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Manchmal ist’s besser, neutral zu sein

28 Apr

Und noch eine kleine Neuigkeit, nicht nur auf der Sidebar: Ich möcht‘ meinen Blog CO2-neutral machen. Das ist nicht meine eigene Idee, und ich bin noch nicht einmal selbst auf die Initiative gestoßen, aber wofür guckt man sich denn andere Blogs an? Genau, um ihre Ideen zu klauen. (Das meine ich jetzt nicht ernst. Ô.o Ich lese andere Blogs sehr gern, wegen der Leute, die sie schreiben, der unterschiedlichen, interessanten Themen, der literarischen Gestaltung, wegen Fotos und aus einigen anderen Gründen. Also: Achtung, ihr Deutsch-LKler! Ironie! Ein Stilmittel!) Carry und Adnava sind meine Vorreiterinnen (*hrhr*), ich folge unauffällig.

Also, CO2-neutral machen. Was soll das, und wie zur Hölle soll ich das machen? Ich meine, Internet? Virtuell? CO2? Draußen? GASFÖRMIG?! Nun, da muss schon noch eine Instanz zwischengeschaltet sein. Und das ist gut so. (Nein, das streiche ich nicht durch, weil ich damit nicht übereinstimme, sondern weil das in diesem Absatz ganz klar alles übertrieben ist. Befreit euch von überflüssigem Ballast… *omm*)

Soyons sérieux: Die Leute von Mach’s grün! und I plant a tree! pflanzen dafür Bäume. Diese sollen das CO2, welches durch die Server bei der Blogbenutzung ausgestoßen wird (zumindest las ich etwas Derartiges zur CO2-neutralen Google-Suche), wieder kompensieren. Denn wie der gelehrsame Wald- und Wiesenbiologe weiß, betreiben Bäume wie auch andere Pflanzen Fotosynthese. Durch die Chlorophyllpigmente in den Blättern, die Sonnenlicht absorbieren und mit dieser Energie Wasser und Kohlenstoffdioxid in frisch gepressten Sauerstoff und Traubenzucker umwandeln. (6 CO2 + 6 H2O → 6 O2 + C6H12O6… ich muss lernen.)

Für die ersten 750 Blogs, die an dieser Aktion teilnehmen, werden genausoviele Bergahorne gepflanzt – auf einem Gebiet im Oberharz, das mal Wald war, von Sturm Kyrill in Mitleidenschaft gezogen wurde und nun wieder vor lebendiger Bäume strotzen soll. Mehr als 400 wurden bereits gepflanzt. Und wenn die süßen Sprösslinge noch ein Stück wachsen, kann das den Blogbetrieb locker neutralisieren, für 50 Jahre. (:

Unabhängig davon frage ich mich gerade, ob ich meinen Blogstyle verändern soll. Der hier ist zwar wunderhübsch und passt vermutlich am Besten zu mir, aber ziemlich schmal, und selbst ein relativ kurzer Text wirkt da endlos. Vermutlich nicht sehr förderlich für Leserzahlen! Aber vielleicht führe ich das Tagebuch auch für mich selbst. … Ach, verdammt, ich vergaß, dass ich geil auf Kommentare bin. Ist das ein Grund zum Wechsel?

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3 Kommentare

Verfasst von - 28. April 2010 in Andere Blogs, Blog, Foto

 

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3 Antworten zu “Manchmal ist’s besser, neutral zu sein

  1. Carry

    29. April 2010 at 10:40

    Iiich lese ja ;)
    Und so schmal ist es umständlich, aber wer motiviert ist, schafft das auch :D

     
  2. Kristina

    29. April 2010 at 13:24

    Hab deinen Blog gerade erst entdeckt. Gefällt mir. Schau jetzt wohl öfters mal rein :-)

     
  3. Ophelia Pfauenfeder

    2. Mai 2010 at 10:55

    Ach weisst du, solange die Texte nur lang aussehen und es gar nicht sind, macht es Spass mit der Pfeiltaste nach unten zu drücken und den nächsten Abschnitt zu lesen. ;) Und die machst du glücklicherweise ja auch.
    Was mich aber wirklich überrascht, ist deine schnelle Handlungsfähigkeit, immerhin bin ich auch erst seit kurzem „Co2-Neutral“. :P

     

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