Die Pottermore-Insider-Blogger haben eine Woche veranstaltet, in der die Mitglieder jedes Hauses über Twitter ihren Stolz über die Zu(sammen)gehörigkeit beposten sollten. Da ich Twitter nicht nutze, hab ich mich auch nicht groß darum gekümmert, aber das Mini-Resümee klingt putzig. :3 Hogwarts FTW!

Ich bin natürlich auch extrem stolz auf mein tolles Ravenclaw, in das ich auch bei Pottermore eingeteilt wurde. Als ich den Willkommenstext las, war ich fast gerührt und fühlte mit jedem Absatz mehr, wie gut ich reinpasse. Natürlich hat auch jeder Aspekte anderer Häuser, und es gibt einige, denen es leider nicht so geht wie mir und die unzufrieden sind mit der Auswahl des Sprechenden Hutes. Einerseits finde ich auch, dass es beim Einteilungstest zu wenige Fragen gibt (ich glaube, es waren sieben an der Zahl?), um eine spezifischere Entscheidung herbeizuführen, und wenn man zufällig weniger auf den Charakter abzielende Fragen aus dem Pool bekommt, ist das natürlich noch beklagenswerter. Andererseits sollte man tatsächlich beachten, dass dabei gewisse Tendenzen zu dem Haus, in das man eingeteilt wurde, festgestellt wurden, und immer die (angeblichen) Vor- und Nachteile der einzelnen Häuser realistisch sehen. Zwei Freunde kamen bereits unerwarteterweise nach Slytherin und sind damit nicht ganz zufrieden, weil sie keine gerissenen Selbstsüchtler sind; wenn man dem Internet lauscht, so hört man von vielen Hufflepuffs, die keine sein wollen, weil das angeblich das Haus der Nichtskönner und Langweiler ist. Genausogut kann man allerdings auch Gryffindor und Ravenclaw je nach Lust und Laune Arroganz, Ignoranz, Übermut, Strebertum, ‘Vergeistigtheit’ oder Unloyalität vorwerfen.
Ich hab sie alle sehr gern. :3 Insgesamt sind sie doch alle Teil meiner Jugend in Hogwarts. :D Und deshalb spiele ich mal die eine, mal die andere (persönlich bin ich wohl in dieser Reihenfolge am ehesten: Ravenclaw, Slytherin, Hufflepuff, Gryffindor – umso seltener, dass mein erster und mir wohl recht ähnlicher Rollenspielcharakter eine Gryffindor wurde), und probiere derzeit Kreatives mit den Wappenfarben und Nagellack aus. :]
Inspiriert hat mich dazu dieses Bild von einem richtig tollen Slytherinkissen, hach, ich mag auch so eins für Ravenclaw. (Warum zum Teufel verstehen die Leute, die seit Jahren davon lesen, nicht, dass Ravenclaw einen ADLER und keinen RABEN als Wappentier hat? Argh!) Da ich ohnehin grünen und weißen Lack da hatte, probierte ich gleich rum. (Ja, ich weiß, Slytherin ist silber-grün, aber wie gesagt, kein silber da, und fürs Kissen war es wohl auch geeigneter.) Die Nägel abwechselnd einfarbig in grün und weiß, den Daumen weiß lackiert und mit grün die Ecken, dann nochmal mit weiß in dieser ‘Wappenform’ drüber, mit Kugelschreiber Schlange und Symbole draufgeritzt (okay, die sind zugegebenermaßen nicht so toll geworden) und durchsichtig erneut drüberlackiert.
Nach meinem Einkaufsgelage hab ich nun auch endlich meine Hausfarben, blau und bronze (bronze ist’s in den Büchern; für die Filme haben sie eigenartigerweise grau genommen). Eigentlich mag ich diese Farben nicht so besonders, weil bronze so ein erdiger Ton ist (da wären mit hufflepuffschwarz oder slytherinsilber lieber) und mir blau nicht so recht steht (ich glaub, davon rücken bei mir Hautrötungen in den Vordergrund; da hätte ich lieber gryffindorrot). Als ich sie dann auf meinen Nägeln hatte, fand ich sie allerdings ganz wunderbar. XD Der Adler ist mir nicht so toll geglückt, dafür find ich Sterne und Mond irgendwie besser als das Dreieckige bei Slytherin (weiß auch nicht so recht, wonach ich das auswählte). Für den Anfang jedenfalls nicht mal so übel.
