
In Sachen Neuerwerb von Literatur war mein Geburtstag – mittlerweile fast einen Monat her – ein kleiner Erfolg. Dazu brauche ich nicht einmal die beiden auf dem Foto sichtbaren Reinschreibbücher (das rechts ist mein neues Adressbuch) mitzuzählen. Was mir allerdings aufgefallen ist: Meine Sammlung an Sachbüchern ist ziemlich angestiegen, dabei lese ich diese Sorte weniger gern, wenn ich ohnehin schon viel zu tun habe und mich lieber nebenher mit schöner Literatur beschäftige.
Die Sammlung:
- “Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat”, Pierre Bayard
- “Bibbi Bokkens magische Bibliothek”, Jostein Gaarder und Klaus Hagerup
- “Erotische Lyrik der galanten Zeit”, ausgewählt von Hansjürgen Blinn
- “Die Fahrt der Beagle”, Charles Darwin
- “Mordspuren. Neue spektakuläre Kriminalfälle, erzählt vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt”, Mark Benecke
- “Aus der Dunkelkammer des Bösen. Neue Berichte vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt”, Mark Benecke
Das erste Buch befindet sich seit einer entsprechenden Empfehlung von Redakteuren der Süddeutschen Zeitung auf meiner will-ich-unbedingt-lesen-Liste, und es ist gerade dabei, meinen Blick auf das Lesen selbst und Bücher, die man angeblich gelesen haben muss, zu verändern, wie es der Titel schon erahnen lässt. :] ‘Bibbi Bokkens magische Bibliothek’ habe ich vor Jahren gelesen, fand es wundervoll und habe es mir deshalb von einer Freundin schenken lassen. :3 Nach Bayards Kategorisierung fiel es für mich leider auch schon ein bisschen in die Kategorie ‘VB – vergessenes Buch’, weswegen ich es erstens überhaupt mal gern haben und zweitens gleich nochmal lesen wollte. Die erotische Lyrik stammt ebenfalls von einer Freundin, und da lässt sich hübsch drin schmökern und ästhetisch formulierte Andeutungen ‘enträtseln’. Und wie die dritte Freundin und Mitbewohnerin sich richtig dachte, gehört etwas aus der Feder von Charles Darwin zur Pflichtlektüre von jemandem, der mit Biologie zu tun hat.
Ebenfalls biologisch interessant sind die letzten beiden Bücher im Bunde. Ich kann zwar nicht verifizieren, dass Mark Benecke der bekannteste Kriminalbiologe der Welt ist, aber mit dem Untertitel scheint er gut Werbung machen zu können und ich bin mittlerweile ein Fan von ihm. :D Bei solchen Büchern neige ich zwar leider dazu, die Fälle und besonders relevante Basisinformationen bald wieder zu vergessen, aber ich mag die Art, wie er sie dem Lesepublikum näher bringt und die Schwerpunkte, die er setzt. Ich würde ihm selbst gern mal über die Schulter schauen… Was mich nun daran erinnert, dass ich auch Medizinstudenten bei ihrem Sezierkurs gern über die Schulter sehen würde, nachdem er in meinem Studiengang von einem Knochenpraktikum ersetzt wurde, ich aber gern die Art und Vorgehensweise in einem Sezierkurs kennen lernen würde. Mein Freund sieht darin eher die Neugierde, (tote) Menschen aufgeschnitten werden zu sehen, was er eher abstoßend findet und womit er allerdings nicht ganz falsch liegen mag – ich hoffe jedenfalls, dass mich Anblick und Geruch nicht dermaßen irritieren, dass ich an Ort und Stelle umkippe. Das wäre als Gast in der Übung mehr als peinlich.
Von ihm (meinem Freund) habe ich neben einem der Benecke-Bücher übrigens auch ein kleines Hessisch-Wörterbuch bekommen. So etwas taugt zwar kaum zum Durchlesen, aber vielleicht erweist es sich dennoch als hilfreich, wenn ich ihn mal wieder besuche. :D
Den Fortschritt bei denjenigen Büchern, die nicht schon zu alt sind, dokumentiere ich seit kurzem auf Goodreads. Solltet ihr euch auf dieser Plattform auch mal herumtreiben und gelesene sowie noch zu lesende Literatur dokumentieren, fügt mich doch als Freundin hinzu.
