Hey, Mädels und Jungs!
Ich lebe noch, aber ich kam aufgrund der Tatsache, dass ich in den letzten beiden Wochen die meisten Univeranstaltungen in diesem Semester zum ersten Mal hatte, mich trotzdem schon irgendwie gestresst fühle und nicht einmal viel zum Lesen komme, weil ich gar schrecklich prokrastiniere und meinem auf einem Seminar seienden Freund hinterherweine, nicht zum Schreiben. Wollte vorher auch eigentlich noch ein paar andere wichtige Sachen erledigt haben, aber immerhin hab ich heute ein paar Mails zustandegekriegt, gebadet, Wäsche gemacht und mir ineffektiv Chemie angeschaut…
Kurz möchte ich auf zwei Fotos vom Rest des Friedhof-der-Namenlosen-Tages aufmerksam machen (falls sie in der Seitenspalte nicht angezeigt werden, findet ihr sie hier, na gut, eins davon packe ich hier noch in den Beitrag). Ich halte sie für gelungen. Das mit dem Bild auf dem Hafengebäude hab ich aus dem fahrenden Auto herausfotografiert, und ich glaube, die Idee zu dem Blumenbild mit Belvedere im Hintergrund hatte ich schon ziemlich lange. (Strikt an die Drittel-Kompositionsregel gehalten.) Oder zumindest die Inspiration zu derartigem, selbst wenn es nur von jemand anderem imitiert ist. Was haben wir schon getan, was vor uns nicht auch schon jemand getan hätte? Was gedacht, was vorher noch nicht gedacht worden wäre?

Ich habe ’1984′ fertiggelesen (kann man machen, ließ sich bis auf den langen Teil des ‘Buchs im Buch’ flüssig lesen, am Schluss stieß ich leider irgendwie an die Grenzen meiner Empathie), einen kürzlich noch kommentierten Blog (von Tébé) leider nicht mehr wiedergefunden und außerdem interessante Professoren. Es hat sich gelohnt, ein Diktiergerät zu kaufen, denn manch eine erzählt ihre Vorlesung und untermalt lediglich mit Overheadfolien oder Dias. :3 Sie sieht aus wie eine Freundin, wenn ich sie mir alt vorstellen müsste, nur mit tieferer Stimme. (Das Diktiergerät ist übrigens auch praktisch, weil ich Marcel Reich-Ranickis Biografie ‘Mein Leben’ lese und gleichzeitig mir und anderen Interessenten (sofern es sie gibt) vorlese aka aufnehme.) Heute wäre ich in ‘Einführung in die Grabungstechnik’ beinahe eingeschlafen, aber das kommt halt vor. Es gibt bisher keinen Vortragenden, der (oder die) mir unsympathisch wäre, auf die meisten trifft das Gegenteil zu. Und es ist schön, sich in kleinerer Gruppe mal eher zu Nachfragen melden zu können (Einführung Sozialanthropologie: “Und wo liegt das Durchschnittsalter der Menopause?”, nachdem auf das der Menarche großzügig eingegangen wurde; wobei mich immer noch ärgert, dass sie meint, es sei normal, die erste Monatsblutung in unserem Kulturkreis bis zum Alter von zwölf Jahren zu haben; hörte von einigen, dass das erst später kam, und fühle mich dann mit 14 1/2 immer so gestört). Oder mit den bereits eifrig ausgedruckten Folien in der ersten Reihe zu sitzen und vom Gilderoy-Lockhart-artig aussehenden Prof (ich glaub, der stottert aber etwas mehr ^^) in einem Nebensatz zu hören, dass “sich da schon jemand vorbildlich die Bilder ausgedruckt” habe. (Glaube ich jedenfalls, vielleicht bildete ich es mir auch ein.) Attention after one year of studying. Das motiviert wieder etwas mehr, nachdem man sich ausgerechnet hat, dass man derzeit einen Notenschnitt (nach ECTS-Gewichtung) von 3,1 hat, weil es bei vielen Prüfungen einfach ums Bestehen ging und das (eigentlich glücklicherweise) eben mit ‘ner 4 hinhaute. Andere, die mehr Anläufe brauchten, haben dafür mindestens eine 3.
Ich gebe gerade überdurchschnittlich viel Geld aus, vielleicht, weil die Fernbeziehung begann (Reisen + Frust) und bald Weihnachten ist, vielleicht, um mein Prater-Orakel zu erfüllen. Hier etwas Schmuck, dort ein paar Fahrkarten, Papier, Ausdrucke, Wäsche und Semesterticket (das ab nächstem Jahr Mai für mich ein gutes Stück billiger wird, juhu!), bald vielleicht auch Klavierstunden und das Tattoo… Nur bei wem und wo? Mal sehen, sag ich!