Ach, und ich hab die Chemieprüfung bestanden. :D Yaaaaay. Die war wichtig. Mal gucken, wie ich mich dieses Semester in chemischen Übungen schlage. XD
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Wie man an meinem Bloghintergrund erkennen kann, hab ich eine Vorliebe für (mehr oder weniger florale) Schnörkelmuster. Als Adrian mich letztens besuchen kam, stellte er auch irgendwann fest, dass sich Derartiges an verschiedenen Gegenständen in meinem Besitz wiederfindet. (Mal abgesehen von meiner Vorliebe für die Farbe Rot.) Möglicherweise werde ich das demnächst besser dokumentieren, aber vorerst gibt’s das mittlerweile einige Wochen alte, aber nicht minder frische Design meines Laptops:

Eine wunderbare und leicht anzubringende Laptopfolie, bestellt via DaWanda(hehe)-Shop deviceoutfit. Angenehmerweise musste ich nicht einmal selbst Maß nehmen, denn mein Laptopmodell befand sich bereits in der Kartei der Ausgemessenen. :3
Gestern war ich auf einem Überraschungsessen anlässlich des Geburtstags meiner Mitbewohnerin/ Übermieterin. ^^ Sehr gelungen, weil sie nichts davon geahnt hat – ich bin fünf Minuten nach ihrem Heimkommen abgezischt mit der Ausrede, heute Abend mit einer (ehemaligen) Mitstudentin wegzugehen… (Ich
sah nicht aus, als wollte ich nochmal schnell in den Supermarkt O.o Zugegebenermaßen sah ich sogar ziemlich gut aus, was einer lustigen Klamotten- und Accessoirekombination zu verdanken ist. Nylonstrumpfhose mit buntem Blumenmuster, Jeansminirock, schwarzes Top mit Schnürung vorn, bordeauxviolette Armstulpen, Kette mit Schaukelpferd- und Medaillonanhänger, rote Glöckchenohrringe und ein Haarreif mit schwarzer Blüte (letztere beide von Khaos Kouture) im hochgesteckten Haar. Optional: ein pink gemustertes Schaltuch vom Naschmarkt.)
Das Essen war lecker, wir waren in einem hübschen Burgerrestaurant. XD Meine Soße war zwar nicht so deliziös (Sweet Whiskey trifft nicht meinen Geschmack, durfte ich feststellen), aber die gab’s ohnehin in einem beigestellten Töpfchen, und meine Sitznachbarn teilten bereitwillig. (; Den Heimweg traten wir zu Viert mit Welpen an (ach ja, wir haben nun einen schwarzen Labradorwelpen in der WG) und danach… hab ich natürlich nichts mehr für Chemie gemacht, jaja. Im Augenblick tue ich das auch nicht, wie mir gerade auffällt… Hach ja. Freu’ mich drauf, wenn diese Lernerei erst mal rum ist und ich mit Priska aufs Schokofest, mit Karina ins Ballett und mit anderen angehenden Anthropologen in meine neuen Vorlesungen gehen kann. :3 Außerdem gibt’s Bücher nachzuholen, RPG-Texte zu schreiben und vielleicht noch ein paar Bloggereien zu tätigen…!
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Nein, zugegebenermaßen hab ich keine narkotisierenden Stoffe in den Teig gemischt. Ich mag nur die Alliteration.
Cupcakes sind in, und sie sind cooler als Muffins. Immerhin sind Torten cooler als Kuchen, und hier haben wir das Ganze in einer Stufe kleiner. Wir haben hierbei nämlich einen Muffin bzw. Kuchen PLUS eine wunderhübsche Dekoration drauf. Huldigt den Törtchen!

Ähm. Naja, ich hab gestern mit meiner Mama unsere ersten gebacken. :3 Schoko und Kirsch.
<< langweilige Muffins

fulminante Cupcakes v v
Okay, zugegebenermaßen ist die Buttercreme mit Vanillepudding ein bisschen wenig vanillig im Geschmack und war auch relativ flüssig. Aber wie soll man’s interpretieren, wenn im Rezept steht, der Pudding solle nach Packung zubereitet werden, aber ganz andere Angaben für Zucker- und Milchmengen angegeben werden? Naja, das nächste Mal ein bisschen mehr Kakaopulver in den Teig und ein bisschen mehr Zucker und weniger Milch in den Pudding. ^___^
Leider hab ich im Augenblick nicht viel davon, weil ich grad vom Zahnarzt komme und schön zwei Betäubungsspritzen in die beiden Unterkieferseiten bekommen hab. Ich bilde mir ein, sogar meine Ohren und Augenlider sind etwas taub… aber das könnte auch an der durchgeplayten Nacht liegen. x) Merci, Laura!
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…oder zumindest aus der Nähe. (: Jenny hat hier schon von unserer Tauschaktion und meinem Päckchen geschrieben, nun bekam ich eines von ihr.

Mein erster Eindruck: Lecker! :3 Mein zweiter: Aaah, tolle Schminkutensilien! Auf dem violetten Nagellack (von MNY) mit wunderschönen kleinen schimmernden Splittern ist sogar ein Pik abgebildet. Ja, das hab ich in der Tat schnell gefunden… und den Lack ein paar Stunden nach dem Öffnen (und einem langen Bad) aufgetragen, er ist wirklich sehr toll. Man erkennt auch gut, dass es lila sein soll, im Gegensatz zu dem sehr dunklen in meinem Besitz, den mein Freund immer für schwarz hält.
