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Archiv der Kategorie: Hogwartsplay

Jahresrückblick

Zeit für ein neues Posting und einen kleinen Jahresrückblick. Würd’ mich freuen, wenn noch jemand Lust hat, den Fragebogen auszufüllen. (: Vielleicht reiche ich noch eine kleine Collage wie Jenny nach.

Held des Jahres: Roger Willemsen :3
Arsch des Jahres: Fran, auch wenn die Leute, vor denen er mich ohne Namensnennung diffamierte, mich nicht kennen. Schön Lügenmärchen verbreiten, wenn man keine Ahnung hat.
Gewinner des Jahres: Adrian? Guter Abschluss und geplantes Studium angefangen und so. Tanja ist auch ein Stück weiter gekommen. (:
Verlierer des Jahres: Eltern
Song(s) des Jahres: Jessie J – Sexy Silk; Butch Walker – You belong with me
Buch des Jahres: Helge Timmerberg, Der Jesus vom Sexshop (und davon hab ich noch gar nichts erzählt! ‘Julia’ war aber auch toll.)
Film des Jahres: Harry Potter 7.2 natürlich. (: Verbunden mit dem Besuchswochenende und Schuluniformfotos. (Was ich mir aber auch nicht verkneifen kann: Midnight in Paris (ach, schon allein der Titel hat mich überzeugt), Black Swan (großartig), Easy A (extrem sympathisch, tolle Korsetts, toller Soundtrack, tolles Parallelgucken mit bestem Freund ^^))
Chara des Jahres: Pippa (Hogwartsplay), weil ich sie zufälligerweise auch in real traf (Mitstudentin in höheren Semestern)
Beste Idee des Jahres: den Kerl, den ich schon ein paar Male in meinen Vorlesungen sah, spontan anzulabern. So ziemlich dieselbe Wellenlänge.
Dümmste Idee des Jahres: genausoviele Muffins wie der Rest zu essen -> Overkill!
Höhepunkte des Jahres: Besuche (von und bei Freunden) und Korsettgelegenheiten (Tanz der Vampire, Halloween)
Tiefpunkt des Jahres: Intermezzodrama (RPG, der sie-sind-füreinander-bestimmt-Freund meines Hauptcharas wird von einer anderen verführt und so gut wie alle Spieler außer mir wissen bescheid) und die Entscheidung meines Freundes, aus Wien wegzuziehen
Entdeckung des Jahres: Klavierspielen, AVPM & Pottermore
Versuchung des Jahres: das Colmarer Bücherantiquariat XD Hab mich beim Spazierengehen durch die Weihnachtsstadt nach gebrauchten französischen Harry-Potter-Ausgaben umgesehen und dann in diesem fabelhaften Laden die Bände 3, 5 und 6 sowie ‘Harry Potter et la Science’ und ein schönes Pariser Modebild aus dem 18./ 19. Jahrhundert abgesahnt.
Erfolg des Jahres: Styles-Serie (siehe Flickr) & noch keine Prüfung vermasselt (abgesehen von den vielen Vierern)
Panne des Jahres: so wenig Prüfungen aus dem zweiten Semester absolviert zu haben
Überraschung des Jahres: Gogos Einzug, Gregor, Amadeo, Antidepressiva (verschrieben gekriegt (die Medikamente, nicht die Menschen O.o))
Enttäuschung des Jahres: Geschichtenideenlosigkeit
Gewinn des Jahres: lustige Stunden mit Freunden :3
Verlust des Jahres: zwei Studienkolleginnen (von der eine noch ein Buch von mir besitzt)
Erkenntnis des Jahres: Nicht zu lang warten und nachdenken, einfach machen.
Das Jahr in drei Stichworten: Lethargie, Kultur, Umzüge

 
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Geschrieben von - 4. Januar 2012 in Alltag, Foto, Hogwartsplay, Kultur, Lesen, Musik, Studium

 

Hogwarts Pride

Die Pottermore-Insider-Blogger haben eine Woche veranstaltet, in der die Mitglieder jedes Hauses über Twitter ihren Stolz über die Zu(sammen)gehörigkeit beposten sollten. Da ich Twitter nicht nutze, hab ich mich auch nicht groß darum gekümmert, aber das Mini-Resümee klingt putzig. :3 Hogwarts FTW!

