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Archiv der Kategorie: Musik

May the odds be ever in your favour.

Ich hatte grad ‘nen Anfall, und alle, die bereits ‘The Hunger Games’/ ‘Die Tribute von Panem’ gelesen oder gesehen haben, dürfen sich darüber amüsieren. Der Rest noch mehr, weil kein Kontext zu dem hier. ;)

Die Lichtverhältnisse verfälschen das Ganze natürlich in beiden Fällen, es sah/ sieht ziemlich cool aus, aber man kann sich ja einen Hybriden vorstellen. :D Aus welchem Distrikt die Gute kommen soll, kann man sich denken, und nachdem sie dort mit Schminke etwas anders umgehen, dachte ich mir, wieso packe ich nicht auch eine Menge Lidschatten unter die Augen? Die engen Lippen sind aus dem Film bekannt, und ich glaube, auf die Schleifenidee kam ich auch darüber. (Angefangen hat’s ja damit, dass ich den Heidi-Zopf ausprobieren wollte. Allerdings habe ich zu niedrig angefangen, oder meine Haare sind noch zu kurz. O.o)

Musik: Radiohead – All I need | Nine Inch Nails – Closer

 
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Geschrieben von - 28. April 2012 in Foto, Kreatives, Lesen, Musik, Spielereien

 

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Die unrestringierte, unverifzierte und unvollständige Liste des Soundtracks meines Lebens

Zusammengefasst, was sich auf YouTube verlinken ließ, in einer Playlist: hier.

 
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Geschrieben von - 12. April 2012 in Foto, Musik

 

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Fanfiction-Fieber

Damit ich nicht den ganzen Abend lang sinnlose Musikvideos von The Midnight Beast, die ich gruseligerweise cool finde, obwohl sie nur in einem Video harrypotterbezogen sind und seltsame Musik machen, höre, werde ich nun ein bisschen die Werbetrommel rühren. Für einen guten Freund und mich.

Ersterer schreibt schon seit Jahren an seiner ersten und vielleicht auch einzigen Fanfiction – also einer Geschichte, die sich auf das Werk einer anderen Person, in diesem Fall auf die Harry-Potter-Reihe von Joanne K. Rowling, bezieht. In seinem Fall geht es allerdings großteils um Originalcharaktere aus seiner eigenen Feder, er schreibt also nicht aus der Standardsicht des Harry-Hermine-Ron-Trios. Die Handlung – abgesehen vom Prolog – beginnt kurz vor Harrys viertem Hogwartsjahr, das Trimagische Turnier steht also bevor; Drake, der Hauptcharakter, besucht mit seinen drei Slytherinfreunden das siebte Schuljahr und wird bald schon Mitglied des Ordens des Phönix sein.

Eine kleine Inhaltsangabe zu The Trial (Teil 1: Awakening) vom Autor selbst: Eigentlich verspricht das Abschlussjahr des introvertierten Drake Valentine auf Hogwarts ein ganz gewöhnliches zu werden – abgesehen von zwei Dingen: Erstens scheint er auf dem besten Weg, sich zu verlieben, was ihm überhaupt nicht Recht ist und einigen Unmut auslöst, zum anderen geschehen im Hintergrund Dinge, die die Fassade der ereignislosen letzten Jahre endgültig brüchig werden lassen. Die unscheinbaren, kleinen Vorzeichen schüren – von den wenigsten wirklich wahrgenommen – eine leise, aber immer größer werdende, bedrohliche Ahnung, die die kaum gehaltvollen Gerüchte der vergangengen Zeit plötzlich wieder präsent werden lässt.
Ein Szenario scheint immer wahrscheinlicher, und Drake versucht krampfhaft, die Augen davor zu verschließen – bleibt die Frage, wie lange ihm das noch gelingt …