Ich freu’ mich auch schon drauf, die Smokey-Eyes-Lidschattenpalette (von NYX) auszuprobieren – im Gegensatz zu Jenny bin ich nämlich nicht sehr versiert im Schminken, habe auch keine sonderlich große Auswahl und kann somit mal ein bisschen rumprobieren. Ich hab schon angefangen, meinen Eyelinerstrich zu üben, damit ich dann bei der Lidschattenanwendung ordentlich bin. *glucks*
Oh, und die Ohrringe, seht ihr die Ohrringe? (Fürs Foto in den Spalt zwischen Spiegel und Lidschatten geklemmt.) Sehr niedlich, ich liebe Zebras!
Auf dem Bild nicht zu sehen ist übrigens das mitgeschickte Buch – ‘Schmetterling und Taucherglocke‘. (Vielleicht kennt der eine oder andere auch den Film dazu.) Und zwar, weil es noch auf meinem Nachttisch liegt, weil ich es vorhin gelesen habe, gleich in einem Rutsch, es ist recht schmal. Mir kann man eigentlich so gut wie jedes Buch unter die Nase halten und ich finde es interessant – was mich an meine Feststellung erinnert, dass man sich in einigen Sachen, für die man Feuer und Flamme ist, weniger wählerisch zeigt. Als Beispiel nenne ich nur Frauen mit Schuhtick, die finden meist an vielen verschiedenen Schuhen Gefallen, während weniger Begeisterte sich eher für bestimmte Kategorien und gegen andere (was will man auch mit sogenannten Römersandalen? *hüstel*) entscheiden oder auch innerhalb einer Art etliche Modelle verschmähen. Doch zurück zum Buch – es ist der Bericht eines ehemaligen Chefredakteurs, der von einem Tag auf den anderen in seinem eigenen Körper gefangen ist, in seiner Taucherglocke, nicht mehr in der Lage, sich zu bewegen. Mediziner nennen dies Locked-in-Syndrom. Jean-Dominique Bauby erzählt von verschiedenen Facetten, seinen Empfindungen, Stimmungsschwankungen, seinem Krankenhauszimmer und dem Personal, den Beziehungen zu Bekannten, Freunden und Familie (er hat zwei Kinder). Natürlich ist es traurig, verzweifelt machend. Aber andererseits wird man auch von seinem Humor und seiner durchaus schönen, ungewöhnlichen Sicht auf verschiedenste Dinge überrascht. Sehr empfehlenswert und wie gesagt schnell lesbar bzw. auch verfilmt.
Was ich generell beim Päckchen festgestellt habe, ist, dass Jenny mehr Verbrauchsgüter mitgeschickt hat. ^^ Also Dinge, die ich verzehren oder auftragen darf, wie die Kokoslotion oder die Sandstone-Peelingseife von Lush. (Sehr passend übrigens, meine Bohemian-Seife – ebenfalls mit zitronigem Duft – hat sich nämlich letztens in ihre letzten Bestandteile aufgelöst… Oh, wir beide haben wohl wirklich einen Narren an diesem Laden gefressen.) Bei mir war mehr Schmuckkram dabei, den sie ausleihen, aber auch wieder zurückschicken darf. *g*
Noch ein Bildchen von der ihr geschickten Sweetie-Pie-Probe (in einem Bebe-Youngcare-Gläschen). Ich hab das Logo zuvor dreimal geübt. ^^
Aber ich denke, wir haben uns beide trotz dieses Unterschieds sehr über die jeweiligen Päckchen gefreut! ^___^ Für ‘ne Fortsetzung bin ich sicher zu haben, vielleicht auch mit einem anderen Tauschopfer… aber das Verschicken ist auch nicht ganz billig, also jede Woche krieg’ ich das nicht hin. XD
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Wie man schon im letzten Posting lesen konnte, probiert auch Jenny (von Teilzeitkreativ) bald als meine Mittesterin beim trnd-Projekt das Färbemousse. (So viele Verlinkungen schon im ersten Satz.) Heute habe ich ihr das Päckchen zusammengestellt – denn neben der Haarfarbe bekommt sie noch ein paar andere Kleinigkeiten aus meinem Besitz, die ich ihr für eine Weile ausleihen werde. Im Gegenzug – vielleicht, wenn sie meiner Sachen überdrüssig ist oder ein schlechtes Gewissen hat – leiht sie mir etwas von ihr.
Ich bin schon gespannt, wie diese kleine Tausch-Rücktausch-Projekt wird. :] Wie ihr meine Sachen gefallen und was sie damit anzufangen weiß, was sie mir zuschickt, ob alles am Schnürchen läuft (was ich sehr hoffe)… Es war schon nicht so einfach, denn es galt ein paar Richtlinien zu beachten:
- Was könnte ihr gefallen? (Wobei es auch seinen Reiz haben könnte, mal etwas zu probieren, was man sonst nie in Betracht ziehen würde…)
- Was ist zu persönlich, als dass ich es anderen verleihen möchte?
- Was ist (möglicherweise aus dem oben genannten Grund) zu wichtig/ wertvoll zum Verschicken?
- Was ist dabei trotzdem kein Klump? (;
- Und die Frage aller Fragen: Hat sie tatsächlich Ohrlöcher, und wenn ja, vielleicht eine Nickelallergie?