Ich bin natürlich auch extrem stolz auf mein tolles Ravenclaw, in das ich auch bei Pottermore eingeteilt wurde. Als ich den Willkommenstext las, war ich fast gerührt und fühlte mit jedem Absatz mehr, wie gut ich reinpasse. Natürlich hat auch jeder Aspekte anderer Häuser, und es gibt einige, denen es leider nicht so geht wie mir und die unzufrieden sind mit der Auswahl des Sprechenden Hutes. Einerseits finde ich auch, dass es beim Einteilungstest zu wenige Fragen gibt (ich glaube, es waren sieben an der Zahl?), um eine spezifischere Entscheidung herbeizuführen, und wenn man zufällig weniger auf den Charakter abzielende Fragen aus dem Pool bekommt, ist das natürlich noch beklagenswerter. Andererseits sollte man tatsächlich beachten, dass dabei gewisse Tendenzen zu dem Haus, in das man eingeteilt wurde, festgestellt wurden, und immer die (angeblichen) Vor- und Nachteile der einzelnen Häuser realistisch sehen. Zwei Freunde kamen bereits unerwarteterweise nach Slytherin und sind damit nicht ganz zufrieden, weil sie keine gerissenen Selbstsüchtler sind; wenn man dem Internet lauscht, so hört man von vielen Hufflepuffs, die keine sein wollen, weil das angeblich das Haus der Nichtskönner und Langweiler ist. Genausogut kann man allerdings auch Gryffindor und Ravenclaw je nach Lust und Laune Arroganz, Ignoranz, Übermut, Strebertum, ‘Vergeistigtheit’ oder Unloyalität vorwerfen.

Ich hab sie alle sehr gern. :3 Insgesamt sind sie doch alle Teil meiner Jugend in Hogwarts. :D Und deshalb spiele ich mal die eine, mal die andere (persönlich bin ich wohl in dieser Reihenfolge am ehesten: Ravenclaw, Slytherin, Hufflepuff, Gryffindor – umso seltener, dass mein erster und mir wohl recht ähnlicher Rollenspielcharakter eine Gryffindor wurde), und probiere derzeit Kreatives mit den Wappenfarben und Nagellack aus. :]

Inspiriert hat mich dazu dieses Bild von einem richtig tollen Slytherinkissen, hach, ich mag auch so eins für Ravenclaw. (Warum zum Teufel verstehen die Leute, die seit Jahren davon lesen, nicht, dass Ravenclaw einen ADLER und keinen RABEN als Wappentier hat? Argh!) Da ich ohnehin grünen und weißen Lack da hatte, probierte ich gleich rum. (Ja, ich weiß, Slytherin ist silber-grün, aber wie gesagt, kein silber da, und fürs Kissen war es wohl auch geeigneter.) Die Nägel abwechselnd einfarbig in grün und weiß, den Daumen weiß lackiert und mit grün die Ecken, dann nochmal mit weiß in dieser ‘Wappenform’ drüber, mit Kugelschreiber Schlange und Symbole draufgeritzt (okay, die sind zugegebenermaßen nicht so toll geworden) und durchsichtig erneut drüberlackiert.

Nach meinem Einkaufsgelage hab ich nun auch endlich meine Hausfarben, blau und bronze (bronze ist’s in den Büchern; für die Filme haben sie eigenartigerweise grau genommen). Eigentlich mag ich diese Farben nicht so besonders, weil bronze so ein erdiger Ton ist (da wären mit hufflepuffschwarz oder slytherinsilber lieber) und mir blau nicht so recht steht (ich glaub, davon rücken bei mir Hautrötungen in den Vordergrund; da hätte ich lieber gryffindorrot). Als ich sie dann auf meinen Nägeln hatte, fand ich sie allerdings ganz wunderbar. XD Der Adler ist mir nicht so toll geglückt, dafür find ich Sterne und Mond irgendwie besser als das Dreieckige bei Slytherin (weiß auch nicht so recht, wonach ich das auswählte). Für den Anfang jedenfalls nicht mal so übel.