Als Betaleserin bin ich inhaltlich schon ein bisschen weiter als bei den ersten beiden veröffentlichten Kapiteln, und ich kann sagen, dass mich sowohl Stil als auch Inhalt bereits gefangen genommen haben. Dušan bzw. Dante hat eine sehr schöne Art, Szenerien zu beschreiben, seine Worte sind überlegt gewählt und die Konstruktionen längst nicht auf dem simplen Niveau, das man bei vielen anderen Fanfictions findet. Desweiteren bin ich schon ein Fan der Hauptcharaktere, die zwar ganz anders als die meisten aus den Büchern sind, aber vielleicht auch gerade dadurch bestechen. Sie haben alle ihre Stärken und Schwächen, und wenn man hinter die Fassade blickt (was auf den ersten paar Seiten vielleicht noch nicht so einfach ist, aber das Werk ist ja auch keine Eintagsfliege), lernt man junge Erwachsene kennen, mit denen man vielleicht auch ganz gern seine Freizeit auf Hogwarts verbringen würde. *hüstelgrins*

Mädchen kommen übrigens auch vor:

Wer jetzt schon auf den Geschmack gekommen ist, der findet unter diesem Link noch mehr Informationen zur Story sowie den Prolog (The Provision) und das erste Kapitel (Prelude to Tragedy). So, wie es jetzt aussieht, soll es alle zwei Wochen ein neues Kapitel geben, das auch Ende dieser Woche anstünde. (:

Und auch ich selbst habe vor einer Weile eine erste Fanfiction begonnen und fertiggestellt. :] Sie spielt allerdings ein paar Jahrzehnte früher, als Sirius Black und die Rumtreiber noch zur Schule gehen. Mein Hauptcharakter mit Namen Maya hegt eine besondere Vorliebe für diesen Gryffindor, die besonders ihrem besten Freund Quentin ein wenig auf die Nerven geht. Deshalb teilt sie mit ihm auch nicht das merkwürdige Ereignis, bei dem sie das erste Mal ein paar Worte mit ihrem Schwarm wechselt… Doch wird sich dadurch etwas für die quidditchspielende Ravenclaw ändern? Und was hat Sirius’ Bruder Regulus mit der Sache zu tun? Wer diese Fragen zu rhetorischen machen will, wird sich an meine als einzeln für sich stehende Geschichte (zehn Seiten in Word) wagen müssen. (; Coming soon: ab meinem Geburtstag ist der erste Teil auf diesem Blog online. Der Rest folgt in zweitägigem Abstand und versüßt euch vielleicht die Zeit bis Ostern, falls ihr das feiert oder Ferien habt.

 
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Geschrieben von - 27. März 2012 in Blog, Musik, Kreatives, Lesen

 

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Rock, Paper, Scissors – which one is, it’s your decision

If you really want you can change like the weather
No matter what you do it’ll keep getting better
You can be the sun and the moon and the stars
Or the bass or the drums or the lead guitar

Sie sind – schon ein Weilchen, zugegeben – wieder da, mit einem neuen Album: Katzenjammer, rawr! Ich hab’s mir endlich bestellt, und gestern ist’s zusammen mit Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele angekommen. Während mich das Buch optisch ein wenig enttäuscht hat, weil es gewisse Ähnlichkeiten zu einem Mängelexemplar aufwies, höre ich mir nun die CD – A Kiss before you go – an.

Auf die Band selbst bin ich vor gut zwei Jahren gestoßen, durch den Tipp eines Users in einem heute nicht mehr existenten Forum (ich sag nur “Mais” und “Verdruss” – war, abgesehen von meinem Freund, das Beste, was ich daraus mitgenommen hab). Ein Weilchen darauf war ich auch gleich (mit meinem Freund ^_^) auf einem Konzert. Und ich liebe den Stil, musikalisch wie optisch. Solveig hat in Nürnberg die geilsten Stiefel überhaupt getragen! Und damit wären wir auch schon bei den Bandmitgliedern.