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Hey, Mädels und Jungs!
Ich lebe noch, aber ich kam aufgrund der Tatsache, dass ich in den letzten beiden Wochen die meisten Univeranstaltungen in diesem Semester zum ersten Mal hatte, mich trotzdem schon irgendwie gestresst fühle und nicht einmal viel zum Lesen komme, weil ich gar schrecklich prokrastiniere und meinem auf einem Seminar seienden Freund hinterherweine, nicht zum Schreiben. Wollte vorher auch eigentlich noch ein paar andere wichtige Sachen erledigt haben, aber immerhin hab ich heute ein paar Mails zustandegekriegt, gebadet, Wäsche gemacht und mir ineffektiv Chemie angeschaut…
Kurz möchte ich auf zwei Fotos vom Rest des Friedhof-der-Namenlosen-Tages aufmerksam machen (falls sie in der Seitenspalte nicht angezeigt werden, findet ihr sie hier, na gut, eins davon packe ich hier noch in den Beitrag). Ich halte sie für gelungen. Das mit dem Bild auf dem Hafengebäude hab ich aus dem fahrenden Auto herausfotografiert, und ich glaube, die Idee zu dem Blumenbild mit Belvedere im Hintergrund hatte ich schon ziemlich lange. (Strikt an die Drittel-Kompositionsregel gehalten.) Oder zumindest die Inspiration zu derartigem, selbst wenn es nur von jemand anderem imitiert ist. Was haben wir schon getan, was vor uns nicht auch schon jemand getan hätte? Was gedacht, was vorher noch nicht gedacht worden wäre?

Ich habe ’1984′ fertiggelesen (kann man machen, ließ sich bis auf den langen Teil des ‘Buchs im Buch’ flüssig lesen, am Schluss stieß ich leider irgendwie an die Grenzen meiner Empathie), einen kürzlich noch kommentierten Blog (von Tébé) leider nicht mehr wiedergefunden und außerdem interessante Professoren. Es hat sich gelohnt, ein Diktiergerät zu kaufen, denn manch eine erzählt ihre Vorlesung und untermalt lediglich mit Overheadfolien oder Dias. :3 Sie sieht aus wie eine Freundin, wenn ich sie mir alt vorstellen müsste, nur mit tieferer Stimme. (Das Diktiergerät ist übrigens auch praktisch, weil ich Marcel Reich-Ranickis Biografie ‘Mein Leben’ lese und gleichzeitig mir und anderen Interessenten (sofern es sie gibt) vorlese aka aufnehme.) Heute wäre ich in ‘Einführung in die Grabungstechnik’ beinahe eingeschlafen, aber das kommt halt vor. Es gibt bisher keinen Vortragenden, der (oder die) mir unsympathisch wäre, auf die meisten trifft das Gegenteil zu. Und es ist schön, sich in kleinerer Gruppe mal eher zu Nachfragen melden zu können (Einführung Sozialanthropologie: “Und wo liegt das Durchschnittsalter der Menopause?”, nachdem auf das der Menarche großzügig eingegangen wurde; wobei mich immer noch ärgert, dass sie meint, es sei normal, die erste Monatsblutung in unserem Kulturkreis bis zum Alter von zwölf Jahren zu haben; hörte von einigen, dass das erst später kam, und fühle mich dann mit 14 1/2 immer so gestört). Oder mit den bereits eifrig ausgedruckten Folien in der ersten Reihe zu sitzen und vom Gilderoy-Lockhart-artig aussehenden Prof (ich glaub, der stottert aber etwas mehr ^^) in einem Nebensatz zu hören, dass “sich da schon jemand vorbildlich die Bilder ausgedruckt” habe. (Glaube ich jedenfalls, vielleicht bildete ich es mir auch ein.) Attention after one year of studying. Das motiviert wieder etwas mehr, nachdem man sich ausgerechnet hat, dass man derzeit einen Notenschnitt (nach ECTS-Gewichtung) von 3,1 hat, weil es bei vielen Prüfungen einfach ums Bestehen ging und das (eigentlich glücklicherweise) eben mit ‘ner 4 hinhaute. Andere, die mehr Anläufe brauchten, haben dafür mindestens eine 3.
