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Archiv der Kategorie: Spielereien

May the odds be ever in your favour.

Ich hatte grad ‘nen Anfall, und alle, die bereits ‘The Hunger Games’/ ‘Die Tribute von Panem’ gelesen oder gesehen haben, dürfen sich darüber amüsieren. Der Rest noch mehr, weil kein Kontext zu dem hier. ;)

Die Lichtverhältnisse verfälschen das Ganze natürlich in beiden Fällen, es sah/ sieht ziemlich cool aus, aber man kann sich ja einen Hybriden vorstellen. :D Aus welchem Distrikt die Gute kommen soll, kann man sich denken, und nachdem sie dort mit Schminke etwas anders umgehen, dachte ich mir, wieso packe ich nicht auch eine Menge Lidschatten unter die Augen? Die engen Lippen sind aus dem Film bekannt, und ich glaube, auf die Schleifenidee kam ich auch darüber. (Angefangen hat’s ja damit, dass ich den Heidi-Zopf ausprobieren wollte. Allerdings habe ich zu niedrig angefangen, oder meine Haare sind noch zu kurz. O.o)

Musik: Radiohead – All I need | Nine Inch Nails – Closer

 
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Geschrieben von - 28. April 2012 in Foto, Kreatives, Lesen, Musik, Spielereien

 

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Geburtstagsbücher

In Sachen Neuerwerb von Literatur war mein Geburtstag – mittlerweile fast einen Monat her – ein kleiner Erfolg. Dazu brauche ich nicht einmal die beiden auf dem Foto sichtbaren Reinschreibbücher (das rechts ist mein neues Adressbuch) mitzuzählen. Was mir allerdings aufgefallen ist: Meine Sammlung an Sachbüchern ist ziemlich angestiegen, dabei lese ich diese Sorte weniger gern, wenn ich ohnehin schon viel zu tun habe und mich lieber nebenher mit schöner Literatur beschäftige.

Die Sammlung:

  • “Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat”, Pierre Bayard
  • “Bibbi Bokkens magische Bibliothek”, Jostein Gaarder und Klaus Hagerup
  • “Erotische Lyrik der galanten Zeit”, ausgewählt von Hansjürgen Blinn
  • “Die Fahrt der Beagle”, Charles Darwin
  • “Mordspuren. Neue spektakuläre Kriminalfälle, erzählt vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt”, Mark Benecke
  • “Aus der Dunkelkammer des Bösen. Neue Berichte vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt”, Mark Benecke

Das erste Buch befindet sich seit einer entsprechenden Empfehlung von Redakteuren der Süddeutschen Zeitung auf meiner will-ich-unbedingt-lesen-Liste, und es ist gerade dabei, meinen Blick auf das Lesen selbst und Bücher, die man angeblich gelesen haben muss, zu verändern, wie es der Titel schon erahnen lässt. :] ‘Bibbi Bokkens magische Bibliothek’ habe ich vor Jahren gelesen, fand es wundervoll und habe es mir deshalb von einer Freundin schenken lassen. :3 Nach Bayards Kategorisierung fiel es für mich leider auch schon ein bisschen in die Kategorie ‘VB – vergessenes Buch’, weswegen ich es erstens überhaupt mal gern haben und zweitens gleich nochmal lesen wollte. Die erotische Lyrik stammt ebenfalls von einer Freundin, und da lässt sich hübsch drin schmökern und ästhetisch formulierte Andeutungen ‘enträtseln’. Und wie die dritte Freundin und Mitbewohnerin sich richtig dachte, gehört etwas aus der Feder von Charles Darwin zur Pflichtlektüre von jemandem, der mit Biologie zu tun hat.