Die vier norwegischen Mädels bieten eine breite Variation an Musikinstrumenten an, die sie laufend untereinander tauschen. Ich quote einfach mal aus Wikipedia: “Zu den verwendeten Instrumenten gehören Bass-Balalaika, Akustik- und E-Gitarre, Akkordeon, Mandoline, Klavier, Schlagzeug, Geige, Mundharmonika, Banjo, Trompete, Ukulele, Glockenspiel, Kazoo und auch improvisierte Instrumente wie Blecheimer.” Und sie sind so niedlich wie rockig, so verspielt wie tragend-ernst. Facettenreich wie ein Kaleidoskop*, gekauft auf einem Flohmarkt in einer russischen Kleinstadt, bei einem kleinen Weihnachtsmarkt oder auf dem Montmartre.

Relativ bekannt ist die Single-Auskopplung ‘I will dance (when I walk away)’ geworden, außerdem findet sich eine scharfe Coverversion von ‘Land of Confusion’ auf dem aktuellen Album, welches optisch tiefseehaft gestaltet ist. (Schon wieder ein Anstoß für meine Unterwasser-Fotoaktion, hehe.)

Hier verlinke ich mal ein nettes Fanvideo zu einem meiner Lieblingssongs (noch vom alten Album Le Pop), vielleicht kann man das ja in Deutschland sehen?

Und, was seid ihr – Schere, Stein oder Papier? (Wurde heute passenderweise im medienwissenschaftlichen Proseminar vorgeschlagen, weil man sich bei der Referatverteilung nicht einigen konnte, haben die Mädels aber leider nicht gemacht.)

 
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Geschrieben von - 21. März 2012 in Blog, Musik, Kaufen, Lesen, Kultur

 

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Heimspiel

- bei dem ich mal wieder merke, wie es auf dem Land ist. Läuft man einmal in (Woll-!)Strumpfhose und Jeansmini durchs Ortszentrum, schon kurbeln irgendwelche Kerle in eingedampftem Auto die Scheiben runter und johlen. Hoffentlich kannten die mich nicht, sonst war das ironisch gemeint. Naja, hab mal mit verstörtem Grinsen reagiert. XD

Ansonsten sind einige hierherbestellte Päckchen angekommen – unter anderem ein Smartphone, das mich schon enttäuscht hat, weil ich den Wecker nicht ordentlich einstellen kann (man wird doch nicht ernsthaft frühestens eine Woche vorher den entsprechenden Wecker einprogrammieren können… ich untalentiertes Törtchen) und es generell so… ungewohnt ist. Immerhin kann ich nette Fotos machen. Apropos, gleich mal eins von einer weiteren Erledigung, Personalusweis- und Passabholen (mit Vergleich zum alten Ausweis)…

Außerdem hab ich für ‘ne Gesichtsreinigung einen Haufen Geld bei der Kosmetikerin gelassen (hattet ihr mal Probleme mit Milien/ Grießkörnern (winzigen Zysten im Gesicht, meist an der Haut um die Augen)? Nicht grad angenehm, die ausstechen zu lassen!) und Unterwasserkameras bestellt, die auch demnächst kommen dürften. Weiiil ich mein schon länger in den Kopf gesetztes Unterwasserfotoprojekt vielleicht im nächsten Urlaub umsetzen könnte, da wir in der Ferienwohnung in der Provence einen Pool haben werden. :3 Bis dahin werde ich mir vorfreudig Fotos angucken. ^_^

Übrigens wurde mir noch ein hübsches Internetradio nach Rubriken verlinkt, hier im Mädchenmusikmodus.

 

PS, reineditiert: Und ich kann vorfreudig die Unterwasserkameras streicheln. Eine Einwegkamera (27 Bilder; Fujifilm Quicksnap, mit 4 € Versand hat sie 10,95 € gekostet), eine Kompaktknipse (analog mit Film; Flashbulb, 17,95 €). Bin mal gespannt, was sich im wahrsten Sinne des Wortes daraus entwickelt!