Und lerne jetzt noch ein bisschen Anatomie.
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Die Pottermore-Insider-Blogger haben eine Woche veranstaltet, in der die Mitglieder jedes Hauses über Twitter ihren Stolz über die Zu(sammen)gehörigkeit beposten sollten. Da ich Twitter nicht nutze, hab ich mich auch nicht groß darum gekümmert, aber das Mini-Resümee klingt putzig. :3 Hogwarts FTW!

Ich bin natürlich auch extrem stolz auf mein tolles Ravenclaw, in das ich auch bei Pottermore eingeteilt wurde. Als ich den Willkommenstext las, war ich fast gerührt und fühlte mit jedem Absatz mehr, wie gut ich reinpasse. Natürlich hat auch jeder Aspekte anderer Häuser, und es gibt einige, denen es leider nicht so geht wie mir und die unzufrieden sind mit der Auswahl des Sprechenden Hutes. Einerseits finde ich auch, dass es beim Einteilungstest zu wenige Fragen gibt (ich glaube, es waren sieben an der Zahl?), um eine spezifischere Entscheidung herbeizuführen, und wenn man zufällig weniger auf den Charakter abzielende Fragen aus dem Pool bekommt, ist das natürlich noch beklagenswerter. Andererseits sollte man tatsächlich beachten, dass dabei gewisse Tendenzen zu dem Haus, in das man eingeteilt wurde, festgestellt wurden, und immer die (angeblichen) Vor- und Nachteile der einzelnen Häuser realistisch sehen. Zwei Freunde kamen bereits unerwarteterweise nach Slytherin und sind damit nicht ganz zufrieden, weil sie keine gerissenen Selbstsüchtler sind; wenn man dem Internet lauscht, so hört man von vielen Hufflepuffs, die keine sein wollen, weil das angeblich das Haus der Nichtskönner und Langweiler ist. Genausogut kann man allerdings auch Gryffindor und Ravenclaw je nach Lust und Laune Arroganz, Ignoranz, Übermut, Strebertum, ‘Vergeistigtheit’ oder Unloyalität vorwerfen.
Ich hab sie alle sehr gern. :3 Insgesamt sind sie doch alle Teil meiner Jugend in Hogwarts. :D Und deshalb spiele ich mal die eine, mal die andere (persönlich bin ich wohl in dieser Reihenfolge am ehesten: Ravenclaw, Slytherin, Hufflepuff, Gryffindor – umso seltener, dass mein erster und mir wohl recht ähnlicher Rollenspielcharakter eine Gryffindor wurde), und probiere derzeit Kreatives mit den Wappenfarben und Nagellack aus. :]
Inspiriert hat mich dazu dieses Bild von einem richtig tollen Slytherinkissen, hach, ich mag auch so eins für Ravenclaw. (Warum zum Teufel verstehen die Leute, die seit Jahren davon lesen, nicht, dass Ravenclaw einen ADLER und keinen RABEN als Wappentier hat? Argh!) Da ich ohnehin grünen und weißen Lack da hatte, probierte ich gleich rum. (Ja, ich weiß, Slytherin ist silber-grün, aber wie gesagt, kein silber da, und fürs Kissen war es wohl auch geeigneter.) Die Nägel abwechselnd einfarbig in grün und weiß, den Daumen weiß lackiert und mit grün die Ecken, dann nochmal mit weiß in dieser ‘Wappenform’ drüber, mit Kugelschreiber Schlange und Symbole draufgeritzt (okay, die sind zugegebenermaßen nicht so toll geworden) und durchsichtig erneut drüberlackiert.
Nach meinem Einkaufsgelage hab ich nun auch endlich meine Hausfarben, blau und bronze (bronze ist’s in den Büchern; für die Filme haben sie eigenartigerweise grau genommen). Eigentlich mag ich diese Farben nicht so besonders, weil bronze so ein erdiger Ton ist (da wären mit hufflepuffschwarz oder slytherinsilber lieber) und mir blau nicht so recht steht (ich glaub, davon rücken bei mir Hautrötungen in den Vordergrund; da hätte ich lieber gryffindorrot). Als ich sie dann auf meinen Nägeln hatte, fand ich sie allerdings ganz wunderbar. XD Der Adler ist mir nicht so toll geglückt, dafür find ich Sterne und Mond irgendwie besser als das Dreieckige bei Slytherin (weiß auch nicht so recht, wonach ich das auswählte). Für den Anfang jedenfalls nicht mal so übel.