Ebenfalls biologisch interessant sind die letzten beiden Bücher im Bunde. Ich kann zwar nicht verifizieren, dass Mark Benecke der bekannteste Kriminalbiologe der Welt ist, aber mit dem Untertitel scheint er gut Werbung machen zu können und ich bin mittlerweile ein Fan von ihm. :D Bei solchen Büchern neige ich zwar leider dazu, die Fälle und besonders relevante Basisinformationen bald wieder zu vergessen, aber ich mag die Art, wie er sie dem Lesepublikum näher bringt und die Schwerpunkte, die er setzt. Ich würde ihm selbst gern mal über die Schulter schauen… Was mich nun daran erinnert, dass ich auch Medizinstudenten bei ihrem Sezierkurs gern über die Schulter sehen würde, nachdem er in meinem Studiengang von einem Knochenpraktikum ersetzt wurde, ich aber gern die Art und Vorgehensweise in einem Sezierkurs kennen lernen würde. Mein Freund sieht darin eher die Neugierde, (tote) Menschen aufgeschnitten werden zu sehen, was er eher abstoßend findet und womit er allerdings nicht ganz falsch liegen mag – ich hoffe jedenfalls, dass mich Anblick und Geruch nicht dermaßen irritieren, dass ich an Ort und Stelle umkippe. Das wäre als Gast in der Übung mehr als peinlich.

Von ihm (meinem Freund) habe ich neben einem der Benecke-Bücher übrigens auch ein kleines Hessisch-Wörterbuch bekommen. So etwas taugt zwar kaum zum Durchlesen, aber vielleicht erweist es sich dennoch als hilfreich, wenn ich ihn mal wieder besuche. :D

Den Fortschritt bei denjenigen Büchern, die nicht schon zu alt sind, dokumentiere ich seit kurzem auf Goodreads. Solltet ihr euch auf dieser Plattform auch mal herumtreiben und gelesene sowie noch zu lesende Literatur dokumentieren, fügt mich doch als Freundin hinzu.

 
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Geschrieben von - 27. April 2012 in Alltag, Biologie, Foto, Kaufen, Kultur, Lesen, Spielereien, Studium

 

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Zombie Prostitute

Voltaire – Zombie Prostitute

edit: Ich hab offensichtlicherweise ein neues Hintergrundbild. Selbstgeschnörkelt ist eben nicht halb so gut wie abfotografiert. Und die Farbänderung kam, weil ich zum Testen mal einfärbte und gleich die erste Farbe, die mir Gimp vorschlug, ziemlich cool aussah. Irgendwie sieht das ‘seriöser’ aus. O.o Und dank der hilfreichen Hilfe meines Freundes wiederholt es sich sogar nicht so lästig. XD

 
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Geschrieben von - 23. Januar 2012 in Alltag, Blog, Foto, Kreatives, Musik, Spielereien

 

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Schwarzrotgoldgelb

- und zwar in den Paarungen schwarz/gelb und rot/gold. Hier folgen Bilder von meinen Gryffindor- und Hufflepuff-Nägeln. (;

Hier hab ich mein Grundkonzept leicht verändert, weil ich es hübscher fand, die ‘Goldflocken’ nicht auf den nackten, gewissermaßen hautfarbenen Nagel aufzutragen, sondern auf den roten Hintergrund. Und weil auf dem teilweise-Gold das Wappentier schlecht erkennbar gewesen wäre, kam ein weißer Hintergrund hinzu.

Mit etwas Fantasie kann man hier einen nach links gerichteten Löwen erkennen. O.o Leicht verschliert vom Klarlacküberzug, weil Kugelschreiber auf Nagellack nun mal ziemlich schlecht trocknet. Da fällt mir ein – eigentlich wollte ich ja einen roten Kugelschreiber benutzen… -_-

Und hier haben wir einen… ehehe… “Dachs”. Sieht mir eher aus wie ein verkrüppelter Tanzbär oder eine Oma mit Krückstock zu Fasching (wegen der Haarreiföhrchen auf dem Kopf). Naja, der Wille ist zu erkennen, oder?

Hat Deutschland derzeit eigentlich eine Hufflepuff-Regierung?