 
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Geschrieben von - 24. Februar 2012 in Alltag, Foto, Kaufen, Kreatives, Musik

 

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Zombie Prostitute

Voltaire – Zombie Prostitute

edit: Ich hab offensichtlicherweise ein neues Hintergrundbild. Selbstgeschnörkelt ist eben nicht halb so gut wie abfotografiert. Und die Farbänderung kam, weil ich zum Testen mal einfärbte und gleich die erste Farbe, die mir Gimp vorschlug, ziemlich cool aussah. Irgendwie sieht das ‘seriöser’ aus. O.o Und dank der hilfreichen Hilfe meines Freundes wiederholt es sich sogar nicht so lästig. XD

 
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Geschrieben von - 23. Januar 2012 in Alltag, Blog, Foto, Kreatives, Musik, Spielereien

 

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Ohrwurm

Ich hasse es, dass ich mir nicht sicher sein kann, dass Youtube-Videos auch aus Deutschland aus aufgerufen werden können. Ich liebe die Tatsache, dass ich aus Österreich so gut wie unbeschränkten Zugang habe (wobei man das aus Deutschland ja auch umgehen könnte). Aber gut, vielleicht bemüht ihr euch ja selbst um eine Suchanfrage, falls dieses Video nicht funktioniert, oder kennt den Titel ohnehin, dürfte ja hin und wieder mal irgendwo gedudelt werden:

Gotye & Kimbra – Somebody that I used to know

Es geht mir nicht aus dem Ohr. Und es hat was, verdammt. Ich kann die Lyrics mittlerweile mehr oder weniger auswendig. Ich würd’s gern singen, aber eigentlich kann ich nicht singen, deshalb… naja. Ach ja, genau – unter anderem deshalb fragte ich kürzlich eine Bekannte, die zumindest Aufnahmen von ihrem Gesang online hat, ob sie vielleicht singen mag, wenn ich dazu Klavier spiele. Nicht unbedingt bei dem Stück, aber generell. Hoffe, dass aus dem Projekt ein paar coole Sachen entstehen. :]

 
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Geschrieben von - 21. Januar 2012 in Alltag, Kreatives, Musik

 

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Eine Stunde Stehen

- eine serbisch-orthodoxe Mitternachtsmesse

Orthodoxe Christen feiern Weihnachten etwa zwei Wochen später – am 6. und 7. Januar. (Dies liegt daran, dass sie sich noch am julianischen statt am gregorianischen Kalender orientieren – weil der Tag des Jüngsten Gerichts somit auch erst zwei Wochen später kommt. Und welch Zufall, ich kenne ein Pärchen, bei dem der Kerl Gregor und das Mädel Juliane heißt… Aber darum sollte es eigentlich gar nicht gehen. Also: Orthodoxe. Weihnachten.) Eine meiner Mitbewohnerinnen gehört dieser Religion an, und so haben wir die letzten Tage erneut Weihnachten gefeiert und viel zu essen gekriegt. Außerdem hat sie mich gestern Nacht – vom 6. auf den 7., da soll Jesus auf die Welt gekommen sein – mit in die Mitternachtsmesse genommen.

Ich habe zwar erst wenige Minuten zuvor erfahren, dass dies bedeuten soll, zwei Stunden zu stehen, uff, aber das hat mich neugieriges Weib dann doch nicht daran gehindert, mitzukommen. Im Notfall könnte ich dann ja auch früher gehen. Wir waren etwas spät dran und eilten zur Geisterstunde durch die Wiener Gassen ein paar Straßen weiter in Richtung Belvedere – da befindet sich die Kirche zum Heiligen Sava (Fassadenbild hier bei Wiki). Wer auf den Link geklickt hat, der sieht, dass sie von außen sehr unscheinbar aussieht, fast wie ein normales Wohnhaus. Das große Geld kriegen eher die russisch-Orthodoxen, die um die Ecke einen riesigen Sakralbau mit goldenem Zwiebeldach im Garten der russischen Botschaft haben.