Ach, und ich hab die Chemieprüfung bestanden. :D Yaaaaay. Die war wichtig. Mal gucken, wie ich mich dieses Semester in chemischen Übungen schlage. XD
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Soweit ist’s in meiner Wochen-Foto-Serie zwar noch nicht, aber mit etwas Glück und Durchhaltevermögen schaffen wir’s heute noch! Stattdessen erst mal wieder ein Freitagsfüller von scrap-impulse.
1. Ich halte gerade eine Horde Nieser ab.
2. Ich liebe Vanilleeis, aber es muss weich sein. (Ô.o)
3. Es hört sich seltsam an, aber ich habe das Gefühl, im Studium gut zu sein und voranzukommen, obwohl ich nicht viel tue und meine letzten drei Noten Vierer waren.
4. Lange betrachtete ich keinen Tisch mehr von unten.
5. Ich glaube fest daran, dass es immer weitergeht.
6. We-heart-it-Fotos-Durchklicken ist meine neuste Leidenschaft.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Breaking-Bad-Folgen (?), morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich, dass mein Freund noch nicht fährt!
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Wie bereits an einigen Stellen erwähnt, bin ich Harry-Potter-Anhängerin. Und nun, da der vorerst letzte offizielle Film in den Kinos erschienen ist, habe ich den Drang, ein bisschen von meiner ‘Beziehung’ dazu zu erzählen.
Am Anfang stand ein Buch. Ich bekam es nicht gleich mit, entdeckte im Weltbild-Katalog erst nach dem Erscheinen des zweiten oder dritten Bandes Werbung dafür und fragte meine Mutter, was das denn sei. Dass es sich dann doch um mehr als ein normales Buch handelte, merkte ich also sofort (warum sonst hätte ich fragen sollen, worum es sich da handle, etwas zum Inhalt stand ja dabei), möglicherweise, weil es bereits gehyped wurde. Am nächsten Tag kam meine Ma mit dem ersten Band für mich nach Hause.
Schon allein die Tatsache, dass aus der normalen Welt eine wunderbare, magische hervorgeht, ein nicht weit entfernt liegendes Paralleluniversum kreiert wird, macht solche Bücher besonders. Und ich glaube, ich hatte zu dem Zeitpunkt nicht viele dieser Art gelesen, war nicht so der Fantasy-Fan. Hogwarts hatte mich gefangen genommen (auch, wenn es mich natürlich gehen lassen würde, wenn ich wirklich wollte), und ich musste die Bücher lesen. Später die Filme sehen, auch wenn ich mit dem üblichen Verdacht ins Kino ging, sie könnten nicht besser sein als die Literaturvorlage – dennoch gefielen sie mir ganz gut. Je älter die Schauspieler und ich wurden, desto besser, glaube ich. In der Grundschule war ich nicht die Einzige, die sich dafür interessierte, und so schrieben wir aus Spaß an der Freud’ Wissenstests zu den Harry-Potter-Romanen und -Filmen, die wir gegenseitig ausfüllten und auswerteten.
Irgendwann bekam ich von meiner Mutter auch ein Buch von einem ‘inoffiziellen HP-Fanclub’ geschenkt: Die Zauberschule. Damals ging’s mit dem Internet schon ordentlich aufwärts, aber bei mir sollte es noch einige Jahre dauern, bis ich damit wirklich in Kontakt kam und wir überhaupt mal welches zu Hause hatten. Wäre es früher gewesen, hätte ich meine Fanbegeisterung möglicherweise im HP-FC ausgelebt. So aber kam ich vor etwa fünf Jahren (über einen testedich.de-Test) auf die Seite eines Foren-RPGs, das in Hogwarts (ohne die Buchcharaktere und deren Geschichte) spielt. Ich hatte zuvor noch nie etwas von RPGs gehört, aber je mehr ich mich einlas und begriff, worum es dabei ging, desto mehr hatte ich das Gefühl, etwas gefunden zu haben, nachdem irgendetwas in mir gesucht hatte. Hogwarts, Schreiben, Kommunikation. Und schon bald war mein erstes Alter Ego geboren.
Mit dem Kontakt zu anderen Fans wurde dann ebenfalls mein eigenes Fansein bereichert und charakterisiert, auch, wenn es sich bei uns hauptsächlich um ‘unser’ Hogwarts drehte. Hin und wieder stöberte ich auch auf anderen Seiten und Foren herum, fand aber nie etwas, das mich genauso gereizt und fasziniert hätte. Mag auch an den Freunden liegen, die ich bis dahin gewonnen hatte und die bis heute zu meinen besten zählen.