 
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Geschrieben von - 10. November 2011 in Blog, Foto, Kreatives, Spielereien

 

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Hogwarts Pride

Die Pottermore-Insider-Blogger haben eine Woche veranstaltet, in der die Mitglieder jedes Hauses über Twitter ihren Stolz über die Zu(sammen)gehörigkeit beposten sollten. Da ich Twitter nicht nutze, hab ich mich auch nicht groß darum gekümmert, aber das Mini-Resümee klingt putzig. :3 Hogwarts FTW!

Ich bin natürlich auch extrem stolz auf mein tolles Ravenclaw, in das ich auch bei Pottermore eingeteilt wurde. Als ich den Willkommenstext las, war ich fast gerührt und fühlte mit jedem Absatz mehr, wie gut ich reinpasse. Natürlich hat auch jeder Aspekte anderer Häuser, und es gibt einige, denen es leider nicht so geht wie mir und die unzufrieden sind mit der Auswahl des Sprechenden Hutes. Einerseits finde ich auch, dass es beim Einteilungstest zu wenige Fragen gibt (ich glaube, es waren sieben an der Zahl?), um eine spezifischere Entscheidung herbeizuführen, und wenn man zufällig weniger auf den Charakter abzielende Fragen aus dem Pool bekommt, ist das natürlich noch beklagenswerter. Andererseits sollte man tatsächlich beachten, dass dabei gewisse Tendenzen zu dem Haus, in das man eingeteilt wurde, festgestellt wurden, und immer die (angeblichen) Vor- und Nachteile der einzelnen Häuser realistisch sehen. Zwei Freunde kamen bereits unerwarteterweise nach Slytherin und sind damit nicht ganz zufrieden, weil sie keine gerissenen Selbstsüchtler sind; wenn man dem Internet lauscht, so hört man von vielen Hufflepuffs, die keine sein wollen, weil das angeblich das Haus der Nichtskönner und Langweiler ist. Genausogut kann man allerdings auch Gryffindor und Ravenclaw je nach Lust und Laune Arroganz, Ignoranz, Übermut, Strebertum, ‘Vergeistigtheit’ oder Unloyalität vorwerfen.

Ich hab sie alle sehr gern. :3 Insgesamt sind sie doch alle Teil meiner Jugend in Hogwarts. :D Und deshalb spiele ich mal die eine, mal die andere (persönlich bin ich wohl in dieser Reihenfolge am ehesten: Ravenclaw, Slytherin, Hufflepuff, Gryffindor – umso seltener, dass mein erster und mir wohl recht ähnlicher Rollenspielcharakter eine Gryffindor wurde), und probiere derzeit Kreatives mit den Wappenfarben und Nagellack aus. :]

Inspiriert hat mich dazu dieses Bild von einem richtig tollen Slytherinkissen, hach, ich mag auch so eins für Ravenclaw. (Warum zum Teufel verstehen die Leute, die seit Jahren davon lesen, nicht, dass Ravenclaw einen ADLER und keinen RABEN als Wappentier hat? Argh!) Da ich ohnehin grünen und weißen Lack da hatte, probierte ich gleich rum. (Ja, ich weiß, Slytherin ist silber-grün, aber wie gesagt, kein silber da, und fürs Kissen war es wohl auch geeigneter.) Die Nägel abwechselnd einfarbig in grün und weiß, den Daumen weiß lackiert und mit grün die Ecken, dann nochmal mit weiß in dieser ‘Wappenform’ drüber, mit Kugelschreiber Schlange und Symbole draufgeritzt (okay, die sind zugegebenermaßen nicht so toll geworden) und durchsichtig erneut drüberlackiert.