Lustiges Detail: Vorher beherbergte das Gebäude der Serben ein Gasthaus mit dem Namen “Küss den kleinen Pfennig”.

Drinnen geht es auch nicht auffälliger weiter, was uns allerdings als erstes auffiel: Es war proppevoll. Was man hin und wieder auch roch. Später sagte meine Mitbewohnerin, sie würden alle nach Sauerkraut riechen (einem Nationalgericht der ‘Jugos’); ich nahm bei genauerem Hinschnuppern eigentlich nur den Geruch verschwitzter Turnschuhe wahr… Ein paar Leute standen auch draußen, weil gar nicht alle reinpassten in den größeren rechteckigen Raum, der in den Farben mittelblau, gold und rostrot gehalten ist. In etwa in der linken Hälfte standen die Frauen, in der rechten die Männer, mit Blick auf die Holzvertäfelung, die den Großteil der gegenüberliegenden Wand beansprucht und wie die Wände einige Ikonen beherbergt. Düsterfarbige Ikonen mit eher dunkelhäutigen Personen darauf, was zumindest mehr Authentizität als westchristlichere Darstellungen besitzt. Auch diesen Bildern sah man allerdings einen gewissen Geld- oder Professionalitätsmangel an, und ich finde die beiden großen Ikonen, die meine Mutter bei uns daheim aus ästhetischen Gründen an die Wände gehängt hat, schöner als jedes Bild, das ich in dieser Kirche sah (diese wirkten teilweise wie schlecht aufgeklebte Panini-Sticker). Zugegebenermaßen war das aber auch nicht so viel – wir mussten uns immerhin erst vom Vorzimmer (in dem unpraktischerweise ein kleiner dicker Teppich auslag, über den jeder, der hinauswollte, mir an die schmächtige Brust stolperte und ich ein leichtes Gefühl sexueller Belästigung empfand) in den Großraum ‘kämpfen’ (warten, bis jemand rauskommt, was immerhin nicht so selten vorkam, und dann ein Stück weiter vorrücken). Es hatte somit teilweise etwas Rockkonzerthaftes. Und ganz vorn zu erspähen: die Groupies mit den Kopftüchern, meist sehr alte Frauen. Was nicht heißen soll, dass keine jungen Menschen dabeiwaren. Die gingen anschließend teilweise sicherlich noch in die Disco.

Eine weitere Gemeinsamkeit mit einem Konzert ist der Gesang. Normal gesprochen gebetet wird selten, meist handelt es sich dabei um einen melodischen Singsang von einem oder mehreren Vornestehenden (Männer und Frauen). Überraschenderweise klang es für mich weniger nach Moll denn nach Dur, da kann ich mich aber auch irren. ^^ Ob es der/ die Priester waren, die sangen, weiß ich nicht genau – die befanden sich jedenfalls nicht mal so recht im selben Raum. Im hölzernen Wandrelief befindet sich ein Durchgang in ein Hinterzimmer, in dem sie von der Gemeinde wegbeten. Auf Serbisch; einmal wurde auch kurz etwas auf Deutsch gebetet, mit einem nicht so leicht zu verstehenden Akzent. Hin und wieder glaubte ich, Begriffe zu verstehen, aber gleichzeitig bezweifelte ich, dass sie für ordentliche Osmose und gegen Diarrhöe beteten. O.o Aber fast durchgehend in Melodien (zwischendurch erklang leise ein Stimmgerätsummen wie von einer Mundharmonika, das ich noch von Acappellaauftritten kenne). Seltsamen Melodien, deren Verlauf man als Uneingeweihter nicht wirklich voraussagen kann. Andere kannten sich natürlich aus – einmal stand schräg hinter mir eine leise mitsingende Frau, die verwirrenderweise zwischendurch die Tonlage änderte, weil sie wohl doch nicht so hoch hinauf oder tief hinunter kam. Gegen Ende (wir standen doch nur bis ein Uhr, dann bekamen diejenigen, die die letzten zwei Monate brav gefastet hatten, was zu essen) kam es mir vor, als würde die Publikumsbeteiligung hochgehen, vielleicht, um nicht einzuschlafen.