Ich gebe gerade überdurchschnittlich viel Geld aus, vielleicht, weil die Fernbeziehung begann (Reisen + Frust) und bald Weihnachten ist, vielleicht, um mein Prater-Orakel zu erfüllen. Hier etwas Schmuck, dort ein paar Fahrkarten, Papier, Ausdrucke, Wäsche und Semesterticket (das ab nächstem Jahr Mai für mich ein gutes Stück billiger wird, juhu!), bald vielleicht auch Klavierstunden und das Tattoo… Nur bei wem und wo? Mal sehen, sag ich!
Und lerne jetzt noch ein bisschen Anatomie.
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Eigentlich sollte ich Chemie lernen. Exzessiv.
Stattdessen bin ich heute um zwölf Uhr mittags aufgestanden und war nun am anderen Ende der Stadt in der Volksoper, um Ballettkarten zu kaufen (Marie Antoinette, à 21 €). Vielleicht hätte ich auch noch ein Abo mitgenommen, wenn ich das nicht im ersten Bezirk hätte erwerben müssen.
Der Oper gegenüber befand (und befindet sich wohl noch) eine Second-Hand-Buch- und Musikhandlung, die ich ebenfalls geentert habe.
Einen Großteil der Titel kann man nicht lesen, was daran liegt, dass ich sie möglicherweise noch verschenke. (; Aber sind ein paar interessante Sachen dabei, die ich dann auch von meiner langen Liste streichen kann…
Und wenigstens sah ich heute einigermaßen gut aus, wegen dem Lippenstift. Da geht man gleich lieber auf die Straße.
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Eigentlich hatte ich letztens kurzfristig geplant, die erste Augustwoche endlich meine ‘Kloster auf Zeit‘-Zeit zu verbringen. Da ich aber den Überblick über die Uni-Prüfungstermine verloren habe, gestaltete sich die ganze Angelegenheit als ziemlich chaotisch, und ich beschloss, die erste Woche bei meinem umziehenden Freund zu verbringen (mit einem Special-Guest-Auftritt, über den ich an dieser Stelle aber noch nicht zu viel verrate), die zweite zum Lernen bei meiner Familie.
Anschließend in Wien die Prüfung in ‘Struktur und Funktion der Pflanze’ schreiben (apropos, wie am Bild sichtbar blühen zumindest die roten pinken Wunderblumen! Öffnen sich erst zum Abend hin), möglicherweise wieder für ein, zwei Wochen nach Deutschland zurückkehren und Anfang September ‘Anatomie und Biologie der Tiere’ absolvieren. Außerdem Anfang September anstehend: Der Besuch meines besten Freundes (I think so, obwohl das unser erstes Treffen wird und wir uns ja auch gaaar nicht so gut verstehen könnten). Dann nochmal für eine Prüfung um den Zwanzigsten lernen (weiß noch nicht, welche der beiden zur Auswahl Stehenden). Anschließend könnte ich noch eine Woche für das Kloster freimachen.
Naja, so viel zum (nicht gesegneten) Zeitlichen.
Mit besagtem besten Freund hab ich kürzlich ‘Casablanca‘ angeschaut, beide gleichzeitig am jeweiligen PC. Haben wir schon mal bei ‘Easy A – Einfach Leicht zu haben’ gemacht, war super. :3 Und diesen Klassiker von 1942 kann ich wirklich empfehlen, ist nicht umsonst gerühmt. Mit dem interessanten, aber nicht gerade sympathischen Charakter des Nachtclubbesitzers (naja, Bar mit Livemusik und mehr oder weniger geheimem Glücksspielzimmer) Rick, gespielt von Humphrey Bogart, und der hin- und hergerissenen Ilsa, gespielt von der Schwedin Ingrid Bergman, im französisch besetzten (?) Marokko während des zweiten Weltkriegs. Ich hab festgestellt, dass ich einen seltsamen Pseudopatriotismus fühle, wenn die Marseillaise (französische Nationalhymne) gespielt wird – aber gut, das wird sie unter anderem auch in einer eher anrührenden Szene. Und: Irritierend, dass das wohl berühmteste Zitat des Films so falsch, wie die meisten es kennen, auch auf der DVD steht, nämlich “Schau mir in die Augen, Kleines” statt “Ich schau dir in die Augen, Kleines”. Naja, meine Lieblingssprüche waren ohnehin diese hier:
“Mit welcher Begründung werfen Sie die Leute raus?”