Ach, und ich hab die Chemieprüfung bestanden. :D Yaaaaay. Die war wichtig. Mal gucken, wie ich mich dieses Semester in chemischen Übungen schlage. XD

 

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Schnörkelliebe

Wie man an meinem Bloghintergrund erkennen kann, hab ich eine Vorliebe für (mehr oder weniger florale) Schnörkelmuster. Als Adrian mich letztens besuchen kam, stellte er auch irgendwann fest, dass sich Derartiges an verschiedenen Gegenständen in meinem Besitz wiederfindet. (Mal abgesehen von meiner Vorliebe für die Farbe Rot.) Möglicherweise werde ich das demnächst besser dokumentieren, aber vorerst gibt’s das mittlerweile einige Wochen alte, aber nicht minder frische Design meines Laptops:

Eine wunderbare und leicht anzubringende Laptopfolie, bestellt via DaWanda(hehe)-Shop deviceoutfit. Angenehmerweise musste ich nicht einmal selbst Maß nehmen, denn mein Laptopmodell befand sich bereits in der Kartei der Ausgemessenen. :3

Gestern war ich auf einem Überraschungsessen anlässlich des Geburtstags meiner Mitbewohnerin/ Übermieterin. ^^ Sehr gelungen, weil sie nichts davon geahnt hat – ich bin fünf Minuten nach ihrem Heimkommen abgezischt mit der Ausrede, heute Abend mit einer (ehemaligen) Mitstudentin wegzugehen… (Ich sah nicht aus, als wollte ich nochmal schnell in den Supermarkt O.o Zugegebenermaßen sah ich sogar ziemlich gut aus, was einer lustigen Klamotten- und Accessoirekombination zu verdanken ist. Nylonstrumpfhose mit buntem Blumenmuster, Jeansminirock, schwarzes Top mit Schnürung vorn, bordeauxviolette Armstulpen, Kette mit Schaukelpferd- und Medaillonanhänger, rote Glöckchenohrringe und ein Haarreif mit schwarzer Blüte (letztere beide von Khaos Kouture) im hochgesteckten Haar. Optional: ein pink gemustertes Schaltuch vom Naschmarkt.)

Das Essen war lecker, wir waren in einem hübschen Burgerrestaurant. XD Meine Soße war zwar nicht so deliziös (Sweet Whiskey trifft nicht meinen Geschmack, durfte ich feststellen), aber die gab’s ohnehin in einem beigestellten Töpfchen, und meine Sitznachbarn teilten bereitwillig. (; Den Heimweg traten wir zu Viert mit Welpen an (ach ja, wir haben nun einen schwarzen Labradorwelpen in der WG) und danach… hab ich natürlich nichts mehr für Chemie gemacht, jaja. Im Augenblick tue ich das auch nicht, wie mir gerade auffällt… Hach ja. Freu’ mich drauf, wenn diese Lernerei erst mal rum ist und ich mit Priska aufs Schokofest, mit Karina ins Ballett und mit anderen angehenden Anthropologen in meine neuen Vorlesungen gehen kann. :3 Außerdem gibt’s Bücher nachzuholen, RPG-Texte zu schreiben und vielleicht noch ein paar Bloggereien zu tätigen…!

 

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Cupcake-Koma

Nein, zugegebenermaßen hab ich keine narkotisierenden Stoffe in den Teig gemischt. Ich mag nur die Alliteration.

Cupcakes sind in, und sie sind cooler als Muffins. Immerhin sind Torten cooler als Kuchen, und hier haben wir das Ganze in einer Stufe kleiner. Wir haben hierbei nämlich einen Muffin bzw. Kuchen PLUS eine wunderhübsche Dekoration drauf. Huldigt den Törtchen!

Ähm. Naja, ich hab gestern mit meiner Mama unsere ersten gebacken. :3 Schoko und Kirsch.

<< langweilige Muffins

 

 

 

fulminante Cupcakes v v

Okay, zugegebenermaßen ist die Buttercreme mit Vanillepudding ein bisschen wenig vanillig im Geschmack und war auch relativ flüssig. Aber wie soll man’s interpretieren, wenn im Rezept steht, der Pudding solle nach Packung zubereitet werden, aber ganz andere Angaben für Zucker- und Milchmengen angegeben werden? Naja, das nächste Mal ein bisschen mehr Kakaopulver in den Teig und ein bisschen mehr Zucker und weniger Milch in den Pudding. ^___^

Leider hab ich im Augenblick nicht viel davon, weil ich grad vom Zahnarzt komme und schön zwei Betäubungsspritzen in die beiden Unterkieferseiten bekommen hab. Ich bilde mir ein, sogar meine Ohren und Augenlider sind etwas taub… aber das könnte auch an der durchgeplayten Nacht liegen. x) Merci, Laura!