Nach meinem Einkaufsgelage hab ich nun auch endlich meine Hausfarben, blau und bronze (bronze ist’s in den Büchern; für die Filme haben sie eigenartigerweise grau genommen). Eigentlich mag ich diese Farben nicht so besonders, weil bronze so ein erdiger Ton ist (da wären mit hufflepuffschwarz oder slytherinsilber lieber) und mir blau nicht so recht steht (ich glaub, davon rücken bei mir Hautrötungen in den Vordergrund; da hätte ich lieber gryffindorrot). Als ich sie dann auf meinen Nägeln hatte, fand ich sie allerdings ganz wunderbar. XD Der Adler ist mir nicht so toll geglückt, dafür find ich Sterne und Mond irgendwie besser als das Dreieckige bei Slytherin (weiß auch nicht so recht, wonach ich das auswählte). Für den Anfang jedenfalls nicht mal so übel.

Ach, und ich hab die Chemieprüfung bestanden. :D Yaaaaay. Die war wichtig. Mal gucken, wie ich mich dieses Semester in chemischen Übungen schlage. XD

 

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Beware of Slytherin Eyes

…und wenn ich niemanden erschreckt hab, muss ich an meiner Mimik arbeiten!

Vor einer Weile hab ich mich slytherinlike geschminkt. Oder es versucht. Ein bisschen nach Wandas Serie mit den verschiedenen Hausfarben. Der hellgrüne Lidschatten von Rimmel London (allein in seinem Döschen, also Mono, schätze ich?) hat auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel… *husthust* Aber ich find ihn ganz nett, wenn auch ein bisschen hell. O.o Damals hatte ich auch noch Jennys ausgeliehene Smokey-Eyes-Palette von NYX und hab mich an silber und dunkelgrauschwarzirgendwas vergriffen. An der unteren Wasserlinie kam noch schwarzer Kajal dazu, oben ein Flüssigeyeliner-Lidstrich (whoa, dass ich die mal einigermaßen hinbekomme, hätte ich nie gedacht). Und schwarze Wimperntusche!

Naja, an der Gleichmäßigkeit auf beiden Augen muss ich noch arbeiten. Und vielleicht mehr Make-up/ Abdeckstift vorher aufs Lid packen, damit es nicht gar so rot ist. Ähem.

Bei Pottermore hat sich übrigens noch nicht viel getan. Der erste Schwung Betatester ist schon drin, ich darf noch ein Weilchen warten… Hoffentlich nicht zu lange! (Nicht, dass ich nicht beschäftigt wäre. Ich muss Chemie lernen, RPG-Postings verfassen, mir Gedanken über meine Gäste im September machen, LIMBO weiterspielen, ein paar Blogtexte schreiben…)

Findet ihr, dass ihr slytherinhafte Eigenschaften habt? In den Büchern ist das ja so das Haus der Bösen, aber interessante Charakterzüge haben die ja durchaus, und es soll auch neutrale, sogar nette Slytherins geben. :D Ehrgeizig und listig und loyal und so…?

Or perhaps in Slytherin
You’ll make your real friends,
Those cunning folk use any means
To achieve their ends.

 
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Geschrieben von - 24. August 2011 in Alltag, Hogwartsplay, Kreatives, Lesen, Spielereien, Studium

 

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Pottermore

Vom 31. Juli bis zum 6. August wird auf Pottermore täglich eine Frage zu den Harry-Potter-Bänden 1 bis 7 gestellt, mit deren Antwort man mit etwas Glück und Timing vorzeitigen Zutritt zum Beta-Pottermore erhält. Dazu wird die Antwort an den Link http://quill.pottermore.com angefügt. Heute, am vierten Tag (also zum Band 4, Harry Potter und der Feuerkelch) war die Frage, wie viele Champions in diesem Jahr am Trimagischen Turnier teilnehmen, und diese Antwort multipliziert mit 28 – also 112.

Damit gelangte ich heute gegen 16 Uhr auf eine Seite von Sony, auf der ein Flashfenster dunkelrot hinterlegt war, auf welchem Federn umherschwebten. Offenbar sollte ich den magic quill (magische Schreibfeder) finden und anklicken, woraufhin ich wieder auf die Pottermore-Seite gelangte und meine Registrierungsdetails (Name, Mailadresse, Land, Alter, welche Bücher/ Filme ich schon gelesen/ gesehen habe ^^) angeben sollte. Zudem konnte ich mir aus fünf vorgeschlagenen Usernamen denjenigen auswählen, der mir am Besten gefiel – es wurde StormScarlet154. (: Nach der Registrierung noch den Aktivierungslink in der E-Mail anklicken, und dann…

Ob ich jetzt wirklich unter den gesegneten Betatestern bin? O.O Wir werden sehen!