“Ich bin entsetzt, schockiert. Ich musste feststellen, dass hier Glücksspiele stattfinden!”
“Hier, Ihr Gewinn, Monsieur.”
“Vielen Dank, sehr freundlich.”
“Wie viel Uhr ist es?”
“Sprich Englisch!”
“What watch?”
“Six watch.”
“Such much?”
Dann lese ich derzeit noch ‘Der kleine Hobbit‘ (joah, ist ganz nett), verschicke einiges an Post (unter anderem Postcrossing-Karten, heute erhielt ich sogar eine, aus Russland von Marisha und Misha/ Marina und Michael :3), begebe mich eher selten nach draußen, doch wenn, dann in einem hübschen Outfit wie: schwarzweiß gestreiftes T-Shirt, dunkelblauer Jeansrock, schwarze Wollstrumpfhose, italienische Halbschühchen, Sonnenuhr-Kette, rotweißkarierte Ohrstecker und Lieblingsbaskenmütze. Die Wochenfotoserie hab ich fertiggebracht und freue mich über Konsequenz auf wenigstens einem Gebiet. Es steht nur noch ein Sonderbild an, das ich bearbeiten und hochladen muss. Außerdem lese ich, wenn sie interessant klingen, Neon-Texte (dieser hier über eine hübsche Racheaktion), und höre im Augenblick den Song ‘E-g-o’ von den Beatsteaks auf Dauerschleife. Lieblingstextstelle:
One, two, three, four, five, six, seven, eight
Kiss me, squeeze me, bite me, strike me
Use me, soothe me, hold me tightly
Take me, break me, feel me, steal me
Tap me, wrap me, fly me to the moon…
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…wenn Spaniens Blüten blüh’n. Tja, ich habe mir nicht nur “My Fair Lady” mit der wundervollen Audrey Hepburn auf Sprachtherapie reingezogen (okay, der Film ist etwas lang mit mehr als zwei Stunden, aber dafür gibt’s zwischendrin auch eine instrumentale Pause. XD Und ich mochte ihn, obwohl ich kein großer Fan von Gesangseinlagen bin und das Gekreische am Anfang kaum ertragen habe). Ich habe fleißig herumgegärtnert, obwohl die meisten meiner Pflanzen bisher recht bald eingegangen sind…
Schon zu Beginn der zwölften Klasse, als wir die Mendelsche Genetik von vorne und hinten durchnahmen (manche Obszönitäten kann ich mir einfach nicht verkneifen, verzeiht ^^”), beschloss ich, mir irgendwann einmal die japanische Wunderblume (Mirabilis jalapa) zuzulegen, um an einer roten und einer weißen Sorte den intermediären Erbgang mit seinen rosafarbenen Blüten nachzuvollziehen.
Kurze Erläuterung: Es gibt in diesem Beispiel zwei verschiedene Allele (Chromosomenstücke für eine mögliche Ausprägung), nämlich weiß (w) und rot (r). Die Individuen besitzen üblicherweise zwei Chromosomen derselben Art (von Mutter und Vater erhalten), und wenn sich auf diesen beiden die Allelkombination weiß + weiß findet, ergibt sich eine weiße Blütenfarbe; lautet die Kombination rot + rot, sind dies auch die Blüten. Erhalten die Nachkommen nun die Kombination weiß + rot, ergibt sich bei einem intermediären Erbgang, bei dem keine der beiden Allele dominant ist, eine Mischform, also rosa Blüten. Werden in der nächsten Generation zwei Pflanzen mit rosa Blüten “verpaart”, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein einzelner Nachkomme rot bzw. rosa bzw. weiß wird, bei 1 : 2 : 1 (siehe Kreuzungsquadrat). Bildquelle: Wikipedia
Also bestellte ich mir vor circa einem halben Jahr Samen für rote und weiße Blüten. Ich bin mir nicht sicher, ob diese beiden Sorten wirklich eine rosa Mischform ergeben, da die Wunderblume allerhand Mischformen eingeht (auch gelb-pink-Gescheckte) – möglicherweise handelt es sich bei der roten auch nur um eine sehr Dunkelrosafarbene/ Pinke. Aber das werden wir noch sehen.