 
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Geschrieben von - 29. August 2011 in Alltag, Foto, Hogwartsplay, Teilzeitkreativ

 

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Beware of Slytherin Eyes

…und wenn ich niemanden erschreckt hab, muss ich an meiner Mimik arbeiten!

Vor einer Weile hab ich mich slytherinlike geschminkt. Oder es versucht. Ein bisschen nach Wandas Serie mit den verschiedenen Hausfarben. Der hellgrüne Lidschatten von Rimmel London (allein in seinem Döschen, also Mono, schätze ich?) hat auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel… *husthust* Aber ich find ihn ganz nett, wenn auch ein bisschen hell. O.o Damals hatte ich auch noch Jennys ausgeliehene Smokey-Eyes-Palette von NYX und hab mich an silber und dunkelgrauschwarzirgendwas vergriffen. An der unteren Wasserlinie kam noch schwarzer Kajal dazu, oben ein Flüssigeyeliner-Lidstrich (whoa, dass ich die mal einigermaßen hinbekomme, hätte ich nie gedacht). Und schwarze Wimperntusche!

Naja, an der Gleichmäßigkeit auf beiden Augen muss ich noch arbeiten. Und vielleicht mehr Make-up/ Abdeckstift vorher aufs Lid packen, damit es nicht gar so rot ist. Ähem.

Bei Pottermore hat sich übrigens noch nicht viel getan. Der erste Schwung Betatester ist schon drin, ich darf noch ein Weilchen warten… Hoffentlich nicht zu lange! (Nicht, dass ich nicht beschäftigt wäre. Ich muss Chemie lernen, RPG-Postings verfassen, mir Gedanken über meine Gäste im September machen, LIMBO weiterspielen, ein paar Blogtexte schreiben…)

Findet ihr, dass ihr slytherinhafte Eigenschaften habt? In den Büchern ist das ja so das Haus der Bösen, aber interessante Charakterzüge haben die ja durchaus, und es soll auch neutrale, sogar nette Slytherins geben. :D Ehrgeizig und listig und loyal und so…?

Or perhaps in Slytherin
You’ll make your real friends,
Those cunning folk use any means
To achieve their ends.

 
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Geschrieben von - 24. August 2011 in Alltag, Hogwartsplay, Kreatives, Lesen, Spielereien, Studium

 

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Das Phänomen

Das Phänomen

Wie bereits an einigen Stellen erwähnt, bin ich Harry-Potter-Anhängerin. Und nun, da der vorerst letzte offizielle Film in den Kinos erschienen ist, habe ich den Drang, ein bisschen von meiner ‘Beziehung’ dazu zu erzählen.

Am Anfang stand ein Buch. Ich bekam es nicht gleich mit, entdeckte im Weltbild-Katalog erst nach dem Erscheinen des zweiten oder dritten Bandes Werbung dafür und fragte meine Mutter, was das denn sei. Dass es sich dann doch um mehr als ein normales Buch handelte, merkte ich also sofort (warum sonst hätte ich fragen sollen, worum es sich da handle, etwas zum Inhalt stand ja dabei), möglicherweise, weil es bereits gehyped wurde. Am nächsten Tag kam meine Ma mit dem ersten Band für mich nach Hause.

Schon allein die Tatsache, dass aus der normalen Welt eine wunderbare, magische hervorgeht, ein nicht weit entfernt liegendes Paralleluniversum kreiert wird, macht solche Bücher besonders. Und ich glaube, ich hatte zu dem Zeitpunkt nicht viele dieser Art gelesen, war nicht so der Fantasy-Fan. Hogwarts hatte mich gefangen genommen (auch, wenn es mich natürlich gehen lassen würde, wenn ich wirklich wollte), und ich musste die Bücher lesen. Später die Filme sehen, auch wenn ich mit dem üblichen Verdacht ins Kino ging, sie könnten nicht besser sein als die Literaturvorlage – dennoch gefielen sie mir ganz gut. Je älter die Schauspieler und ich wurden, desto besser, glaube ich. In der Grundschule war ich nicht die Einzige, die sich dafür interessierte, und so schrieben wir aus Spaß an der Freud’ Wissenstests zu den Harry-Potter-Romanen und -Filmen, die wir gegenseitig ausfüllten und auswerteten.