Ein paar Dinge sind mir dazu eingefallen, über die ich an dieser Stelle allerdings keine Worte mehr verliere, falls Jenny zuvor noch diesen Blog besucht. ^^ Mit Liebe wurden sie eingepackt, morgen geht das Päckchen auf die Reise. Ich hoffe, es wird nicht zu teuer. X_x
Schlagwörter: Allergie, Beauty, Blog, Geschmack, Haarfarbe, Jenny, Kleidung, Liebe, Link, Mittesterin, Mousse, Nickel, Ohrlöcher, Päckchen, persönlich, Post, Projekt, Reise, Schminke, Schmuck, Stil, Tausch, Teilzeitkreativ, trnd, uninflected, wertvoll
Nun gibt’s auch ein trnd-Projekt für Österreicherinnen! Als frisch Zugezogene bekam ich kürzlich eine Projekteinladung, bewarb mich und wurde erfreulicherweise genommen. Es geht um eine neuartige (dauerhafte) Haarfarbe von Schwarzkopf – und zwar in Schaumform. Das verheißt schon mal einen bequemen Färbeprozess, fast wie beim schlichten Haarewaschen. Außerdem enthält die Coloration kein Ammoniak, was zudem angenehm fürs Näschen ist (und möglicherweise auch weniger giftig und aggressiv? Nun ja, fürs Aufschließen der Haarschuppenschicht ist wahrscheinlich nun mal eine nicht gerade handzahme Substanz nötig…). Beides Punkte, die besonders bei dem Haarefärben zu Hause positiv auffallen. Und da ich bisher nur daheim Haare färbte, freute ich mich besonders darauf, Schwarzkopf Perfect Mousse testen zu dürfen.

Da pro trnd-Mitglied vier Packungen mit zwei Farben (die Kombinationen waren vorgegeben, was ich etwas schade finde) ausgesandt werden sollten, galt es, eine Mittesterin zu finden. Als Erstes kam mir da eine Kommilitonin in den Sinn, die eine ähnliche natürliche Haarfarbe hat wie ich und ihre seit längerer Zeit rotbraun färbt. Sie erklärte sich einverstanden, und so entschied ich mich für die Kombination Dunkles Rotbraun (388) + Dunkelbraun (400). Allerdings verlief das Projekt nicht ganz wie geplant, denn als das Päckchen bei mir ankam und ich meiner Freundin davon erzählen wollte, schwante mir bereits Fürchterliches: Ich sah, dass sie ihre Haare bereits nachgefärbt hatte. Zwar entschuldigte sie sich wortreich, aber das brachte mir auch keine neue Mittesterin…
War die Sache hiermit also abgeblasen? Nein, halt, so leicht lasse ich mich nicht unterkriegen. (; Ich startete einen kleinen Aufruf auf Facebook und erhielt gleich mehrere Anfragen von Freundinnen, die gern einspringen wollten. Währenddessen war in mir die Idee aufgekommen, doch selbst den Rotton auszuprobieren, also suchte ich jemanden für die dunkelbraune Nuance. Jenny (Achtung, versteckter Link!), die sich auch fleißig die Haare färbt, hatte Lust darauf – und ich hoffe, dass sie in einigen Tagen ihr Päckchen mit der Perfect Mousse-Haarfarbe erhalten wird!

Zwischenzeitlich machte ich mich selbst ans Ausprobieren. Vor einigen Wochen habe ich meine Haare schwarz nachgefärbt (übrigens auch mit Schwarzkopf-Farbe, nur eben in der wohlbekannten flüssigen Form), allerdings war schon wieder ein Ansatz zu sehen, und ich fragte mich, was das dunkle Rotbraun bewirken könnte. Ein Rotschimmer im schwarzen Haar wäre nämlich durchaus schön, außerdem erhoffte ich mir den typischen gesunden Glanz nach dem Färben. Also bereitete ich alles vor – was gar nicht so einfach war, denn derzeit wird unser Bad renoviert, und es stand mir kein Waschbecken mit Spiegel zur Verfügung. Ich stellte mir also die Fläschchen (Colorgel und Anwendungsflasche mit Pumpaufsatz), die in der Packung enthaltenen Pflege-Conditioner und Plastikhandschuhe sowie Handtuch und Kamera am Küchenwaschbecken auf, bürstete nochmal die Haare durch, dann konnte es endlich losgehen.

(Im Hintergrund: Unser Toaster.)
Auch ich gehöre zu den Testerinnen, die die ‘Nicht schütteln, nur kippen’-Anweisung auf der Anleitung kritisch beäugten. Wie sollten sich die beiden sogenannten Farbstoffvorprodukte denn so ordentlich mischen? Das fragte ich mich auch weiterhin, als ich nach etwas Pumpen den Schaum auf die behandschuhte Hand bekam und sich teilweise deutliche Farbübergänge von weiß nach rot zeigten. Vermutlich macht das aber bei dem Vermischen und Einmassieren auf dem Kopf keinen großen Unterschied mehr, und der meiste Schaum hatte auch eine gleichmäßige Färbung, in meinem Fall rotorange. Er ist leider recht schnell zerfallen, hat sich aber noch immer seine eher schaumartige Konsistenz bewahrt. Von Verflüssigung kann also kaum die Rede sein.