Am meisten riss mich das Phänomen selbst aber erst jetzt, zum Ende, mit. Es war die Torschlusspanik und die damit einhergehende Flut an Behandlungen des Themas. Da ich das Internet nun häufig frequentierte, kam ich, hauptsächlich durch tumblr-Blogs, zu Fotos, Grafiken, Zeichnungen und Sprüchen aus Filmen und Büchern, von Darstellern und Fans. Ich war fasziniert von der sprühenden Kreativität der anderen Anhänger. Ich fand auf Youtube das beeindruckende ‘A very Potter Musical‘. Ich wurde nach dem Darstellen meiner eigenen Rollenspielcharaktere selbst kreativ (nicht zuletzt mithilfe meines damaligen Fotografenfreundes) und ging beim 7.1-Film zum ersten Mal als Hogwartsschülerin gekleidet in eine Kinovorstellung, beim 7.2er zum zweiten und wahrscheinlich letzten Mal (dafür aber immerhin in bester Rollenspielergesellschaft, mit rotgoldener Gryffindor-Krawatte und Zauberstab – auch, wenn ich selbst wohl eher die Ravenclaw bin).
Ich bin nicht die Erste, die (sich) fragt, was nun geschieht, da ‘alles vorbei ist’. Natürlich ist das Rollenspiel nicht vorbei, aber die Saga um Harry Potter ist es (vorerst). Seit dem vierten Film schluchzte ich jedes Mal bei traurigen Stellen, im Glücksfall in vorhandene Taschentücher. Und nach dem Betrachten des letzten Films, auch nicht der Heiterste, hatte ich einige Stunden lang an diesem Tag tatsächlich eine unheimliche Leere in mir. Obwohl ich es nicht von mir gedacht hätte, fühlte ich im Ansatz wie ein Mädchen auf einem dieser Blogs, das aus diesem Grund sogar Suizidgedanken hegte. | [Bis zu diesem Strich hat dieser Eintrag übrigens genau 666 Wörter. O.o] Wir sind mit dieser Geschichte aufgewachsen. Sie ist etwas ganz Besonderes, auch wenn wir es manchmal nicht genau erklären oder begründen können. Und das bleibt sie auch. After all this time? Always.
Dennoch habe ich das Gefühl, im Augenblick nicht genug davon bekommen zu können. Ich bin neugierig auf Pottermore, ich habe wahnsinnig große Lust darauf, nochmal alle Bücher und alle Filme direkt hintereinander zu lesen und zu sehen, ich werde das erstandene große Poster zum ‘Affrontement final’ aufhängen und nochmals die Artikel aus dem ‘Harry Potter – The Ultimate Movie Celebration’-Beiheft der britischen Filmzeitschrift ‘Empire’ lesen (eigens aus Übersee bestellt; zwar leider etwas spät angekommen, aber besser als nie – vielen Dank an Adrian für das ‘Ausborgen’ seiner Kreditkarte). Und ich wünsche mir Hermines Zeitumkehrer… Vielleicht schaffe ich es ja, ein paar Jahre zurückzuspringen und das Phänomen nochmals von vorne bis hinten zu erleben.
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Ihr Lieben (ich maße mir mal eben diese Sitte der vertraulichen Anrede, bekannt von diversen, aus dem Boden geschossenen Make-up-Blogs und ähnlichem, an),
ich bin derzeit zwar durchaus in Erzähllaune, aber für einen Blogeintrag hat es dann doch nicht gereicht. Vor allem, weil ich ja eher über ein bestimmtes Thema schreibe und weniger tagebuchartig, was mich so generell grad beschäftigt (solche Infos werden dann lieber unauffällig eingestreut). Deswegen hab ich das, was mich beschäftigt, auch eher in Facebook-Statusmitteilungen verkündet und mich dabei ernsthaft das erste Mal gefragt, ob ich mir auch so einen sinnlosen Twitter-Account erstellen sollte. X.x
Der Grund für das Nichtschreiben ist, dass ich etwas eingespannt bin. Möglicherweise (ich hoffe bisher noch, dass dem nicht der Fall sein wird, muss mich aber auch auf den Ernstfall vorbereiten) werde ich diese WG verlassen müssen (nein, ich wurde nicht ausgecastet, mein Freund zieht nur aus und ich kann mir großes Durchgangszimmer + kleines Schlafzimmer allein nicht leisten) und sah mich in den letzten Tagen (so viele Dates an einem Wochenende hatte ich noch nie :3) in einigen anderen WGs um (und lernte dabei Wiens Ecken besser kennen, yay!).