Außerdem nicht zu vergessen: das Bekreuzigen. Spiegelverkehrt zum katholischen (und evangelischen und einigen anderen…). Und alle paar Minuten, wobei irgendwie nicht immer jeder bekreuzigt – das hat in mir die Überlegung hochgebracht, dass vielleicht eine Art Fürbitten gebetet werden, und man kann sich bekreuzigen, wenn einem die eben gebetete Bitte wichtig ist. Und ob ich mich vielleicht manchmal bei Bitten bekreuzigte wie “Lass mich nicht allzu bald sterben” (vielleicht eher für ältere Menschen gedacht) oder “Mach, dass meine Frau mich weiterhin brav bedient”. Daran hätten mich Umstehende nämlich vielleicht als Eindringling entlarven können! Und dass diese vielleicht nicht so gern gesehen sein könnten, stellte ich im Nachhinein fest, als ich heute bei Youtube nach orthodoxen Gebeten suchte. Der erste Kommentar, den ich las, stand bei einem Ausschnitt eines ökumenischen Gottesdienstes von verschiedenen orthodoxen Untergruppen, und lautete:

“Es ist ALLEN ORTHODOXEN CHRISTEN VERBOTEN an solchen Ökumene [sic] Gottesdiensten teilzunehmen. Jeder Priester der so etwas tut sollte abgesetzt werden.”

Keine Ahnung, ob ich nun die heilige Messe mit meiner katholischgetauften Anwesenheit beschmutzt habe. Eine Freundin meiner Mitbewohnerin wurde in ‘ner anderen Kirche angeschnauzt, wieso sie ihr Stroh (für einen Weihnachtsbrauch benötigt) in einem normalen Laden und nicht in der Kirche, in die sie anschließend gehen wollte, gekauft hatte, nun sei es nämlich nicht geweihwässert und sie dürfe es eigentlich nicht mit hineinnehmen… Aber natürlich gibt es mit Sicherheit solche und solche, wie eben alle Glaubensrichtungen strengere und laschere Anhänger haben. Ich fand es jedenfalls sehr interessant, bei einem Gottesdienst einer anderen Religion dabeizusein – und frage mich, ob ich daraus nicht eine kleine ‘Challenge’ machen sollte. Vielleicht ist ja meine türkische Studienkollegin einigermaßen anders religiös und kann mich mal mitnehmen?

 

Ich höre gerade:

Carla Bruni – L’excessive | Maroon 5 – She will be loved | Fréhel/ OST Amélie – Si tu n’étais pas là (Lieblingstextstelle: ‘C’est à toi que je dois cette joie profonde’, wegen der Gleichklangspielerei.) | Katzenjammer – I will dance (when I walk away) | Muse – Knights of Cydonia | 30 Seconds to Mars – Beautiful lie

 
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Geschrieben von - 8. Januar 2012 in Alltag, Kultur, Musik, Wien

 

Beziehungsvergleich

- anhand eines Liedes: HIM – Join me in death.

Situation 1: Ich stehe mit meinem ersten Freund in einer Menge Rock-im-Park-Besucher vor der Alternastage, auf der HIM auftritt; bei uns noch einige gute Freunde von mir. ‘Join me in death’ wird zum Besten gegeben, und er schaut mich lange und bedeutungsvoll mit seinen braunen Hundeaugen an.

Situation 2: Ich springe mit meinem zweiten Freund auf einer weiträumigen Tanzfläche bei der größten Halloweenparty Wiens zum selben Song herum. Rotes Korsett, Röckchen und 20-Loch-Stiefel featuring Lederjacke und Wolverinehaarschnitt. Neben uns hüpft ein Freund von ihm herum. Wir grölen den Text mit und tanzen, als gäbe es kein Morgen.