(Zum besseren Vorstellen (und weil ich sie so mag): Noch ein Schaumbild. *hüstel*)
Erst verteilte ich das Mousse über dem Waschbecken in meinen Haaren, gewann aber ziemlich schnell Vertrauen, dass die Farbe nicht tropfen würde, und begab mich vor den Spiegel im Eingangsbereich. Da konnte ich natürlich auch viel besser überprüfen, wo ich bereits Schaum ans Haar gebracht hatte. Sicherheitshalber habe ich zuvor den Rand zum Haaransatz hin etwas eingecremt, um die Farbe nicht zu sehr im Gesicht zu verschmieren, aber das hat bei meiner eher tollpatischigen Technik nicht allzu viel gebracht… Es war auch etwas schwieriger einzuschätzen, wie sich das Mousse verhält. Das stellte allerdings gar kein Problem dar, denn die Farbe ließ sich auch nach dreißigminütiger Einwirkzeit sehr einfach von der Haut abspülen. Ein großes Plus!
Es wurde angeraten, für längeres als schulterlanges Haar wirklich beide Packungen zu benutzen. Für meine Haare war das viel zu viel (womit ich mir allerdings reichlich schräge Frisuren machen konnte, jieäah), deswegen habe ich die zweite Packung nicht vollständig aufgebraucht. Möglicherweise lag es dann auch an der großen Menge, dass doch ein Tropfen auf dem Boden landete, aber aufgrund der leichten Entfernbarkeit war das auch kein Drama.

Dreißig Minuten später, es geht ans Auswaschen. Kein großes Problem, wenn man nicht gerade vergessen hat, die Kontaktlinsen herauszunehmen und diese notgedrungen kopfüber im Waschbecken entfernt… Wie gewohnt dauert es etwas, bis das Wasser klar und die überschüssige Farbe draußen ist, und nach kurzem Auswringen kommt der Conditioner drauf. Hat zunächst einen angenehmen Geruch, später wird dieser jedoch etwas merkwürdig. Ist möglicherweise auch die Farbe. Bei getrocknetem Haar habe ich ihn später kaum mehr wahrgenommen, bzw. nicht mehr negativ.
Das vorläufige Ergebnis: Mein Ansatz ist rot, der Rest nicht genau definierbar, weil nasses Haar bekanntermaßen ziemlich dunkel ist. Hat was von einer Superheldin. Mein Freund war da eher skeptisch, aber er hat sich während des Färbens immerhin amüsiert – und war auch recht angetan von dem Schaum, mit dem ich immerhin das nicht vorhandene Bad kompensieren und ohne zu tropfen vor dem Spiegel färben konnte.
Am nächsten Morgen stelle ich fest, dass das Rot nicht über das Schwarz gekommen ist, was ich mir aber schon gedacht habe – Schwarz lässt sich einfach schlecht überfärben, wenn man das Haar zuvor nicht mit extremen (und gewiss ammoniakhaltigen) Blondierungssubstanzen hat bearbeiten lassen. Immerhin, ein leichter Farbschimmer ist erkennbar, und der Ansatz natürlich immer noch rot. Hm. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber mir gefällt es irgendwie. Auf jeden Fall festzuhalten ist, dass alles ganz wunderbar gesund glänzt, und das war ja auch eine erhoffte Wirkung.
Als ich dann in der nächsten Vorlesung auf meine Kommilitonin traf, beäugte sie mich in der Pause (zuvor war der Saal abgedunkelt und nicht viel zu erkennen) ganz interessiert: »Dann hast du die Farbe also selbst probiert!« Ich erzählte ihr von der Aktion am Abend zuvor.
Ihr Kommentar zur Frisur: »Cool, irgendwie – hat was Verwegenes!« Das ist doch schon mal kein schlechtes Ergebnis. (: Demnächst werde ich sie noch mit den MaFo-Unterlagen näher zu ihren Erfahrungen zum Haarefärben befragen. Außerdem bin ich schon gespannt, was meine neue Mittesterin zu Perfect Mousse sagt…
Für mich ist die neue Schwarzkopf-Haarfarbe auf jeden Fall eine bedenkenswerte Alternative zur flüssigeren Farbe. Wenn ich mich recht erinnere, ist Perfect Mousse allerdings auch etwas teurer (UVP 9,99€?), sodass ich die verschiedenen Formen möglicherweise auch abwechselnd benutzen werde.
Schlagwörter: aggressiv, Ansatz, Österreich, Bad, Coloration, Colorgel, Dunkelbraun, Dunkles Rotbraun, Einladung, Entfernung, Facebook, Färben, Frisur, Geruch, giftig, Glanz, Haare, Haarfarbe, Jenny, Küche, Kommilitonen, Konsistenz, Kontaktlinsen, MaFo, Mittesterin, Mousse, ohne Ammoniak, Perfect Mousse, Projekt, Schaum, Schimmer, schwarz, Schwarzkopf, Spiegel, Superheldin, trnd, Tropfen, uninflected, verwegen, Waschbecken
Vor einiger Zeit wurde mir von dani mein vermutlich erster Blogaward verliehen. (Merci! X3) Hier winkt er in die Kamera:
Und diese Aufgaben stellt er:
- Danke der Person, die dir den Award verliehen hat und verlinke sie in deinem Post! *abhak*
- Erzähle uns 7 Dinge über dich.