Hinzu kommt, dass ich am fünften Juli eine sehr wichtige Prüfung habe, die ich auch auf Anhieb schaffen möchte. Idealerweise mal mit einer besseren Note als die beiden Haupt-STEOP(= Studieneingangs- und Orientierungsphase)-Prüfungen. Diese hier ist auch so ein Mammutteil, wieder mal vier Prüfungen gleichzeitig und im Multiple-Choice-Verfahren schnell durchgerattert. Modul Evolution. Enthält:
- Einführung in die Evolution
- Paläobiologie
- Anthropologie
- Kognition (meist auf Englisch)
Voraussetzung für meinen Schwerpunkt, den ich im dritten Semester beginne – Anthro. X3 Da wäre es doch motivierend, bei der Voraussetzungsprüfung schön abzusahnen und das in den Schwerpunktteil, der mich bis zum Bachelor (und möglicherweise sogar darüber hinaus zum Master) begleiten wird, weiterzutragen.
Gut ist zumindest, dass der Stoff für mich schöner zum Lernen ist. Also, nicht unbedingt viel leichter, der Anthro-Professor ist eher vom Typus Unterlagenchaot, aber logischerweise interessieren mich die Themen mehr als Genetik (ja, ich dachte mal, das wäre doch eine tolle Sparte, aber wenn man mal von Mendel wegkommt zu unendlichen Basenreihen und seltsamen Verfahren, die man erst nach dem zigsten Durchlesen versteht, ist das nicht mehr so lustig!) oder Pflanzenphysiologie (ich hoffe, das nehmen mir meine Wunderblumen jetzt nicht übel…).
Ab Mittwoch bin ich dann auch wieder einige Tage in Deutschland und werde mich auch dort vornehmlich meinen Unterlagen widmen (dafür treffe ich jetzt gerade ein paar Vorbereitungen (den Schwarzweißausdruck meines zusammengestellten, im Vergleich zu den Originalvorlesungsfolien platzsparend gekürzten 200-Seiten-Skripts an den nötigen Stellen bunt anmalen und so) – die Uhrzeit stört mich mittlerweile nicht mehr, ich hab mich ziemlich in den Nachtrhythmus einleben können, seit mein Freund weg ist. Hey, mal ein Vorteil der anstehenden Fernbeziehung…). Naja, und mir die ‘Tanz der Vampire’-DVD reinziehen, die ich von Sonja geschenkt bekam… X3
Hoffentlich wird meine Wäsche noch bis Mittwochinallerherrgottsfrühe (ich ziehe übrigens in Betracht, die Nacht vor der Zugfahrt durchzumachen, ob ich dann wohl meine Haltestelle verschlafe?) trocken.
Ich hab übrigens meine Anfängerprüfung im Fechten heute bestanden. Sehr gut sogar. *rumhüpf* Nun kann ich im nächsten Semester vielleicht mit Bühnenfechten anfangen… Und zuvor werde ich möglicherweise die Semesterschlussfeier des Fechtvereins besuchen. Weil meine Lehrerin nett war und die dort sein wird. XD Außerdem hab ich heute noch Schokolade eingekauft, es geschafft die Unterlagen in der Uni auszudrucken und mich am Abend mit Nougat-Schogetten, einem Fruchtcocktail (von meinem manchmal sehr lieben Mitbewohner angerichtet (: ) und einem Buch in die nach einem Lush-Bad duftende Badewanne geworfen. Heute war durchaus sehr gelungen…

Und ich freue mich dermaßen auf ein (vermutlich in etwa zwei Jahren stattfindendes) nächstes Muse-Konzert…! (Deshalb auch das nicht ganz zufällig eingefügte Bild vom November 2009 in München (Olympiahalle), vor dem Konzert, danach gab’s nur Videos… Naja, damit der Artikel nicht ganz unbebildert bleibt.) Besonders, nachdem ich mir nun mal B-Sides besorgt habe (herzlichen Dank, Adrian). Mannmannmann. Kein Wunder, dass wir nun aus Spaß an einer Musicalaufführung mit Muse-Liedern arbeiten. x) Und ich mich durch lustige Muse-Blogs/ -Seiten wie diese hier klicke.
Aber das nur so am Rande, weil ich hier länger nichts erzählt habe. Ich hoffe, euch geht’s gut beim Reisevorbereiten, Lernen, Freizeitgenießen oder was auch immer ihr so tut. :3
PS: Es leben die Schachtelsätze!
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Denn endlich komme ich nicht erst am Samstag auf die Idee, einen zu machen, und stelle fest, dass ich zu spät dran bin. ^^ Von hier.
