (Schokomousse & Milch!) und einem Zwischenstopp in ihrem Hostel sind Anni und ich allein weitergezogen, da der Rest sich bereits auf den Heimweg machte, und durch den ersten Bezirk geschlendert, angesichts dessen Schönheit ich mich einmal mehr gefragt habe, warum ich überhaupt jemals fort von Wien möchte. Wir waren in ein paar feinen Läden (hauptsächlich für Postkarten – in ‚Butlers‘, Buchläden, Papeterien; Anni hatte mir im Übrigen zuvor Briefpapier geschenkt, da es ihr geglückt ist, ein schönes Set aufzufinden – nicht einfach in diesen Tagen!), zu denen auch der H&M am Graben gehörte, der nicht nur in die altmodische Fassade eingebettet ist, sondern auch innen viele Stilelemente eines dekadenten Wohnhauses des 19. Jahrhunderts aufweist. :3

Nach dem Abschied bekam meine Vorfreude auf das anstehende Konzert von Coppelius (mittlerweile zu einer meiner Lieblingsbands gemausert) einen gewaltigen Dämpfer. Ich las online, dass eines der Mitglieder, auf das ich mich mitunter am meisten gefreut hatte, aufgrund von Krankheit nicht dabei sein konnte: Butler Bastille. Zudem war ich natürlich den ganzen Tag lang auf den Beinen gewesen und fürchtete mich schon vor den Schmerzen bei und nach dem Konzert. Aber natürlich rappelte ich mich dennoch auf, nicht zuletzt, weil ich noch eine Karte für eine Freundin, die ich erst dort treffen würde, dabeihatte; zusätzlich ausgestattet mit Seifenblasen und Feuerzeug, weil ich aufgeschnappt hatte, dass das nützlich sein könnte. Und natürlich hat sich das Aufrappeln gelohnt. (:

Vom Comte auf den Arm genommen.Ihren Stil titulieren die Berliner selbst als ‚Kammer-Core‘, sagen wir mal: Rock/Metal aus dem 19. Jahrhundert. Mit Cello, Kontrabass, Klarinetten und Schlagzeug. Dieses Programm ziehen die 200jährigen Zeitgereisten konsequent durch mit Kleidung, Accessoires, Sprache und allem drum und dran. *schwärm* Die Texte sind teils deutsch, teils englisch, die neuesten frisch herausgekommen auf dem Album ‚Extrablatt‘. Es hat so unglaublich viel Spaß gemacht! Und ich muss unbedingt auf ein weiteres Konzert, um den Butler mitzuerleben – und um ihn sowie Schlagzeuger Nobusama um ein Autogramm zu bitten! Die anderen habe ich mit einer Freundin schon gestern erwischt und auch das eine oder andere Foto abgestaubt. Mein bisheriges Lieblingsbild (hab noch nicht alle bekommen/ gesehen) seht ihr hier – höchst verwackelt, aber hey: ich in den Armen von Comte Caspar. :] (Es war seine Idee! Genauso wie der Autogrammstempel ins Dekolleté! So viel zu den Groupiezeiten…)

Ich vermisse sie jetzt schon sehr. Und ich weiß nicht, ob der März noch cooler werden kann, aber ich will das Beste draus machen!

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Ein Kommentar

Verfasst von - 2. März 2013 in Alltag, Foto, Kaufen, Kultur, Musik, Studium, Wien

 

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Eine Antwort zu “Ein Herzchen fürs Märzchen

  1. dielyra

    7. März 2013 at 17:23

    Schöner Artikel!
    Und weil es bei dir Schönes zu lesen gibt, habe ich dich für den Best Blog Award nominiert >> http://dielyra.wordpress.com/2013/03/07/best-blog-award/ :)

    Liebe Grüße!

     

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