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Du liest / Er lernt

20 Apr

Einer immer begabter als du

Du liest

Er lernt

Du lernst

Er forscht

Du forschst

Er findet:

Einer immer noch begabter.

(von Robert Gernhardt)

Wie ich bereits in diesem Blog schrieb, wollte ich bei der April-Challenge für Script Frenzy mitmachen, habe aber ziemlich kläglich versagt/ aufgegeben. Müde sieben Seiten. Und wenn ich mir im Gegensatz dazu den Text meines (Schreib-)Kumpanen Adrian durchlas… Gut, er hatte zuvor bereits einen Plan ausgearbeitet, schon lange die Idee dazu. Dennoch, er kann einfach viel besser schaffen. Ich bin dazu vermutlich nicht so gut gemacht, weniger talentiert. Ich kann nur kritisieren. Eklig, oder? Zumindest, wenn man nur die negative Konnotation des Wortes bedenkt, das eigentlich auch Lob bedeuten soll. Aber auch sonst, was bringt es mir, kritisieren zu können? Andere, die einen Text schreiben, „haben“ ihn. Kritiker können nur über das Eigentum anderer urteilen.

Jedenfalls stieß ich später – genauer: heute – wieder einmal auf einen Bücherblog. Von Menschen (meist Mädchen, oder Frauen), die Unmengen an Büchern verschlingen und konsequent auch darüber bloggen. An Challenges teilnehmen, in denen es beispielsweise darum geht, in einem Jahr zehn Bücher aus zehn verschiedenen Genres zu lesen. Oder eine bestimmte Seitenzahl zu erreichen. Das ähnelt wie dem NaNoWriMo, nur eben in der passiven Form.

Nun habe ich also quasi festgestellt, dass ich besser wieder zum Lesen zurückgehe (auf die Lesestufe, die nicht mehr viel Schöpferisches an sich hat – gewissermaßen ein Rückschritt, ähnlich dem Gedicht/ Zitat, in dem man auch dem Begabteren nachsteht). Zumindest, was das Schreiben außerhalb von Rollenspiel-Postings angeht. Ein bisschen nach den Mottos „Das kann ich wenigstens (seit 16 Jahren; back to the Vorschule roots)“, „Dafür brauche ich kein positives Feedback, um den Elan zu haben, weiterzumachen“ und „Das bringt mir mehr“.

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8 Antworten zu “Du liest / Er lernt

  1. Carolin

    21. April 2011 at 11:30

    Hier gibt’s nix grünes … ich wollte Brot oder Nudeln essen … je nachdem, worauf ich in ner Stunde mehr Lust hab ;)

    Und mich würd’s ja schon freuen, wenn ich nur Zeit zum Lesen hätte … Schreiben schaffe ich seit Jahren nicht mehr (und sinnvoll war’s auch damals nicht) … aber mittlerweile hab ich nicht mal mehr Zeit, ein Buch zu lesen, das ich gern lesen WÜRDE … die Uniliteratur ist so zahlreich und wenn ich die irgendwann geschafft habe, darf ich mir ein anderes Buch suchen ;)

     
  2. Pik

    21. April 2011 at 13:28

    Das ist doof. ._. Ich hoffe, dass es nächstes Semester weniger stressig wird! Und wenn du in Spanien bist, kannst du ja vielleicht auch so ein bisschen schmökern… Hab vorhin als verspätetes Geburtstagsgeschenk zwei französische Krimis bekommen (mal auch Lektüre, was der französische Alltagsmensch liest ^^), auch nicht zu lang/ dick, da freu ich mich schon drauf, wenn ich mich mal dazu durchringen kann. (:
    Und dann lernst du ja immerhin, was wiederum eine Stufe weiter oben ist! (;

     
  3. Carolin

    24. April 2011 at 12:02

    Das stimmt, Spanien müsste mir Zeit zum Spaß-Lesen geben … Immerhin hab ich „nur“ 2 Hausarbeiten, da müsste das drin sein =)

     
  4. Mogy

    25. April 2011 at 14:16

    Mir reicht das einfache Konsumieren von Texten nicht aus. ich muss gestalterisch arbeiten, erfinden, Abenteuer erleben, sprich: Schreiben.

    Aber ich kenne das, wenn man failt. Und zwar hart und derb und voll auf die Fresse. Nach 2, 7, oder nach 80 Seiten.

    Wichtig ist dabei, einen kontinuierlichen Schreibrhythmus aufzubauen, dh jeden Tag zu schreiben. Und wenn’s nur 10 Minuten sind. Dadurch wird man angeregt, ständig mal drüber nachzudenken und schon sprudelt es mit den Ideen, schon kommt die Trance und dann kommt auch irgendwann das (positive, aber durchaus konstruktive) Feedback.
    (Wobei ich lange nichts mehr geschrieben habe, dass ich auch jemandem präsentiert habe.)

     
  5. Pik

    26. April 2011 at 21:27

    Ja, aber auch für dieses kontinuierliche Schreiben bräuchte ich wohl eine gute Idee, an der ich bleiben kann.
    Und gerade auch das Gestalterische finde ich toll, sich materialisierende Ideen, Formulierungen, die fließen… Nur sind Failen und der eigene (pessimistische) Kritiker da keine allzu gern gesehenen Gäste, was die Motivation angeht. Danke aber für deine Beschreibungen und den Vorschlag, ich werd’s versuchen!

     
  6. Mogy

    27. April 2011 at 10:08

    Hey, das Problem hab ich grad auch, hehe. Ich hab nicht wirklich eine Storyline für mein jetziges (nicht mehr „neues“) Projekt. Ich hab Charaktere, Setting und sogar schon Nebengeschichten. Nur keine Hauptstory :C
    Wir müssen uns irgendwann Wordwars liefern!

     
  7. Pik

    27. April 2011 at 13:50

    Dafür – auch, wenn ich grad noch keine Vorstellung davon habe, wie das genau aussieht. XD

     
  8. Mogy

    27. April 2011 at 16:21

    Es gibt zwei Arten von Wordwars. Einmal die, die auf Zeit basieren: Beide sagen, sie schreiben, sagen wir, 15 Minuten und wer in dieser Zeit das meiste geschafft hat (Wortanzahl), hat gewonnen.
    Oder aber man legt eine Wortzahl fest und wer diese zuerst erreicht hat, hat gewonnen.
    Persönlich hab ich immer nur das erste gemacht, das zweite ist aber sicher auch spannend.

     

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