1. Eigentlich hab ich viel zu viel unnötigen Kram in der Wohnung.
2. Meine Playlist und angenehme Gesellschaft. X3
3. Vor vielen Jahren wär’ ich nie auf die Idee gekommen, hier zu stehen – aber ich hatte immer einen Plan. ^_^v
4. Nudeln mit Fertigsugo zum Abendessen.
5. Ich weiß genau, wer sich gerade über mein kleines Geburtstagsgeschenk freut.
6. Mein Freund muss vermutlich in Deutschland ‘ne Ausbildung machen - ein Problem.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Heroes mit meinem Freund auf Distanz spielen (auch, wenn ich’s nicht kann), morgen habe ich aufräumen und einen Apothekenbesuch geplant und Sonntag möchte ich beim Lernen weitergekommen sein und die Story-Contest-Geschichte vielleicht fertig haben!
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…oder zumindest aus der Nähe. (: Jenny hat hier schon von unserer Tauschaktion und meinem Päckchen geschrieben, nun bekam ich eines von ihr.

Mein erster Eindruck: Lecker! :3 Mein zweiter: Aaah, tolle Schminkutensilien! Auf dem violetten Nagellack (von MNY) mit wunderschönen kleinen schimmernden Splittern ist sogar ein Pik abgebildet. Ja, das hab ich in der Tat schnell gefunden… und den Lack ein paar Stunden nach dem Öffnen (und einem langen Bad) aufgetragen, er ist wirklich sehr toll. Man erkennt auch gut, dass es lila sein soll, im Gegensatz zu dem sehr dunklen in meinem Besitz, den mein Freund immer für schwarz hält.
Ich freu’ mich auch schon drauf, die Smokey-Eyes-Lidschattenpalette (von NYX) auszuprobieren – im Gegensatz zu Jenny bin ich nämlich nicht sehr versiert im Schminken, habe auch keine sonderlich große Auswahl und kann somit mal ein bisschen rumprobieren. Ich hab schon angefangen, meinen Eyelinerstrich zu üben, damit ich dann bei der Lidschattenanwendung ordentlich bin. *glucks*
Oh, und die Ohrringe, seht ihr die Ohrringe? (Fürs Foto in den Spalt zwischen Spiegel und Lidschatten geklemmt.) Sehr niedlich, ich liebe Zebras!
Auf dem Bild nicht zu sehen ist übrigens das mitgeschickte Buch – ‘Schmetterling und Taucherglocke‘. (Vielleicht kennt der eine oder andere auch den Film dazu.) Und zwar, weil es noch auf meinem Nachttisch liegt, weil ich es vorhin gelesen habe, gleich in einem Rutsch, es ist recht schmal. Mir kann man eigentlich so gut wie jedes Buch unter die Nase halten und ich finde es interessant – was mich an meine Feststellung erinnert, dass man sich in einigen Sachen, für die man Feuer und Flamme ist, weniger wählerisch zeigt. Als Beispiel nenne ich nur Frauen mit Schuhtick, die finden meist an vielen verschiedenen Schuhen Gefallen, während weniger Begeisterte sich eher für bestimmte Kategorien und gegen andere (was will man auch mit sogenannten Römersandalen? *hüstel*) entscheiden oder auch innerhalb einer Art etliche Modelle verschmähen. Doch zurück zum Buch – es ist der Bericht eines ehemaligen Chefredakteurs, der von einem Tag auf den anderen in seinem eigenen Körper gefangen ist, in seiner Taucherglocke, nicht mehr in der Lage, sich zu bewegen. Mediziner nennen dies Locked-in-Syndrom. Jean-Dominique Bauby erzählt von verschiedenen Facetten, seinen Empfindungen, Stimmungsschwankungen, seinem Krankenhauszimmer und dem Personal, den Beziehungen zu Bekannten, Freunden und Familie (er hat zwei Kinder). Natürlich ist es traurig, verzweifelt machend. Aber andererseits wird man auch von seinem Humor und seiner durchaus schönen, ungewöhnlichen Sicht auf verschiedenste Dinge überrascht. Sehr empfehlenswert und wie gesagt schnell lesbar bzw. auch verfilmt.