- Gib den Award an 15 kürzlich entdeckte, neue Blogger.
- Kontaktiere sie und lass sie wissen, dass sie den Award bekommen haben.
Also, Zweitens. Sieben Dinge über mich. Um im Sinne des Awards möglichst facettenreich auszusehen, versuche ich, verschiedene Aspekte abzudecken. ^^
- Meine letzte Prüfung bestand ich in Physik – so knapp, wie’s nur geht. Ab 30 Punkten galt sie als bestanden, ich kratzte 29,5 zusammen und bekam das Ergebnis aufgerundet. :D
- Seit Beginn des Semesters nehme ich an einem Fechtkurs teil. Florett! (Mir kommt der absurde Gedanke, dies wäre eine Wortzusammensetzung aus ‘flott’ und ‘nett’. X_x Nur wo kommt das R her?)
- Manchmal bin ich so arrogant und selbstsüchtig, dass ich mich frage, ob ich für diese unappetitliche Seite ein eigenes Privatblog aufmachen soll.
- In diesem Augenblick sind meine Nägel türkisglitzernd lackiert.
- Für demnächst, wenn mal eine leere Wand in unseren Gemächern zur Verfügung steht, plane ich eine Fotoserie zu meinen Klamottenstilen auf Flickr.
- Zur Zeit erinnere ich mich ständig an den Schluss des Katie-Dante-Rollenspielplays und fühle mich glücklich-verliebt. Vor allem mit dem Soundtrack dazu im Hintergrund. Auf dieses Ereignis wartete das halbe Forum seit Jahren.
- Meine aktuellen Lieblingsspiele auf dem Nintendo DS: Picross 3D und Pokémon White.
Drittens – 15 neu entdeckte Blogger? Ich tue auch noch was anderes in meiner Freizeit als Blogs zu lesen. ;3 Ernsthaft, die meisten sind ohnehin im Teilzeitkreativ und haben den Award schon, die andere Hälfte… interessiert sich nicht für so etwas. Aber ich versuch’s zumindest mal bei meinem Problembeerchen. (:
Schlagwörter: Arroganz, Award, Blog, Blogger, dani, Fechten, Florett, Forum, Fotografie, Fotoserie, Glitzer, Hogwartsplay, Klamotten, Linguistik, Nagellack, Nintendo DS, Physik, Picross 3D, Pokemon White, Prüfung, Problembeere, Rollenspiel, RPG, Soundtrack, Spiele, Stil, türkis, Teilzeitkreativ, The Versatile Blogger
Zwei tolle Dinge, über die ich diesmal berichten muss. :]
Fangen wir an mit einem wunderbaren Gewinnspiel auf Teilzeitkreativ.de! Ich habe hier ja schon mal Khaos Kouture erwähnt – hinter diesem Namen verbirgt sich die (teilzeit-)kreative Miaka, die sich besonders auf dem Feld der Mode engagiert. Und so gut wie jedes Mal, wenn sie von den neuesten Accessoires berichtet, die sie fabriziert hat, überfällt mich dieses ‘Oooh, das ist SO toll! Das will ich auch!’-Gefühl. Ihr Stil geht vor allem in Richtung Steampunk/ Gothic-Lolita, um mich mal zweier Szenebegriffe zu bedienen, die das wohl besser umschreiben als lange Erklärungen. (; Alternativ – so manches Bild sagt mehr als tausend Worte…
Und wem diese Inspiration nicht genügt, der findet hier den Link zu ihrer Website, wo es Informationen zu ihren zahlreichen anderen Stücken gibt. (:
Wer noch teilnehmen möchte (bis 13. März) – Voraussetzung ist die Mitgliedschaft bei Teilzeitkreativ sowie mindestens fünf Beiträge! Den Thread dazu gibt es hier. Der Preis ist eines der drei im Banner zu sehenden Schmucksets – und sollte ich gewinnen, würde ich mich sehr über das erste freuen, weil mir das Armband gefällt. Ich würde ebenfalls die Chance ergreifen und gleich noch ein bisschen anderen Kram mitbestellen… :3 Die Sachen sind einfach zu toll, ich habe mich schon in einige Sachen verliebt. Und in einem Monat hab ich Geburtstag! *hüstel* Außerdem bräuchte ich mal ‘ne neue Schultasche, die alte reibt mir regelmäßig bei zu langem Tragen den Oberschenkel auf…