 
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Geschrieben von - 7. Januar 2012 in Alltag, Musik

 

Jahresrückblick

Zeit für ein neues Posting und einen kleinen Jahresrückblick. Würd’ mich freuen, wenn noch jemand Lust hat, den Fragebogen auszufüllen. (: Vielleicht reiche ich noch eine kleine Collage wie Jenny nach.

Held des Jahres: Roger Willemsen :3
Arsch des Jahres: Fran, auch wenn die Leute, vor denen er mich ohne Namensnennung diffamierte, mich nicht kennen. Schön Lügenmärchen verbreiten, wenn man keine Ahnung hat.
Gewinner des Jahres: Adrian? Guter Abschluss und geplantes Studium angefangen und so. Tanja ist auch ein Stück weiter gekommen. (:
Verlierer des Jahres: Eltern
Song(s) des Jahres: Jessie J – Sexy Silk; Butch Walker – You belong with me
Buch des Jahres: Helge Timmerberg, Der Jesus vom Sexshop (und davon hab ich noch gar nichts erzählt! ‘Julia’ war aber auch toll.)
Film des Jahres: Harry Potter 7.2 natürlich. (: Verbunden mit dem Besuchswochenende und Schuluniformfotos. (Was ich mir aber auch nicht verkneifen kann: Midnight in Paris (ach, schon allein der Titel hat mich überzeugt), Black Swan (großartig), Easy A (extrem sympathisch, tolle Korsetts, toller Soundtrack, tolles Parallelgucken mit bestem Freund ^^))
Chara des Jahres: Pippa (Hogwartsplay), weil ich sie zufälligerweise auch in real traf (Mitstudentin in höheren Semestern)
Beste Idee des Jahres: den Kerl, den ich schon ein paar Male in meinen Vorlesungen sah, spontan anzulabern. So ziemlich dieselbe Wellenlänge.
Dümmste Idee des Jahres: genausoviele Muffins wie der Rest zu essen -> Overkill!
Höhepunkte des Jahres: Besuche (von und bei Freunden) und Korsettgelegenheiten (Tanz der Vampire, Halloween)
Tiefpunkt des Jahres: Intermezzodrama (RPG, der sie-sind-füreinander-bestimmt-Freund meines Hauptcharas wird von einer anderen verführt und so gut wie alle Spieler außer mir wissen bescheid) und die Entscheidung meines Freundes, aus Wien wegzuziehen
Entdeckung des Jahres: Klavierspielen, AVPM & Pottermore
Versuchung des Jahres: das Colmarer Bücherantiquariat XD Hab mich beim Spazierengehen durch die Weihnachtsstadt nach gebrauchten französischen Harry-Potter-Ausgaben umgesehen und dann in diesem fabelhaften Laden die Bände 3, 5 und 6 sowie ‘Harry Potter et la Science’ und ein schönes Pariser Modebild aus dem 18./ 19. Jahrhundert abgesahnt.
Erfolg des Jahres: Styles-Serie (siehe Flickr) & noch keine Prüfung vermasselt (abgesehen von den vielen Vierern)
Panne des Jahres: so wenig Prüfungen aus dem zweiten Semester absolviert zu haben
Überraschung des Jahres: Gogos Einzug, Gregor, Amadeo, Antidepressiva (verschrieben gekriegt (die Medikamente, nicht die Menschen O.o))
Enttäuschung des Jahres: Geschichtenideenlosigkeit
Gewinn des Jahres: lustige Stunden mit Freunden :3
Verlust des Jahres: zwei Studienkolleginnen (von der eine noch ein Buch von mir besitzt)
Erkenntnis des Jahres: Nicht zu lang warten und nachdenken, einfach machen.
Das Jahr in drei Stichworten: Lethargie, Kultur, Umzüge

 
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Geschrieben von - 4. Januar 2012 in Alltag, Foto, Hogwartsplay, Kultur, Lesen, Musik, Studium

 
 
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