Was ich generell beim Päckchen festgestellt habe, ist, dass Jenny mehr Verbrauchsgüter mitgeschickt hat. ^^ Also Dinge, die ich verzehren oder auftragen darf, wie die Kokoslotion oder die Sandstone-Peelingseife von Lush. (Sehr passend übrigens, meine Bohemian-Seife – ebenfalls mit zitronigem Duft – hat sich nämlich letztens in ihre letzten Bestandteile aufgelöst… Oh, wir beide haben wohl wirklich einen Narren an diesem Laden gefressen.) Bei mir war mehr Schmuckkram dabei, den sie ausleihen, aber auch wieder zurückschicken darf. *g*
Noch ein Bildchen von der ihr geschickten Sweetie-Pie-Probe (in einem Bebe-Youngcare-Gläschen). Ich hab das Logo zuvor dreimal geübt. ^^
Aber ich denke, wir haben uns beide trotz dieses Unterschieds sehr über die jeweiligen Päckchen gefreut! ^___^ Für ‘ne Fortsetzung bin ich sicher zu haben, vielleicht auch mit einem anderen Tauschopfer… aber das Verschicken ist auch nicht ganz billig, also jede Woche krieg’ ich das nicht hin. XD
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Ja, das Fieber hat mich angesteckt. Okay, schon vor, äh, zwölf Jahren? Aber ich meinte das Hinfiebern auf den letzten Film. Sieben Punkt Zwei. Ich musste schon beim Trailer heulen. Ich denke täglich daran.
Und wer mich jetzt immer noch nicht seltsam und lächerlich findet, für den hab ich hier eventuell was. (: Einen Link zu einem Tumblr-Blog voller entsprechender Bilder und GIFs. Ich fand ihn zufälligerweise vor zwei Tage und liebe ihn. X3 Dort fand ich auch folgendes geniales Bild…

Okay, Snape hab ich immer noch nicht sonderlich lieb gewonnen. Und Ron mag ich in den Filmen auch lieber als in den Büchern. Außerdem konnte ich mich erst besser mit Draco anfreunden, seit ich etwas mehr von seinem Darsteller gesehen habe/ weiß. *glucks* Aber die anderen hier abgebildeten Charaktere liebe ich wirklich. Von Harry (ich würde sagen, ich war in ihn verknallt) über Hermine (mein Vorbild *_*) und Luna (genauso wundervoll und merkwürdig, ich verstehe nicht, wie man so gemein zu ihr sein kann) über die nette kleine Ginny zu den weisen Größen Dumbledore und McGonagall (deren Name ich im ersten Band konsequent falsch gelesen habe, und zwar McGoganall O.o). Schade nur, dass die Marauders nicht abgebildet wurden, ich steh’ ja auf Sirius… Habt ihr da Lieblingscharaktere?
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- Maigret et les vieillards/ Maigret und die alten Leute, Georges Simenon, 1960.
Der Kommissar Maigret ist mir bereits aus der ca. neunten Klasse bekannt. Im etwa dritten Lernjahr jedenfalls wollten wir einen der Krimis (Maigret et la vieille dame) durchnehmen, was allerdings an unseren damals noch ziemlich lückenhaften Vokabelkenntnissen scheiterte, so erinnere ich mich zumindest. Es macht eben keinen Spaß, einen Roman zu lesen, wenn man mit den Augen zwischen dem eigentlichen Text und der von der Lehrerin ausgedruckten Vokabelliste hin- und herhuschen muss.
Die Französischkenntnisse der meisten meiner Mitschüler haben sich seitdem kaum verbessert, und das kann man sogar ohne Arroganz behaupten, wenn man bedenkt, dass sich die meisten vermutlich seit drei Jahren, als sie die Möglichkeit zum Abwählen dieser Sprache ergriffen, nicht mehr damit auseinandergesetzt haben. Und auch ich habe zumindest seit einem Jahr (so lang ist’s schon wieder her, dass ich Abi gemacht habe… jedenfalls war ich letztes Jahr zu dieser Zeit mehr oder weniger am Lernen für die ersten schriftlichen Prüfungen, die Allererste Französisch-GK) außer der einen oder anderen Unterhaltung mit meinem Ex-Spanisch(!)-Lehrer nicht mehr viel in dieser Sprache kommuniziert.

Dem hat meine beste Schulfreundin zu meinem letzten Geburtstag entgegengewirkt mit zwei französischen Krimis, Maigret et les vieillards und eine Folge Arsène Lupin (von dem ich in einer écoute-Ausgabe gelesen habe). Mit ersterem bin ich nun innerhalb einer handvoll Tage durchgekommen, und das mit einem erstaunlichen Verständnis. Klar gab es auf jeder Seite Formulierungen, Adjektive oder Gegenstände, deren Bedeutung mir nicht bekannt war, aber in vielen Fällen erschloss sich diese aus dem Kontext oder anderen Fremdsprachen, und selbst wenn nicht, war das nie essentiell. Und darauf bin ich schon ein bisschen stolz – oder, sagen wir, darüber bin ich froh. (: Immerhin ist das ja nur bedingt ‘ne Eigenleistung. Manch einer geht’s da ja leider nicht so…
Demnächst mache ich mich wahrscheinlich an den anderen Krimi, und außerdem hab ich mir letztes Jahr beim Mini-Paris-Trip einen Briefroman gekauft, den ich noch nicht mal begann… Doch zuvor noch ein paar Worte zum Inhalt: Der Kommissar hat es diesmal mit dem Todesfall eines adeligen alten Herrn zu tun, dem aber offenbar niemand aus seinem Umfeld etwas Böses wollte, was für Maigret natürlich alles andere als hilfreich ist. Doch da ist auch noch die mysteriöse Beziehung zur Prinzessin von V… Noch dazu fühlt er sich relativ unwohl in der ungewohnten Gesellschaft von Fünfzig- bis Achtzigjährigen. Sogar der Neffe des Toten ist schon in diese Altersspanne einzuordnen!
