Cirque du Soleil, der Teufelskreis* des Stresses & Co.
Chemie laugt mich ziemlich aus. Ich absolviere dieses Semester (hoffentlich) die chemischen Übungen sowie das Seminar (mit Theorie- und Übungsteil) chemisches Rechnen. Erstere finden einmal in der Woche über vier Stunden statt, letztere sind auf den November konzentriert, also habe ich diesen Monat besonders viel von dem Gedöns um die Ohren. Entsprechend gestresst fühle ich mich grad, zuzüglich gesundheitlicher Angeschlagenheit in verschiedenen Variationen. Und anstatt einen Ausgleich zu schaffen, kommt noch erschwerend hinzu, dass ich in diesem Monat einige soziale Pläne (Besuche und so) habe, die mir weniger Zeit zum Lernen lassen. Schön sind sie, keine Frage, aber der Lernzeitmangel strengt an. Ich bin eben doch eine Trantüte, die viel Zeit für sich und zum Langsamsein braucht…
Aber nun zu den schöneren Dingen, wie dem Besuch des Cirque du Soleil am vergangenen Samstag in der Frankfurter Stadthalle. Naja, so schön hat’s zugegebenermaßen gar nicht angefangen, weil wir (und etliche andere) etwas spät dran waren, sodass wir unsere Plätze mehr oder weniger im Dunkeln finden und dabei einige unentspannte Leute verärgern mussten. Von denen manche allerdings auf unseren Plätzen saßen, öhö. Naja. Das hat mir unangenehmerweise den Kopf in der ersten Hälfte etwas verschnürt, und hinzu kam, dass ich mir das Spektakel irgendwie wesentlich größer vorgestellt habe. Blöde hohe Erwartungen, die man von irgendwelchen aufgeschnappten Dokumentations- und Plakatfetzen hat. :/
Es war kostümmäßig und optisch generell sehr schön aufgemacht, zumindest, was wir von unseren Galerieplätzen erspähen konnten. Das hat mir gut gefallen. :3 Genauso wie die krasse Bühne, die nach hinten hin anstieg, teilweise lange Trampolinstrecken offenbarte und bunt bemustert wurde, je nach zusätzlichen Lichteffekten. Oft wusste ich nicht, wo ich hinschauen sollte, und hatte das Gefühl, immer gerade da zu gucken, wo’s nicht am Allertollsten war. XD Dafür waren die komödiantischen Einlagen, die sich so ziemlich mit den artistischen abgewechselt haben, nicht so ganz mein Fall. Clownshumor ist eben ein bisschen eigen. Aber es passte zum Stil und manches fand ich dann doch witzig, es hätte schlimmer kommen können. :] Zum Glück saßen wir nicht unten, denn da wurden teilweise Zuschauer mit einbezogen und einer auf die Bühne beordert. *grusel*
Auch musikalisch hatte die Show zu bieten – Melodien und Instrumente im Zirkus- und Jahrmarktstil, gepaart mit einer etwas eigenen (und nicht so meinem Geschmack entsprechenden), aber durchaus passenden weiblichen Singstimme. Am Besten gefielen mir insgesamt die verschiedenen Turnereien, insbesondere das für den Schluss aufgehobene Highlight, was wohl viele vor Augen haben, wenn sie an Zirkusartistik denken: an Schaukeln durch die Luft schwirrende und fliegende Menschen. (Künstler, Sportler?) X3
Ansonsten… hoffe ich, dass ich bis zum nächsten Wochenende, an dem ich Geburtstag feiern gehe, die Chemieaufgaben hinkriege und in den beiden Klavierstunden erfolgreich bin (hab mir für 3,50 Euro morgen ein Musikzimmer mit Flügel zum Üben gemietet :3 Mal abgesehen davon, dass ich auch die Stunden mit Lehrerin an einem Flügel verbringen darf!), trotz der Nichtteilnahme am NaNoWriMo mal meine kleine Fanfic fertigkriege und in ein paar anderen Belangen kreativ werde sowie andere Vorlesungen und Haushaltskram nachhole… Es gilt, Briefe zu schreiben (nicht immer nur Postkarten, auch, wenn ich mich immer wahnsinnig über Rückkarten aus Russland freue, die sich in den letzten Monaten häuften), Fotos zu machen und vielleeeicht mal wieder zu puzzlen. Auf der rechten Seite, was ich immerhin schon geschafft habe (im August? September?):
Möge ich mich nicht immer so überfordert fühlen. (x Und ihr euch auch nicht! Alles Liebe!
Ach ja, zum Schluss noch ein paar wieder-/ neu entdeckte Songs:
(für solche Auflistungen liebe ich meinen etwas wirren Musikgeschmack ^^”)
- und die Fußnote:
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*cercle vicieux