 
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Geschrieben von - 3. August 2011 in Alltag, Blog, Lesen, Spielereien

 

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Das Phänomen

Das Phänomen

Wie bereits an einigen Stellen erwähnt, bin ich Harry-Potter-Anhängerin. Und nun, da der vorerst letzte offizielle Film in den Kinos erschienen ist, habe ich den Drang, ein bisschen von meiner ‘Beziehung’ dazu zu erzählen.

Am Anfang stand ein Buch. Ich bekam es nicht gleich mit, entdeckte im Weltbild-Katalog erst nach dem Erscheinen des zweiten oder dritten Bandes Werbung dafür und fragte meine Mutter, was das denn sei. Dass es sich dann doch um mehr als ein normales Buch handelte, merkte ich also sofort (warum sonst hätte ich fragen sollen, worum es sich da handle, etwas zum Inhalt stand ja dabei), möglicherweise, weil es bereits gehyped wurde. Am nächsten Tag kam meine Ma mit dem ersten Band für mich nach Hause.

Schon allein die Tatsache, dass aus der normalen Welt eine wunderbare, magische hervorgeht, ein nicht weit entfernt liegendes Paralleluniversum kreiert wird, macht solche Bücher besonders. Und ich glaube, ich hatte zu dem Zeitpunkt nicht viele dieser Art gelesen, war nicht so der Fantasy-Fan. Hogwarts hatte mich gefangen genommen (auch, wenn es mich natürlich gehen lassen würde, wenn ich wirklich wollte), und ich musste die Bücher lesen. Später die Filme sehen, auch wenn ich mit dem üblichen Verdacht ins Kino ging, sie könnten nicht besser sein als die Literaturvorlage – dennoch gefielen sie mir ganz gut. Je älter die Schauspieler und ich wurden, desto besser, glaube ich. In der Grundschule war ich nicht die Einzige, die sich dafür interessierte, und so schrieben wir aus Spaß an der Freud’ Wissenstests zu den Harry-Potter-Romanen und -Filmen, die wir gegenseitig ausfüllten und auswerteten.

Irgendwann bekam ich von meiner Mutter auch ein Buch von einem ‘inoffiziellen HP-Fanclub’ geschenkt: Die Zauberschule. Damals ging’s mit dem Internet schon ordentlich aufwärts, aber bei mir sollte es noch einige Jahre dauern, bis ich damit wirklich in Kontakt kam und wir überhaupt mal welches zu Hause hatten. Wäre es früher gewesen, hätte ich meine Fanbegeisterung möglicherweise im HP-FC ausgelebt. So aber kam ich vor etwa fünf Jahren (über einen testedich.de-Test) auf die Seite eines Foren-RPGs, das in Hogwarts (ohne die Buchcharaktere und deren Geschichte) spielt. Ich hatte zuvor noch nie etwas von RPGs gehört, aber je mehr ich mich einlas und begriff, worum es dabei ging, desto mehr hatte ich das Gefühl, etwas gefunden zu haben, nachdem irgendetwas in mir gesucht hatte. Hogwarts, Schreiben, Kommunikation. Und schon bald war mein erstes Alter Ego geboren.

Mit dem Kontakt zu anderen Fans wurde dann ebenfalls mein eigenes Fansein bereichert und charakterisiert, auch, wenn es sich bei uns hauptsächlich um ‘unser’ Hogwarts drehte. Hin und wieder stöberte ich auch auf anderen Seiten und Foren herum, fand aber nie etwas, das mich genauso gereizt und fasziniert hätte. Mag auch an den Freunden liegen, die ich bis dahin gewonnen hatte und die bis heute zu meinen besten zählen.