Zunächst beobachte ich noch staunend das Wunder der Natur, das sich an einer heranwachsenden Pflanze zeigt. Die ‘Weiße’ hat sich noch nicht an die Oberfläche bequemt, obwohl sie vor länger als einer Woche eingepflanzt wurde, die beiden ‘Roten’ hingegen haben vor Kurzem das fröhliche Sprießen begonnen.

Oben rechts ein Bild von gestern, noch ziemlich
zusammengefaltet. Weiter unten von heute, frisch aufgerichtet. Manchmal überkommt es mich, und ich bin völlig hingerissen davon, dass sich die kleinen Käpselchen im Ruhezustand innerhalb weniger Tage in lebendigere Pflanzen verwandeln können. Mittels der Mineralstoffe (NICHT Nährstoffe) aus der Erde, Wasser sowie der aus bloßem Licht gewonnenen Energie bilden sich rasend schnell stabile Strukturen, grüne Blättchen. (Das ist doch einfacher mitzuverfolgen als die Entwicklung eines menschlichen Embryos.) Cyanobakterien haben die »Formel des Lebens«, wie es meine Struktur-und-Funktion-der-Pflanzen-Professorin formulieren würde, entwickelt, mithilfe derer sich die grünen Pflanzen Energie für ihr Wachstum verschaffen. Nebenbei noch massig Sauerstoff. (Jaja, Fotosynthese. Für die Chemie-Freaks: 6 H2O + 6 CO2 → C6H12O6 + 6 O2.)
Hach ja. :3 Desweiteren habe ich zu meinem Geburtstag
ein Flammendes Käthchen in Gelb geschenkt bekommen (unbeabsichtigterweise passend zu meinem ersten Rollenspielcharakter, bis auf die Farbe *g*). Angeblich sehr pflegeleicht. Bisher strahlt es noch wunderschön wie eh und je. Ich muss mal nachschauen, um was es sich da für ein Pflänzchen handelt; die öfter als einjährig Blühenden sind mir ja am Liebsten, weil ich sie mit etwas Glück zum erneuten Aufblühen bringen kann. Naja, wahlweise gehen auch Schnittblumen. XD
Nun werde ich mich allerdings wieder dem Chemielernen widmen… Noch ist’s ja relativ einfach, aber ich hab auch erst heute so wirklich angefangen.

Liebe Grüße und schon mal ein erholsames Wochenende. ♠
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Heute hatte ich meine erste Vorlesung zu ‘Cognition‘ (Denken und Lernen). Der eigentliche Prof war leider noch im Ausland, deswegen vertrat uns ein Kollege von ihm. Und versorgte uns mit etlichen interessanten Beispielen. (: Zum Beispiel von dem Affen (ich bin mir nicht mehr sicher, ob es ein Orang-Utan war), der in seinem Zoo Steine auf die Zuschauer warf, was die Wärter dazu brachte, alle Steine aus dem Gehege zu entfernen. Alles andere als auf den Kopf gefallen, brach das Tier stattdessen Brocken aus dem Beton – und zwar Vormittags, bevor die Besucher auftauchten, damit er sich einen Vorrat ansammeln konnte, um später genügend Munition zu haben…
Amüsant waren die Spielchen der Raben, die ihre Artgenossen beim Futterverstecken heimlich beobachteten, um es ihnen später zu klauen – bemerkte der Versteckende sie, taten die Plünderer so, als spielten sie mit einem Zapfen oder wären anderweitig beschäftigt. Um die anderen Individuen in ihrem Verhalten einschätzen zu können, verstecken übrigens auch sehr junge Raben allerhand anderen, eher unnützen Kram wie Steine oder Überraschungseifiguren.