Irgendwann bekam ich von meiner Mutter auch ein Buch von einem ‘inoffiziellen HP-Fanclub’ geschenkt: Die Zauberschule. Damals ging’s mit dem Internet schon ordentlich aufwärts, aber bei mir sollte es noch einige Jahre dauern, bis ich damit wirklich in Kontakt kam und wir überhaupt mal welches zu Hause hatten. Wäre es früher gewesen, hätte ich meine Fanbegeisterung möglicherweise im HP-FC ausgelebt. So aber kam ich vor etwa fünf Jahren (über einen testedich.de-Test) auf die Seite eines Foren-RPGs, das in Hogwarts (ohne die Buchcharaktere und deren Geschichte) spielt. Ich hatte zuvor noch nie etwas von RPGs gehört, aber je mehr ich mich einlas und begriff, worum es dabei ging, desto mehr hatte ich das Gefühl, etwas gefunden zu haben, nachdem irgendetwas in mir gesucht hatte. Hogwarts, Schreiben, Kommunikation. Und schon bald war mein erstes Alter Ego geboren.

Mit dem Kontakt zu anderen Fans wurde dann ebenfalls mein eigenes Fansein bereichert und charakterisiert, auch, wenn es sich bei uns hauptsächlich um ‘unser’ Hogwarts drehte. Hin und wieder stöberte ich auch auf anderen Seiten und Foren herum, fand aber nie etwas, das mich genauso gereizt und fasziniert hätte. Mag auch an den Freunden liegen, die ich bis dahin gewonnen hatte und die bis heute zu meinen besten zählen.

Am meisten riss mich das Phänomen selbst aber erst jetzt, zum Ende, mit. Es war die Torschlusspanik und die damit einhergehende Flut an Behandlungen des Themas. Da ich das Internet nun häufig frequentierte, kam ich, hauptsächlich durch tumblr-Blogs, zu Fotos, Grafiken, Zeichnungen und Sprüchen aus Filmen und Büchern, von Darstellern und Fans. Ich war fasziniert von der sprühenden Kreativität der anderen Anhänger. Ich fand auf Youtube das beeindruckende ‘A very Potter Musical‘. Ich wurde nach dem Darstellen meiner eigenen Rollenspielcharaktere selbst kreativ (nicht zuletzt mithilfe meines damaligen Fotografenfreundes) und ging beim 7.1-Film zum ersten Mal als Hogwartsschülerin gekleidet in eine Kinovorstellung, beim 7.2er zum zweiten und wahrscheinlich letzten Mal (dafür aber immerhin in bester Rollenspielergesellschaft, mit rotgoldener Gryffindor-Krawatte und Zauberstab – auch, wenn ich selbst wohl eher die Ravenclaw bin).

Ich bin nicht die Erste, die (sich) fragt, was nun geschieht, da ‘alles vorbei ist’. Natürlich ist das Rollenspiel nicht vorbei, aber die Saga um Harry Potter ist es (vorerst). Seit dem vierten Film schluchzte ich jedes Mal bei traurigen Stellen, im Glücksfall in vorhandene Taschentücher. Und nach dem Betrachten des letzten Films, auch nicht der Heiterste, hatte ich einige Stunden lang an diesem Tag tatsächlich eine unheimliche Leere in mir. Obwohl ich es nicht von mir gedacht hätte, fühlte ich im Ansatz wie ein Mädchen auf einem dieser Blogs, das aus diesem Grund sogar Suizidgedanken hegte. | [Bis zu diesem Strich hat dieser Eintrag übrigens genau 666 Wörter. O.o] Wir sind mit dieser Geschichte aufgewachsen. Sie ist etwas ganz Besonderes, auch wenn wir es manchmal nicht genau erklären oder begründen können. Und das bleibt sie auch. After all this time? Always.