Am meisten riss mich das Phänomen selbst aber erst jetzt, zum Ende, mit. Es war die Torschlusspanik und die damit einhergehende Flut an Behandlungen des Themas. Da ich das Internet nun häufig frequentierte, kam ich, hauptsächlich durch tumblr-Blogs, zu Fotos, Grafiken, Zeichnungen und Sprüchen aus Filmen und Büchern, von Darstellern und Fans. Ich war fasziniert von der sprühenden Kreativität der anderen Anhänger. Ich fand auf Youtube das beeindruckende ‘A very Potter Musical‘. Ich wurde nach dem Darstellen meiner eigenen Rollenspielcharaktere selbst kreativ (nicht zuletzt mithilfe meines damaligen Fotografenfreundes) und ging beim 7.1-Film zum ersten Mal als Hogwartsschülerin gekleidet in eine Kinovorstellung, beim 7.2er zum zweiten und wahrscheinlich letzten Mal (dafür aber immerhin in bester Rollenspielergesellschaft, mit rotgoldener Gryffindor-Krawatte und Zauberstab – auch, wenn ich selbst wohl eher die Ravenclaw bin).

Ich bin nicht die Erste, die (sich) fragt, was nun geschieht, da ‘alles vorbei ist’. Natürlich ist das Rollenspiel nicht vorbei, aber die Saga um Harry Potter ist es (vorerst). Seit dem vierten Film schluchzte ich jedes Mal bei traurigen Stellen, im Glücksfall in vorhandene Taschentücher. Und nach dem Betrachten des letzten Films, auch nicht der Heiterste, hatte ich einige Stunden lang an diesem Tag tatsächlich eine unheimliche Leere in mir. Obwohl ich es nicht von mir gedacht hätte, fühlte ich im Ansatz wie ein Mädchen auf einem dieser Blogs, das aus diesem Grund sogar Suizidgedanken hegte. | [Bis zu diesem Strich hat dieser Eintrag übrigens genau 666 Wörter. O.o] Wir sind mit dieser Geschichte aufgewachsen. Sie ist etwas ganz Besonderes, auch wenn wir es manchmal nicht genau erklären oder begründen können. Und das bleibt sie auch. After all this time? Always.

Dennoch habe ich das Gefühl, im Augenblick nicht genug davon bekommen zu können. Ich bin neugierig auf Pottermore, ich habe wahnsinnig große Lust darauf, nochmal alle Bücher und alle Filme direkt hintereinander zu lesen und zu sehen, ich werde das erstandene große Poster zum ‘Affrontement final’ aufhängen und nochmals die Artikel aus dem ‘Harry Potter – The Ultimate Movie Celebration’-Beiheft der britischen Filmzeitschrift ‘Empire’ lesen (eigens aus Übersee bestellt; zwar leider etwas spät angekommen, aber besser als nie – vielen Dank an Adrian für das ‘Ausborgen’ seiner Kreditkarte). Und ich wünsche mir Hermines Zeitumkehrer… Vielleicht schaffe ich es ja, ein paar Jahre zurückzuspringen und das Phänomen nochmals von vorne bis hinten zu erleben.

 

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Vorfreude

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Geschrieben von - 12. Juli 2011 in Hogwartsplay, Kultur, Spielereien

 

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Prophezeiungen

“Wenn du wissen willst, wie eine Frau ist, sieh’ dir ihren Schlüpfer an.”

Nun, was bedeutet es, wenn man solche mit bunten, psychedelischen Eulen trägt? @.@

Und wenn ihr nicht völlig verklemmt seid (indeed eine Provokation), antwortet mit eurer eigenen banalen bis ulkigen Unterwäsche. ;D (Ach ja, das gilt sicher auch für Kerle!) Wenn ich zwei entsprechende Antworten kriege, mache ich mich an komplizierte Interpretationen.

 
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Geschrieben von - 30. Juni 2011 in Alltag, Spielereien

 

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