Besonders gewitzt fand ich auch die Putzerfische, die ja eigentlich viel schärfer auf die Hautschuppen als auf die Parasiten der anderen Meeresbewohner sind, weshalb sie sie hin und wieder zwicken und anknabbern. Natürlich nicht die Räuber, die wären zu gefährlich, und auch nicht, wenn bereits weitere Waschstraßen-Kundschaft ansteht. Einzeln daherkommende, harmlose Kunden hingegen haben eine solche Attacke zu befürchten, die sie öfter mal aggressiv macht. Durchaus verständlich. Um die Angefressenen wieder zu besänftigen (und ‘gefügig zu machen’ *g*), schwimmt der Putzerfisch dann öfter mal an die Rückenseite des anderen, wo er diesen mit seinen Flossen massiert. Ich muss zugeben, dass das bei mir auch durchaus mal funktionieren würde. XD
Die Pflanzen-Vorlesung über Moose fand ich dann allerdings nicht mehr so spannend und zeichnete nebenher ein bisschen auf meinem Block herum, entwickelte unter anderem eine genauere Tattoo-Idee (unten rechts)…



Apropos – ist euch das auf den neuesten Verzierungsstand gebrachte Blogdesign aufgefallen? ^^
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Gestern einer, heute schon wieder. Wird langsam ätzend.
Heute ging’s darum, dass ich offenbar wieder in einer Theatergruppe war (ob an der Schule oder unabhängig davon weiß ich nicht). Ich war allerdings gerade für eine Woche weg, als das Stück geklärt und die Rollenverteilung begonnen wurde. Als ich wiederkam und ein Theatergruppentreffen stattfand, wurde ich überrumpelt von der jungen Lehrerin, die mich bat, spontan in eine der Hauptrollen zu schlüpfen und zusammen mit einem anderen eine Szene vorzusprechen. Aus dem Skript, das ich nie gesehen oder gelesen habe.
Ich war plötzlich in ein riesiges schwarzes Kleid aus schimmerndem Satin gesteckt und bat einen aus dem Theaterspieler-Publikum, das sich zum Zuschauen auf eine ansteigende Tribüne gesetzt hatte, um ein Skriptbuch. Daraufhin ertönte schon mal ein lautes “Buuuh”, weil ich den Text nicht auswendig konnte wie mein Vorsprechpartner. Ich lächelte nur verzweifelt und erhielt doch noch ein Skript. Die Lehrerin erwähnte die zu spielende Szene, gab ein Zeichen zum Anfangen, und mein Mitspieler legte los, während ich im Text blätterte.
Dann verstummte er, offenbar war ich nun dran, doch niemand hatte mir gesagt oder gezeigt, wo diese Szene zu finden war, und sie blätterte ich ewig weiter, bis ich fragte, auf welcher Seite wir denn seien. Wieder äußerten sich die anderen zahlreichen Schauspieler im Publikum abfällig (unter ihnen gewiss einige, die heiß auf meine Rolle waren). Ich näherte mich der Tribüne, einer erbarmte sich und schlug die richtige Seite auf, auf der ich auch schon den eben vom anderen gesprochenen Text las. Die Lehrerin machte ein Zeichen, dass ich einen Hofknicks vollführen solle, aufgrund meiner nervös wackeligen Beine wurde das jedoch eine reichlich lächerliche Gebärde. Und wegen meiner zitternden Finger wirbelte ich auch noch die Seiten wieder durcheinander, was höhnisch belacht wurde. Und wieder blätterte ich hilflos, fand die verdammte Seite aber nicht wieder. Endlose Minuten verstrichen, das Publikum wurde immer ungeduldiger, immerhin blieb mein (ebenfalls kostümierter) Spielpartner recht ruhig. Irgendwann ertönte eine Stimme, die ich noch aus der Theater-AG der Schule kenne, und sagte in sarkastischem Tonfall irritierenderweise etwas wie: “Oh Gott, helft mir bitte, mein Chef beim Vorstellungsgespräch ist noch langsamer als die da.” Was aber der Rest der Truppe höchst amüsant fand, es sollte mich offensichtlich lächerlich machen. Ich war unter schrecklichem Stress…
Nun ja, statt den Gedanken an den Alptraum nachzuhängen, sollte ich weiterlernen…
Random biology fact: Das Zebrapferd ist steril, da die Eltern verschieden viele Chromosomen haben (vom Pferd erhält es 32, vom Zebra 31 Chromosomen, was eine ungerade, nicht durch Meiose auf Keimzellen aufteilbare Zahl ergibt).