Dennoch habe ich das Gefühl, im Augenblick nicht genug davon bekommen zu können. Ich bin neugierig auf Pottermore, ich habe wahnsinnig große Lust darauf, nochmal alle Bücher und alle Filme direkt hintereinander zu lesen und zu sehen, ich werde das erstandene große Poster zum ‘Affrontement final’ aufhängen und nochmals die Artikel aus dem ‘Harry Potter – The Ultimate Movie Celebration’-Beiheft der britischen Filmzeitschrift ‘Empire’ lesen (eigens aus Übersee bestellt; zwar leider etwas spät angekommen, aber besser als nie – vielen Dank an Adrian für das ‘Ausborgen’ seiner Kreditkarte). Und ich wünsche mir Hermines Zeitumkehrer… Vielleicht schaffe ich es ja, ein paar Jahre zurückzuspringen und das Phänomen nochmals von vorne bis hinten zu erleben.

 

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Vorfreude

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Geschrieben von - 12. Juli 2011 in Hogwartsplay, Kultur, Spielereien

 

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Blütezeit

Bald, bald werden meine Wunderblumen aufblühen! Oder zumindest die rote, die mich jetzt schon erwartungsvoll Fotos schießen lässt… Die Pflanze mit den weißen Blüten ist noch etwas kleiner (hat auch erst später zu wachsen begonnen und einen kleineren Topf) und wird vermutlich noch etwas Zeit brauchen. Hoffentlich durchkreuzt das nicht meine Kreuzungspläne.

Und hoffentlich gehen die Blüten nicht gerade dann auf, wenn ich in Dachau bin (ab Donnerstag). >.< Aber ich freeeue mich schon so irrsinnig auf den zweitsiebten Harry-Potter-Film, das ist langsam nicht mehr auszuhalten. Vor allem mit dem pathetischen Drumherum, dass nun alles sein Ende findet; ich hab bei jedem zweiten Video (manchmal auch bei einem Bild) zu dem Thema Tränen in den Augen.

Aber in erster Linie wird das ein schönes verlängertes Freundewochenende mit der besten Schuluniformkostümierung, die ich je hatte. (Und vor allem werde ich auch nicht die Einzige sein!) :D Tanja hat einen Schwung Hogwarts-Krawatten bestellt und ich hab nun auch noch richtige Kniestrümpfe (keine teils bunten Overknees). ^___^ Mein Herz klopft in Morsezeichen das Wort ‘Vorfreude’.

 
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Geschrieben von - 11. Juli 2011 in Alltag, Hogwartsplay, Kreatives, Lesen

 

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Freitagsfüller, mal wieder.

Denn endlich komme ich nicht erst am Samstag auf die Idee, einen zu machen, und stelle fest, dass ich zu spät dran bin. ^^ Von hier.

1.  Eigentlich hab ich viel zu viel unnötigen Kram in der Wohnung.

2.  Meine Playlist und angenehme Gesellschaft. X3

3.  Vor vielen Jahren wär’ ich nie auf die Idee gekommen, hier zu stehen – aber ich hatte immer einen Plan. ^_^v

4.  Nudeln mit Fertigsugo zum Abendessen.

5.  Ich weiß genau, wer sich gerade über mein kleines Geburtstagsgeschenk freut.

6.  Mein Freund muss vermutlich in Deutschland ‘ne Ausbildung machen - ein Problem.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Heroes mit meinem Freund auf Distanz spielen (auch, wenn ich’s nicht kann), morgen habe ich aufräumen und einen Apothekenbesuch geplant und Sonntag möchte ich beim Lernen weitergekommen sein und die Story-Contest-Geschichte vielleicht fertig haben!

 
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Geschrieben von - 27. Mai 2011 in Alltag, Andere Blogs, Hogwartsplay, Kreatives, Spielereien

 

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Italienische Wochen

Ich muss zugeben, ich hab was gegen Italien. So schön irrational-intuitiv. Nicht erst seit dem Fußball-WM-Finale, in dem sie den Franzosen den Titel wegkickten. Es gibt wohl nicht nur in diesem Aspekt einen natürlichen Widerspruch zwischen Italien und Frankreich, und wer mich etwas kennt, weiß eh schon, auf wessen Seite ich mich da schlage. In mein Herz wurde die französische Lilie geritzt.