Nun, Accessoires sind nicht das Einzige, in das ich verliebt bin. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Jahrestag mit meinem Freund. ^_^ Mit dem ich nach dem prinzipiellen Zusammenziehen nun in eine WG integriert wurde, in der wir mittlerweile angekommen sind. Zwar noch nicht wirklich eingerichtet und alles, weil parallel das Bad renoviert wird und es da schon genug Stress gibt; außerdem können wir erst eines unserer beiden Zimmer bewohnen, da das hintere noch als Lagerstätte dient, die erst bis zum Ende des nächsten Monats ausgeräumt sein soll. Aber wir sind ja geduldig. Und bisher mag ich unsere Pärchen-WG! Bis auf die Tatsache, dass ich vom anderen Kerl gemobbt werde. >:O Und sie WoW zocken und Abends alle halbe Minute LOOOL durchs Wohnzimmer gegröhlt wird. Ich werd’ mich wohl nie mit MMORPGs (oder wie auch immer sie heißen) anfreunden… Das ist einfach zu illiterat. XD
Demnächst folgt übrigens endlich ein Beitrag zu einem Blogaward, der mir verliehen wurde… :>
Schlagwörter: Accessoires, Award, Geld, Gewinnspiel, gothic lolita, Jahrestag, Khaos Kouture, Miaka, Schmuck, Schultasche, Steampunk, Teilzeitkreativ, Umzug, verliebt, WG
Vielleicht bist ja auch du mal über dieses komische Wortungetüm gestolpert. “NaNoWriMo”. Was soll denn das bitte für eine doofe Abkürzung sein. Vor einiger Zeit ging es mir genauso. Ich habe dann ein bisschen herumgesucht, festgestellt, dass es “National Novel Writing Month” bedeuten soll, mhm, aha, und schon war es nicht mehr so interessant. Auch, wenn ich gern schreibe.
Heute bin ich auf dem Blog von einem netten Teilzeitkreativ-Mitglied – Mogrymillian – ein weiteres Mal darüber gestolpert. Ist schon ein paar Stunden her. Heute Abend gurkte ich auf einem weiteren Blog – schriftsteller-werden.de (sehr empfehlenswert, auch, wenn man einfach mal gute Methoden sucht, seine Alltags-To-do-Listen abzuklappern und sich zu motivieren) – herum, und schon wieder war es da, dieses so gut wie unbekannte Monster, das sich mir heute wohl an den Arsch geheftet hat.
Also schaute ich mir dann doch mal auf einer ‘offiziellen’ Seite an, was es mir sagen wollte. Beim mittlerweile eher internationalen denn nationalen Monat des Romanschreibens wird innerhalb des dreißigtägigen Novembers von jedem, der sich dazu angemeldet/ bereit erklärt hat, versucht, ein belletristisches Werk von mindestens 50.000 Worten (ca. 175 Seiten) zu verfassen. Klingt nicht einfach, hm? Andererseits wäre es schon cool, und wenn man sich vorstellt, dass gerade weltweit Tausende dasselbe Ziel haben, von denselben Sorgen gequält werden und vielleicht dieselben Erfolgserlebnisse haben… Wow. Auch, wenn man’s bis zum Schluss nicht schafft – ich denke, das ist schon ein interessantes Unterfangen, eine spannende Probe.
Und jetzt bin ich, wie es das klebrige Monster (in meiner Vorstellung gerade übrigens dunkelviolett) wollte, drauf und dran, mich für die diesjährige Aktion anzumelden. Ist ja auch ‘ne ästhetische Gelegenheit, mich gerade dieses Jahr im November daran zu wagen. 11/2011.
Ich glaube, ich mach’s.
Oder? Soll ich wirklich…?
Argh. Ich habe geklickt. Es ist entschieden.
Vielleicht hast du ja auch Lust auf den Word War…? (:
In November, embrace imperfection and see where it takes you.
Schlagwörter: 2011, Mogrymillian, Monster, NaNoWriMo, Novel Writing Month, November, Roman, schreiben, Schriftsteller, Teilzeitkreativ, To-do-Listen, Word War
Wer bis zum Schluss durchhält, findet ein Foto!
Mein Einkaufszettel für heute:
- Butter
- gehackte/ gemahlene Nüsse (250 g)
- Butterkekse (300 g)
- Butler’s -> Nudeln
- Libro -> Glühbirne (E27)
- Zahnpasta
Meine Schritte führten mich zuallererst ins Libro. Wie der Name schon andeutet, gibt’s da Bücher, aber auch Schreibwarenkram, CDs, Malerbedarf, Kleinkram – und, wie ich hörte, auch Glühbirnen. Die Wohnheimzimmer-Deckenglühbirne ist vor zwei Tagen nämlich das dritte Mal, seit wir hier wohnen, durchgebrannt. Blöde Lampe. Jedenfalls dachte ich mir, wenn ich schon mal da bin, kann ich ja auch gleich noch Vokabelkarten mitnehmen. Die haben ein praktisches Format, auch für Einkaufszettel. Dann fiel mir ein, dass mein Freund neulich Post-it-Marker brauchte, und steckte auch die mit ein. Und dann gab’s auch noch bunte Briefumschläge… Nehmen wir die auch mal mit.