Schlagwörter: ag, alptraum, biologie, Chromosomen, Infertilität, Lampenfieber, Meiose, Nervosität, Publikum, Rollenverteilung, schauspieler, Skript, Sterilität, Szene, Text, Theater, Zebrapferd

Würde ich an Reinkarnation glauben, so wäre ich mir sicher, in einem vorherigen Leben Mönch in einem mittelalterlichen Kloster gewesen zu sein. Ich habe großen Spaß daran, zu schreiben. Und das nicht nur inhaltlich – ich liebe es, Schriftarten und Schreibwaren auszuprobieren, zu dekorieren und zu skizzieren. (Denn präzise bin ich dabei nicht unbedingt. Der bohèmekünstlerische Einschlag.)
Aus diesem Grund habe ich mir auch schon überlegt, etwas in Richtung Design zu machen. Allerdings arbeitet man da gerade heutzutage wohl weniger auf Stift und Papier denn am PC, dabei finde ich gerade das Skizzen- und Fehlerhafte, nicht hundertprozentig Glatte, leicht Verschobene oft reizvoller… Ich weiß aber auch nicht, wie es aussähe, wenn ich ein Grafiktablett zur Verfügung hätte.

Jedenfalls bin ich dabei, mich beim Abschreiben (ja, auch das tue ich sehr gern, obwohl der Sinn höchst fraglich ist) eines Vorlesungsskripts in den Überschriften künstlerisch zu betätigen. Ich hab jetzt sogar wieder das Sütterlin-Alphabet halbwegs drauf. Da ist dann egal, wie viel Zeit dafür draufgeht, in der ich stattdessen ‘richtig’ lernen könnte und dass ich das eigentlich nur für eine andere Seite von mir tue. Denn was kann man schon mit der Kombination ‘biologische Informationen’ und ‘künstlerisches Design’ anfangen? Meint ihr, das kauft irgendjemand? XD Ein künstlerisch aufgearbeitetes Skript? Naja…

Allerdings finde ich, dass es durchaus vorzeigenswert ist. :3

Oh mein Gott! Sie malt sogar Penisse in ihre Unterlagen! Dafür hätt’s in der elften Klasse sicher einen Verweis gegeben. :D
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Nun ja. Etwas mehr Inhalt hab ich dann aber doch noch. Ich komme nämlich nicht umhin, einen weiteren Blog meiner Linkliste hinzuzufügen – nämlich den von Jenny aka Ran von Teilzeitkreativ. Die hat nämlich tatsächlich mit Design zu tun, als angehende Mediengestalterin für Print und Nonprint. Nebenbei hat sie’s echt drauf mit Make-up, was ich immer wieder faszinierend finde. Schon allein für diese tollen Lidschattenstyles ist die Seite einen Klick wert… Ich würde das irre gern auch können, schon allein für irgendwelche Fotografieprojekte, aber ich müsste noch sehr viel üben und glaube auch, mir die teuren Utensilien nicht leisten zu können. *flöt*
Schlagwörter: Alphabet, Überschrift, Bild, biologie, Blog, Dekoration, Design, Foto, Fotografie, Gender, Geschlecht, Geschlechterforschung, Grafiktablett, Jenny, künstlerisch, Kloster, Kunst, Lidschatten, Link, Make-up, Mönch, Mediengestaltung, Naturwissenschaften, Papier, Penis, Reinkarnation, Sütterlin, Schreibwaren, Schriftarten, Sinn, Skizze, Skript, Stift, Teilzeitkreativ, Uni, Verweis, Vorlesung
- Wusstest du eigentlich, dass bei Farnpflanzen die Wurzeln senkrecht zum Stamm wachsen?
- Das liegt bestimmt daran, dass sie sich möglichst weit in die Erde graben, um den Katzen zu entkommen!
Schlagwörter: Erde, Farne, Katzen, lernen, Neujahr, Stamm, Wurzeln