Zugegebenermaßen fand ich den Beitrag Italiens zum diesjährigen Grand Prix d’Eurovision de la Chanson (ja, ich mag Französisch auch lieber als Englisch) auch gut. Und wenn wir schon mal dabei sind, wollte ich erwähnen, dass ich einen anderen Musiker (und Anwalt!), Paolo Conte, für einen der besten Vorzüge Italiens halte. Neben Nudeln, versteht sich. Wer reinhören mag:

Nun habe ich außerdem vor wenigen Tagen ein Buch gelesen, in dem es auch um Italiener und Nudeln geht. Kurz zur Geschichte, wie ich an dieses Buch kam: Ich blätterte einige Wochen vor einem meiner Geburtstage (oder war’s Weihnachten?) in einem Bücherprospekt, während ich Carola an der Strippe hängen hatte. Dann von mir ein: “Haha, hier steht ein Buch namens ‘Nicht schon wieder al dente‘, und ich hab grad ‘al dante’ gelesen.” (Rollenspiel-Insider, oder etwas in der Art.) Zum bald darauf folgenden Anlass erhielt ich von ihr den genannten Roman. Etwas irritierend, zumal ich nicht grad auf typische Frauenliteratur stehe, aber hin und wieder muss es natürlich auch etwas Triviales sein. Nun also von Gaby Hauptmann (die man möglicherweise von ‘Suche impotenten Mann fürs Leben’ kennt).

Wer in Erwägung zieht, dieses Werk irgendwann einmal zu lesen, sollte nun diesen Beitrag verlassen, ich wünsche noch einen schönen Tag/ Abend! Ich wage aber, es nicht weiterzuempfehlen.

In ‘Nicht schon wieder al dente’ geht es um die zwanzigjährige Niki, die während ihres postabiturialen Sprachaufenthalts in Kanada den lässigen Südländer Marco kennen lernt. Mit ihm ist alles superduperflockigleicht – aber wie soll ihre Beziehung weitergehen, wenn sie wieder in Deutschland ist, wo sie sich zielstrebig in ein Wirtschaftsstudium stürzen will, und er in Italien? Zurück im trüben Heimatland bei ihrer alleinerziehenden Mutter und Restaurantinhaberin Julia kann Niki nicht aufhören, an die schöne Zeit mit ihrem Lover zurückzudenken, was sonst gar nicht ihre Art ist. Sie lässt es drauf ankommen und fliegt für ein paar Tage zu Marco. Der, wie sich herausstellt, in einer riesigen Villa bei seinen Eltern wohnt, die sich beruflich um ihr Fertignudelimperium kümmern. Statt sich wie in einem Märchentraum zu fühlen und den Sex im weitläufigen Bad mit Sauna vorbehaltlos zu genießen, zetert Niki irritierenderweise herum, dass sie die Tage lieber mit ihm in einer schäbigen Ein-Zimmer-Studentenbude verbringen würde, aber daraus wird nun nichts. Zu allem Elend kann Marcos Mutter sie auch nicht ausstehen, immerhin soll er eine reiche italienische Gräfin heiraten.

Und so kommt es zu einer Reihe unangenehmer Zwischenfälle, die ein von der italienischen Mama vertauschtes Weihnachtsgeschenk beinhalten. Statt Ohrringe erreicht Niki nämlich eine Kundenzustellung des Nudelherstellers – zig Kilogramm Fertignudeln! (Naja, ich hatte schon schlechtere Geschenke. XD Aber romantisch ist das tatsächlich nicht.) Um ihre Beziehung klarzustellen und zu verhindern, dass sich Marco bei einem High-Society-Event zu Silvester, das für seine Familie natürlich Pflicht ist, an die junge Gräfin ranschmeißt, fliegt Niki mal wieder überstürzt nach Italien, während Marco sich als Überraschungsbesuch auf den Weg nach Deutschland macht. Quel malheur! Als die Zwanzigjährige zurückkehrt, amüsiert sich ihr Freund prächtig mit ihrer Mutter. Sie steigt heulend ins Auto und fährt eine alte Dame um, die sie zufälligerweise in Kanada kennen gelernt und ihr dolmetschend geholfen hat.