Danach ärgerte ich mich darüber, keine größere Tasche mitgenommen zu haben. Also machte ich mich auf den Weg zu Butler’s (einem meiner Lieblingsläden), wo man ja immer schöne, große Papiertüten (oder -sackerl) dazubekommt. Nudeln eingepackt, die Wanduhr bewundert, die ich mir schon seit Jahren für meine erste ‘Wohnung’ wünsche (und mir demnächst unter den Nagel reißen werde), bei den Postkarten gestöbert… Ach, ich hab ja so lange keine Postkarten mehr gekauft, da könnte ich doch mal wieder… Gut, vier Postkarten wanderten mit in die Tüte. Genauso wie ein nicht ganz billiges Buch, das ich gedenke, zum Jahrestag zu verschenken. :3
Ah, und bevor ich in den Laden gegangen bin, hab ich doch da hinten… Ja, genau. Ein DM. Für die Zahnpasta. Und vielleicht kann ich ja mal nach dem Make-up schauen, das die Teilzeitkreativ-Mädels empfehlen? Ah, Papilloten! Die wollte ich doch schon mal ausprobieren. Nehm ich diesmal halt ein Päckchen mit, drei Euro, das geht, dafür brauch ich dann ja kein Make-up-Zeug mitnehmen. Oh, aber das da war doch das Zeug, von dem Ran erzählt hat… oder zumindest etwas ähnliches. Soft Touch Mousse Make-up (3,75 €). Woah, fühlt sich geil an. Und das gibt’s sogar grad in der hellsten Stufe, nehm’ ich dann vielleicht doch mit… Hm, Rouge wollte ich mir auch mal besorgen. Die haben hier sogar einen Pinsel dazu. Ach, ich mach’ das ja nicht jeden Tag… Also auch noch den Blush Brush (kihi! 2,95 €.) und den Silky Touch Blush 20 (Babydoll, 2,75 €). Tja, fatalerweise fiel mein Blick dann doch noch auf die Nagellackleiste, von wo aus mich verschiedenste bunte Töne anlachten. Dieser glitzernde Petroltürkisfarbene sieht ja schon gut aus… Oh, er heißt ‘Choose me!’, wie süß! Und für 1,37… Jetzt geh’ ich aber!
Direkt in den Lush. Jaja. Aufgrund eines gewissen Gutscheins musste ich nämlich noch dafür sorgen, in nächster Zeit (nach dem Umzug in eine bebadewannte Wohnung) etwas Hübsches, Duftendes für die Badewanne zu haben. Eine der Verkäuferinnen begrüßte mich nach einem ersten durch-den-Laden-Gehen mit einem typischen Kann-ich-Ihnen(oder war’s ein ‘dir’?)-helfen-Spruch, ich sagte wie immer, ich wolle mich bloß mal umsehen. Das Badewannenzeug hatte ich schon gesichtet, wandelte aber noch ein bisschen so herum. Dann bot sie mir an, eine Vanille-Bodylotion auf den Handrücken zu schmieren. Roch erst etwas suspekt, mit der Zeit aber immer besser.
Und sie führte noch an einer Wasserschale glibbriges Jelly vor, das man in den Duschschwamm (oder Netz oder wasauchimmer) einmassieren und dann auf Kopf und Haut verteilen kann. Fand ich sehr cool, wenn das Sortiment wieder gefüllt ist (war jetzt etwas abgeweidet, Valentinstag und so), werde ich mir das nochmal anschauen. Die Dusch-Jellys gibt’s in drei Sorten ab 6,50 € pro hundert Gramm – johannisbeeriges Sweetie Pie Jelly, blumiges Joy of Jelly und nach Zitronen duftendes Whoosh Jelly (fand ich total gut, deswegen hier der Link. Liegt vielleicht daran, dass ich schon eine Duschseife namens Bohemian mit Zitronenöl besitze, die mir (nicht nur als Geschenk) ans Herz gewachsen ist. Vielleicht, weil die Beschreibung so gut auf mich zutrifft…?).
Dann entschied ich mich bei den Badewannenbrocken für das gutaussehende The Comforter Schaumbad und schritt damit zielstrebig zur Kasse. Etwas peinlich war’s mir, als die gute Frau mich fragte, ob ich wüsste, wie ich das benutzen sollte, und ich stammelte, naja, ich hätte halt den ganzen Brocken ins Wasser geworfen…? “Das wäre eine echte Verschwendung”, antwortete sie lächelnd und empfahl mir, ein Viertel bis ein Achtel von dem Brocken abzubrechen und ins einlaufende Badewasser zu bröseln. Und je mehr Luft, desto mehr toller rosa Schaum, ist auch einer einigermaßen chemie- und physikbewanderten Biostudentin klar.
Über den Einkauf beim Spar werde ich jetzt mal nicht ausführlich berichten. O.o Als ich nach Hause kam, hatte ich mal wieder dieses gemischte Gefühl zwischen Gewissensbissen und Freude über das etwas gründlichere Shopping. Ich hab dann aber die Freude siegen lassen und noch ein hübsches Foto von meinen kosmetischen Erwerbungen am Fensterbrett gemacht. :3

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