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Aus dem Leben eines Kunstobjekts

08 Aug

So, die Zeugnisverleihung hab ich überstanden, das einmonatige Praktikum in Würzburg ebenfalls. Jetzt geht’s langsam ans Eingemachte, namentlich Umzug, Studium, Papierkram… (nachdem ich nächste Woche eine Freundin besucht habe.) Wobei mir zu ‚Eingemachtes‘ dabei einfällt, dass ich mal selbst Papier herstellen wollte. Naja, ein anderes Mal.

Mir kommt es ohnehin so vor, als würde ich mich mit meinen Plänen etwas übernehmen. Ich will so vieles. Lesen, Ballett tanzen, Klavier spielen, fotografieren, zeichnen, Filme sehen, feiern… Wie soll ich das alles neben einem Vollzeitstudium bewerkstelligen? Mag mir nicht jemand einen Zeitumkehrer schenken? Wo ist Professor McGonagall, wenn man sie braucht, hm?

Mit meiner Leseleistung in den letzten Wochen bin ich übrigens ziemlich zufrieden. In etwa ein Buch pro Woche. Nach…

  • ‚Furchtbar lieb‘ (komplexer und doch locker zu lesender Splatterdramaliebesroman)
  • ‚Der kleine Erotiker‘ (hochamüsantes, schwarzhumoriges Lexikon der sexuellen Fetische)
  • ‚Mädchenmörder‘ (von der Literatur-im-Foyer-Moderatorin Thea Dorn, nach dem Innenklappentextlesen fühlte ich mich verfolgt, die neunzehnjährige Julia mit Einserabitur gleich mir allerdings in sehr wenigen Charakterzügen. Hochinteressante, psychologische Entführungsgeschichte. BITTE NICHT HINTEN ANFANGEN ZU LESEN WIE MEINE MUTTER)
  • ‚Ich denke, also bin ich verwirrt‘ (von quer-Moderator Christoph Süß, die mit Humor angereicherte Geschichte der Philosophie mit etlichen Verknüpfungen zu unserer Epoche der Postmoderne)
  • und ‚Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie‘ (von einem studierten Physiker, der mittlerweile auf Kabarett umgesattelt ist, kurze Kapitel!)

ist jetzt Judith Hermanns ‚Nichts als Gespenster‘ an der Reihe. Ich hab’s schon mal begonnen, aber ich stelle fest, dass ich etliche Bücher vor ein paar Jahren anders las als jetzt. Und, dass ich im Allgemeinen gerade positiver darauf reagiere als mit 15 (oder so), als ich mich oft frage, was mir nun gesagt sein und was dieser seltsame Stil eigentlich soll. Der Apfel meines Intellekts kriegt langsam rosa Wangen?

Vorhin habe ich ein paar Fotos auf meinen flickr-Stream geladen, die meisten stammen von meinem Paris-Kurztrip. Und ich habe einige neue Ideen im Kopf, ich weiß nicht, wann ich sie alle umsetzen soll. Vor allem bräuchte ich für einige einen Kooperationspartner, oder zumindest ein Stativ. Ich dachte auch schon an eine Morgens-vor-der-Uni-Autoportraitserie. Für die bräuchte ich vermutlich weder das eine, noch das andere – zumindest will ich doch hoffen, dass meine Studentenbude über einen Tisch verfügt…

Und soeben sah ich mir mit meiner Maman ‚Anatomie‘ und ‚Anatomie 2‘ an. X3 Den ersteren nicht zum ersten Mal, Lieblingsfilm! Leider war der Ton irgendwie mies eingestellt, ich weiß nicht, ob’s am Fernseher, am DVD-Player oder an den DVDs selbst lag. Jedenfalls waren die Gespräche nur sehr leise, Musik und Hintergrundgeräusche dafür umso lauter. Manch einer machte sich schon Sorgen, dass sich die Nachbarn beschweren könnten.

Abgesehen davon war ich die letzten Wochen auch zweimal im Kino, und besonders ‚Inception‘ hat es mir da sehr angetan. Genau, der mit Leonardo diCaprio. Absolut sehenswert, egal, welches Genre man bevorzugt! Ansonsten dringe ich inhaltlich mal nicht so sehr in die Tiefe, ich habe den Eindruck, man hört an allen Ecken und Enden davon. Wirklich großartig.

Ich gähne schon. Und morgen werde ich auch noch relativ früh aufstehen, brunchen. Könnte glatt zu einem weiteren Hobby werden! Und dann muss ich ja auch noch packen und eventuell meine was-nehme-ich-mit-nach-Wien-Liste erweitern.

Macht’s gut,
eure Kunstfetischistin

Derzeitiger Lieblingssong: Kante – Zombi

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5 Kommentare

Verfasst von - 8. August 2010 in Blog, Foto, Musik, Printmedien

 

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5 Antworten zu “Aus dem Leben eines Kunstobjekts

  1. Kabrett

    8. August 2010 at 01:39

    Hübscher Blog das hier – aber sag mal, ich bin wohl grad mit Blindheit geschlagen: Wo kann man denn hier deinen feed abonnieren? Kann nirgends einen RSS-Button finden, nur bei den Kommentaren …

     
  2. Pik

    8. August 2010 at 19:13

    Sofern ich das hier nicht missverstehe und das hier kein Spam ist – ich hab leider keine Ahnung. O.o

     
  3. Wanda

    9. August 2010 at 10:26

    Du müsstest unter Widgets irgendwo die Möglichkeit haben, RSS-Feeds in dein Menü rein zu machen. Aber das ist eigentlich nicht, was ich schreiben wollte. XD
    Eigentlich wollte ich dir sagen, wie genial ich diesen satz hier finde: Wo ist Professor McGonagall, wenn man sie braucht, hm?
    Das habe ich mich auch schon gefragt, weisst du. Aber irgendwann hat man dann doch wieder Zeit. *yeah*
    Liebe Grüsse,
    Wanda

     
  4. rhodok

    9. August 2010 at 11:21

    Daumen hoch für deinen momentanen Lieblingssong.

     
  5. Carry

    11. August 2010 at 14:38

    Filme gucken und feiern klappt neben einem Vollzeitstudium gut … Lesen manchmal auch …
    Wird schon :D

     

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