Im Folgenden versöhnt sich Niki wieder mit Marco, da ja offenbar doch nichts Schreckliches passiert ist. Doch auf einer Tour durch die umliegende Weingegend begegnen sie einer Freundin von Marcos Mutter – Freifrau von Finkenstein, oder so – sowie seinem Onkel, der vorgibt, daheim in Italien zu sein – und es beginnt ein hanebüchenes, unrealistisches Detektivspiel ohnegleichen. Die Details aufzudröseln wäre zu verwirrend, aber ich hoffe, die Zusammenfassung genügt, um das Absurde daran zumindest anzudeuten. Das Liebespärchen schleicht sich durch die alten Dienstpersonalgänge des Schlösschens der Freifrau und belauscht diese mit dem Onkel im Gespräch, doch als sie im Parallelgang entdeckt werden, bedroht die gute Frau sie auch noch mit einer geladenen Waffe. Und dann ist da noch die Tochter der Freifrau von Finkenstein, die angeblich schon seit einer ganzen Weile tot ist (erschossen von einem Einbrecher in Marcos trautem Heim), dann aber lebendig vor Niki steht. Sie wurde aufgrund eines taktischen Spielzugs versteckt gehalten.

Ihr wird aufgedröselt, dass die ganze Familie Marcos, ja, ganz Italien Wetten abgeschlossen hat, wen der Millionenerbe heiratet. Marco und sein Onkel wetten auf Niki, seine Mutter sowie die von Finkenstein auf die italienische Gräfin. Um das Ergebnis zu beeinflussen, spielten sie sich natürlich gegeneinander aus, und so waren beispielsweise die fehlgeleiteten Geschenke oder das eiskalte Verhalten der Mutter Niki gegenüber reine Taktik. Das offenbaren sogar Wettbüros im Internet. Entrüstet darüber, dass sie den Spielball der italienischen Oberklasse gibt, distanziert sich Niki von ihrem Freund, heckt hinterrücks aber selbst einen gerissenen Plan aus – da bisher kaum einer auf das Pärchen Niki + Marco gewettet hat und die Auszahlung gigantisch wäre, kratzen sie, ihre Mutter, deren Weinhändlerbekannter sowie die angefahrene alte Frau alles Geld zusammen, das sie auf die Schnelle mobilisieren können, um mit dem Wettgewinn der bankrotten Freifrau das Schlösschen abzukaufen und darin einen Restaurant-Weinhandel mit kleinem Hotel zu eröffnen.

Ihrem Freund erzählt Niki nichts davon, ergibt sich aber seinen Beteuerungen, dass er sie wolle und keine andere, und nimmt angeblich gönnerisch in seinen Heiratsantrag an. Rasch sind sie in Rom, wo sie nach einer kurzen Touristenrunde auf einen weiteren Onkel Marcos treffen, der, oh Wunder, Priester ist. Zwar ist eine nur kirchlich geschlossene Ehe nicht rechtskräftig, aber auf die Schnelle lässt sich kein Standesbeamter auftreiben, und die Italiener sind eh so gottesfürchtig, dass sie das vorerst durchgehen lassen. Dank der gewonnenen Wette schwimmt nun auch Nikis Mutter in Geld und kann sich ihr neues Vorhaben leisten, und Niki kann ja notfalls auch in Italien Wirtschaft studieren… Sogar Marcos Mutter freut sich nun über die würdige Gegenspielerin, die letztendlich alle so gewitzt ausgetrickst hat. Alles paletti, jieha!

Abgesehen von diesem inhaltlichen Obskurium, welches mich sehr an meine in der Grundschulzeit erfundenen Geschichten erinnerte, ist auch der Stil irgendwo in der zehnten Klasse hängen geblieben. Abgesehen von der Weinkenntnis. Die Charaktere verhalten sich meiner Meinung nach oft sehr unpassend, was nicht immer als persönliche Eigenschaft abgestempelt werden kann. Zudem sind dem Lektor ein paar grässliche Schnitzer passiert: Zwei- oder dreimal werden die Vornamen von Niki und ihrer Mutter Julia vertauscht, sodass sich der Leser kurz verwirrt fragt, was das nun soll, bis er darauf kommt, dass es sich einfach nur um einen Fehler handeln kann. Höchst peinlich, wie auch der Storyverlauf, aber in all seiner Seltsamheit auch manchmal witzig.

 
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Geschrieben von - 18. Mai 2011 in Alltag, Hogwartsplay, Kreatives, Lesen, Musik, Printmedien

 

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