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Fanfiction-Fieber

27 Mrz

Damit ich nicht den ganzen Abend lang sinnlose Musikvideos von The Midnight Beast, die ich gruseligerweise cool finde, obwohl sie nur in einem Video harrypotterbezogen sind und seltsame Musik machen, höre, werde ich nun ein bisschen die Werbetrommel rühren. Für einen guten Freund und mich.

Ersterer schreibt schon seit Jahren an seiner ersten und vielleicht auch einzigen Fanfiction – also einer Geschichte, die sich auf das Werk einer anderen Person, in diesem Fall auf die Harry-Potter-Reihe von Joanne K. Rowling, bezieht. In seinem Fall geht es allerdings großteils um Originalcharaktere aus seiner eigenen Feder, er schreibt also nicht aus der Standardsicht des Harry-Hermine-Ron-Trios. Die Handlung – abgesehen vom Prolog – beginnt kurz vor Harrys viertem Hogwartsjahr, das Trimagische Turnier steht also bevor; Drake, der Hauptcharakter, besucht mit seinen drei Slytherinfreunden das siebte Schuljahr und wird bald schon Mitglied des Ordens des Phönix sein.

Eine kleine Inhaltsangabe zu The Trial (Teil 1: Awakening) vom Autor selbst: Eigentlich verspricht das Abschlussjahr des introvertierten Drake Valentine auf Hogwarts ein ganz gewöhnliches zu werden – abgesehen von zwei Dingen: Erstens scheint er auf dem besten Weg, sich zu verlieben, was ihm überhaupt nicht Recht ist und einigen Unmut auslöst, zum anderen geschehen im Hintergrund Dinge, die die Fassade der ereignislosen letzten Jahre endgültig brüchig werden lassen. Die unscheinbaren, kleinen Vorzeichen schüren – von den wenigsten wirklich wahrgenommen – eine leise, aber immer größer werdende, bedrohliche Ahnung, die die kaum gehaltvollen Gerüchte der vergangengen Zeit plötzlich wieder präsent werden lässt.
Ein Szenario scheint immer wahrscheinlicher, und Drake versucht krampfhaft, die Augen davor zu verschließen – bleibt die Frage, wie lange ihm das noch gelingt …

Als Betaleserin bin ich inhaltlich schon ein bisschen weiter als bei den ersten beiden veröffentlichten Kapiteln, und ich kann sagen, dass mich sowohl Stil als auch Inhalt bereits gefangen genommen haben. Dušan bzw. Dante hat eine sehr schöne Art, Szenerien zu beschreiben, seine Worte sind überlegt gewählt und die Konstruktionen längst nicht auf dem simplen Niveau, das man bei vielen anderen Fanfictions findet. Desweiteren bin ich schon ein Fan der Hauptcharaktere, die zwar ganz anders als die meisten aus den Büchern sind, aber vielleicht auch gerade dadurch bestechen. Sie haben alle ihre Stärken und Schwächen, und wenn man hinter die Fassade blickt (was auf den ersten paar Seiten vielleicht noch nicht so einfach ist, aber das Werk ist ja auch keine Eintagsfliege), lernt man junge Erwachsene kennen, mit denen man vielleicht auch ganz gern seine Freizeit auf Hogwarts verbringen würde. *hüstelgrins*

Mädchen kommen übrigens auch vor:

Wer jetzt schon auf den Geschmack gekommen ist, der findet unter diesem Link noch mehr Informationen zur Story sowie den Prolog (The Provision) und das erste Kapitel (Prelude to Tragedy). So, wie es jetzt aussieht, soll es alle zwei Wochen ein neues Kapitel geben, das auch Ende dieser Woche anstünde. (:

Und auch ich selbst habe vor einer Weile eine erste Fanfiction begonnen und fertiggestellt. :] Sie spielt allerdings ein paar Jahrzehnte früher, als Sirius Black und die Rumtreiber noch zur Schule gehen. Mein Hauptcharakter mit Namen Maya hegt eine besondere Vorliebe für diesen Gryffindor, die besonders ihrem besten Freund Quentin ein wenig auf die Nerven geht. Deshalb teilt sie mit ihm auch nicht das merkwürdige Ereignis, bei dem sie das erste Mal ein paar Worte mit ihrem Schwarm wechselt… Doch wird sich dadurch etwas für die quidditchspielende Ravenclaw ändern? Und was hat Sirius‘ Bruder Regulus mit der Sache zu tun? Wer diese Fragen zu rhetorischen machen will, wird sich an meine als einzeln für sich stehende Geschichte (zehn Seiten in Word) wagen müssen. (; Coming soon: ab meinem Geburtstag ist der erste Teil auf diesem Blog online. Der Rest folgt in zweitägigem Abstand und versüßt euch vielleicht die Zeit bis Ostern, falls ihr das feiert oder Ferien habt.

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4 Kommentare

Verfasst von - 27. März 2012 in Blog, Kreatives, Lesen, Musik

 

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4 Antworten zu “Fanfiction-Fieber

  1. Adrian

    27. März 2012 at 22:58

    Also die FanFic deines Freundes klingt interessant und ich werde sie mir gewiss mal antun. Deine fand ich auch echt super und bin schon gespannt, wie sie weiter geht!

     
  2. Mogy

    28. März 2012 at 11:57

    Ich finde so Fanfic-Rezensionen schön ♥
    Habe selbst eine Zeit lang Fanfics geschrieben, damals allerdings hauptsächlich zu Inu Yasha und ein paar anderen Manga. Ein bisschen „Jugendsünde“, denn ich hab sie völlig unkontrolliert einfach online gestellt, aber es hat soooo viel Spaß gemacht!

    Dantes FF gefiel mir ja auch gut, obgleich ich natürlich Kritikpunkte hatte. Viel von dem, was du erzählst (Charaktere, „hinter die Fassade blicken“, usw) kann man als normaler Leser noch nicht beurteilen, aber ich bin schon gespannt und denke, das wird schon noch. :)

     
  3. Mogy

    28. März 2012 at 11:59

    (Apropos, heute oder morgen fang ich nach gefühlten Ewigkeiten das erste Mal wieder als eine Art Betaleser an. Wobei ich mehr ein Pate bin, der das ganze betreut, Aufbau und Richtung beobachtet und anfeuert und vom Boden aufsammelt. :) )

     
  4. Pik

    28. März 2012 at 12:19

    Sofern sie weitergeht, Adrian… Aber der einzelne Kommentar, den ich schon auf sie bekommen habe, klang auch danach, vielleicht sollte ich mich mit der Idee anfreunden. :D

    Ich mag Rezensionen auch sehr gern, die Art und Weise, wie jemand eine Geschichte sieht und was dem Leser so besonders auffällt, die Aufmerksamkeit, die die Person dem Werk schenkt und auch, sich selbst intensiver mit Texten auseinanderzusetzen… An mich ist vielleicht doch eine Literaturwissenschaftlerin verloren gegangen.

    Deswegen bin ich wohl auch eine recht geeignete Betaleserin. (: Ich wünsch‘ dir, Mogy, dass du viel Erfolg mit deinem Schützling hast, und ihr zusammen etwas Schönes entwickeln könnt!

     

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