War jedenfalls recht flüssig zu lesen, nur allzu viel Spannung ist innerhalb der acht (überraschend gleich langen) Kapitel nicht aufgekommen. Wenn ich viel Motivation aufbringe, werde ich sogar noch die Wörter nachschlagen, die ich nicht wusste, um meinen Wortschatz zu erweitern.
Schlagwörter: alte Leute, Arsène Lupin, écoute, französisch, Fremdsprachen, Georges Simenon, Gesellschaft, Grundkurs, Kommissar, Kontext, Krimi, lehrer, Lernjahr, Maigret, Mitschüler, Paris, Roman, Schule, Spanisch, Spannung, Sprache, Stolz, Verständnis, vieillards, Vokabel, Wortschatz
Da ich mir bei einer Konglomeration interessanter Artikel in einer Ausgabe sehr gern die NEON kaufe und auf der Website auch echt tolle Usertexte veröffentlicht werden, habe ich ihnen auf Facebook mein ‘Like’ hinterlassen. Vor einigen Tagen warben sie für einen (kurzen, empfehlenswerten und auch noch von einer Userin namens bonjour.paris geschriebenen <3) User-Text namens “Das Facebook-Paradoxon”, der seinen Impuls von folgendem Zitat hat:
Einer immer begabter als du
Du liest
Er lernt
Du lernst
Er forscht
Du forschst
Er findet:
Einer immer noch begabter.
(von Robert Gernhardt)
Wie ich bereits in diesem Blog schrieb, wollte ich bei der April-Challenge für Script Frenzy mitmachen, habe aber ziemlich kläglich versagt/ aufgegeben. Müde sieben Seiten. Und wenn ich mir im Gegensatz dazu den Text meines (Schreib-)Kumpanen Adrian durchlas… Gut, er hatte zuvor bereits einen Plan ausgearbeitet, schon lange die Idee dazu. Dennoch, er kann einfach viel besser schaffen. Ich bin dazu vermutlich nicht so gut gemacht, weniger talentiert. Ich kann nur kritisieren. Eklig, oder? Zumindest, wenn man nur die negative Konnotation des Wortes bedenkt, das eigentlich auch Lob bedeuten soll. Aber auch sonst, was bringt es mir, kritisieren zu können? Andere, die einen Text schreiben, “haben” ihn. Kritiker können nur über das Eigentum anderer urteilen.
Jedenfalls stieß ich später – genauer: heute – wieder einmal auf einen Bücherblog. Von Menschen (meist Mädchen, oder Frauen), die Unmengen an Büchern verschlingen und konsequent auch darüber bloggen. An Challenges teilnehmen, in denen es beispielsweise darum geht, in einem Jahr zehn Bücher aus zehn verschiedenen Genres zu lesen. Oder eine bestimmte Seitenzahl zu erreichen. Das ähnelt wie dem NaNoWriMo, nur eben in der passiven Form.
Nun habe ich also quasi festgestellt, dass ich besser wieder zum Lesen zurückgehe (auf die Lesestufe, die nicht mehr viel Schöpferisches an sich hat – gewissermaßen ein Rückschritt, ähnlich dem Gedicht/ Zitat, in dem man auch dem Begabteren nachsteht). Zumindest, was das Schreiben außerhalb von Rollenspiel-Postings angeht. Ein bisschen nach den Mottos “Das kann ich wenigstens (seit 16 Jahren; back to the Vorschule roots)”, “Dafür brauche ich kein positives Feedback, um den Elan zu haben, weiterzumachen” und “Das bringt mir mehr”.
Abgesehen davon sollte ich aber auch lernen.
Wie geht’s euch damit, falls ihr gern schreibt/ geschrieben habt? Was gibt euch mehr? Was haltet ihr von Bücherblogs (wovon es wohl mehr gibt – Bücher- oder Make-up-Blogs?)?
Und: Gibt’s bei euch morgen zu Gründonnerstag etwas Grünes zum Essen? XD
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